1Im Land herrschte eine Hungersnot, eine andere als die frühere zur Zeit Abrahams. Isaak begab sich nach Gerar zu Abimelech, dem König der Philister. (1Mo 12,10; 1Mo 20,1)2Da erschien ihm der HERR und sprach: Geh nicht nach Ägypten hinunter, bleib in dem Land, das ich dir nenne!3Halte dich als Fremder in diesem Land auf! Ich werde mit dir sein und dich segnen. Denn dir und deinen Nachkommen gebe ich alle diese Länder und stehe zu dem Eid, den ich deinem Vater Abraham geleistet habe. (1Mo 15,18)4Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie die Sterne am Himmel und gebe ihnen alle diese Länder. Mit deinen Nachkommen werden alle Völker der Erde sich segnen, (1Mo 12,3; 1Mo 15,5; 1Mo 18,18; 1Mo 22,18; 1Mo 28,14)5weil Abraham auf meine Stimme gehört und weil er auf meine Anordnungen, Gebote, Satzungen und Weisungen geachtet hat.6Isaak ließ sich in Gerar nieder.7Als sich die Männer des Ortes nach seiner Frau erkundigten, sagte er: Sie ist meine Schwester. Denn er fürchtete sich zu sagen: Sie ist meine Frau. Er dachte: Damit mich die Männer des Ortes nicht wegen Rebekka umbringen, denn sie sah schön aus.8Nachdem er längere Zeit dort zugebracht hatte, schaute Abimelech, der König der Philister, durch das Fenster und siehe, Isaak liebkoste seine Frau Rebekka.9Da rief Abimelech Isaak und sagte: Sieh da, sie ist deine Frau. Wie konntest du sagen: Sie ist meine Schwester? Da antwortete ihm Isaak: Ich sagte mir: Ich möchte nicht ihretwegen sterben.10Abimelech entgegnete: Was hast du uns da angetan? Beinahe hätte jemand aus dem Volk bei deiner Frau gelegen; dann hättest du über uns Schuld gebracht.11Abimelech ordnete für das ganze Volk an: Wer diesen Mann oder seine Frau anrührt, wird mit dem Tod bestraft.12Isaak säte in diesem Land und er erntete in diesem Jahr hundertfältig. Der HERR segnete ihn;13der Mann wurde reicher und reicher, bis er sehr wohlhabend war.14Er besaß Schafe, Ziegen und Rinder und zahlreiches Gesinde, sodass ihn die Philister beneideten.15Die Philister schütteten alle Brunnen zu, die zur Zeit seines Vaters Abraham die Knechte seines Vaters gegraben hatten, und füllten sie mit Erde.16Da sagte Abimelech zu Isaak: Zieh von uns fort; denn du bist uns viel zu mächtig geworden!17Isaak zog fort, schlug sein Lager im Tal von Gerar auf und ließ sich dort nieder.18Die Brunnen, die man zur Zeit seines Vaters Abraham gegraben hatte und die die Philister nach dem Tod Abrahams zugeschüttet hatten, ließ Isaak wieder aufgraben und gab ihnen dieselben Namen, die ihnen sein Vater gegeben hatte.19Die Knechte Isaaks gruben im Bachtal und fanden dort einen Brunnen mit frischem Wasser.20Die Hirten von Gerar stritten mit den Hirten Isaaks und sagten: Uns gehört das Wasser. Da gab er dem Brunnen den Namen Esek - Zank -, denn sie hatten sich um ihn gezankt.21Als sie einen anderen Brunnen gruben, stritten sie auch um ihn; so gab er ihm den Namen Sitna - Streit -.22Darauf brach er von dort auf und grub wieder einen anderen Brunnen. Um ihn stritten sie nicht mehr. Da gab er ihm den Namen Rehobot - Weite - und sagte: Jetzt hat uns der HERR weiten Raum verschafft und wir sind im Land fruchtbar geworden.23Von dort zog er nach Beerscheba hinauf.24In jener Nacht erschien ihm der HERR und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Ich segne dich und mache deine Nachkommen zahlreich wegen meines Knechtes Abraham.25Dort baute er einen Altar, rief den Namen des HERRN an und schlug sein Zelt auf. Isaaks Knechte hoben dort einen Brunnen aus.26Als Abimelech aus Gerar mit seinem Vertrauten Ahusat und seinem Feldherrn Pichol zu ihm kam,27sagte Isaak zu ihnen: Weshalb kommt ihr zu mir? Ihr habt mich gehasst und habt mich aus eurem Gebiet ausgewiesen.28Sie entgegneten: Wir haben klar gesehen, dass der HERR mit dir ist, und wir dachten: Zwischen uns und dir sollte ein Eid stehen. Wir wollen mit dir einen Bund schließen:29Du wirst uns nichts Böses zufügen, wie auch wir dich nicht angetastet haben; wir haben dir nur Gutes erwiesen und dich in Frieden ziehen lassen. Jetzt bist du der Gesegnete des HERRN.30Da bereitete er ihnen ein Mahl und sie aßen und tranken.31Früh am Morgen standen sie auf und leisteten einander den Eid. Isaak entließ sie und sie schieden von ihm in Frieden.32Am selben Tag kamen die Knechte Isaaks und erzählten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten. Sie meldeten ihm: Wir haben Wasser gefunden.33Da nannte er ihn Schiba - Schwur -; darum heißt die Stadt bis auf den heutigen Tag Beerscheba - Schwurbrunnen -. (1Mo 21,31)34Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er Judit, die Tochter des Hetiters Beeri, und Basemat, die Tochter des Hetiters Elon, zu Frauen.35Sie wurden für Isaak und Rebekka Anlass zu bitterem Gram.
