2.Mose 23

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten; du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten, indem du als Zeuge Gewalt deckst. (2Mo 20,16; 3Mo 19,16; Ps 15,3; Spr 19,9)2 Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, dass du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst.3 Du sollst den Geringen nicht begünstigen in seiner Sache. (3Mo 19,15)4 Wenn du dem Rind oder Esel deines Feindes begegnest, die sich verirrt haben, so sollst du sie ihm wieder zuführen. (Hi 31,29; Spr 25,21; Lk 6,27)5 Wenn du den Esel deines Widersachers unter seiner Last liegen siehst, so lass ihn ja nicht im Stich, sondern hilf mit ihm zusammen dem Tiere auf.6 Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seiner Sache. (5Mo 27,19; Ps 82,2; Pred 5,7; Jes 1,17)7 Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist. Den Unschuldigen und den, der im Recht ist, sollst du nicht töten; denn ich lasse den Schuldigen nicht recht haben.8 Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind. (5Mo 27,25; 1Sam 8,3; Spr 17,23)9 Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid. (2Mo 22,20)10 Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln. (3Mo 25,1; 3Mo 25,18)11 Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und brach liegen lassen, dass die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen. Ebenso sollst du es halten mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen.12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du ruhen, auf dass dein Rind und Esel sich ausruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken. (2Mo 20,8)13 Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Die Namen anderer Götter sollt ihr nicht anrufen, und aus eurem Munde sollen sie nicht gehört werden. (Jos 23,7; Sach 13,2)14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern: (2Mo 34,18; 3Mo 23,4; 5Mo 16,1)15 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen. Niemand erscheine mit leeren Händen vor mir! (2Mo 12,15)16 Und du sollst halten das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde. (2Mo 34,22)17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem HERRN, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.18 Du sollst das Blut meines Opfers nicht zugleich mit Sauerteig opfern, und das Fett von meinem Fest soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen. (2Mo 12,7; 2Mo 34,25)19 Das Beste von den Erstlingen deines Feldes sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch. (1Mo 4,3; 5Mo 14,21; 5Mo 26,1; Neh 10,36)20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. (2Mo 14,19)21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und erbittere ihn nicht, denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist. (Jes 63,10)22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein.23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern, und ich will sie vertilgen.24 Du sollst ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen noch tun, wie sie tun, sondern du sollst sie umreißen und ihre Steinmale zerbrechen. (2Mo 20,5; 3Mo 18,3; 5Mo 12,30)25 Aber dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden. (2Mo 15,26)26 Es soll keine Frau in deinem Lande eine Fehlgeburt haben oder unfruchtbar sein, und ich will dich alt werden lassen.27 Ich will meinen Schrecken vor dir hersenden und alle Völker verzagt machen, wohin du kommst, und will geben, dass alle deine Feinde vor dir fliehen. (1Mo 35,5; Jos 2,9; 1Sam 14,15)28 Ich will Hornissen vor dir hersenden, die vor dir her vertreiben die Hiwiter, Kanaaniter und Hetiter. (5Mo 7,20; Jos 24,12)29 Aber ich will sie nicht in einem Jahr ausstoßen vor dir, auf dass nicht das Land wüst werde und sich die wilden Tiere wider dich mehren.30 Einzeln nacheinander will ich sie vor dir her ausstoßen, bis du zahlreich bist und das Land besitzt. (5Mo 7,22)31 Und ich will deine Grenze festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will in eure Hand geben die Bewohner des Landes, dass du sie ausstoßen sollst vor dir her. (1Mo 15,18)32 Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen. (2Mo 34,12)33 Lass sie nicht wohnen in deinem Lande, dass sie dich nicht verführen zur Sünde wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick werden.

