1Dies ist das Wort, das der HERR über Babel, über das Land der Chaldäer, durch den Propheten Jeremia gesprochen hat: (Ps 137,8; Jer 25,12; Jer 25,26)2Verkündigt es unter den Heiden und lasst es hören, richtet ein Kriegsbanner auf; lasst es hören und verheimlicht es nicht, sagt: Babel ist eingenommen, Bel ist zuschanden geworden, Merodach ist erschrocken; ihre Götzenbilder sind zuschanden geworden und ihre Götzen erschrocken! (Jes 21,9; Jes 37,19; Jes 46,1; Jer 10,11; Jer 51,44; Jer 51,47; Zef 2,11)3Denn von Norden zieht ein Volk gegen sie heran, das wird ihr Land zur Wüste machen, dass niemand mehr darin wohnen wird, weder Menschen noch Vieh, weil sie sich schnell davongemacht haben. (Jes 13,17; Jer 1,13; Jer 50,9; Jer 50,13; Jer 50,39; Jer 50,41)
Der Herr verheißt den gefangenen Judäern den Auszug aus Babel
4In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht der HERR, werden die Kinder Israels kommen und die Kinder Judas mit ihnen; sie werden weinend hingehen, um den HERRN, ihren Gott, zu suchen. (Jer 3,18; Jer 29,12; Jer 31,9; Hos 3,5; Sach 8,21)5Sie werden den Weg nach Zion erfragen, dorthin ist ihr Angesicht gerichtet: »Kommt, lasst uns dem HERRN anhängen mit einem ewigen Bund, der nicht vergessen werden soll!« (5Mo 4,30; 5Mo 5,29; Ps 84,8; Jes 2,3; Jes 35,10; Jes 55,3; Jer 32,40)6Mein Volk war wie verlorene Schafe; ihre Hirten haben sie auf Abwege geleitet, auf den Bergen sie irregeführt; sie gingen von Berg zu Hügel, haben ihren Ruheplatz vergessen. (Jes 1,3; Jes 53,6; Jes 65,7; Jer 2,20; Jer 2,32; Jer 3,23; Jer 23,1; Jer 50,17; Hes 34,1; Hes 34,6; Mt 9,36)7Alle, die sie fanden, fraßen sie auf, und ihre Feinde sprachen: »Wir verschulden uns nicht; sondern sie haben sich an dem HERRN versündigt, an der Wohnung der Gerechtigkeit, an der Hoffnung ihrer Väter, am HERRN!« (Ps 22,5; Ps 79,7; Jer 2,11; Jer 14,8; Jer 31,23; Jer 33,16; Jer 40,2)8Flieht hinaus aus Babels Mitte und zieht hinweg aus dem Land der Chaldäer und seid wie Böcke vor der Herde her! (4Mo 16,26; Jes 48,20; Jer 51,6; Jer 51,45)9Denn siehe, ich erwecke im Land des Nordens eine Versammlung großer Völker und lasse sie nach Babel hinaufziehen, um es zu belagern, und von dort aus wird es erobert werden. Ihre Pfeile sind wie die eines geschickten Helden; keiner kehrt vergeblich zurück. (2Sam 1,22; Jes 13,4; Jer 50,3; Jer 51,27)10So soll Chaldäa zur Beute werden, dass alle, die es plündern, genug bekommen sollen!, spricht der HERR. (Jes 45,3; Jer 50,37)
Der Herr wird Babel seine Bosheit gegen Juda vergelten
11Ja, freue dich, ja, frohlockt nur, die ihr mein Erbteil geplündert habt; ja, hüpfe nur wie eine dreschende junge Kuh und wiehere wie die Hengste: (Jer 5,8; Kla 2,15; Hes 26,2; Ob 1,12)12Eure Mutter wird doch ganz zuschanden werden; die euch geboren hat, wird beschämt dastehen. Siehe, sie ist das letzte der Völker, eine dürre Wüste, eine öde Steppe! (Jes 13,20; Jer 25,12)13Wegen des Zornes des HERRN wird sie unbewohnt bleiben und gänzlich verwüstet werden; wer an Babel vorübergeht, wird sich entsetzen und zischen wegen all ihrer Plagen. (Jer 4,8; Jer 7,20; Jer 19,8; Jer 49,17; Zef 2,15; Sach 1,15)14Stellt euch ringsum gegen Babel auf, ihr Bogenschützen alle! Schießt nach ihm, spart die Pfeile nicht! Denn es hat gegen den HERRN gesündigt. (Jer 50,7; Jer 50,29; Jer 51,3)15Erhebt ringsum Kriegsgeschrei gegen es! Es muss sich