1Und es entstand eine Hungersnot im Lande, nach der vorigen Hungersnot, die in den Tagen Abrahams gewesen war. Da ging Isaak zu Abimelech[1], dem König der Philister, nach Gerar. (1Mo 12,10; 1Mo 20,1)2Und der HERR erschien ihm und sprach: Zieh nicht hinab nach Ägypten; bleibe in dem Land, das ich dir sage! (Ps 25,12)3Halte dich als Fremder auf in diesem Land! Und ich werde mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen werde ich alle diese Länder geben, und ich werde den Schwur aufrechterhalten[2], den ich deinem Vater Abraham geschworen habe. (1Mo 12,7; 1Mo 17,19; 1Mo 26,24; 2Mo 2,24; 2Mo 3,12; 4Mo 23,19; Ps 37,3; Ps 105,8; Hebr 11,9)4Und ich werde deine Nachkommen[3] zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und deinen Nachkommen alle diese Länder geben; und mit deinen Nachkommen werden sich segnen[4] alle Nationen der Erde (1Mo 12,3; 1Mo 22,17)5dafür, dass Abraham meiner Stimme gehorcht und meine Vorschriften gehalten hat[5], meine Gebote, meine Ordnungen und meine Gesetze[6]. (1Mo 22,18)6So blieb Isaak in Gerar. (1Mo 20,1)7Als nun die Männer des Ortes sich nach seiner Frau erkundigten, da sagte er: Sie ist meine Schwester. Denn er fürchtete sich zu sagen: meine Frau. ⟨Er dachte nämlich:⟩ Die Männer des Ortes könnten mich sonst wegen Rebekka erschlagen; denn sie ist schön von Aussehen. (1Mo 12,11)8Und es geschah, als er längere Zeit dort war, da blickte Abimelech[7], der König der Philister, durchs Fenster herab und er sah, und siehe, Isaak koste mit Rebekka, seiner Frau. (Pred 9,9)9Da rief Abimelech den Isaak und sagte: Siehe, sie ist ja deine Frau! Wie konntest du sagen: Sie ist meine Schwester? Da sagte Isaak zu ihm: Weil ich ⟨mir⟩ sagte: Ich könnte sonst ihretwegen sterben.10Und Abimelech sprach: Was hast du uns da angetan! Wie leicht hätte einer aus dem Volk bei deiner Frau liegen können, und du hättest Schuld über uns gebracht. (1Mo 12,18)11Und Abimelech befahl allem Volk: Wer diesen Mann und seine Frau antastet, muss getötet werden. (Ps 105,15)12Und Isaak säte in diesem Land und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der HERR. (1Mo 25,11; Spr 10,22)13Und der Mann wurde reich[8] und wurde immer reicher[9], bis er sehr reich[10] war.14Und er hatte Schafherden und Rinderherden und eine große Dienerschaft. Da beneideten ihn die Philister. (1Mo 13,2; Pred 4,4)15Und alle Brunnen, die die Knechte seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben hatten, die verstopften die Philister und füllten sie mit Erde.16Und Abimelech sagte zu Isaak: Zieh weg von uns, denn du bist uns viel zu mächtig geworden!17Da zog Isaak von dort ⟨weg⟩ und schlug sein Lager im Tal Gerar auf und blieb dort.18Und Isaak grub die Wasserbrunnen wieder auf, die sie in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben und die die Philister nach Abrahams Tod verstopft hatten; und er gab ihnen ⟨dieselben⟩ Namen wie die Namen, die ihnen sein Vater gegeben hatte. (1Mo 21,30)19Und die Knechte Isaaks gruben im Tal und fanden dort einen Brunnen mit lebendigem Wasser[11].20Da stritten sich die Hirten von Gerar mit den Hirten Isaaks und sagten: Uns gehört das Wasser! Da gab er dem Brunnen den Namen Esek[12], weil sie mit ihm gezankt hatten. (1Mo 21,25)21Dann gruben sie einen anderen Brunnen, aber auch um den stritten sie sich. Da gab er ihm den Namen Sitna[13]. (1Mo 21,25)22Und er brach von dort auf und grub ⟨noch⟩ einen anderen Brunnen, und um den stritten sie sich nicht. Da gab er ihm den Namen Rechobot[14] und sagte: Denn jetzt hat der HERR uns weiten Raum geschafft, und wir werden fruchtbar sein im Land. (Ps 119,32)23Dann zog er von dort hinauf nach Beerscheba. (1Mo 21,31; Am 5,5)24Und der HERR erschien ihm in jener Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir, und ich werde dich segnen und deine Nachkommen vermehren wegen meines Knechtes Abraham. (1Mo 15,1; 1Mo 17,7; 1Mo 26,3; 1Mo 31,5; 1Mo 39,2; 2Mo 14,13; 3Mo 26,42; 5Mo 31,6; Rut 3,11; 1Kön 17,13; Jes 41,10; Kla 3,57; Apg 18,9)25Und er baute dort einen Altar und rief den Namen des HERRN an und schlug dort sein Zelt auf. Und die Knechte Isaaks gruben dort einen Brunnen. (1Mo 12,7; Hebr 11,9)26Und Abimelech kam zu ihm aus Gerar mit seinem Freund Ahusat und seinem Heerobersten Pichol.27Da sagte Isaak zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir, da ihr mich doch hasst und mich von euch weggeschickt habt? (Ri 11,7)28Sie aber sagten: Wir haben deutlich gesehen, dass der HERR mit dir ist; und wir haben ⟨uns⟩ gesagt: Es soll ein Schwur[15] zwischen uns sein, zwischen uns und dir; wir wollen einen Bund mit dir schließen, (1Mo 21,22; 1Mo 21,23; 1Mo 31,44; 1Sam 18,28; 2Chr 15,9)29dass du uns nichts Böses antust, so wie wir dich nicht angetastet haben und wie wir dir nur Gutes erwiesen und dich haben in Frieden ziehen lassen. Du bist nun einmal ein Gesegneter des HERRN. (1Mo 12,3; 1Mo 24,31)30Da machte er ihnen ein Mahl, und sie aßen und tranken. (1Mo 31,54; 2Mo 18,12)31Und sie standen früh am Morgen auf und schworen einer dem andern. Dann entließ Isaak sie, und sie gingen in Frieden von ihm fort. – (1Mo 21,27)32Und es geschah an jenem Tag, da kamen Isaaks Knechte und berichteten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten, und sagten zu ihm: Wir haben Wasser gefunden.33Da nannte er ihn Schibea[16]; daher ⟨lautet⟩ der Name der Stadt Beerscheba[17] bis auf diesen Tag. (1Mo 21,31; Am 5,5)
