1.Mose 27

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Als Isaak alt geworden und seine Augen zu schwach waren, um noch etwas zu sehen, rief er seinen älteren Sohn Esau und sagte zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich.2 Da sagte Isaak: Sieh! Ich bin alt geworden. Ich weiß nicht, wann ich sterbe.3 Nimm jetzt dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, geh aufs Feld und jag mir ein Wild!4 Bereite mir dann ein leckeres Mahl, wie ich es gern mag, und bring es mir! Dann will ich essen, damit meine Lebenskraft dich segne, bevor ich sterbe.5 Rebekka hatte gehört, was Isaak seinem Sohn Esau gesagt hatte. Als Esau zur Jagd aufs Feld gegangen war, um ein Wild zu jagen und herbeizuschaffen,6 sagte Rebekka zu ihrem Sohn Jakob: Siehe, ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau gesagt hat:7 Bring mir ein Wild und bereite mir ein leckeres Mahl! Dann will ich essen und dich vor dem HERRN segnen, bevor ich sterbe.8 Jetzt aber, mein Sohn, hör genau zu, was ich dir auftrage:9 Geh zur Herde und bring mir von dort zwei schöne Ziegenböckchen! Ich will damit ein leckeres Mahl für deinen Vater zubereiten, wie er es gern mag.10 Bring es deinem Vater! Dann wird er essen, damit er dich vor seinem Tod segnet.11 Jakob antwortete seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist behaart und ich habe eine glatte Haut.12 Vielleicht betastet mich mein Vater; dann wäre ich in seinen Augen wie einer, der sich über ihn lustig macht, und ich brächte Fluch über mich statt Segen.13 Seine Mutter entgegnete: Dein Fluch komme auf mich, mein Sohn. Hör auf mich, geh und hol mir die Böckchen!14 Da ging er hin, holte sie und brachte sie seiner Mutter. Sie bereitete ein leckeres Mahl zu, wie es sein Vater gern mochte.15 Dann holte Rebekka die kostbaren Gewänder ihres älteren Sohnes Esau, die bei ihr im Haus waren, und zog sie ihrem jüngeren Sohn Jakob an.16 Die Felle der Ziegenböckchen legte sie um seine Hände und um seinen glatten Hals.17 Dann gab sie das leckere Essen und das Brot, das sie zubereitet hatte, ihrem Sohn Jakob in die Hand.18 Er ging zu seinem Vater hinein und sagte: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich! Wer bist du, mein Sohn?19 Jakob entgegnete seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener. Ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Setz dich auf, iss von meinem Wildbret, damit deine Lebenskraft mich segne!20 Da sagte Isaak zu seinem Sohn: Wie hast du nur so schnell etwas finden können, mein Sohn? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, hat es mir entgegenlaufen lassen.21 Da sagte Isaak zu Jakob: Komm näher heran! Ich will dich betasten, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.22 Jakob trat zu seinem Vater Isaak hin. Isaak betastete ihn und sagte: Die Stimme ist zwar Jakobs Stimme, die Hände aber sind Esaus Hände.23 Er erkannte ihn nicht, denn Jakobs Hände waren behaart wie die seines Bruders Esau, und so segnete er ihn.24 Er fragte: Bist du es, mein Sohn Esau? Er sagte: Ich bin es.25 Da sagte Isaak: Bring es mir! Ich will von dem Wildbret meines Sohnes essen, damit dich meine Lebenskraft segne. Jakob brachte es ihm und Isaak aß. Dann reichte er ihm auch Wein und Isaak trank.26 Nun sagte sein Vater Isaak zu ihm: Komm näher und küss mich, mein Sohn!27 Er trat näher und küsste ihn. Isaak roch den Duft seiner Gewänder, er segnete ihn und sagte: Siehe, mein Sohn duftet wie das Feld, / das der HERR gesegnet hat.28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels, / vom Fett der Erde, viel Korn und Most.29 Völker sollen dir dienen, / Nationen sich vor dir niederwerfen. / Sei Herr über deine Brüder. / Die Söhne deiner Mutter sollen dir huldigen. / Verflucht, wer dich verflucht. / Gesegnet, wer dich segnet.30 Als Isaak Jakob gesegnet hatte und Jakob gerade von seinem Vater Isaak weggegangen war, kam sein Bruder Esau von der Jagd. (Hebr 12,16)31 Auch er bereitete ein leckeres Mahl, brachte es seinem Vater und sagte zu ihm: Mein Vater richte sich auf und esse von dem Wildbret seines Sohnes, damit deine Lebenskraft mich dann segne!32 Da fragte ihn sein Vater Isaak: Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn Esau, dein Erstgeborener.33 Vor Schrecken überkam ihn ein heftiges Zittern und er fragte: Wer war es denn, der das Wild gejagt und es mir gebracht hat? Ich habe von allem gegessen, bevor du gekommen bist, und ich habe ihn gesegnet; gesegnet wird er auch bleiben.34 Als Esau die Worte seines Vaters hörte, schrie er heftig auf, aufs Äußerste verbittert, und sagte zu seinem Vater: Segne auch mich, Vater!35 Er entgegnete: Dein Bruder ist mit List gekommen und hat dir deinen Segen weggenommen.36 Da sagte Esau: Hat man ihm nicht den Namen Jakob - Betrüger - gegeben? Er hat mich jetzt schon zweimal betrogen: Mein Erstgeburtsrecht hat er mir genommen, jetzt nimmt er mir auch noch den Segen. Dann sagte er: Hast du mir keinen Segen aufgehoben?[1] (Jer 9,3; Hos 12,4)37 Isaak antwortete und sagte zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gemacht und alle seine Brüder habe ich ihm als Knechte gegeben. Auch mit Korn und Most habe ich ihn versorgt. Was kann ich da noch für dich tun, mein Sohn?38 Da sagte Esau zu seinem Vater: Hattest du denn nur einen einzigen Segen, mein Vater? Segne auch mich, Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte.39 Sein Vater Isaak antwortete ihm und sagte ihm: Siehe, fern vom Fett der Erde musst du wohnen, / fern vom Tau des Himmels droben.40 Von deinem Schwert wirst du leben. / Deinem Bruder wirst du dienen. / Doch reißt du dich los, so schüttelst du ab / sein Joch von deinem Nacken.41 Esau war dem Jakob Feind wegen des Segens, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte, und Esau sagte in seinem Herzen: Es werden die Tage der Trauer um meinen Vater kommen; dann werde ich meinen Bruder Jakob töten.42 Als man Rebekka hinterbrachte, was ihr ältester Sohn Esau gesagt hatte, ließ sie Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sagte zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will sich an dir rächen und dich töten.43 Nun aber, mein Sohn, hör auf mich! Mach dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban nach Haran!44 Bleib einige Zeit bei ihm, bis sich der Groll deines Bruders gelegt hat!45 Wenn der Zorn deines Bruders von dir abgelassen und er vergessen hat, was du ihm angetan hast, werde ich dich von dort holen lassen. Warum soll ich euch beide an einem Tag verlieren?46 Zu Isaak sagte Rebekka: Mir ist mein Leben verleidet wegen der Hetiterinnen. Wenn Jakob eine Frau von diesen Hetiterinnen, den Töchtern des Landes, nimmt, was liegt mir dann noch am Leben? (1Mo 26,34)