2.Mose 23

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 »Bring bei einem Gerichtsverfahren keine Gerüchte vor. Lass dich von jemand, der Unrecht getan hat, nicht für eine falsche Zeugenaussage gewinnen. (2Mo 20,16; 5Mo 1,16; 5Mo 16,18)2 Schließ dich nicht der Mehrheit an, wenn sie auf der Seite des Unrechts steht. Musst du in einer Gerichtsverhandlung als Zeuge aussagen, so beuge dich nicht einer Mehrheit, die das Recht verdreht.3 Du darfst aber auch nicht den Armen und Schwachen widerrechtlich begünstigen.4 Wenn du siehst, dass ein Tier deines Feindes sich verlaufen hat, ein Rind oder ein Esel, dann bring es ihm ohne Zögern zurück! (5Mo 22,1)5 Ist der Esel deines Feindes unter seiner Last zusammengebrochen und du kommst gerade dazu, so geh nicht weiter, sondern hilf ihm, das Tier wieder auf die Beine zu bringen.6 Bei einem Gerichtsverfahren darfst du niemand sein Recht vorenthalten, nur weil er arm ist. (5Mo 1,17; Ps 82,3)7 Verweigere deine Mitwirkung bei einem betrügerischen Prozess. Verurteile keinen Unschuldigen zum Tod; ein solches Unrecht lasse ich nicht durchgehen.8 Nimm von den Prozessierenden keine Geschenke an; denn das trübt das Urteilsvermögen und verführt die ehrenwertesten Männer dazu, das Recht zu verdrehen. (5Mo 16,19; 5Mo 27,25; Ps 15,5; Jes 1,23; Jes 5,23; Mi 3,11; Sir 20,29)9 Beutet die Fremden nicht aus, die bei euch leben. Ihr wisst doch, wie es einem Fremden zumute ist, weil ihr selbst in Ägypten als Fremde gelebt habt.« (2Mo 22,20)10 »Sechs Jahre lang sollst du dein Land bearbeiten und den Ertrag ernten, den es dir bringt. (3Mo 25,1)11 Aber im siebten Jahr lass es brachliegen. Was dann von selbst wächst, sollen die Armen essen, den Rest überlass dem Wild. Ebenso sollst du es mit deinen Weingärten und Ölbäumen halten.12 Sechs Tage lang sollst du deine Arbeit verrichten, aber am siebten Tag sollst du alles ruhen lassen. Auch dein Rind und dein Esel sollen sich ausruhen; dein Sklave[1] und der Fremde, der bei dir lebt, sollen sich erholen können. (2Mo 20,8)13 Richtet euch nach allem, was ich, der HERR, euch gesagt habe! Betet nicht zu anderen Göttern, erwähnt nicht einmal ihre Namen! (Jos 23,7)14 Dreimal im Jahr sollt ihr mir zu Ehren ein großes Fest feiern.15 Haltet als erstes das Fest der Ungesäuerten Brote. Zur festgesetzten Zeit im Frühlingsmonat,[2] dem Monat eures Auszugs aus Ägypten, sollt ihr sieben Tage lang nur solches Brot essen, das ohne Sauerteig zubereitet ist, so wie ich es euch befohlen habe. Niemand soll mit leeren Händen zu meinem Heiligtum kommen. (2Mo 12,15)16 Wenn die ganze Getreideernte eingebracht ist, sollt ihr das Pfingstfest feiern und im Herbst, wenn ihr die Früchte von euren Weinstöcken und Bäumen abgelesen habt, das Fest der Lese. (2Mo 34,22; 3Mo 23,15; 3Mo 23,33; 3Mo 23,39; 4Mo 28,26; 4Mo 29,12; 5Mo 16,9; 5Mo 16,13; Apg 2,1)17 Dreimal im Jahr, zu diesen drei Festen, sollen alle Männer Israels zu mir, dem HERRN, an mein Heiligtum kommen.18 Zum Blut eines Mahlopfers dürft ihr mir nicht Brot darbringen, das mit Sauerteig zubereitet ist. Das Fett des Opfertieres muss am selben Tag verbrannt werden; es darf nicht bis zum nächsten Morgen aufbewahrt werden. (2Mo 34,25)19 Die erstgeernteten Früchte eurer Felder sollt ihr zum Haus des HERRN, eures Gottes, bringen. Ihr dürft ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.« (2Mo 34,26; 3Mo 22,28; 3Mo 23,9; 5Mo 14,21; 5Mo 18,4; 5Mo 26,1)20 Der HERR sagte: »Ich verspreche euch, ich werde einen Engel vor euch hersenden, der euch unterwegs beschützt und euch sicher in das Land bringt, das ich für euch bestimmt habe. (2Mo 14,19)21 Haltet euch genau an seine Weisungen! Wenn ihr euch gegen ihn auflehnt, wird er euch das nicht vergeben, denn in seiner Person bin ich selbst mitten unter euch.22 Wenn ihr ihm aufs Wort gehorcht und alles tut, was ich euch durch ihn sage, werde ich eure Feinde niederwerfen und jeden in die Enge treiben, der euch bedrängt.23 Mein Engel geht vor euch her und bringt euch in das Land der Amoriter, Hetiter, Perisiter, Kanaaniter, Hiwiter und Jebusiter. Ich werde alle diese Völker vernichten.24 Folgt nicht ihrem schlimmen Beispiel! Werft euch nicht vor ihren Göttern nieder, dient ihnen nicht! Stürzt ihre Götzenbilder um und zerschlagt ihre Steinmale. (2Mo 20,5)25 Ehrt mich allein, den HERRN, euren Gott, dann werde ich dafür sorgen, dass es in eurem Land genug zu essen gibt und ihr reichlich Wasser habt. Ich werde auch alle Krankheiten von euch fern halten.26 Es wird dann in eurem Land keine Frau geben, die eine Fehlgeburt hat oder kinderlos bleibt. Niemand wird vor der Zeit aus dem Leben gerissen werden.27 Angst und Schrecken werde ich vor euch hersenden. Ich werde die Völker, zu denen ihr kommt, in Verwirrung stürzen; alle eure Feinde werden vor euch die Flucht ergreifen.28 Panik werde ich vor euch her verbreiten[3] und so die Hiwiter, Kanaaniter und Hetiter vertreiben. (5Mo 7,20; 5Mo 11,25; Jos 24,12; 1Sam 7,10; 1Sam 14,15)29 Allerdings werde ich sie nicht schon im ersten Jahr vollständig vertreiben, sonst bleiben weite Landstriche unbestellt und verwildern, und das Wild vermehrt sich so stark, dass ihr nicht mehr Herr darüber werdet.30 Deshalb werde ich sie nur nach und nach vor euch vertreiben, in dem Maß, in dem ihr euch vermehrt und das Land in Besitz nehmen könnt.31 Zuletzt aber werdet ihr ein Gebiet besitzen, das vom Roten Meer bis zum Mittelmeer und von der Wüste im Süden bis an den Eufrat reicht. Alle Bewohner dieses Landes gebe ich in eure Hand, sodass ihr sie vertreiben könnt.32 Schließt keinen Bund mit ihnen und lasst euch nicht mit ihren Göttern ein. (2Mo 34,12)33 Sie dürfen nicht mit euch zusammen in eurem Land leben, sonst werden sie euch dazu verleiten, mir untreu zu werden und ihre Götter zu verehren. Und das würde euch den Untergang bringen.«