Die beiden ersten Frauen Esaus
34Und Esau war vierzig Jahre alt, da nahm er Jehudit, die Tochter des Hetiters Beeri, zur Frau und Basemat, die Tochter des Hetiters Elon. (1Mo 28,9; 1Mo 36,2)35Und sie waren ein Herzeleid für Isaak und Rebekka. (1Mo 27,46; 1Mo 28,8)
1Es kam aber eine Hungersnot ins Land nach der früheren, die zu Abrahams Zeiten war. Und Isaak zog zu Abimelech, dem König der Philister, nach Gerar. (1Mo 12,10; 1Mo 20,1)2Da erschien ihm der HERR und sprach: Zieh nicht hinab nach Ägypten, sondern bleibe in dem Lande, das ich dir sage.3Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese Länder geben und will meinen Eid wahr machen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe, (1Mo 17,19; 1Mo 22,16)4und will deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben. Und durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, (1Mo 12,3; 1Mo 15,5)5weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Weisungen.6So wohnte Isaak zu Gerar.7Und wenn die Leute am Ort fragten nach seiner Frau, so sprach er: Sie ist meine Schwester; denn er fürchtete sich zu sagen: Sie ist meine Frau. Er dachte nämlich: Sie könnten mich töten um Rebekkas willen, denn sie ist schön von Gestalt.8Als er nun eine Zeit lang da war, sah Abimelech, der König der Philister, durchs Fenster und wurde gewahr, dass Isaak scherzte mit Rebekka, seiner Frau.9Da rief Abimelech den Isaak und sprach: Siehe, sie ist ja deine Frau. Wie hast du denn gesagt: Sie ist meine Schwester? Isaak antwortete ihm: Ich dachte, ich würde vielleicht sterben müssen um ihretwillen.10Abimelech sprach: Warum hast du uns das angetan? Es wäre leicht geschehen, dass jemand vom Volk sich zu deiner Frau gelegt hätte, und du hättest so eine Schuld auf uns gebracht.11Da gebot Abimelech allem Volk und sprach: Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, der soll des Todes sterben.
Isaaks Streit mit den Philistern. Sein Bund mit Abimelech
12Und Isaak säte in dem Lande und erntete in jenem Jahre hundertfältig; denn der HERR segnete ihn. (1Mo 12,2)13Und er wurde ein reicher Mann und wurde immer reicher, bis er sehr reich war,14sodass er viel Gut hatte an kleinem und großem Vieh und ein großes Gesinde. Darum beneideten ihn die Philister.15Nun hatten sie aber alle Brunnen verstopft, die seines Vaters Knechte gegraben hatten zur Zeit Abrahams, seines Vaters, und hatten sie mit Erde gefüllt. (1Mo 21,22)16Und Abimelech sprach zu ihm: Zieh von uns, denn du bist uns zu mächtig geworden.17Da zog Isaak von dannen und schlug seine Zelte auf im Tal von Gerar und wohnte da18und ließ die Wasserbrunnen wieder aufgraben, die sie zur Zeit Abrahams, seines Vaters, gegraben hatten und die die Philister verstopft hatten nach Abrahams Tod, und nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie genannt hatte.19Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort eine Quelle lebendigen Wassers.20Aber die Hirten von Gerar zankten mit den Hirten Isaaks und sprachen: Das Wasser ist unser. Da nannte er den Brunnen »Zank«, weil sie mit ihm da gezankt hatten.21Da gruben sie einen andern Brunnen. Darüber stritten sie auch, darum nannte er ihn »Streit«.22Da zog er weiter und grub noch einen andern Brunnen. Darüber zankten sie sich nicht, darum nannte er ihn »Weiter Raum« und sprach: Nun hat uns der HERR Raum gemacht und wir können wachsen im Lande.23Danach zog er von dannen nach Beerscheba.24Und der HERR erschien ihm in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen und deine Nachkommen mehren um meines Knechtes Abraham willen.25Dann baute er dort einen Altar und rief den Namen des HERRN an und schlug dort sein Zelt auf und seine Knechte gruben dort einen Brunnen. (1Mo 12,8)26Und Abimelech ging zu ihm von Gerar mit Ahusat, seinem Freund, und Pichol, seinem Feldhauptmann.27Aber Isaak sprach zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir? Hasst ihr mich doch und habt mich von euch getrieben.28Sie sprachen: Wir sehen mit sehenden Augen, dass der HERR mit dir ist. Darum sprachen wir: Es soll ein Eid zwischen uns und dir sein, und wir wollen einen Bund mit dir schließen, (5Mo 29,3; Mt 13,13)29dass du uns keinen Schaden tust, gleichwie wir dich nicht angetastet haben und dir nur alles Gute getan und dich mit Frieden haben ziehen lassen. Du bist ja doch der Gesegnete des HERRN.30Da machte er ihnen ein Mahl und sie aßen und tranken.31Und früh am Morgen standen sie auf, und einer schwor dem andern. Und Isaak ließ sie gehen, und sie zogen von ihm mit Frieden.32Am selben Tage kamen Isaaks Knechte und sagten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten, und sprachen zu ihm: Wir haben Wasser gefunden.33Und er nannte ihn »Schwur«; daher heißt die Stadt Beerscheba[1] bis auf den heutigen Tag.