1.Mose 27

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Und es geschah, als Isaak alt geworden und seine Augen trübe waren, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er seinen älteren Sohn Esau und sagte zu ihm: Mein Sohn! Und er sagte zu ihm: Hier bin ich! (1Mo 48,10; 1Sam 3,2; 1Kön 14,4; Pred 12,3)2 Und er sagte: Siehe doch, ich bin alt geworden, ich kenne nicht den Tag meines Todes.3 Und nun nimm doch dein ⟨Jagd⟩gerät, deinen Köcher und deinen Bogen, und gehe hinaus aufs Feld und erjage mir ein Wildbret; (1Mo 25,28)4 und bereite mir einen Leckerbissen, wie ich ihn liebe, und bring ihn mir her, dass ich esse, damit meine Seele dich segnet, bevor ich sterbe! (1Mo 48,9)5 Rebekka aber hatte gehört, wie Isaak zu seinem Sohn Esau redete. Und Esau ging aufs Feld, um ein Wildbret zu erjagen, um es ⟨heim⟩zubringen.6 Da sagte Rebekka zu ihrem Sohn Jakob: Siehe, ich habe deinen Vater zu deinem Bruder Esau so reden hören:7 Bring mir ein Wildbret und bereite mir einen Leckerbissen, dass ich esse und dass ich dich vor dem HERRN segne, bevor ich sterbe!8 Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme in dem, was ich dir auftrage!9 Geh doch zur Herde, und hole mir von dort zwei gute Ziegenböckchen! Und ich will sie zu einem Leckerbissen für deinen Vater zubereiten, wie er es liebt.10 Dann sollst du es deinem Vater bringen, dass er isst, damit er dich vor seinem Tod segnet.11 Da sagte Jakob zu Rebekka, seiner Mutter: Siehe, mein Bruder Esau ist ein behaarter Mann, und ich bin ein glatter Mann. (1Mo 25,25; 1Mo 27,23)12 Vielleicht betastet mich mein Vater; dann wäre ich in seinen Augen wie einer, der Spott ⟨mit ihm⟩ treibt, und würde Fluch auf mich bringen und nicht Segen. (5Mo 27,18)13 Seine Mutter aber sagte zu ihm: Dein Fluch ⟨komme⟩ auf mich, mein Sohn! Höre nur auf meine Stimme, und geh, hole mir! (2Chr 22,3)14 Und er ging und holte und brachte ⟨sie⟩ seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete einen Leckerbissen, wie sein Vater es gern hatte.15 Dann nahm Rebekka die guten[1] Kleider ihres älteren Sohnes Esau, die bei ihr im Haus waren, und zog sie ihrem jüngeren Sohn Jakob an.16 Die Felle der Ziegenböckchen aber zog sie über seine Hände und über die Glätte seines Halses,17 und sie gab den Leckerbissen und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.18 So ging er zu seinem Vater hinein und sagte: Mein Vater! Und er sagte: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?19 Da sagte Jakob zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener; ich habe getan, wie du zu mir geredet hast. Richte dich doch auf, setze dich, und iss von meinem Wildbret, damit deine Seele mich segnet!20 Isaak aber sagte zu seinem Sohn: Wie hast du es denn so schnell gefunden, mein Sohn? Er sagte: Weil der HERR, dein Gott, es mir begegnen ließ. (2Mo 20,7)21 Da sagte Isaak zu Jakob: Tritt doch heran, dass ich dich betaste, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht!22 Und Jakob trat zu seinem Vater Isaak heran; und er betastete ihn und sagte: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.23 Und er erkannte ihn nicht, weil seine Hände behaart waren wie die Hände seines Bruders Esau. Da segnete er ihn. (1Mo 27,11)24 Und er sagte: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er aber sagte: Ich bin’s. (1Kön 13,18)25 Da sagte er: Reiche es mir her! Ich will von dem Wildbret meines Sohnes essen, damit meine Seele dich segnet. Und er reichte es ihm hin, sodass er aß. Auch brachte er ihm Wein, und er trank.26 Dann sagte sein Vater Isaak zu ihm: Tritt doch heran und küss mich, mein Sohn!27 Da trat er heran und küsste ihn. Und als er den Geruch seiner Kleider roch, da segnete er ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das der HERR gesegnet hat. (1Mo 27,39; 1Mo 48,15; Hebr 11,20)28 So gebe dir Gott vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und von Korn und Most die Fülle! (1Mo 45,18; 5Mo 11,11; 5Mo 33,13)29 Völker sollen dir dienen und Völkerschaften sich vor dir niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder, und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne deiner Mutter! Die dir fluchen, seien verflucht, und die dich segnen, seien gesegnet! (1Mo 12,3; 1Mo 22,17; 1Mo 25,23; 1Mo 27,40)30 Und es geschah, sobald Isaak geendet hatte, Jakob zu segnen, ja, es geschah, als Jakob gerade eben von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von seiner Jagd.31 Und auch er bereitete einen Leckerbissen, brachte ihn zu seinem Vater und sagte zu seinem Vater: Mein Vater richte sich auf und esse von dem Wildbret seines Sohnes, damit deine Seele mich segnet!32 Da sagte sein Vater Isaak zu ihm: Wer bist du? Er sagte: Ich bin dein erstgeborener Sohn Esau.33 Da erschrak Isaak mit großem Schrecken über alle Maßen und sagte: Wer war denn der, der ein Wildbret erjagt und mir gebracht hat, dass ich von allem gegessen habe, bevor du kamst, und ich ihn gesegnet habe? Er wird auch gesegnet bleiben. (1Mo 28,1)34 Als Esau die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit lautem und erbittertem Geschrei über alle Maßen und sagte zu seinem Vater: Segne mich, auch mich, mein Vater! (Est 4,1; Hebr 12,17)35 Er aber sagte: Dein Bruder ist mit Betrug[2] gekommen und hat deinen Segen weggenommen. (1Mo 29,25)36 Da sagte er: Heißt er darum Jakob[3], weil er mich nun ⟨schon⟩ zweimal betrogen[4] hat? Mein Erstgeburtsrecht hat er genommen, und siehe, jetzt hat er ⟨auch⟩ meinen Segen genommen! Und er sagte: Hast du mir keinen Segen aufbehalten? (1Mo 25,26; 1Mo 25,33)37 Da antwortete Isaak und sagte zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben, und mit Korn und Most habe ich ihn versehen, und nun, was kann ich ⟨da noch⟩ für dich tun, mein Sohn? (1Mo 25,23; 1Kön 22,48)38 Da sagte Esau zu seinem Vater: Hast du ⟨nur diesen⟩ einen Segen, mein Vater? Segne mich, auch mich, mein Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte. (Hebr 12,17)39 Da antwortete sein Vater Isaak und sagte zu ihm: Siehe, fern vom Fett der Erde wird dein Wohnsitz sein und fern vom Tau des Himmels oben. (1Mo 27,27)40 Von deinem Schwert wirst du leben, und deinem Bruder wirst du dienen. Doch wird es geschehen, wenn du dich losmachst[5], wirst du sein Joch von deinem Hals wegreißen. (2Kön 8,20)41 Und Esau war dem Jakob feind wegen des Segens, mit dem sein Vater ihn gesegnet hatte; und Esau sagte in seinem Herzen: Es nahen die Tage der Trauer um meinen Vater, dann werde ich meinen Bruder Jakob erschlagen. (1Mo 37,18; Spr 18,19; Am 1,11; 1Joh 3,15)42 Als nun der Rebekka die Worte ihres älteren Sohnes Esau berichtet wurden, da sandte sie hin, rief ihren jüngeren Sohn Jakob und sagte zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen ⟨und⟩ dich erschlagen.43 Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme, und mache dich auf, flieh zu meinem Bruder Laban, nach Haran; (1Mo 11,31; 1Mo 24,29; 1Mo 25,20)44 und bleib einige Tage bei ihm, bis der Grimm deines Bruders sich wendet,45 bis der Zorn deines Bruders sich von dir abwendet und er vergisst, was du ihm angetan hast! Dann will ich hinsenden und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren?46 Und Rebekka sagte zu Isaak: Ich bin des Lebens überdrüssig wegen der Töchter Hets. Wenn Jakob ⟨auch⟩ eine Frau wie diese nimmt, von den Töchtern Hets, von den Töchtern des Landes, was sollte mir ⟨dann noch⟩ das Leben? (1Mo 26,35)