ergeben; seine Grundfesten fallen, seine Mauern werden geschleift. Denn das ist die Rache des HERRN. Rächt euch an ihm! Handelt an ihm, wie es gehandelt hat! (Ps 137,8; Jes 45,14; Jes 59,18; Jes 63,4; Jer 27,11; Jer 50,28; Jer 50,29; Jer 51,6; Jer 51,44; Jer 51,58; Ob 1,15; Nah 1,2; Jak 2,13; Offb 18,6)16Rottet aus Babel den Sämann aus samt dem, der die Sichel führt zur Zeit der Ernte! Vor dem grausamen Schwert wird sich jedermann seinem Volk zuwenden und jeder in sein Land fliehen. (Jes 13,14; Jer 51,9; Jer 51,23)17Israel ist ein versprengtes Schaf; Löwen haben es verscheucht. Zuerst hat es der König von Assyrien gefressen, und nun zuletzt hat Nebukadnezar, der König von Babel, seine Knochen zermalmt. (2Kön 17,6; 2Chr 36,17; Jer 50,6; Dan 6,24)18Darum, so spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich suche den König von Babel und sein Land heim, wie ich den König von Assyrien heimgesucht habe. (Jes 10,12; Jes 37,36; Zef 2,13)19Und ich will Israel zu seiner Weide zurückführen, damit es auf dem Karmel und in Baschan weide und auf dem Bergland Ephraim und in Gilead seinen Hunger stille. (Jes 49,9; Jer 23,3; Hes 34,13; Mi 7,14)20In jenen Tagen und zu jener Zeit wird man die Schuld Israels suchen, spricht der HERR, aber sie wird nicht mehr vorhanden sein, und die Sünden Judas, aber man wird sie nicht finden; denn ich werde denen vergeben, die ich übrig lasse. (Ps 103,12; Jes 10,21; Jes 43,25; Jer 31,34; Mi 7,19; Zef 3,12)21Ziehe hinauf gegen das »Land des zweifachen Trotzes« und gegen die Bewohner der »Heimsuchung«! Mache sie nieder und vollstrecke den Bann hinter ihnen her, spricht der HERR, und mache es mit ihnen genau so, wie ich es dir befohlen habe! (Jes 48,14; Jer 48,10)
Der Zusammenbruch Babels wird angekündigt
22Kriegslärm ist im Land und ein gewaltiger Zusammenbruch! (Jer 4,19; Jer 51,54)23Wie ist doch der Hammer der ganzen Erde zertrümmert und zerbrochen worden! Wie ist doch Babel unter den Völkern zum Entsetzen geworden! (Jer 51,20)24Ich habe dir eine Falle gestellt, Babel, und du bist auch gefangen worden, ohne dass du es merktest; du bist ertappt und ergriffen worden; denn du hast dich gegen den HERRN aufgelehnt. (Hi 15,25; Ps 2,2; Pred 9,12; Jer 50,29; Jer 51,31; Dan 5,30)25Der HERR hat seine Waffenkammer geöffnet und die Waffen seines Zornes hervorgeholt; denn im Land der Chaldäer hat der Herrscher, der HERR der Heerscharen, ein Werk zu vollbringen. (Jes 13,2; Jes 14,22; Jes 48,14; Jer 51,11; Jer 51,25)26Kommt von allen Enden über [das Land]! Öffnet seine Kornhäuser, schüttet alles auf wie Garben und vollstreckt den Bann an ihm; es soll ihm kein Überrest verbleiben! (Jes 5,26; Jes 45,3; Jer 50,10; Jer 50,41)27Stecht alle seine Stiere nieder, zur Schlachtbank sollen sie hinab! Wehe ihnen; denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung! (Jes 34,6; Jer 27,7; Jer 46,21; Jer 49,8)28Man hört ein Geschrei von denen, die aus dem Land Babel entkommen und geflohen sind, um in Zion die Rache des HERRN, unseres Gottes, zu verkünden, die Rache für seinen Tempel. (5Mo 32,35; Jer 50,15; Jer 51,6; Jer 51,11; Jer 51,56)29Ruft Schützen herbei gegen Babel; alle, die den Bogen spannen! Lagert euch rings um es her, dass niemand entkommt! Vergeltet ihm nach seinem Werk, handelt an ihm gerade so, wie es gehandelt hat; denn es hat sich vermessen gezeigt gegen den HERRN, den Heiligen