Esaus Frauen
34Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er zur Frau Jehudit, die Tochter Beeris, des Hetiters, und Basemat, die Tochter Elons, des Hetiters. (1Mo 36,2)35Die machten Isaak und Rebekka lauter Herzeleid.
Gottes Verheißung an Isaak. Isaak im Land der Philister
1Es kam aber eine Hungersnot in das Land, nach der vorherigen Hungersnot, die zu Abrahams Zeiten gewesen war. Und Isaak zog nach Gerar zu Abimelech, dem König der Philister. (1Mo 12,10; 1Mo 20,1; 1Mo 41,54)2Da erschien ihm der HERR und sprach: Reise nicht nach Ägypten hinab, sondern bleibe in dem Land, das ich dir nennen werde! (1Mo 12,1; Ps 25,5; Ps 25,12; Hebr 11,9)3Sei ein Fremdling in diesem Land, und ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinem Samen will ich alle diese Länder geben und will den Eid bestätigen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe. (1Mo 13,15; 1Mo 15,18; 1Mo 26,24; 1Mo 28,15; Jos 1,5; Ps 105,9; Mi 7,20; Lk 1,72)4Und ich will deinen Samen mehren wie die Sterne des Himmels, und ich will deinem Samen das ganze Land geben; und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Völker der Erde, (1Mo 15,5)5weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze gehalten hat! (1Mo 22,18; Ps 112,1)6So wohnte Isaak in Gerar. (1Mo 26,1)7Und als die Leute des Ortes nach seiner Frau fragten, da sprach er: Sie ist meine Schwester. Denn er fürchtete sich zu sagen: Sie ist meine Frau, weil er dachte: Die Leute an diesem Ort könnten mich um Rebekkas willen töten; denn sie war sehr schön. (1Mo 20,2; 1Mo 20,11; Spr 24,16; Spr 29,25)8Und es geschah, als er sich längere Zeit dort aufhielt, da schaute Abimelech, der König der Philister, durchs Fenster und bemerkte, wie Isaak mit seiner Frau Rebekka vertraut scherzte. (Pred 9,9)9Da rief Abimelech den Isaak und sprach: Siehe, sie ist deine Frau! Wie konntest du sagen: »Sie ist meine Schwester«? Isaak antwortete ihm: Ich dachte, ich müsste vielleicht sterben um ihretwillen! (1Mo 12,19)10Abimelech sprach: Warum hast du uns das angetan? Wie leicht hätte jemand vom Volk sich zu deiner Frau legen können; so hättest du eine Schuld auf uns gebracht! (1Mo 12,18)11Da gebot Abimelech dem ganzen Volk und sprach: Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, der soll gewisslich sterben! (Ps 105,15; Spr 6,29)
Widerstand der Philister gegen Isaak
12Und Isaak säte in dem Land und erntete im selben Jahr hundertfältig; denn der HERR segnete ihn. (1Mo 25,11; 1Mo 26,3; Ps 67,7; Spr 10,22)13Und der Mann wurde reich und immer reicher, bis er überaus reich war; (Ps 112,3)14und er hatte Schaf- und Rinderherden und eine große Dienerschaft. Darum beneideten ihn die Philister. (1Sam 18,8; Spr 27,4; Pred 4,4)15Alle Brunnen aber, die die Knechte seines Vaters zu Abrahams, seines Vaters Zeiten gegraben hatten, hatten die Philister verstopft und mit loser Erde gefüllt. (1Mo 21,30)16Und Abimelech sprach zu Isaak: Geh fort von uns; denn du bist uns viel zu mächtig geworden! (2Mo 1,9)17Da zog Isaak fort und lagerte sich im Tal Gerar und wohnte dort. (1Mo 26,1)18Und Isaak ließ die Wasserbrunnen aufgraben, die sie zu Zeiten seines Vaters Abraham gegraben hatten und die die Philister nach dem Tod Abrahams verstopft hatten, und er nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie benannt hatte. (1Mo 21,30)19Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers[1]. (Hl 4,15; Joh 4,10; Joh 7,38)20Aber die Hirten von Gerar stritten sich mit den Hirten Isaaks und sprachen: Das Wasser gehört uns! Da nannte er den Brunnen Esek, weil sie sich dort mit ihm gestritten hatten. (1Mo 21,25; Ps 120,7)21Da gruben sie einen weiteren Brunnen, um den stritten sie auch; darum nannte er ihn Sithna. (1Mo 13,7)22Da brach er von dort auf und grub einen weiteren Brunnen; um den stritten sie sich nicht, darum nannte er ihn Rechobot und sprach: Nun hat uns der HERR einen weiten Raum gemacht, damit wir fruchtbar sein können im Land! (Ps 119,32; Ps 119,45)23Von dort zog er hinauf nach Beerscheba. (1Mo 26,33)24Und der HERR erschien ihm in jener Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir, und ich will dich segnen und deinen Samen mehren um Abrahams, meines Knechtes, willen! (1Mo 17,7; 1Mo 24,12; 1Mo 26,3; 1Mo 26,4; 1Mo 26,28; Ri 6,12; Ps 118,6; Jes 43,1; Mt 28,20; Lk 1,30; Hebr 13,6)25Da baute er dort einen Altar und rief den Namen des HERRN an; und er schlug dort sein Zelt auf; und Isaaks Knechte gruben dort einen Brunnen. (1Mo 12,7; Ps 116,13; Ps 116,17)
Isaaks Bund mit Abimelech