1.Mose 27

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Und es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich.2 Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde.3 So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret4 und mach mir ein Essen, wie ich’s gern habe, und bring mir’s herein, dass ich esse, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.5 Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte.6 Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören:7 Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe.8 So höre nun auf mich, mein Sohn, und tu, was ich dich heiße.9 Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er’s gerne hat.10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod.11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist behaart, doch ich bin glatt; (1Mo 25,25)12 so könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meinen Worten, geh und hole mir.14 Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gerne hatte,15 und nahm Esaus, ihres älteren Sohnes, Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn.16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse.17 Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?19 Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Richte dich auf, setz dich und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne. (3Mo 19,14)20 Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Wie hast du so bald gefunden, mein Sohn? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, bescherte mir’s.21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht.22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren behaart wie Esaus, seines Bruders, Hände. Und er segnete ihn24 und sprach: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin’s.25 Da sprach er: So bringe mir her, ich will essen vom Wildbret meines Sohnes, dass dich meine Seele segne. Da brachte er’s ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank.26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn!27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat.28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle. (Hebr 11,20)29 Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet! (1Mo 12,3; 1Mo 25,23)30 Als nun Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau, sein Bruder, von seiner Jagd31 und machte auch ein Essen und trug’s hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm: Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, dass mich deine Seele segne.32 Da antwortete ihm Isaak, sein Vater: Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn.33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet? Er wird auch gesegnet bleiben.34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! (Hebr 12,17)35 Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen.36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob[1], denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? (1Mo 25,26; 1Mo 25,33)37 Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder hab ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen; was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn?38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! Und er erhob seine Stimme und weinte.39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, du wirst wohnen fern vom Fett der Erde und fern vom Tau, der vom Himmel kommt.40 Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, dass du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst. (2Kön 8,20; 2Kön 8,22)41 Und Esau war Jakob gram um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte, und sprach in seinem Herzen: Es wird die Zeit bald kommen, dass man um meinen Vater Leid tragen muss; dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen.42 Da wurden Rebekka angesagt diese Worte ihres älteren Sohnes Esau. Und sie schickte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will sich rächen und dich umbringen.43 Und nun höre auf mich, mein Sohn: Mach dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban nach Haran (1Mo 24,29)44 und bleib eine Weile bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders legt45 und bis sein Zorn wider dich sich von dir wendet und er vergisst, was du ihm getan hast; dann will ich schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euer beider beraubt werden auf einen Tag?46 Und Rebekka sprach zu Isaak: Mich verdrießt zu leben wegen der Hetiterinnen. Wenn Jakob eine Frau nimmt von den Hetiterinnen wie diese, eine von den Töchtern des Landes, was soll mir das Leben? (1Mo 26,34)