Israels! (2Kön 19,22; Jes 14,13; Jer 50,9; Jer 50,14; Jer 50,15; Jer 51,6; Jer 51,56; Dan 5,22; Mt 7,2; 2Thess 2,4; Offb 18,6)30Darum sollen seine jungen Männer auf seinen Straßen fallen und alle seine Kriegsleute umkommen an jenem Tag!, spricht der HERR. (Jes 13,15; Jer 49,26; Jer 51,3)31Siehe, ich komme über dich, du »Frechheit«!, spricht der Herrscher, der HERR der Heerscharen: Ja, dein Tag ist gekommen, die Zeit deiner Heimsuchung; (Spr 16,4; Jes 2,12; Jer 50,27; Jer 51,25)32dann wird die »Frechheit« straucheln und fallen, und niemand wird sie aufrichten; und ich will in ihren Städten ein Feuer anzünden, das ihre ganze Umgebung verzehren soll. (Spr 16,18; Spr 18,12; Jer 48,29; Jer 49,16; Hes 28,2)33So spricht der HERR der Heerscharen: Die Kinder Israels und die Kinder Judas leiden miteinander Gewalt, und alle, die sie gefangen wegführten, halten sie fest, weigern sich, sie loszulassen. (Jes 14,17; Jes 47,6; Sach 1,15)34Aber ihr Erlöser ist stark, HERR der Heerscharen ist sein Name; er wird ihre Rechtssache gewisslich führen, damit er dem Land Ruhe verschaffe, den Bewohnern von Babel aber Unruhe. (5Mo 32,43; Spr 22,23; Spr 23,11; Jes 14,3; Jes 47,4; Jer 31,2; Jer 46,18; Jer 51,10; Jer 51,36; 2Thess 1,6; Offb 18,8)35Das Schwert über die Chaldäer und über die Bewohner von Babel, spricht der HERR, über ihre Fürsten und über ihre Weisen! (Jes 47,13; Jer 51,57; Dan 5,7)36Das Schwert über die Schwätzer, dass sie zu Narren werden; das Schwert über ihre Helden, dass sie verzagen! (Jes 44,25)37Das Schwert über seine Rosse und über seine Wagen und über das ganze Mischvolk in ihrer Mitte, dass sie zu Weibern werden! Das Schwert über ihre Schätze, dass sie geplündert werden! (Jer 50,10; Jer 51,30; Nah 3,13)38Dürre über ihre Gewässer, dass sie vertrocknen! Denn es ist ein Land der Götzenbilder, und durch ihre Schreckgestalten haben sie den Verstand verloren. (Ps 107,33; Jes 44,19; Jes 44,27; Jer 10,14; Jer 51,36; Dan 5,4; Röm 1,21; Offb 16,12)39Deswegen sollen Wildkatzen mit Schakalen darin wohnen und Strauße dort hausen; aber es soll niemals mehr besiedelt werden, sondern unbewohnt bleiben von Geschlecht zu Geschlecht. (Jes 13,20; Jer 34,13; Jer 50,3; Jer 51,37; Offb 18,2)40Wie Gott Sodom und Gomorra samt ihrer Nachbarschaft umgekehrt hat, so soll auch dort niemand wohnen und kein Menschenkind sich dort aufhalten!, spricht der HERR. (1Mo 19,24; Jes 13,19; Jer 49,18; Jer 51,26; Zef 2,9; 2Petr 2,6; Jud 1,7)41Siehe, es kommt ein Volk von Norden her, ja, ein großes Volk und viele Könige erheben sich von den Enden der Erde. (Jer 6,22; Jer 50,3; Jer 50,9)42Sie führen Bogen und Spieße, sie sind grausam und unbarmherzig; sie machen einen Lärm, als tobte das Meer; sie reiten auf Rossen, gerüstet wie ein Mann zum Krieg, gegen dich heran, du Tochter Babel! (Jes 13,18; Jer 6,23)43Wenn der König von Babel Nachricht von ihnen erhält, so lässt er seine Hände sinken; es ergreift ihn Angst, Wehen wie eine Gebärende. (Jes 13,7; Jer 6,24; Jer 49,24; Dan 5,5)44Siehe, wie ein Löwe vom Dickicht des Jordan heraufkommt zu der fruchtbaren Weide, so will ich sie plötzlich von dort wegtreiben und den, der [dafür] auserwählt ist, über es setzen. Denn wer ist mir gleich, und wer will mich zur Rechenschaft ziehen? Oder welcher Hirte kann vor mir bestehen? (Jes 48,14; Jer 49,19)45Darum hört den Ratschluss des HERRN, den er über Babel gefasst hat, und seine Absichten, die er über das Land der Chaldäer hat: Man wird sie gewisslich wegschleppen, [auch] die Kleinsten der Herde! Wahrlich, die Weide wird sich über sie entsetzen! (Jes 14,26; Jer 49,20; Jer 51,11; Apg 4,28; Eph 1,9)46Von dem Geschrei: »Babel ist eingenommen!« erbebt die Erde, und der Lärm wird unter den Völkern gehört. (Jes 14,9; Jer 49,21; Offb 18,9)