26Und Abimelech kam zu ihm von Gerar, mit Ahussat, seinem Freund, und Pichol, seinem Heerführer. (1Mo 21,22)27Aber Isaak sprach zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir, da ihr mich doch hasst und mich von euch weggetrieben habt? (1Mo 26,16; Ri 11,7)28Sie sprachen: Wir haben deutlich gesehen, dass der HERR mit dir ist, darum haben wir uns gesagt: Es soll ein Eid zwischen uns sein, zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir machen, (1Mo 21,27; 1Mo 26,3; 1Mo 26,24; 1Mo 31,44; 1Mo 39,3; Jos 6,27; 1Sam 18,14; Spr 16,7; Sach 8,23)29dass du uns keinen Schaden zufügst, wie wir auch dich nicht angetastet haben und dir nur Gutes taten und dich im Frieden haben ziehen lassen. Du bist nun einmal der Gesegnete des HERRN! (1Mo 21,23; 1Mo 24,31; Jes 61,9; Röm 12,17)30Da bereitete er ihnen ein Mahl, und sie aßen und tranken. (1Mo 31,54)31Und am Morgen früh standen sie auf und schworen einander den Eid. Da ließ Isaak sie gehen, und sie zogen in Frieden von ihm weg. (Hebr 6,16)32Und es geschah am selben Tag, da kamen Isaaks Knechte und sagten ihm von dem Brunnen, den sie gegraben hatten, und sprachen zu ihm: Wir haben Wasser gefunden! (1Mo 21,30)33Und er nannte ihn Scheba. Daher heißt der Ort Beerscheba bis zum heutigen Tag. (1Mo 21,31; 1Mo 26,23; 1Mo 28,10; 1Mo 46,1; Neh 11,27)
Esau nimmt zwei hetitische Frauen
34Als aber Esau 40 Jahre alt war, nahm er Judith zur Frau, die Tochter Beris, des Hetiters, und Basmath, die Tochter Elons, des Hetiters; (1Mo 10,15; 1Mo 36,2)35die bereiteten Isaak und Rebekka viel Herzenskummer. (1Mo 27,46; 1Mo 28,1; 1Mo 28,8)
1.Mose 26
King James Version
1And there was a famine in the land, beside the first famine that was in the days of Abraham. And Isaac went unto Abimelech king of the Philistines unto Gerar.2And the LORD appeared unto him, and said, Go not down into Egypt; dwell in the land which I shall tell thee of:3Sojourn in this land, and I will be with thee, and will bless thee; for unto thee, and unto thy seed, I will give all these countries, and I will perform the oath which I sware unto Abraham thy father;4And I will make thy seed to multiply as the stars of heaven, and will give unto thy seed all these countries; and in thy seed shall all the nations of the earth be blessed;5Because that Abraham obeyed my voice, and kept my charge, my commandments, my statutes, and my laws.6And Isaac dwelt in Gerar:7And the men of the place asked him of his wife; and he said, She is my sister: for he feared to say, She is my wife; lest, said he , the men of the place should kill me for Rebekah; because she was fair to look upon.8And it came to pass, when he had been there a long time, that Abimelech king of the Philistines looked out at a window, and saw, and, behold, Isaac was sporting with Rebekah his wife.9And Abimelech called Isaac, and said, Behold, of a surety she is thy wife: and how saidst thou, She is my sister? And Isaac said unto him, Because I said, Lest I die for her.10And Abimelech said, What is this thou hast done unto us? one of the people might lightly have lien with thy wife, and thou shouldest have brought guiltiness upon us.11And Abimelech charged all his people, saying, He that toucheth this man or his wife shall surely be put to death.12Then Isaac sowed in that land, and received in the same year an hundredfold: and the LORD blessed him.13And the man waxed great, and went forward, and grew until he became very great:14For he had possession of flocks, and possession of herds, and great store of servants: and the Philistines envied him.15For all the wells which his father' servants had digged in the days of Abraham his father, the Philistines had stopped them, and filled them with earth.16And Abimelech said unto Isaac, Go from us; for thou art much mightier than we.17And Isaac departed thence, and pitched his tent in the valley of Gerar, and dwelt there.18And Isaac digged again the wells of water, which they had digged in the days of Abraham his father; for the Philistines had stopped them after the death of Abraham: and he called their names after the names by which his father had called them.19And Isaac' servants digged in the valley, and found there a well of springing water.20And the herdmen of Gerar did strive with Isaac' herdmen, saying, The water is ours: and he called the name of the well Esek; because they strove with him.21And they digged another well, and strove for that also: and he called the name of it Sitnah.22And he removed from thence, and digged another well; and for that they strove not: and he called the name of it Rehoboth; and he said, For now the LORD hath made room for us, and we shall be fruitful in the land.23And he went up from thence to Beersheba.24And the LORD appeared unto him the same night, and said, I am the God of Abraham thy father: fear not, for I am with thee, and will bless thee, and multiply thy seed for my servant Abraham' sake.25And he builded an altar there, and called upon the name of the LORD, and pitched his tent there: and there Isaac' servants digged a well.26Then Abimelech went to him from Gerar, and Ahuzzath one of his friends, and Phichol the chief captain of his army.27And Isaac said unto them, Wherefore come ye to me, seeing ye hate me, and have sent me away from you?28And they said, We saw certainly that the LORD was with thee: and we said, Let there be now an oath betwixt us, even betwixt us and thee, and let us make a covenant with thee;29That thou wilt do us no hurt, as we have not touched thee, and as we have done unto thee nothing but good, and have sent thee away in peace: thou art now the blessed of the LORD.30And he made them a feast, and they did eat and drink.31And they rose up betimes in the morning, and sware one to another: and Isaac sent them away, and they departed from him in peace.32And it came to pass the same day, that Isaac' servants came, and told him concerning the well which they had digged, and said unto him, We have found water.33And he called it Shebah: therefore the name of the city is Beersheba unto this day.34And Esau was forty years old when he took to wife Judith the daughter of Beeri the Hittite, and Bashemath the daughter of Elon the Hittite:35Which were a grief of mind unto Isaac and to Rebekah.