1.Mose 27

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Und es geschah, als Isaak alt war und seine Augen dunkel wurden, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich! (1Mo 48,10; 1Sam 3,2)2 Und er sprach: Siehe, ich bin alt und weiß nicht, wann ich sterbe. (Spr 27,1; Lk 12,20; Jak 4,14)3 So nimm nun dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret, (1Mo 25,27)4 und bereite mir ein schmackhaftes Essen, wie ich es gern habe, und bring es mir herein, dass ich esse, damit meine Seele dich segne, bevor ich sterbe! (1Mo 27,25; 1Mo 49,28; 5Mo 33,1)5 Rebekka aber hörte zu, als Isaak diese Worte zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging aufs Feld, um ein Wildbret zu jagen und es heimzubringen. (1Mo 18,10; 1Mo 25,29)6 Da redete Rebekka mit ihrem Sohn Jakob und sprach: Siehe, ich habe gehört, wie dein Vater mit deinem Bruder Esau redete und sagte:7 »Bring mir ein Wildbret und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, dass ich esse und dich segne vor dem Angesicht des HERRN, ehe ich sterbe!« (1Mo 27,4)8 So gehorche nun, mein Sohn, meiner Stimme und tue, was ich dir sage: (1Mo 16,2; Spr 8,34; Apg 5,29)9 Geh hin zur Herde und hole mir von dort zwei gute Ziegenböcklein, dass ich deinem Vater ein schmackhaftes Gericht davon bereite, wie er es gern hat. (1Mo 25,28; 1Sam 16,20)10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, damit er es isst und dich vor seinem Tod segnet! (1Mo 27,4)11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rau, und ich bin glatt. (1Mo 25,25)12 Vielleicht könnte mein Vater mich betasten, da würde ich in seinen Augen als ein Betrüger erscheinen; so brächte ich einen Fluch über mich und nicht einen Segen! (1Mo 9,25; 5Mo 27,18)13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn! Gehorche du nur meiner Stimme, geh hin und hole es mir! (Mt 27,25)14 Da ging er hin und holte es und brachte es seiner Mutter. Und seine Mutter machte ein schmackhaftes Essen, wie es sein Vater gern hatte. (1Mo 25,28)15 Rebekka nahm auch die guten Kleider Esaus, ihres älteren Sohnes, die sie bei sich im Haus hatte, und zog sie Jakob, ihrem jüngeren Sohn, an. (1Mo 27,22; Hl 4,11)16 Aber die Felle der Ziegenböcklein legte sie ihm um die Hände, und wo er glatt war am Hals; (1Mo 27,22)17 und sie gab das schmackhafte Essen und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. (1Mo 27,7; 1Mo 27,15)18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich! Wer bist du, mein Sohn? (1Mo 27,32)19 Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Steh doch auf, setz dich und iss von meinem Wildbret, damit mich deine Seele segne! (1Kön 13,18; 1Kön 14,2; Spr 12,19; Spr 12,22)20 Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, ließ es mir begegnen! (2Mo 20,7; Hi 13,7)21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht! (1Mo 27,12)22 Und Jakob trat zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände! (1Mo 27,12)23 Aber er erkannte ihn nicht, denn seine Hände waren rau, wie die Hände seines Bruders Esau. Und so segnete er ihn. (1Mo 27,16)24 Und er fragte ihn: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin’s! (Ps 120,2; Spr 30,8)25 Da sprach er: So bringe es mir her, damit ich von dem Wildbret meines Sohnes esse, dass dich meine Seele segne! Da brachte er es ihm, und er aß; er reichte ihm auch Wein, und er trank. (1Mo 27,4)26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her, mein Sohn, und küsse mich! (1Mo 27,21)27 Und er trat hinzu und küsste ihn. Und als er den Geruch seiner Kleider roch, segnete er ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie ein Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat. (Hl 4,11; Hos 14,6; Hebr 11,20)28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom fettesten Boden und Korn und Most in Fülle! (5Mo 8,7; 5Mo 11,14; 5Mo 33,13; 5Mo 33,28; Ps 65,10; Ps 133,3)29 Völker sollen dir dienen und Geschlechter sich vor dir beugen; sei ein Herr über deine Brüder, und die Söhne deiner Mutter sollen sich vor dir beugen. Verflucht sei, wer dir flucht, und gesegnet sei, wer dich segnet! (1Mo 12,3; 1Mo 22,17; 1Mo 25,23; 1Kön 5,1; Jer 11,3; Sach 2,12; Phil 2,9)30 Und es geschah, als Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte, und Jakob kaum von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, ja, da geschah es, dass sein Bruder Esau von der Jagd kam. (1Mo 27,3)31 Der machte auch ein schmackhaftes Essen und trug es zu seinem Vater hinein und sprach zu ihm: Steh auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, damit mich deine Seele segne! (1Mo 27,4)32 Da antwortete ihm sein Vater Isaak: Wer bist du? Er sprach: Ich bin dein Sohn Esau, dein Erstgeborener! (1Mo 27,18; 1Mo 27,19)33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen und sprach: Wer ist denn der Jäger, der ein Wildbret gejagt und mir aufgetragen hat? Ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet bleiben! (1Mo 28,3; Hi 21,6; Röm 11,29; Hebr 11,20)34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut auf und wurde über die Maßen betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne doch auch mich, mein Vater! (Hebr 12,17)35 Er aber sprach: Dein Bruder ist mit List gekommen und hat deinen Segen weggenommen! (Jer 9,4; Jer 12,6)36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob; denn er hat mich nun zweimal überlistet! Mein Erstgeburtsrecht hat er weggenommen, und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen! Und er sprach: Hast du mir keinen Segen zurückbehalten? (1Mo 25,31)37 Da antwortete Isaak und sprach zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder habe ich ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Most habe ich ihn versehen. Was kann ich nun für dich tun, mein Sohn? (Röm 9,12)38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne doch auch mich, mein Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte. (Hebr 12,17)39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, fern vom Fett der Erde wird dein Wohnsitz sein, und fern vom Tau des Himmels von oben. (Jos 11,17; Jos 24,4; Hes 35,1)40 Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder dienen. Es wird aber geschehen, wenn du dich befreien kannst, wirst du sein Joch von deinem Hals reißen. (1Mo 27,29; 2Chr 21,8; 2Chr 28,17)41 Und Esau wurde dem Jakob feind wegen des Segens, womit sein Vater ihn gesegnet hatte; und Esau sprach in seinem Herzen: Die Zeit, da man um meinen Vater trauern wird, ist nicht mehr weit; dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen! (1Mo 27,2; 1Mo 27,29; 1Mo 32,6; 1Mo 37,20; 2Mo 20,13; 1Joh 3,15)42 Da wurden der Rebekka die Worte Esaus, ihres älteren Sohnes, hinterbracht. Und sie schickte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten! (1Mo 27,41; 1Mo 32,11; 1Mo 33,4; Spr 25,11)43 Und nun gehorche meiner Stimme, mein Sohn: Mache dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban, nach Haran, (1Mo 11,31; 1Mo 24,29; 1Mo 27,8)44 und bleib eine Zeit lang bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders gelegt hat (1Mo 31,38; 1Mo 31,41)45 und bis sich sein Zorn von dir wendet und er vergisst, was du ihm angetan hast; so will ich dann nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich an einem Tag euch beide verlieren? (Spr 19,21; Eph 4,26)46 Und Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist das Leben verleidet wegen der Töchter Hets; wenn Jakob eine Frau nimmt von den Töchtern Hets, wie diese da, von den Töchtern des Landes, was soll mir dann das Leben! (1Mo 25,22; 1Mo 26,34)

