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Sprüche 15

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort erregt Grimm. (1Kön 12,13; Spr 25,15) 2 Der Weisen Zunge bringt gute Erkenntnis; aber der Toren Mund speit nur Torheit. 3 Die Augen des HERRN sind an allen Orten, sie schauen auf Böse und Gute. (2Chr 16,9) 4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lügenhafte bringt Herzeleid. 5 Der Tor verschmäht die Zucht seines Vaters; wer aber Zurechtweisung annimmt, ist klug. 6 In des Gerechten Haus ist großes Gut; aber in des Gottlosen Gewinn steckt Verderben. 7 Der Weisen Mund streut guten Rat; aber der Toren Herz ist nicht recht. 8 Der Gottlosen Opfer ist dem HERRN ein Gräuel; aber das Gebet der Frommen ist ihm wohlgefällig. (Spr 21,27; Spr 28,9; Jes 1,11; Jes 1,15; Lk 18,9) 9 Des Gottlosen Weg ist dem HERRN ein Gräuel; wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er. 10 Den Weg verlassen bringt böse Züchtigung, und wer Zurechtweisung hasst, der muss sterben. 11 Unterwelt und Abgrund liegen offen vor dem HERRN, wie viel mehr die Herzen der Menschen! (Hi 26,6; Ps 139,8; Jer 17,10; Offb 9,1; Offb 9,11) 12 Der Spötter liebt den nicht, der ihn zurechtweist, und geht nicht hin zu den Weisen. 13 Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut. 14 Des Klugen Herz sucht Erkenntnis; aber der Toren Mund geht mit Torheit um. 15 Ein Betrübter hat nie einen guten Tag; aber ein guter Mut ist ein tägliches Fest. (Spr 17,22) 16 Besser wenig mit der Furcht des HERRN als ein großer Schatz, bei dem Unruhe ist. (Ps 37,16; Spr 16,8) 17 Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass. (Spr 17,1) 18 Ein zorniger Mann richtet Zank an; ein Geduldiger aber stillt den Streit. 19 Der Weg des Faulen ist wie eine Dornenhecke; aber der Weg der Aufrechten ist wohlgebahnt. (Spr 24,30) 20 Ein weiser Sohn erfreut den Vater; aber ein törichter Mensch verachtet seine Mutter. (Spr 10,1) 21 Dem Toren ist die Torheit eine Freude; aber ein verständiger Mann bleibt auf dem rechten Wege. 22 Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie. (Spr 11,14) 23 Es ist einem Mann eine Freude, wenn er richtig antwortet, und wie wohl tut ein Wort zur rechten Zeit! 24 Der Weg des Lebens führt den Klugen aufwärts, dass er meide die Tiefen des Todes. 25 Der HERR wird das Haus der Hoffärtigen einreißen und die Grenze der Witwe schützen. 26 Die Anschläge des Argen sind dem HERRN ein Gräuel; aber rein sind vor ihm freundliche Reden. 27 Wer unrechtem Gewinn nachgeht, zerstört sein Haus; wer aber Bestechung hasst, der wird leben. (Ps 15,5) 28 Das Herz des Gerechten bedenkt, was zu antworten ist; aber der Mund der Frevler schäumt Böses. 29 Der HERR ist ferne von den Frevlern; aber der Gerechten Gebet erhört er. (Spr 8,1; Joh 9,31) 30 Ein freundliches Antlitz erfreut das Herz; eine gute Botschaft labt das Gebein. 31 Das Ohr, das da hört auf heilsame Weisung, wird unter den Weisen wohnen. 32 Wer Zucht verwirft, der macht sich selbst zunichte; wer sich aber etwas sagen lässt, der wird klug. 33 Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muss man Demut lernen. (Spr 18,12; Spr 22,4) 

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft.

