1Und Abraham war alt und recht betagt, und der HERR hatte Abraham gesegnet in allem. (1Mo 12,2; 1Mo 13,2; Ps 112,1; Jes 51,2; Jer 17,7)2Und Abraham sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der Verwalter aller seiner Güter war: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte, (1Mo 15,2; 1Mo 47,29)3dass ich dich schwören lasse bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, dass du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, (1Mo 13,7; 1Mo 28,1; 5Mo 6,13; 5Mo 7,3; Jos 2,12; Jes 66,1; 2Kor 6,14)4sondern dass du in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft ziehst und meinem Sohn Isaak dort eine Frau nimmst! (1Mo 22,20)5Da sprach der Knecht zu ihm: Vielleicht will aber die Frau mir nicht in dieses Land folgen — soll ich dann deinen Sohn wieder zurückbringen in das Land, aus dem du ausgezogen bist? (1Mo 24,39; 1Mo 24,58; Spr 13,16; Hebr 11,15)6Abraham sprach zu ihm: Hüte dich, meinen Sohn wieder dorthin zu bringen! (Hebr 11,15)7Der HERR, der Gott des Himmels, der mich herausgenommen hat aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Geburt, und der mit mir geredet hat und mir auch geschworen und gesagt hat: »Dieses Land will ich deinem Samen geben«, der wird seinen Engel vor dir hersenden, dass du meinem Sohn von dort eine Frau nimmst. (1Mo 12,1; 1Mo 15,18; 2Mo 23,23; 2Mo 33,2; Ps 34,8; Jes 63,9; Dan 2,18; Jon 1,9; Hebr 1,14)8Wenn die Frau dir aber nicht folgen will, so bist du entbunden von dem Eid, den du mir geschworen hast; nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! (Jos 2,17)9Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm in dieser Sache. (1Mo 32,4; 1Mo 33,8)10Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin mit allerlei Gütern seines Herrn, und er machte sich auf und zog nach Aram-Naharajim[1], zu der Stadt Nahors. (1Mo 11,31; 1Mo 27,43; 5Mo 23,4; Ri 3,8; 1Chr 19,6)11Da ließ er die Kamele sich draußen vor der Stadt lagern bei einem Wasserbrunnen am Abend, zur Zeit, da die [Jungfrauen ] herauszugehen pflegten, um Wasser zu schöpfen. (1Mo 33,13; 1Sam 9,11; Spr 12,10)12Und er sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! (1Mo 24,27; 1Mo 24,42; 1Mo 26,24; 2Mo 3,6; 2Mo 3,15; Esr 8,21; Neh 1,11; Ps 37,5; Spr 3,5)13Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. (1Mo 24,11; 1Mo 24,43; 1Sam 9,11)14Wenn nun ein Mädchen kommt, zu der ich spreche: »Neige doch deinen Krug, dass ich trinke!«, und sie spricht: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!« — so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, dass du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast! (Ri 6,17; Ri 6,37; 1Sam 14,10; 2Sam 5,24)15Und es geschah, ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, der ein Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams war; und sie trug einen Krug auf ihrer Schulter. (1Mo 22,23; Jes 65,24; Dan 9,21; Mt 6,8)16Sie war aber ein sehr schönes Mädchen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt; und sie stieg zum Brunnen hinab und füllte ihren Krug und stieg wieder herauf. (1Mo 12,14; 1Mo 29,17)17Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken! (1Kön 17,10; Joh 4,7)18Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und sie ließ den Krug sogleich auf ihre Hand nieder und gab ihm zu trinken. (Spr 31,26; 1Petr 3,8; 1Petr 4,8)19Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben! (1Mo 24,10; 1Mo 24,14; 1Mo 24,45)20Und sie eilte und leerte den Krug aus in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele. (Röm 12,10; Röm 12,13; Hebr 13,1)21Und der Mann war erstaunt über sie, schwieg aber still, bis er erkannt hatte, ob der HERR seine Reise habe gelingen lassen oder nicht. (1Mo 24,12; 2Sam 7,18; Esr 8,21; Neh 1,11; Ps 34,1)22Und es geschah, als die Kamele alle getrunken hatten, da nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Schekel Gold