1.Mose 27

King James Version

1 And it came to pass, that when Isaac was old, and his eyes were dim, so that he could not see, he called Esau his eldest son, and said unto him, My son: and he said unto him, Behold, here am I.2 And he said, Behold now, I am old, I know not the day of my death:3 Now therefore take, I pray thee, thy weapons, thy quiver and thy bow, and go out to the field, and take me some venison;4 And make me savoury meat, such as I love, and bring it to me, that I may eat; that my soul may bless thee before I die.5 And Rebekah heard when Isaac spake to Esau his son. And Esau went to the field to hunt for venison, and to bring it .6 And Rebekah spake unto Jacob her son, saying, Behold, I heard thy father speak unto Esau thy brother, saying,7 Bring me venison, and make me savoury meat, that I may eat, and bless thee before the LORD before my death.8 Now therefore, my son, obey my voice according to that which I command thee.9 Go now to the flock, and fetch me from thence two good kids of the goats; and I will make them savoury meat for thy father, such as he loveth:10 And thou shalt bring it to thy father, that he may eat, and that he may bless thee before his death.11 And Jacob said to Rebekah his mother, Behold, Esau my brother is a hairy man, and I am a smooth man:12 My father peradventure will feel me, and I shall seem to him as a deceiver; and I shall bring a curse upon me, and not a blessing.13 And his mother said unto him, Upon me be thy curse, my son: only obey my voice, and go fetch me them .14 And he went, and fetched, and brought them to his mother: and his mother made savoury meat, such as his father loved.15 And Rebekah took goodly raiment of her eldest son Esau, which were with her in the house, and put them upon Jacob her younger son:16 And she put the skins of the kids of the goats upon his hands, and upon the smooth of his neck:17 And she gave the savoury meat and the bread, which she had prepared, into the hand of her son Jacob.18 And he came unto his father, and said, My father: and he said, Here am I; who art thou, my son?19 And Jacob said unto his father, I am Esau thy firstborn; I have done according as thou badest me: arise, I pray thee, sit and eat of my venison, that thy soul may bless me.20 And Isaac said unto his son, How is it that thou hast found it so quickly, my son? And he said, Because the LORD thy God brought it to me.21 And Isaac said unto Jacob, Come near, I pray thee, that I may feel thee, my son, whether thou be my very son Esau or not.22 And Jacob went near unto Isaac his father; and he felt him, and said, The voice is Jacob' voice, but the hands are the hands of Esau.23 And he discerned him not, because his hands were hairy, as his brother Esau' hands: so he blessed him.24 And he said, Art thou my very son Esau? And he said, I am .25 And he said, Bring it near to me, and I will eat of my son' venison, that my soul may bless thee. And he brought it near to him, and he did eat: and he brought him wine, and he drank.26 And his father Isaac said unto him, Come near now, and kiss me, my son.27 And he came near, and kissed him: and he smelled the smell of his raiment, and blessed him, and said, See, the smell of my son is as the smell of a field which the LORD hath blessed:28 Therefore God give thee of the dew of heaven, and the fatness of the earth, and plenty of corn and wine:29 Let people serve thee, and nations bow down to thee: be lord over thy brethren, and let thy mother' sons bow down to thee: cursed be every one that curseth thee, and blessed be he that blesseth thee.30 And it came to pass, as soon as Isaac had made an end of blessing Jacob, and Jacob was yet scarce gone out from the presence of Isaac his father, that Esau his brother came in from his hunting.31 And he also had made savoury meat, and brought it unto his father, and said unto his father, Let my father arise, and eat of his son' venison, that thy soul may bless me.32 And Isaac his father said unto him, Who art thou? And he said, I am thy son, thy firstborn Esau.33 And Isaac trembled very exceedingly, and said, Who? where is he that hath taken venison, and brought it me, and I have eaten of all before thou camest, and have blessed him? yea, and he shall be blessed.34 And when Esau heard the words of his father, he cried with a great and exceeding bitter cry, and said unto his father, Bless me, even me also, O my father.35 And he said, Thy brother came with subtilty, and hath taken away thy blessing.36 And he said, Is not he rightly named Jacob? for he hath supplanted me these two times: he took away my birthright; and, behold, now he hath taken away my blessing. And he said, Hast thou not reserved a blessing for me?37 And Isaac answered and said unto Esau, Behold, I have made him thy lord, and all his brethren have I given to him for servants; and with corn and wine have I sustained him: and what shall I do now unto thee, my son?38 And Esau said unto his father, Hast thou but one blessing, my father? bless me, even me also, O my father. And Esau lifted up his voice, and wept.39 And Isaac his father answered and said unto him, Behold, thy dwelling shall be the fatness of the earth, and of the dew of heaven from above;40 And by thy sword shalt thou live, and shalt serve thy brother; and it shall come to pass when thou shalt have the dominion, that thou shalt break his yoke from off thy neck.41 And Esau hated Jacob because of the blessing wherewith his father blessed him: and Esau said in his heart, The days of mourning for my father are at hand; then will I slay my brother Jacob.42 And these words of Esau her elder son were told to Rebekah: and she sent and called Jacob her younger son, and said unto him, Behold, thy brother Esau, as touching thee, doth comfort himself, purposing to kill thee.43 Now therefore, my son, obey my voice; and arise, flee thou to Laban my brother to Haran;44 And tarry with him a few days, until thy brother' fury turn away;45 Until thy brother' anger turn away from thee, and he forget that which thou hast done to him: then I will send, and fetch thee from thence: why should I be deprived also of you both in one day?46 And Rebekah said to Isaac, I am weary of my life because of the daughters of Heth: if Jacob take a wife of the daughters of Heth, such as these which are of the daughters of the land, what good shall my life do me?