2.Mose 23

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Du sollst kein leeres Gerücht verbreiten. Biete deine Hand nicht dem, der Unrecht hat, indem du als falscher Zeuge auftrittst!2 Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist, und sollst in einem Rechtsstreit nicht so aussagen, dass du dich der Mehrheit fügst und das Recht beugst.3 Du sollst auch den Geringen in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen.4 Wenn du dem verirrten Rind oder dem Esel deines Feindes begegnest, sollst du ihm das Tier zurückbringen.5 Wenn du siehst, wie der Esel deines Feindes unter seiner Last zusammenbricht, dann lass ihn nicht im Stich, sondern leiste ihm Hilfe!6 Du sollst das Recht des Armen in seinem Rechtsstreit nicht beugen.7 Von einem unlauteren Verfahren sollst du dich fernhalten. Wer unschuldig und im Recht ist, den bring nicht um sein Leben; denn ich spreche den Schuldigen nicht frei.8 Du sollst dich nicht bestechen lassen; denn Bestechung macht Sehende blind und verkehrt die Sache derer, die im Recht sind.9 Einen Fremden sollst du nicht ausbeuten. Ihr wisst doch, wie es einem Fremden zumute ist; denn ihr selbst seid im Land Ägypten Fremde gewesen.10 Sechs Jahre kannst du in deinem Land säen und die Ernte einbringen;11 im siebten sollst du es brachliegen lassen und nicht bestellen. Die Armen in deinem Volk sollen davon essen, den Rest mögen die Tiere des Feldes fressen. Das Gleiche sollst du mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen tun.12 Sechs Tage kannst du deine Arbeit verrichten, am siebten Tag aber sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Sklavin und der Fremde zu Atem kommen.13 Auf alles, was ich euch gesagt habe, sollt ihr achten. Den Namen eines anderen Gottes sollt ihr nicht aussprechen, er soll dir nicht über die Lippen kommen.14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern. (2Mo 34,18; 5Mo 16,1)15 Du sollst das Fest der Ungesäuerten Brote halten. Im Monat Abib sollst du zur festgesetzten Zeit sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen, wie ich es dir geboten habe. Denn in diesem Monat bist du aus Ägypten ausgezogen. Man soll nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht erscheinen.16 Du sollst auch das Fest der Ernte, des ersten Ertrags deiner Aussaat auf dem Feld, halten, ebenso das Fest der Lese am Ende des Jahres, wenn du den Ertrag deines Feldes eingebracht hast.17 Dreimal im Jahr sollen alle deine Männer vor dem Antlitz des Herrn erscheinen, vor dem HERRN.18 Beim Schlachten sollst du das Blut meines Opfers nicht über gesäuertes Brot fließen lassen. Das Fett meines Festopfers darf nicht bis zum Morgen liegen bleiben.19 Von den Erstlingsfrüchten deines Ackers sollst du die besten in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Das Junge einer Ziege sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen. (2Mo 34,26; 5Mo 14,21)20 Siehe: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.21 Achte auf ihn und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig.22 Wenn du auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich der Feind deiner Feinde sein und alle in die Enge treiben, die dich bedrängen.23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und dich zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern führen und ich werde sie vernichten.24 Du sollst dich vor ihren Göttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Du sollst keine Kultgegenstände herstellen wie sie, sondern sie zerstören und ihre Steinmale zerschlagen. (2Mo 20,5; 5Mo 5,9; 5Mo 13,3)25 Wenn ihr dem HERRN, eurem Gott, dient, wird er dein Brot und dein Wasser segnen. Ich werde Krankheiten von dir fernhalten.26 In deinem Land wird es keine Frau geben, die eine Fehlgeburt hat oder kinderlos bleibt. Ich lasse dich die volle Zahl deiner Lebenstage erreichen.27 Ich sende meinen Schrecken vor dir her, ich verwirre jedes Volk, zu dem du kommst, und alle deine Feinde lasse ich vor dir die Flucht ergreifen.28 Ich lasse vor dir Panik ausbrechen; sie wird die Hiwiter, Kanaaniter und Hetiter vor dir hertreiben. (5Mo 7,20; Jos 24,12)29 Ich vertreibe sie aber nicht gleich im ersten Jahr; sonst verödet das Land und die wilden Tiere könnten zu deinem Schaden überhandnehmen.30 Nur allmählich will ich sie vor dir zurückdrängen, bis du so zahlreich geworden bist, dass du das Land in Besitz nehmen kannst.31 Ich setze deine Landesgrenzen fest vom Roten Meer bis zum Philistermeer, von der Wüste bis zum Strom. Wenn ich die Einwohner des Landes in deine Hand gebe und du sie vertreibst,[1]32 dann sollst du keinen Bund mit ihnen und ihren Göttern schließen.33 Sie sollen nicht in deinem Land bleiben. Sonst könnten sie dich zur Sünde gegen mich verführen, wenn du ihren Göttern dienst; denn dann würde dir das zu einer Falle.