1Det følgende budskab fra Herren drejer sig om Babylon og det babyloniske folk:2„Råb det ud til hele verden, så alle kan høre det. Hold det ikke for dig selv, men hejs et signalflag og bekendtgør budskabet overalt. Babylon bliver erobret. Deres store gud Marduk bliver ydmyget, deres ‚herre’[1] svigter dem, alle deres afguder står magtesløse.3Et folk vil tromle ind over landet fra nord og lægge det øde. Både mennesker og dyr flygter, så landet står tomt tilbage.4Til den tid vil Israels og Judas folk samles og søge tilbage til mig som deres Gud med anger og gråd.5De vil spørge om vej til Zion, for nu vil de hjem. De vil forny pagten med mig og love aldrig at bryde den igen.6Mit folk var fortabt som får, der gik vild. Deres hyrder ledte dem bort og lod dem strejfe om i bjergene, så de fór vild og ikke kunne finde vej tilbage til folden.7Enhver, der mødte dem, gik til angreb på dem. Fjenderne sagde: ‚De har syndet imod Herren, den Gud, som deres forfædre tilbad, for de har ikke holdt sig til ham. Derfor har vi lov at angribe dem.’8Skynd jer væk fra Babylonien, mit folk. Sæt en ære i at være de første, der kommer af sted.9Jeg vil nemlig samle en mægtig hær fra mange folkeslag i nord og sende den imod Babylonien for at erobre landet. Det er dygtige krigere, og deres pile rammer plet.10Babylonien bliver plyndret, indtil angriberne er fuldt belæssede med krigsbytte, siger Herren.11Hør her, I babyloniere, som plyndrede mit folk. I blev glade og hoppede rundt som kåde kalve eller unge heste på engen.12Men nu bliver jeres land ydmyget, så det bliver ringere end alle andre lande, en udtørret og øde vildmark.13Når min vrede har ramt landet, bliver det en øde og forladt ørken. Alle, der går forbi, standser chokeret og ryster på hovedet over den ødelæggelse, der har ramt landet.14Hør, I folkeslag, gør jer klar til at angribe Babylon. Lad bueskytterne omringe byen. Spar ikke på pilene, for de har syndet imod mig.15Lad krigsråbet lyde fra alle sider. Se, byen overgiver sig, murene styrter sammen. Nu oplever Babylon min straf. Giv byen den samme behandling, som den har givet andre.16Dræb alle i Babylonien, der er i færd med at så eller høste. Lad alle de fremmede i landet flygte for den fremstormende hær og vende tilbage til deres hjemlande.”17Israels folk er som får, der jages af løver. Først angreb assyrerkongen dem og åd sin del, og senere gnavede kong Nebukadnezar kødet af deres knogler.18Derfor siger Herren, den Almægtige, Israels Gud: „Nu er tiden kommet, hvor jeg vil straffe den babyloniske konge, som jeg straffede assyrerkongen.19Men jeg vil føre mit folk hjem til deres eget land, så de kan bosætte sig på Karmels og Bashans marker og hvile sig mætte og tilfredse i Efraims og Gileads bjergland.20Til den tid er der ingen skyld tilbage i Israel eller Juda, for jeg tilgiver den rest, der overlever.21Mine krigere, ryk ud mod Meratajim[2] og Pekod. Udryd dem totalt. Gør, som jeg har befalet jer.22Krigslarmen høres over hele landet, og