1There was very little food in the land. The same thing had been true earlier, in Abraham’s time. Isaac went to Abimelek in Gerar. Abimelek was the king of the Philistines.2The LORD appeared to Isaac and said, ‘Do not go down to Egypt. Live in the land where I tell you to live.3Stay there for a while. I will be with you and give you my blessing. I will give all these lands to you and your children after you. And I will keep my word that I gave to your father Abraham.4I will make your children after you as many as the stars in the sky. And I will give them all these lands. All nations on earth will be blessed because of your children.5I will do all these things because Abraham obeyed me. He did everything I required. He kept my commands, my rules and my instructions.’6So Isaac stayed in Gerar.7The men of that place asked him about his wife. He said, ‘She’s my sister.’ He was afraid to say, ‘She’s my wife.’ He thought, ‘The men of this place might kill me because of Rebekah. She’s a beautiful woman.’8Isaac had been there a long time. One day Abimelek, the king of the Philistines, looked down from a window. He saw Isaac hugging and kissing his wife Rebekah.9So Abimelek sent for Isaac. He said, ‘She’s really your wife, isn’t she? Why did you say she was your sister?’ Isaac answered him, ‘I thought I might lose my life because of her.’10Then Abimelek said, ‘What have you done to us? What if one of the men slept with your wife? Then you would have made us guilty.’11So Abimelek gave orders to all the people. He said, ‘Anyone who harms this man or his wife will surely be put to death.’12Isaac planted crops in that land. That same year he gathered 100 times more than he planted. That was because the LORD blessed him.13Isaac became rich. His wealth continued to grow until he became very rich.14He had many flocks and herds and servants. Isaac had so much that the Philistines became jealous of him.15So they stopped up all the wells the servants of his father Abraham had dug. They filled them with soil.16Then Abimelek said to Isaac, ‘Move away from us. You have become too powerful for us.’17So Isaac moved away from there. He camped in the Valley of Gerar, where he made his home.18Isaac opened up the wells again. They had been dug in the time of his father Abraham. The Philistines had stopped them up after Abraham died. Isaac gave the wells the same names his father had given them.19Isaac’s servants dug wells in the valley. There they discovered fresh water.20But the people of Gerar who took care of their own herds argued with the people who took care of Isaac’s herds. ‘The water is ours!’ the people of Gerar said. So Isaac named the well Esek. That’s because they argued with him.21Then Isaac’s servants dug another well. They argued about that one too. So he named it Sitnah.22Isaac moved on from there and dug another well. But no one argued about that one. So he named it Rehoboth. He said, ‘Now the LORD has given us room. Now we will be successful in the land.’23From there Isaac went up to Beersheba.24That night the LORD appeared to him. He said, ‘I am the God of your father Abraham. Do not be afraid. I am with you. I will bless you. I will increase the number of your children because of my servant Abraham.’25Isaac built an altar there and worshipped the LORD. There he set up his tent. And there his servants dug a well.26During that time, Abimelek had come to him from Gerar. His personal adviser, Ahuzzath, had come with him. So had his army commander, Phicol.27Isaac asked them, ‘Why have you come to me? You were angry with me and sent me away.’28They answered, ‘We saw clearly that the LORD was with you. So we said, “There should be an agreement between us and you.” We want to make a peace treaty with you.29Give us your word that you won’t harm us. We didn’t harm you. We always treated you well. We sent you away peacefully. And now the LORD has blessed you.’30Then Isaac had a feast prepared for them. They ate and drank.31Early the next morning the men made a treaty with each other. Then Isaac sent the men of Gerar on their way. And they left peacefully.32That day Isaac’s servants came to him. They told him about the well they had dug. They said, ‘We’ve found water!’33So he named it Shibah. To this day the name of the town has been Beersheba.