1.Mose 27

New International Reader’s Version

von Biblica
1 Isaac had become old. His eyes were so weak he couldn’t see anymore. One day he called for his elder son Esau. He said to him, ‘My son.’ ‘Here I am,’ he answered.2 Isaac said, ‘I’m an old man now. And I don’t know when I’ll die.3 Now then, get your weapons. Get your bow and arrows. Go out to the open country. Hunt some wild animals for me.4 Prepare for me the kind of tasty food I like. Bring it to me to eat. Then I’ll give you my blessing before I die.’5 Rebekah was listening when Isaac spoke to his son Esau. Esau left for the open country. He went to hunt for a wild animal and bring it back.6 Then Rebekah said to her son Jacob, ‘Look, I heard your father speaking to your brother Esau.7 He said, “Bring me a wild animal. Prepare some tasty food for me to eat. Then I’ll give you my blessing before I die. The LORD will be my witness.” ’8 Rebekah continued, ‘My son, listen carefully. Do what I tell you.9 Go out to the flock. Bring me two of the finest young goats. I will prepare tasty food for your father. I’ll make it just the way he likes it.10 I want you to take it to your father to eat. Then he’ll give you his blessing before he dies.’11 Jacob said to his mother Rebekah, ‘My brother Esau’s body is covered with hair. But my skin is smooth.12 What if my father touches me? He would know I was trying to trick him. He would curse me instead of giving me a blessing.’13 His mother said to him, ‘My son, let the curse be on me. Just do what I say. Go and get the goats for me.’14 So he went and got the goats. He brought them to his mother. And she prepared some tasty food. She made it just the way his father liked it.15 The clothes of her elder son Esau were in her house. She took Esau’s best clothes and put them on her younger son Jacob.16 She covered his hands with the skins of the goats. She also covered the smooth part of his neck with them.17 Then she handed to her son Jacob the tasty food and the bread she had made.18 He went to his father and said, ‘My father.’ ‘Yes, my son,’ Isaac answered. ‘Who is it?’19 Jacob said to his father, ‘I’m your eldest son Esau. I’ve done as you told me. Please sit up. Eat some of my wild meat. Then give me your blessing.’20 Isaac asked his son, ‘How did you find it so quickly, my son?’ ‘The LORD your God gave me success,’ he replied.21 Then Isaac said to Jacob, ‘Come near so I can touch you, my son. I want to know whether you really are my son Esau.’22 Jacob went close to his father. Isaac touched him and said, ‘The voice is the voice of Jacob. But the hands are the hands of Esau.’23 Isaac didn’t recognise Jacob. Jacob’s hands were covered with hair like those of his brother Esau. So Isaac blessed him.24 ‘Are you really my son Esau?’ he asked. ‘I am’, Jacob replied.25 Isaac said, ‘My son, bring me some of your wild meat to eat. Then I’ll give you my blessing.’ Jacob brought it to him. So Isaac ate. Jacob also brought some wine. And Isaac drank.26 Then Jacob’s father Isaac said to him, ‘Come here, my son. Kiss me.’27 So Jacob went to him and kissed him. When Isaac smelled the clothes, he gave Jacob his blessing. He said, ‘It really is the smell of my son. It’s like the smell of a field that the LORD has blessed.28 May God give you dew from heaven. May he give you the richness of the earth. May he give you plenty of corn and fresh wine.29 May nations serve you. May they bow down to you. Rule over your brothers. May the sons of your mother bow down to you. May those who curse you be cursed. And may those who bless you be blessed.’30 When Isaac finished blessing him, Jacob left his father. Just then his brother Esau came in from hunting.31 He too prepared some tasty food. He brought it to his father. Then Esau said to him, ‘My father, please sit up. Eat some of my wild meat. Then give me your blessing.’32 His father Isaac asked him, ‘Who are you?’ ‘I’m your son,’ he answered. ‘I’m Esau, your eldest son.’33 Isaac began to shake all over. He said, ‘Then who hunted a wild animal and brought it to me? I ate it just before you came. I gave him my blessing. And he will certainly be blessed!’34 Esau heard his father’s words. Then he yelled loudly and bitterly. He said to his father, ‘Bless me! Bless me too, my father!’35 But Isaac said, ‘Your brother came and tricked me. He took your blessing.’36 Esau said, ‘Isn’t Jacob just the right name for him? This is the second time he has taken advantage of me. First, he took my rights as the eldest son. And now he’s taken my blessing!’ Then Esau asked, ‘Haven’t you saved any blessing for me?’37 Isaac answered Esau, ‘I’ve made him ruler over you. I’ve made all his relatives serve him. And I’ve provided him with corn and fresh wine. So what can I possibly do for you, my son?’38 Esau said to his father, ‘Do you have only one blessing, my father? Bless me too, my father!’ Then Esau wept loudly.39 His father Isaac answered him, ‘You will live far away from the fruit of the earth. You will live far away from the dew of heaven above.40 You will live by using the sword. And you will serve your brother. But you will grow restless. Then you will throw off the heavy load he has caused you to carry.’41 Esau was angry with Jacob. He was angry because of the blessing his father had given to Jacob. He said to himself, ‘The days of sorrow over my father’s death are near. Then I’ll kill my brother Jacob.’42 Rebekah was told what her elder son Esau had said. So she sent for her younger son Jacob. She said to him, ‘Your brother Esau is planning to get back at you by killing you.43 Now then, my son, do what I say. Run away at once to my brother Laban in Harran.44 Stay with him until your brother’s anger calms down.45 When he forgets what you did to him, I’ll let you know. Then you can come back from there. Why should I lose both of you in one day?’46 Then Rebekah spoke to Isaac. She said, ‘I’m sick of living because of Esau’s Hittite wives. Suppose Jacob also marries a Hittite woman. If he does, my life won’t be worth living.’