schwer, (Hes 16,11)23und sprach: Sage mir doch, wessen Tochter bist du? Haben wir im Haus deines Vaters auch Platz zu übernachten? (1Mo 24,47; Ri 19,15; Ri 20,4)24Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. (1Mo 11,29; 1Mo 22,20; 1Mo 22,23; 1Mo 24,47)25Und sie sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Platz genug zum Übernachten! (2Kön 4,8; Hebr 13,1)26Da neigte sich der Mann und betete an vor dem HERRN, (2Mo 4,31; 2Chr 20,18)27und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der HERR hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt! (1Mo 14,20; 1Mo 24,49; 2Mo 18,10; Ps 85,11; Ps 98,3; Spr 16,3; Jer 10,23; Dan 3,28; Mi 7,20)28Und die Tochter lief und berichtete dies alles im Haus ihrer Mutter. (1Mo 29,12)29Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban. Und Laban lief rasch zu dem Mann draußen beim Brunnen. (1Mo 28,2; 1Mo 29,5)30Als er nämlich den Ring und die Armbänder an den Händen seiner Schwester gesehen und die Worte seiner Schwester Rebekka gehört hatte, die sprach: So hat der Mann zu mir geredet!, da ging er zu dem Mann, und siehe, der stand bei den Kamelen am Brunnen. (1Mo 24,10)31Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN, warum stehst du draußen? Ich habe das Haus geräumt und für die Kamele Platz gemacht! (1Mo 26,29; Ps 37,22; Ps 115,15; Spr 18,16; Mt 25,34)32So führte er den Mann ins Haus und zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, und Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die mit ihm waren, (1Mo 43,24; Ri 19,21)33und er setzte ihm zu essen vor. — Er aber sprach: Ich will nicht essen, bevor ich meine Sache vorgetragen habe. Er antwortete: So rede! (Ps 132,3; Joh 4,34; Kol 3,23)34Er sprach: Ich bin ein Knecht Abrahams. (1Mo 15,3; 1Mo 24,2)35Und der HERR hat meinen Herrn reichlich gesegnet, dass er groß geworden ist, denn er hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. (1Mo 13,2; 1Mo 24,1; 1Mo 26,13; Ps 18,36; Spr 10,22; 1Tim 4,8)36Dazu hat Sarah, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was ihm gehört. (1Mo 21,2; 1Mo 25,5)37Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne; (1Mo 24,3; 1Mo 50,5; 1Mo 50,25; Esr 10,5)38sondern ziehe hin zum Haus meines Vaters und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau! (1Mo 24,4)39Ich sprach aber zu meinem Herrn: Aber vielleicht will mir die Frau nicht folgen? (1Mo 24,5)40Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und deinen Weg gelingen lassen, dass du meinem Sohn eine Frau aus meiner Verwandtschaft und aus dem Haus meines Vaters nimmst. (1Mo 17,1; 1Mo 24,12; Ps 16,8)41Nur dann sollst du von dem Eid entbunden sein, wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie dir diese nicht geben; dann bist du von dem Eid entbunden, den du mir geschworen hast. (1Mo 24,8; 5Mo 29,12)42So kam ich heute zum Wasserbrunnen und sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, wenn du doch Gelingen geben wolltest zu meiner Reise, auf der ich bin! (1Mo 24,12)43Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun eine Jungfrau zum Schöpfen herauskommt und ich spreche: »Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!« (1Mo 24,13; 1Mo 24,14)44und sie zu mir sagen wird: »Trinke, ich will deinen Kamelen auch schöpfen!«, so möge doch diese die Frau sein, die der HERR dem Sohn meines Herrn bestimmt hat! (1Petr 4,10)45Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht zum Brunnen hinab und schöpft. Da sprach ich zu ihr: »Gib mir doch zu trinken!« (1Sam 1,13; Neh 2,1)46Und sie nahm den Krug sogleich von ihrer Schulter und sprach: »Trinke, und ich will deine Kamele auch tränken!« So trank ich, und sie tränkte auch die Kamele. (1Mo 24,18)47Und ich fragte sie und sprach: »Wessen Tochter bist du?« Sie antwortete: »Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat.« Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armbänder an ihre Hände, (1Mo 22,23; 1Mo 24,10; 1Mo 24,22; Jes 3,19)48und ich neigte mich und betete an vor dem HERRN und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich seinem Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme. (1Mo 24,27; Ps 32,8; Ps 107,7; Jes 48,17)49Wenn ihr nun meinem Herrn Liebe und Treue erweisen wollt, so sagt es mir; wenn nicht, so sagt es mir ebenfalls, dass ich mich zur Rechten oder zur Linken wende! (1Mo 24,27; 1Mo 47,29)50Da antworteten Laban und Bethuel und sprachen: Diese Sache kommt von dem HERRN; darum können wir nichts gegen dich reden, weder Böses noch Gutes! (1Mo 31,24; 1Sam 3,18; Ps 118,23; Apg 11,17)51Siehe, Rebekka ist vor dir! Nimm sie und ziehe hin, damit sie die Frau des Sohnes deines Herrn werde, wie der HERR geredet hat! (1Mo 24,12)52Und es geschah, als der Knecht Abrahams ihre Worte hörte, da verneigte er sich vor dem HERRN zur Erde. (1Mo 24,26)53Und der Knecht zog silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider hervor und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und ihrer Mutter gab er Kostbarkeiten. (2Chr 21,3)54Da aßen und tranken sie, er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben dort über Nacht. Aber am Morgen standen sie auf, und er sprach: Lasst mich zu meinem Herrn ziehen! (1Mo 24,56; 1Mo 24,59; 1Mo 30,25)55Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lass doch das Mädchen [noch] einige Tage lang bei uns bleiben, wenigstens zehn, danach magst du ziehen!56Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat meinen Weg gelingen lassen; lasst mich zu meinem Herrn ziehen! (1Mo 45,9; Jos 1,8; 2Kön 4,29; Ps 1,3)57Da sprachen sie: Lasst uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt! (Ri 11,36)58Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm ziehen! (Lk 1,38)59So ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt dem Knecht Abrahams und seinen Leuten. (1Mo 35,8)60Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester, werde zu vieltausendmal Tausenden, und dein Same nehme das Tor seiner Feinde in Besitz! (1Mo 22,17; 1Mo 28,3; Ps 127,5)61So machten sich Rebekka und ihre Mägde auf, und sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann nach. Und der Knecht nahm Rebekka mit und zog hin. (1Mo 16,1; 1Mo 30,3; 1Mo 30,9)62Und Isaak kam vom »Brunnen des Lebendigen, der [mich] sieht« — denn er wohnte im Negev —, (1Mo 13,1; 1Mo 16,14; 1Mo 20,1; 1Mo 25,11)63weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten; und er blickte auf und sah, und siehe, Kamele kamen daher. (1Mo 25,21; Ps 145,18; Mk 1,35; Lk 5,16; Lk 6,12)64Und Rebekka blickte auf und sah Isaak. Da ließ sie sich vom Kamel herab65und sprach zu dem Knecht: Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr! Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. (1Tim 2,9)66Und der Knecht erzählte dem Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. (1Mo 29,13; 1Kön 13,11; Mt 14,12; Mk 6,30)67Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sarah und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter. (1Mo 2,24; 1Mo 29,18; 1Mo 29,20; 5Mo 6,5; Mt 22,37; Eph 5,25)
1Abraham var nu blevet en gammel mand og havde oplevet Herrens rige velsignelse.2En dag kaldte han på sin ældste og mest betroede tjener, som havde ansvar for alt, hvad han ejede: „Læg din hånd under min lænd,” sagde han,3„og sværg ved Herren, Himlens og jordens Gud, at du aldrig vil lade min søn gifte sig med en af de kana’anæiske piger, som vi bor iblandt.4Rejs til mit hjemland og min slægt og find en kone til Isak der.”5„Men hvad nu, hvis pigen ikke er villig til at rejse tilbage sammen med mig?” spurgte tjeneren. „Skal jeg så bringe Isak tilbage til dit gamle fædreland, så han kan slå sig ned der?”6„Nej,” sagde Abraham. „Det må du under ingen omstændigheder gøre!7For Herren, Himlens Gud, gav mig ordre til at forlade mit land og mit folk, og han lovede at give mig og mine efterkommere det land, vi nu bor i som fremmede. Herren vil sende sin engel i forvejen og sørge for, at du finder den pige, som skal være min søns brud.8Hvis pigen ikke vil følge med dig tilbage, er du løst fra din ed, men du må under ingen omstændigheder bringe min søn tilbage til mit hjemland!”9Så lagde tjeneren hånden under sin herres lænd og svor på, at han ville gøre, som Abraham havde sagt.10Derpå tog tjeneren ti af Abrahams kameler og alle slags kostbare gaver, og begav sig på vej til Nakors by i Aram-Naharajim.