www.die-bibel.de

Sprüche 15

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft

Heilsame Wege – unheilvolle Wege

1 Eine sanfte Antwort wendet den Grimm ab, ein verletzendes Wort aber reizt zum Zorn. (Ri 8,1; 1Sam 25,33; 1Kön 12,11; 1Kön 12,16; Spr 24,26) 2 Die Zunge der Weisen gibt gute Lehre, aber der Mund der Toren schwatzt viel dummes Zeug. (Spr 10,12; Spr 12,12; Spr 15,7; Spr 15,14) 3 Die Augen des HERRN sind überall, sie erspähen die Bösen und die Guten. (Spr 5,21; Spr 15,11) 4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens, ist aber Verkehrtheit an ihr, verwundet sie den Geist. (Ps 52,4; Spr 13,14; Jes 65,14) 5 Ein Narr verschmäht die Zucht seines Vaters, wer aber auf die Zurechtweisung achtet, der wird klug. (Spr 15,12; Spr 15,31) 6 Im Haus des Gerechten ist ein reicher Schatz, im Einkommen des Gottlosen aber ist Zerrüttung. (Ps 37,16; Spr 15,16; 1Tim 6,6) 7 Die Lippen der Weisen säen Erkenntnis, das Herz der Narren aber ist unaufrichtig. (Spr 15,2; Spr 16,23; Pred 10,2; Jer 17,9) 8 Das Opfer der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel, das Gebet der Aufrichtigen aber ist ihm wohlgefällig. (Ps 141,2; Spr 15,29; Spr 21,27; Jes 1,11; Jer 6,20; Dan 9,23; Am 5,22) 9 Der Weg der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel, wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den hat er lieb. (Ps 5,5; Spr 21,21; Jes 51,1; 1Thess 5,15; 1Tim 6,11) 10 Wer den Weg verlässt, wird schwer gezüchtigt, wer Zurechtweisung hasst, der muss sterben. (Spr 2,13; Jer 2,17; Hebr 10,29; 2Petr 2,15) 11 Totenreich und Abgrund sind dem HERRN bekannt, wie viel mehr die Herzen der Menschen! (2Chr 6,30; Hi 26,6; Ps 7,10; Spr 15,3; Spr 16,2; Jer 17,10; Apg 1,24) 12 Der Spötter liebt es nicht, wenn man ihn zurechtweist, darum geht er nicht zu den Weisen. (Spr 9,8; Am 5,10; Joh 3,20) 13 Ein fröhliches Herz macht das Angesicht heiter, aber durch ein betrübtes Herz wird der Geist niedergeschlagen. (Neh 2,2; Spr 14,30; Spr 17,22) 14 Das Herz der Verständigen trachtet nach Erkenntnis, aber der Mund der Narren weidet sich an der Dummheit. (1Kön 3,9; Spr 18,15; Jes 32,6) 15 Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage, aber ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl. (Ps 131,2) 16 Besser wenig mit der Furcht des HERRN, als großer Reichtum und ein unruhiges Gewissen dabei! (Spr 15,6) 17 Besser ein Gericht Gemüse mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass! (Spr 17,1; Spr 21,9) 18 Ein zorniger Mann erregt Streit, aber ein Langmütiger stillt den Zank. (Spr 14,29; Spr 15,1; Spr 29,22) 19 Der Weg des Faulen ist wie mit Dornen verzäunt, aber der Pfad der Redlichen ist gebahnt. (Spr 11,5; Spr 22,5) 20 Ein weiser Sohn macht seinem Vater Freude, ein dummer Mensch aber verachtet seine Mutter. (Spr 10,1; Spr 23,15) 21 Torheit ist dem Unvernünftigen eine Wonne, ein verständiger Mann aber wandelt geradeaus. (Spr 4,25; Spr 10,23; Spr 14,8; Jak 3,13) 22 Wo keine Beratung ist, da scheitern Pläne, wo aber viele Ratgeber sind, da kommen sie zustande. (Spr 20,18) 23 Es freut einen Mann, wenn sein Mund eine richtige Antwort geben kann, und wie gut ist ein Wort, das zur rechten Zeit gesprochen wird! (Spr 12,6; Spr 16,24; Spr 25,11) 24 Der Weg des Lebens geht aufwärts für den Einsichtigen, damit er dem Totenreich entgeht, das drunten liegt. (Ps 16,11; Spr 4,18; Phil 3,14) 25 Der HERR reißt das Haus der Stolzen nieder, aber die Grenze der Witwe setzt er fest. (Ps 68,6; Spr 14,11) 26 Böse Gedanken sind dem HERRN ein Gräuel, aber freundliche Reden sind [ihm] rein. (1Mo 6,5; Ps 19,15; Spr 6,14; Spr 12,22) 27 Wer sich unrechtmäßigen Gewinn verschafft, der richtet sein Haus zugrunde, wer aber Bestechungsgeschenke hasst, der wird leben. (Ps 15,5; Spr 1,19; Spr 28,16; Jes 5,8; Jer 17,11) 28 Das Herz des Gerechten überlegt, was es antworten soll, aber der Mund des Gottlosen sprudelt Bosheiten hervor. (Spr 10,32; Spr 17,27; Jak 1,19; Jak 3,5; 1Petr 3,15) 29 Der HERR ist fern von den Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten erhört er. (Ps 34,16; Spr 15,8; Jes 59,2) 30 Ein freundlicher Blick erfreut das Herz; eine gute Botschaft stärkt das Gebein. (Spr 17,22; Spr 25,25) 31 Ein Ohr, das auf die Zurechtweisung zum Leben hört, wird sich [gern] inmitten der Weisen aufhalten. (Spr 13,18; Spr 15,5) 32 Wer die Unterweisung verwirft, verachtet seine Seele, wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Verstand. (Spr 10,17; Spr 15,10) 33 Die Furcht des HERRN ist die Schule der Weisheit, und der Ehre geht Demut voraus. (Spr 1,7; Spr 18,12; 1Petr 5,6) 