1.Mose 27

Bible Kralická

1 Když se pak sstaral Izák, a pošly byly oči jeho, tak že neviděl, povolal Ezau syna svého staršího, a řekl jemu: Synu můj. Kterýžto odpověděl: Aj, teď jsem.2 I dí: Aj, já jsem se již sstaral, a nevím dne smrti své.3 Protož nyní vezmi medle nástroje své, toul svůj a lučiště své, a vyjda do pole, ulov mi zvěřinu.4 A přistroj mi krmi chutnou, jakž já rád jídám, a přines mi, a budu jísti, aťby požehnala duše má, prvé než umru.5 (Slyšela pak Rebeka, když mluvil Izák s Ezau synem svým.) I odšel Ezau na pole, aby ulovil zvěřinu a přinesl.6 Tedy řekla Rebeka Jákobovi synu svému takto: Aj, slyšela jsem, když otec tvůj mluvil k Ezau bratru tvému, a pravil:7 Přines mi něco z lovu, a přistroj mi krmě chutné, abych jedl, a požehnámť před Hospodinem, prvé než umru.8 Nyní tedy, synu můj, poslechni hlasu mého v tom, což já přikazuji tobě.9 Jdi medle k stádu, a odtud mi vezmi dva kozelce výborné, abych přistrojila z nich krmě chutné otci tvému, jakž on rád jídá.10 A přineseš otci svému, a on jísti bude, na to, aby požehnal tobě, prvé než umře.11 I řekl Jákob Rebece matce své: Víš, že Ezau bratr můj jest člověk chlupatý, a já jsem člověk hladký.12 Jestliže omaká mne otec můj, tedy zůstanu u něho za podvodného; a tak uvedu na sebe zlořečenství, a ne požehnání.13 Jemužto odpověděla matka: Nechť jest na mne zlořečenství tvé, synu můj; jen ty poslechni hlasu mého, a jdi, přines mi.14 Tedy odšed, vzal, a přinesl matce své. I připravila matka jeho krmě chutné, jakž otec jeho rád jídal.15 A vzala Rebeka nejlepší šaty Ezausyna svého staršího, kteréž měla u sebe v domě, a oblékla Jákoba, syna svého mladšího.16 A kožkami kozelčími obvinula ruce jeho, a díl hladký hrdla jeho.17 I dala chléb a krmě chutné, kteréž připravila, v ruce Jákoba syna svého.18 A on přišed k otci svému, řekl: Otče můj! Kterýžto odpověděl: Aj, teď jsem. Kdož jsi ty, synu můj?19 I dí Jákob otci svému: Já jsem Ezau,prvorozený tvůj. Učinil jsem, jakž jsi mi poručil. Vstaň, prosím, sedni a jez z lovu mého, aby mi požehnala duše tvá.20 Tedy řekl Izák synu svému: Což to? Brzys to nalezl, synu můj. A on dí: Nebo Hospodin Bůh tvůj způsobil to, aby mi se pojednou nahodilo.21 I řekl Izák Jákobovi: Přistupiž, ať omakám tě, synu můj, ty-li jsi syn můj Ezau, či nejsi.22 Tedy přistoupil Jákob k Izákovi otci svému; a on omakal ho, i řekl: Hlas jest hlas Jákobův, ale ruce tyto ruce Ezau.23 A nepoznal ho; nebo byly ruce jeho, jako ruce Ezau bratra jeho, chlupaté. I požehnal mu.24 A řekl: Ty-liž jsi pak syn můj Ezau? Odpověděl: Já.25 I řekl: Podejž mi, ať jím z lovu syna svého, aby tobě požehnala duše má. Tedy podal mu, a on jedl. Přinesl mu také vína, a on pil.26 I řekl jemu Izák otec jeho: Přistupiž nyní, a polib mne, synu můj.27 I přistoupil a políbil ho. A jakž ucítil Izák vůni roucha jeho, požehnal mu, řka: Pohleď, vůně syna mého jest jako vůně pole, jemuž požehnal Hospodin.28 Dejž tobě Bůh z rosy nebeské, a z tučnosti zemské, i hojnost obilé a vína.29 Nechažť slouží tobě lidé, a sklánějí se před tebou národové. Budiž pánem bratří svých, a ať se sklánějí před tebou synové matky tvé. Kdož by zlořečili tobě, nechť jsou zlořečení, a kdo by dobrořečili tobě, požehnaní.30 A když přestal Izák požehnání dávati Jákobovi, a sotva že vyšel Jákob od Izáka otce svého, Ezau bratr jeho přišel z lovu svého.31 A připraviv i on krmě chutné, přinesl otci svému a řekl mu: Nechžť vstane otec můj, a jí z lovu syna svého, aby mi požehnala duše tvá.32 I řekl jemu Izák otec jeho: Kdo jsi ty? Dí on: Já jsem syn tvůj, prvorozený tvůj Ezau.33 Tedy zhrozil se Izák hrůzou velikou náramně, a řekl: Kdo pak a kde jest ten, ješto uloviv zvěřinu, přinesl mi? A já jsem jedl ze všeho, prvé než jsi ty přišel, a požehnal jsem mu, a budeť požehnaným.34 Uslyšev Ezau slova otce svého, zkřikl hlasem velikým, a hořkostí naplněn jest náramně, a řekl otci svému: Požehnejž mně, i mně také, můj otče!35 Kterýžto řekl: Přišel bratr tvůj podvodně a uchvátil požehnání tvé.36 Tedy řekl: Právětě nazváno jméno jeho Jákob; nebo již po dvakráte mne podvedl, prvorozenství mé odjal, a teď nyní uchvátil požehnání mé. Řekl ještě: Zdali jsi nezachoval i mně požehnání?37 Odpověděl Izák a řekl k Ezau: Aj, ustavil jsem ho pánem nad tebou, a všecky bratří jeho dal jsem mu za služebníky; obilím také a vínem opatřil jsem ho. Což tedy již tobě učiniti mohu, synu můj?38 I řekl Ezau otci svému: Zdaliž to jedno toliko máš požehnání, otče můj? Požehnejž mně, i mně také, můj otče! I povýšil Ezau hlasu svého a plakal.39 Tedy odpověděl Izák otec jeho, a řekl k němu: Aj, v tučnostech země bude bydlení tvé a v rose nebeské s hůry;40 A v meči svém živ budeš, a bratru svému sloužiti budeš; ale přijde čas, že budeš panovati a svržeš jho jeho s šíje své.41 Protož v nenávisti měl Ezau Jákoba pro požehnání, jímž požehnal mu otec jeho, a řekl v srdci svém: Přiblížiť se dnové smutku otce mého, a zabiji Jákoba, bratra svého.42 I oznámena jsou Rebece slova Ezau, staršího syna jejího. Pročež ona poslavši, povolala Jákoba syna svého mladšího, a řekla jemu: Hle, Ezau bratr tvůj těší se tím, že tě zabije.43 Protož nyní, synu můj, poslechni hlasu mého, a vstana, utec k Lábanovi, bratru mému do Cháran.44 A pobuď s ním za některý čas, až by se odvrátila prchlivost bratra tvého,45 A přestalo rozhněvání bratra tvého na tebe, a zapomenul by na to, což jsi mu učinil. Potom já pošli a vezmu tě odtud. Proč mám zbavena býti obou synů jednoho dne?46 I řekla Rebeka Izákovi: Stýště mi se živu býti pro dcery Het. Vezme-li Jákob ženu ze dcer Het, jako tyto jsou ze dcer země této, k čemu mi život?