[1]11Da han nåede frem, lod han kamelerne lægge sig ned ved brønden uden for byen. Det var hen ad aften—ved den tid, hvor byens kvinder gik ud til brønden for at hente vand.12„Herre, du, min herres Gud!” bad han. „Vis godhed mod min herre Abraham og lad det lykkes for mig at udføre den opgave, han har pålagt mig.13Jeg stiller mig her ved brønden, nu hvor byens unge kvinder kommer ud for at hente vand.14Når jeg så spørger en af dem, om jeg må få en slurk vand, og hun svarer: ‚Drik kun, og lad mig også sørge for, at dine kameler får noget at drikke!’—lad det så være hende, du har udset til at blive Isaks kone. På den måde vil jeg være klar over, at du har været nådig mod min herre!”15-16Endnu mens han bad, kom en ung pige gående hen mod brønden med sin vandkrukke på skulderen. Hun hed Rebekka og var datter af Betuel, en søn af Milka og Nakor, Abrahams bror. Rebekka var meget smuk, og hun var jomfru. Hun gik ned til brønden og fyldte sin krukke. Da hun kom op igen,17skyndte tjeneren sig hen til hende og sagde: „Giv mig lidt vand fra din krukke!”18„Gerne!” svarede hun og tog krukken ned fra skulderen, så han kunne drikke.19Da han havde slukket sin tørst, tilføjede hun: „Lad mig også sørge for, at dine kameler får noget at drikke!”20Straks løb hun hen til vandtruget og tømte sin krukke. Derefter hentede hun mere vand og hældte det i truget, indtil kamelerne var færdige med at drikke.21Imens stod tjeneren og betragtede hende i tavshed—spændt på, om Gud havde ladet hans rejse lykkes.22Da kamelerne endelig havde slukket deres tørst, gav tjeneren pigen en guldnæsering[2] og satte to tunge guldarmbånd på hendes arme.[3]23„Sig mig, hvem du er datter af,” sagde han, „og om der er plads i din fars hus, så jeg og mine folk kan få husly der i nat.”24Hun svarede: „Jeg er datter af Betuel, som er Milkas og Nakors søn.25Vi har masser af halm og foder og plads, så I kan overnatte hos os.”26Ved disse ord bøjede tjeneren sig og lovpriste Gud.27„Tak Herre, du min herre Abrahams Gud,” udbrød han. „Tak for din godhed og trofasthed imod min herre, og tak, fordi du førte mig direkte til min herres slægtninge.”28Imidlertid løb pigen hjem og fortalte sin familie, hvad der var sket.29-30Da hendes bror Laban så næseringen og armbåndene på sin søsters arme og hørte hende fortælle, hvad manden havde sagt til hende, skyndte han sig ud til brønden, hvor manden stadig stod med sine kameler.31„Velkommen, kære ven,” sagde han. „Kom dog og vær vores gæst! Hvorfor står du herude? Vi har allerede gjort klar til at modtage dig og dine kameler.”32Så fulgte manden med Laban hjem. Bagagen blev læsset af kamelerne og Laban sørgede for halm og foder til dem. Så bragte han vand til den gamle tjener og hans kameldrivere, så de kunne vaske deres fødder.33Derefter blev der serveret mad, men Abrahams tjener sagde: „Jeg vil ikke spise noget, før jeg har fortalt jer om mit ærinde.” „Sig frem!” svarede Laban.34„Jeg er Abrahams tjener,” begyndte manden.35„Herren har velsignet min herre i rigt mål, så han er blevet en velhavende mand med masser af får, kvæg, sølv og guld, tjenere, kameler og æsler.36Min herres kone, Sara, fødte ham en søn i hans alderdom, og den søn har han givet alt, hvad han ejer.37Og nu har min herre ladet mig sværge på, at jeg ikke vil lade hans søn gifte sig med en af de lokale kana’anæiske piger.38I stedet bad han mig tage hertil og opsøge hans slægt og finde en brud til hans søn.39‚Hvad nu, hvis jeg ikke kan finde en pige, der vil følge med tilbage?’ spurgte jeg.40Han svarede: ‚Den Herre, i hvis nærhed jeg har levet mit liv, vil sende sin engel i forvejen og lade din rejse lykkes, så du kan finde min søn en kone fra min egen slægt.41Hvis ikke, er du løst fra din ed. Det samme er tilfældet, hvis hendes familie ikke vil lade hende følge med dig.’42Da jeg i dag gjorde holdt ved brønden, bad jeg følgende bøn: ‚Herre, du min herre Abrahams Gud! Lad det ærinde lykkes, som jeg er kommet for at udføre.43Jeg stiller mig her ved brønden, og så siger jeg til en af pigerne, der kommer for at hente vand: „Giv mig lidt vand at drikke fra din krukke!”44Hvis pigen så svarer: „Drik kun, og lad mig også sørge for dine kameler!”—lad det da være tegnet på, at det er den pige, du har udset til min herres søn.’45Mens jeg endnu bad, kom Rebekka gående med sin vandkrukke på skulderen. Hun gik ned til brønden og fyldte krukken. Da jeg sagde: ‚Giv mig lidt vand at drikke fra din krukke!’46sænkede hun straks krukken og gav mig vand, idet hun sagde: ‚Drik kun, herre, og lad mig også sørge for, at dine kameler får noget at drikke!’ Så drak jeg, og hun sørgede for kamelerne.47Bagefter sagde jeg til hende: ‚Sig mig, hvem du er datter af.’ Hun svarede: ‚Min far hedder Betuel og er søn af Milka og Nakor.’ Da gav jeg hende næseringen og satte armbåndene på hendes arme.48Og jeg takkede min herre Abrahams Gud, fordi han havde ledt mig hele vejen, til jeg stod over for min herres brors barnebarn, der skulle være hans søns brud.49Derfor vil jeg nu gerne vide, om I vil opfylde min herres ønske. Jeg vil gerne have et klart svar, ja eller nej, så jeg ved, hvad jeg har at rette mig efter.”50Da svarede Laban og Betuel: „Det er helt klart, at Herren har ført dig herhen! Hvad kan vi sige mere?51Tag kun Rebekka med dig! Lad hende gifte sig med din herres søn, sådan som Herren har bestemt det.”52Ved de ord bøjede Abrahams tjener sig med ansigtet mod jorden og lovpriste Herren.53Så hentede han smykker af sølv og guld tillige med smukke dragter, som han gav til Rebekka. Også hendes bror og mor fik gaver.54Så spiste han og hans ledsagere til aften og overnattede i huset. Da de var stået op næste morgen, sagde han: „Lad mig nu tage tilbage til min herre.”55„Vi vil gerne beholde Rebekka en halv snes dage endnu,” svarede pigens bror og mor. „Derefter kan I tage af sted.”56„Ophold mig ikke længere end nødvendigt,” bad tjeneren. „Herren har jo ladet mit ærinde lykkes, og jeg må tilbage til min herre.”57„Lad os kalde på pigen og lade hende afgøre sagen,” svarede de.58Så kaldte de på Rebekka og spurgte hende: „Er du parat til at rejse med denne mand?” „Ja, jeg er,” svarede hun.59De tog så afsked med Rebekka. Den kvinde, som havde passet Rebekka fra lille, fik besked på også at tage med.60Familien velsignede Rebekka med følgende ord: „Må dine efterkommere blive talt i tusinder! Må dine efterkommere besejre alle deres fjender!”61Så satte Rebekka og hendes tjenestepiger sig op på kamelerne og fulgte med Abrahams tjener.62I mellemtiden ventede Isak hjemme hos sin far. Han boede ellers selv i Negev, ved brønden Be’er-Lahaj-Roi.[4]63En dag hen imod aftenstid, da han gik sig en tur ude på marken fordybet i egne tanker, så han op og fik øje på en karavane af kameler, der nærmede sig.64Da Rebekka fik øje på ham, gjorde hun straks holdt og steg af sin kamel.65„Hvem er den mand, der kommer gående dér på marken for at møde os?” spurgte hun Abrahams tjener. „Det er min herres søn,” svarede tjeneren. Da skyndte hun sig at trække sløret for ansigtet.66Så fortalte tjeneren hele historien til Isak.67Isak førte nu Rebekka ind i sin mors telt, og hun blev hans kone. Han kom til at holde meget af hende, og hun var til stor trøst for ham efter tabet af moderen.