Jacob takes Esau’s blessing
34When Esau was 40 years old, he got married to Judith. She was the daughter of Beeri the Hittite. Esau also married Basemath. She was the daughter of Elon the Hittite.35Isaac and Rebekah became very upset because Esau had married Hittite women.
1.Mose 26
Bible Kralická
1Byl pak opět hlad na zemi, mimo hlad první, kterýž byl za dnů Abrahamových. Tedy odebral se Izák k Abimelechovi králi Filistinskému do Gerar.2Nebo ukázal se jemu Hospodin a řekl: Nesstupuj do Egypta; ale bydli v zemi, kterouž oznámím tobě.3Budiž tedy pohostinu v zemi této, a budu s tebou, a požehnám tobě; nebo tobě a semeni tvému dám všecky země tyto, a utvrdím přísahu, kterouž jsem přisáhl Abrahamovi, otci tvému.4Rozmnožím také símě tvé jako hvězdy nebeské, a dám semeni tvému všecky země tyto, a požehnáni budou v semeni tvém všickni národové země;5Protože uposlechl Abraham hlasu mého, a ostříhal nařízení mých, přikázaní mých, ustanovení mých a zákonů mých.6Bydlil tedy Izák v Gerar.7Ptali se pak muži místa toho o manželce jeho. Kterýžto odpověděl: Sestra má jest; nebo nesměl říci: Manželka má jest, mysle sobě: Aby mne nezabili muži místa toho pro Rebeku. Nebo byla krásná na pohledění.8I přihodilo se, když již čas nějaký tam bydlil, že vyhlédal Abimelech král Filistinský z okna a uzřel Izáka, an pohrává s Rebekou manželkou svou.9Protož povolav Abimelech Izáka, řekl: Aj, v pravdě manželka tvá to jest. Jakž to, že jsi pravil: Sestra má jest? I odpověděl jemu Izák: Nebo jsem řekl sám u sebe: Abych snad neumřel pro ni.10I řekl Abimelech: Což jsi to učinil nám? O málo, že by byl spal někdo z lidu s manželkou tvou, a ty byl bys uvedl na nás vinu.11I přikázal Abimelech všemu lidu, řka: Kdo by se dotkl člověka toho, aneb manželky jeho, smrtí umře.12Sel pak Izák v zemi té, a shledal v tom roce sto měr; nebo požehnal mu Hospodin.13I rostl muž ten, a prospíval vždy více v zrostu, až i zrostl velmi.14Nebo měl stáda ovcí i stáda volů, a čeledi mnoho; pročež záviděli mu Filistinští.15A všecky studnice, kteréž vykopali služebníci otce jeho za dnů Abrahama otce jeho, zařítili Filistinští, zasypavše je prstí.16I řekl Abimelech Izákovi: Odejdi od nás; nebo mnohem mocnější jsi než my.17Tedy odšel odtud Izák, a rozbil stany v údolí Gerar, a bydlil tu.18A kopal zase Izák studnice vod, kteréž byli vykopali za dnů Abrahama otce jeho, a kteréž zařítili Filistinští po smrti Abrahamově; a nazval je těmi jmény, kterýmiž je jmenoval otec jeho.19I kopali služebníci Izákovi v tom údolí, a nalezli tam studnici vody živé.20Vadili se pak pastýři Gerarští s pastýři Izákovými, pravíce: Naše jest voda. Pročež nazval jméno studnice té Esek, že se vadili s ním.21Vykopali také jinou studnici, a nesnáz byla i o tu; pročež dal jí jméno Sitnah.22I hnul se odtud, a kopal jinou studnici, o kterouž se nevadili; protož nazval jméno její Rehobot. Nebo řekl: Nyní uprostrannil nám Hospodin, a vzrostli jsme na zemi.23Vstoupil pak odtud do Bersabé.24A ukázal se mu Hospodin v tu noc, a řekl: Já jsem Bůh Abrahama otce tvého; neboj se, nebo s tebou já jsem, a požehnám tobě, a rozmnožím símě tvé pro Abrahama služebníka svého.25I vzdělal tu oltář, a vzýval jméno Hospodinovo, a rozbil tu stan svůj; a služebníci Izákovi vykopali tam studnici.26Abimelech pak přijel k němu z Gerar, a Ochozat, přítel jeho, a Fikol, kníže vojska jeho.27I řekl jim Izák: Z jaké příčiny přišli jste ke mně? Poněvadž vy nenáviděli jste mne, a vybyli jste mne od sebe.28Kteřížto odpověděli: Patrně jsme to shledali, že jest Hospodin s tebou, i řekli jsme: Učiňme nyní přísahu mezi sebou, mezi námi a mezi tebou; a učiníme smlouvu s tebou:29Že neučiníš nám nic zlého, jako i my nedotkli jsme se tebe, a jakž jsme my toliko dobře činili tobě, a propustili jsme tě v pokoji; ty nyní tedy povol tomu, požehnaný Hospodinův.30Tedy učinil jim hody, i jedli a pili.31A vstavše velmi ráno, přisáhli jeden druhému. I propustil je Izák, a oni odešli od něho v pokoji.32Toho dne přišli služebníci Izákovi, a oznámili mu o studnici, kterouž kopali, řkouce: Nalezli jsme vodu.33I nazval ji Seba. Protož jméno města toho jest Bersabé až do dnešního dne.34Ezau pak jsa v letech čtyřidcíti, pojal ženu Judit, dceru Béry Hetejského, a Bazematu, dceru Elona Hetejského.35A kormoutily Izáka a Rebeku.