1.Mose 27

Bible, překlad 21. století

von Biblion
1 Když potom Izák zestárl a oči mu zeslábly tak, že neviděl, zavolal si svého staršího syna Ezaua a řekl mu: „Synu můj?“ „Zde jsem,“ odpověděl Ezau.2 Tehdy mu řekl: „Pohleď, jsem starý a nevím, kdy umřu.3 Vezmi prosím své zbraně, svůj toulec a luk, vyjdi do polí a ulov mi zvěřinu.4 Pak mi připrav mou oblíbenou pochoutku a přines mi ji, abych pojedl a s chutí ti požehnal, než umřu.“5 Rebeka ale poslouchala, když Izák mluvil se svým synem Ezauem. Jakmile Ezau odešel do polí lovit zvěř, aby ji přinesl Izákovi,6 Rebeka řekla svému synu Jákobovi: „Pohleď, vyslechla jsem tvého otce, jak říká tvému bratru Ezauovi:7 ‚Přines mi zvěřinu a připrav mi pochoutku, abych pojedl a požehnal ti před Hospodinem, než umřu.‘8 Poslechni mě tedy, synu můj, a udělej, co ti řeknu:9 Jdi ke stádu, vyber mi z něj dvě pěkná kůzlata a já z nich pro tvého otce připravím jeho oblíbenou pochoutku.10 Tu přineseš svému otci, aby pojedl, a aby ti proto požehnal, než umře.“11 Jákob ale své matce Rebece řekl: „Pohleď, můj bratr Ezau je chlupatý, kdežto já jsem holý.12 Co když na mě můj otec sáhne? Pak před ním budu vypadat jako podvodník a přivedu na sebe prokletí, a ne požehnání!“13 „Tvé prokletí beru na sebe, synu můj,“ odpověděla mu matka. „Jen mě poslechni a jdi mi přinést ta kůzlata.“14 A tak šel, vzal je a přinesl své matce, která z nich připravila otcovu oblíbenou pochoutku.15 Potom Rebeka vzala nejlepší šaty svého staršího syna Ezaua, které měla doma, oblékla je svému mladšímu synu Jákobovi16 a ovinula mu ruce i hladkou část krku kůzlečími kožkami.17 Onu pochoutku i chléb, který připravila, pak dala do rukou svému synu Jákobovi.18 Přišel ke svému otci a řekl: „Otče!“ A ten řekl: „Ano? Který jsi, můj synu?“19 „Já jsem Ezau, tvůj prvorozený,“ odpověděl Jákob svému otci. „Udělal jsem, co jsi mi přikázal. Vstaň, prosím, posaď se a jez z mého úlovku, abys mi proto s chutí požehnal.“20 Izák ale svému synovi řekl: „Jak to, že jsi tak rychle našel zvěř, můj synu?“ Odpověděl: „Protože ji ke mně přivedl Hospodin, tvůj Bůh.“21 Izák ale Jákobovi řekl: „Pojď blíž, ať na tebe sáhnu, můj synu, zda jsi opravdu můj syn Ezau, nebo ne.“22 Jákob tedy přistoupil ke svému otci Izákovi. Ten na něj sáhl a řekl: „Hlas je Jákobův, ale ruce Ezauovy.“23 Nepoznal ho, protože měl ruce chlupaté jako jeho bratr Ezau, a tak mu požehnal.24 Potom se zeptal: „Jsi opravdu můj syn Ezau?“ „Ano,“ odpověděl Jákob.25 Tehdy mu řekl: „Podej mi, ať se najím z úlovku svého syna, abych ti s chutí požehnal.“ A tak mu podal pokrm a on jedl; přinesl mu také víno a on pil.26 Potom ho jeho otec Izák vyzval: „Pojď blíž, synu můj, a polib mě.“27 Přistoupil tedy a políbil ho. A když Izák ucítil vůni jeho šatů, takto mu požehnal: „Hle, vůně mého syna – jak vůně pole, jemuž Hospodin žehná!28 Ať Hospodin dá ti nebeskou rosu, úrodnou zem, obilí i víno v hojnosti.29 Ať lidé slouží ti, ať se ti klaní národy. Pánem svých bratří buď, ať se ti klaní synové matky tvé. Ať jsou zlořečeni, kdo ti zlořečí, a požehnáni, kdo ti žehnají!“[1]30 A vtom, jakmile Izák Jákobovi požehnal, právě když Jákob vyšel od svého otce Izáka, vrátil se jeho bratr Ezau z lovu.31 Také on připravil pochoutku a přinesl ji svému otci se slovy: „Vstaň, otče, a jez z úlovku svého syna, abys mi proto s chutí požehnal.“32 Izák, jeho otec, mu však řekl: „Kdo jsi?“ „Já jsem tvůj syn,“ odpověděl. „Tvůj prvorozený, Ezau!“33 Izák se zhrozil a v nesmírné hrůze zvolal: „A kdo je potom ten, který ulovil zvěřinu a přinesl mi ji? Ještě než jsi přišel, jsem z toho všeho jedl. Požehnal jsem mu, a tak bude požehnán!?34 Když Ezau uslyšel slova svého otce, dal se do hrozného křiku a s nesmírnou hořkostí žádal otce: „Požehnej mně! Mně také, otče můj!“35 Ten však odpověděl: „Tvůj bratr přišel se lstí a vzal ti požehnání.“36 Tu zvolal: „Tak proto dostal jméno Jákob, Podrazák![2] Vždyť mě už dvakrát podrazil: vzal mi prvorozenství a hle, teď mi vzal i požehnání!“ Potom se zeptal: „Copak ti nezbylo žádné požehnání pro mě?“37 Izák Ezauovi odpověděl: „Hle, učinil jsem ho tvým pánem a všechny jeho bratry jsem mu dal za služebníky. Opatřil jsem ho obilím i vínem. Co bych mohl udělat pro tebe, můj synu?!“38 Ezau svému otci řekl: „Copak máš jen jedno požehnání, otče? Požehnej mně! Mně také, otče!“ A Ezau se hlasitě rozplakal.39 Jeho otec Izák mu odpověděl: „Hle, tvůj příbytek – daleko od úrodné země, od nebeské rosy shůry.40 Budeš se živit svým mečem a svému bratru budeš sloužit. Jen když se staneš tulákem, tehdy se zbavíš jeho jha.“41 Kvůli tomu požehnání, jež mu jeho otec udělil, pak Ezau Jákoba začal nenávidět. Tehdy si Ezau v srdci řekl: „Blíží se dny truchlení nad mým otcem. Potom svého bratra Jákoba zabiji!“42 A když byla Rebece oznámena slova jejího staršího syna Ezaua, nechala si zavolat svého mladšího syna Jákoba a řekla mu: „Pohleď, tvůj bratr Ezau se těší, že tě zabije!43 Nyní mě tedy, synu můj, poslechni: vstaň a uteč k mému bratru Lábanovi do Cháranu.44 Pobuď nějakou chvíli u něj, než pomine zuřivost tvého bratra,45 než se od tebe odvrátí jeho hněv a než zapomene, cos mu provedl. Potom pro tebe pošlu a vyzvednu tě odtamtud. Proč bych měla v jeden den ztratit vás oba?“46 Rebeka tenkrát řekla Izákovi: „Kvůli těm Chetejkám se mi zprotivil život. Vezme-li si Jákob za ženu nějakou domorodou Chetejku, jako jsou tyto, proč bych měla žít?“