Bibeltext der Schlachter
Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit der freundlichen Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Sprüche 15

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft

Das richtige Wort zur richtigen Zeit

1 Eine freundliche Antwort wendet Zorn ab, aber ein kränkendes Wort heizt ihn an. 2 Weise Menschen tragen ihr Wissen mit wohlgesetzten Worten vor[1], aber aus dem Mund der Selbstgefälligen sprudelt ´nur` dummes Zeug. 3 Die Augen des HERRN sind überall, er sieht die Bösen und die Guten. 4 Heilsame Worte sind ´wie` ein Leben spendender Baum, aber eine böse Zunge bricht den Lebensmut. 5 Wer die Erziehung seines Vaters verachtet, ist ein Dummkopf, wer jedoch auf Zurechtweisung hört, ist klug. 6 Im Haus rechtschaffener Menschen gibt es viele Vorräte, doch der Ertrag der Gottlosen besteht aus ´lauter` Unordnung. 7 Die Lippen weiser Menschen verbreiten Erkenntnis, aber das Herz der selbstgefälligen Schwätzer bringt nichts Gescheites hervor[2]. 8 Der HERR verabscheut das Opfer der Gottlosen, aber das Gebet der Aufrichtigen bereitet ihm Freude. 9 Der HERR verabscheut den Weg, den der Gottlose einschlägt, aber er liebt den, der sich für Gerechtigkeit einsetzt. 10 Wer den ´richtigen` Weg verlässt, wird hart bestraft. Wer es hasst, wenn er zurechtgewiesen wird, der stirbt. 11 Totenreich und Unterwelt ´liegen offen` vor dem HERRN – und die Herzen der Menschen erst recht! 12 Ein hochmütiger Spötter mag es nicht, wenn man ihn zurechtweist, darum meidet er die Gesellschaft weiser Menschen[3]. 13 Freude im Herzen äußert sich in einem freundlichen Gesicht, aber Kummer im Herzen bedrückt das Gemüt. 14 Das Herz eines Verständigen sucht Erkenntnis, aber unverbesserliche Dummköpfe wiederkäuen nur Unsinn[4]. 15 Wenn man bedrückt ist, sind alle Tage schlecht, aber mit fröhlichem Herzen ist jeder Tag ein Festmahl. 16 Besser sich in Ehrfurcht vor dem HERRN mit wenigem begnügen, als durch einen großen Schatz in Unruhe leben. 17 Besser eine einfache Mahlzeit mit lieben Menschen[5] als ein üppiger Braten in unangenehmer Gesellschaft[6]. 18 Ein Jähzorniger erregt Streit, aber ein Geduldiger schlichtet ihn. 19 Dem Faulen scheint es, als sei sein Weg mit Dornen überwuchert, die Tüchtigen[7] aber gehen einen gut gebahnten Pfad. 20 Ein weiser Sohn macht seinem Vater Freude, doch ein Mensch, der seine Mutter geringschätzig behandelt, ist ein Dummkopf. 21 Ein Unverständiger erfreut sich an törichten Dingen, aber ein einsichtiger Mann bleibt auf dem geraden Weg. 22 Pläne scheitern, wo es keine Beratung gibt, aber mit vielen Ratgebern gelingen sie. 23 Ein Mann freut sich, wenn ihm eine ´treffende` Antwort gelingt, wie gut tut ein richtiges Wort zur rechten Zeit! 24 Ein verständiger Mensch geht einen Weg, der aufwärts zum Leben führt, um ja nicht hinab ins Totenreich zu kommen. 25 Das Haus der Hochmütigen reißt der HERR nieder, aber die Grundstücksgrenzen der Witwe richtet er auf. 26 Der HERR verabscheut heimtückische Pläne, aber freundliche Worte sind ihm angenehm[8]. 27 Wer unrechten Gewinn macht, stürzt sich und seine Familie ins Unglück, wer aber ´Bestechungs` geschenke ablehnt, bleibt am Leben. 28 Wer auf Gott hört, überlegt sich jeweils gut, was er antwortet, aus dem Mund der Gottlosen dagegen sprudeln Bosheiten. 29 Der HERR ist den Gottlosen fern, aber er hört das Gebet der Rechtschaffenen. 30 Ein strahlender Blick erfreut das Herz, und eine gute Nachricht stärkt die Glieder. 31 Wer ein offenes Ohr hat für Zurechtweisung, die dem Leben dient, gehört zum Kreis der Weisen. 32 Wer die Erziehung in den Wind schlägt, missachtet sich selbst, aber wer auf Zurechtweisung hört, wird vernünftig. 33 Ehrfurcht vor dem HERRN erzieht zur Weisheit, und der Ehre geht Bescheidenheit voraus. 

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ).
© Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz.
© Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.