den voldsomme ødelæggelse er begyndt.23Den store hammer, der knuste jordens folk, er nu selv knækket og knust. Babylon er blevet en ødemark til skræk og advarsel for alle verdens folkeslag.24Jeg lagde en fælde for dig, Babylon, og du opdagede det ikke. Men nu sidder du uhjælpelig fast i fælden, for du kæmpede mod mig, Herren.25Jeg har åbnet mit våbenlager og taget min vredes våben frem. Jeg er Herren, den Almægtige, og det er mig, der står bag Babyloniens ødelæggelse.26Træng ind i landet fra alle sider, bryd ind i kornlagrene. Gør mure og huse til dynger af grus, skån ingen og intet.27Hug alle krigsheltene[3] ned, for nu er tiden kommet, hvor Babylonien får sin straf.”28De judæere, som undslipper og flygter fra Babylonien, vil fortælle hjemme i Jerusalem, hvordan Herren, deres Gud, tog hævn over dem, der ødelagde hans tempel.29Herren siger: „Send bud efter bueskytterne og lad dem omringe Babylon, så ingen kan undslippe. Gør imod hende, hvad hun gjorde imod andre, for hun trodsede Israels hellige Gud.30Hendes unge mænd skal falde i byens gader, alle krigerne bliver dræbt.31Jeg er Herren, den Almægtige, og jeg kommer imod dig, du stolte folk, for at gøre regnskabet op med dig.32Du stædige og stolte land, du skal snuble og falde, og ingen rejser dig op, for jeg sætter ild på Babyloniens byer, og ilden tilintetgør alt omkring dem.”33Hør hvad Herren, den Almægtige, siger: Både Israels og Judas folk er blevet mishandlet. Deres bortførere har holdt dem fanget og nægtet at lade dem rejse hjem.34Men deres befrier er stærk, hans navn er Herren, den Almægtige. Han vil kæmpe for dem og skabe fred i deres eget land, men Babylons indbyggere kommer til at skælve i rædsel.35„En mægtig hær er på vej mod Babylon,” siger Herren. „Den hugger alle indbyggerne ned. Fyrster og vismænd falder.36Spåmændene viser sig at være tåber, og krigerne gribes af rædsel.37Stridsvognene bliver slået i stykker og hestene dræbt. Lejesoldaterne ryster af skræk som skræmte kvinder. Fjenden vil plyndre alle landets skatte.38Der bliver tørke i landet, så floder og kanaler tørrer ud. Hvorfor? Fordi landet er fyldt med afgudsbilleder, og folket er stolte af dem.39Snart bliver Babylon beboet af strudse, sjakaler og andre af ørkenens vilde dyr. Aldrig mere vil der bo mennesker i byen. Den vil ligge øde og forladt for altid.40Jeg vil udslette Babylon, som jeg udslettede Sodoma og Gomorra og de omliggende landsbyer. De har ligget øde og forladte lige siden.41Se, en mægtig hær rykker frem fra nord, et stort antal konger fra mange lande kommer imod dig.42De er bevæbnet til tænderne, de er grusomme og skånselsløse. Når de kommer farende på deres heste, lyder det som larmen fra et oprørt hav. De rykker frem imod dig, Babylon, klar til kamp.43Babyloniens konge får bud om den angribende hær. Hans arme synker, han gribes af rædsel, han vrider sig i smerte som en kvinde i fødselsveer.44Som en løve, der springer ud fra Jordanflodens vildnis og jager fårene væk i alle retninger, vil jeg i et nu jage babylonierne væk og udpege en leder, som jeg selv vælger. Hvem kan måle sig med mig? Hvem tør kræve mig til regnskab? Hvilken fyrste kan modsætte sig mine planer?45Hør da min plan for Babyloniens folk: Selv børnene sender jeg i eksil. Landet bliver lagt øde.46Hele verden vil skælve ved nyheden om Babyloniens fald. Folkets dødsskrig høres over hele jorden.”