1V zemi pak nastal hlad (podobný hlad jako ten dřívější, který byl za dnů Abrahamových), a tak se Izák vydal do Geraru k filištínskému králi Abimelechovi.2Ukázal se mu totiž Hospodin a řekl: „Nesestupuj do Egypta! Usaď se v zemi, kterou ti určím.3Pobývej v této zemi a já budu s tebou a požehnám ti, neboť tobě a tvému semeni dám všechny tyto země. Tak splním přísahu, kterou jsem složil tvému otci Abrahamovi:4‚Tvé símě rozmnožím jako hvězdy na nebi. Tvému semeni dám všechny tyto země a ve tvém semeni dojdou požehnání všechny národy na zemi.‘5To proto, že Abraham uposlechl můj hlas a zachoval, co jsem mu svěřil – má přikázání, má ustanovení a má ponaučení.“6A tak se Izák usadil v Geraru.7Když se ho tamější muži vyptávali na jeho ženu, odpověděl: „Je to má sestra.“ Bál se totiž říci: „Je to má žena,“ neboť si pomyslel: „Aby mě snad zdejší muži kvůli Rebece nezabili.“ Byla totiž velmi krásná.8Jednou, když už tam byli dlouho, vyhlížel filištínský král Abimelech z okna a uviděl, jak se Izák mazlí se svou ženou Rebekou.9Abimelech si tedy Izáka zavolal a řekl: „Vida, přece je to tvá žena! Proč jsi tedy říkal: ‚Je to má sestra‘?“ „Myslel jsem si, že bych kvůli ní mohl zemřít,“ odpověděl mu Izák.10Abimelech zvolal: „Cos nám to udělal? Někdo z lidu mohl snadno s tvou ženou spát, a tak bys na nás uvedl vinu!“11Potom Abimelech přikázal všemu lidu: „Kdokoli se dotkne tohoto muže nebo jeho manželky, musí zemřít!“
Zápas o studny
12Izák pak v té zemi sel a téhož roku sklidil stonásobek, neboť mu Hospodin požehnal.13A tak se ten muž vzmohl a rozmáhal se stále víc, až se stal velmi zámožným.14Měl stáda bravu, stáda skotu a početné služebnictvo. Proto mu Filištíni začali závidět.15Všechny studny, které služebníci jeho otce vykopali za dnů jeho otce Abrahama, Filištíni zasypali a naplnili hlínou.16Abimelech tehdy Izákovi řekl: „Odejdi od nás! Jsi mnohem mocnější než my.“17Izák proto odtud odešel, utábořil se v gerarském údolí a tam bydlel.18Izák pak znovu kopal studnice vody vykopané za dnů jeho otce Abrahama, které po Abrahamově smrti Filištíni zasypali, a dal jim stejná jména, jako jim kdysi dal jeho otec.19Izákovi služebníci v tom údolí kopali a našli studnici pramenité vody.20Gerarští pastýři se však začali s Izákovými pastýři o studnu hádat: „Ta voda je naše!“ A tak Izák tu studnu nazval Esek, Rozepře, protože se s ním přeli.21Potom vykopali další studnu. I o tu se hádali, a tak ji nazval Sitna, Nepřátelství.22Přesunul se tedy odtud dál a vykopal další studnu. O tu se už nehádali, a tak ji nazval Rechobot, Prostranství. Řekl totiž: „Teď nám Hospodin daroval prostor, abychom se rozplodili na zemi.“23Když pak odtud vystoupil do Beer-šeby,24ukázal se mu téže noci Hospodin a řekl: „Já jsem Bůh tvého otce Abrahama. Neboj se, neboť jsem s tebou. Požehnám ti a rozmnožím tvé símě kvůli Abrahamovi, svému služebníku.“25Postavil tam tedy oltář a vzýval Hospodinovo jméno. Vztyčil tam svůj stan a Izákovi služebníci tam vykopali studnu.26Tehdy k němu přišel z Geraru Abimelech se svým pobočníkem Achuzatem a s velitelem svého vojska Píkolem.27Izák se jich zeptal: „Proč ke mně přicházíte? Vždyť mě nenávidíte a vyhnali jste mě od vás.“28Odpověděli: „Jasně jsme poznali, že Hospodin je s tebou, a tak jsme si řekli: Ať je teď mezi námi a tebou přísaha. Chceme s tebou vstoupit do smlouvy,29že nám neuděláš nic zlého, tak jako jsme se my nedotkli tebe a prokazovali ti pouze dobrodiní a propustili tě v pokoji. Jsi přece Hospodinův požehnaný!“30Vystrojil jim tedy hostinu a jedli a pili.31Časně ráno pak vstali a vzájemně si přísahali. Potom je Izák propustil, a tak od něj odešli v pokoji.32A téhož dne se stalo, že přišli Izákovi služebníci a pověděli mu o studni, kterou kopali: „Našli jsme vodu!“33Nazval ji tedy Šibea, Přísaha, a proto se to město až dodnes jmenuje Beer-šeba, Studna přísahy.
Jákob uchvacuje požehnání
34Když bylo Ezauovi čtyřicet let, vzal si za ženu Juditu, dceru Chetejce Beerího, a Basematu, dceru Chetejce Elona.35Ty působily Izákovi a Rebece hořké trápení.