2.Mose 23

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Verbreite kein falsches Gerücht! Lass dich nicht von einem Schuldigen zur Falschaussage verleiten!2 Schließ dich nicht der Mehrheit an, wenn sie im Unrecht ist! Und wenn du vor Gericht aussagen musst, richte dich nicht nach der Mehrheit, wenn sie das Recht verdreht.3 Aber auch einen Armen darfst du vor Gericht nicht begünstigen.4 Wenn du einem verirrten Rind oder Esel deines Feindes begegnest, dann bringe ihm das Tier ohne Zögern zurück.5 Wenn der Esel deines Feindes unter seiner Last zusammengebrochen ist, dann geh nicht einfach vorbei, sondern hilf ihm, das Tier wieder auf die Beine zu bringen.6 Du darfst das Recht eines Armen vor Gericht nicht beugen!7 Halte dich von einer Lügensache fern! Hilf nie dabei, einen, der unschuldig und gerecht ist, umzubringen! Denn ich gebe dem Schuldigen nicht Recht.8 Nimm keine Bestechung an, denn das trübt das Urteilsvermögen und verdreht das Recht.9 Unterdrücke die Fremden nicht! Ihr wisst doch, wie einem Fremden zumute ist, denn auch ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.'10 Sechs Jahre sollst du dein Land bearbeiten und seinen Ertrag ernten.11 Doch im siebten Jahr sollst du es brachliegen lassen, damit die Armen deines Volkes davon essen können. Den Rest überlass dem Wild! Ebenso sollst du es mit deinen Weinbergen und Ölbäumen halten.12 Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber am siebten Tag sollst du alles ruhen lassen! Auch dein Rind und dein Esel sollen sich ausruhen. Auch der Sohn deiner Sklavin und der Fremde sollen aufatmen können.13 Haltet euch an alles, was ich euch gesagt habe! Den Namen einer anderen Gottheit dürft ihr nicht erwähnen, er soll nicht über eure Lippen kommen!14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern.15 Das erste ist das Fest der ungesäuerten Brote. Dabei sollst du zur festgesetzten Zeit sieben Tage lang ungesäuerte Brotfladen essen, wie ich es dir befohlen habe. Das soll im Ährenmonat geschehen, dem Monat deines Auszugs aus Ägypten. Und keiner soll mit leeren Händen vor mir erscheinen.16 Das nächste ist das Erntefest, wenn du das erste Getreide einbringst, das du ausgesät hast. Und im Herbst folgt das Wein- und Obstlesefest, wenn ihr die Früchte von den Weinbergen und Obstplantagen geerntet habt.17 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, vor dem Herrn, vor Jahwe, erscheinen.18 Das Blut eines Schlachtopfers darfst du nicht zusammen mit gesäuerten Brotfladen vor mich bringen. Und das Fett eines Opfertiers darf nicht bis zum nächsten Morgen aufgehoben werden.19 Die Besten von deinen ersten Feldfrüchten sollst du in das Haus Jahwes, deines Gottes, bringen. Ein Böckchen darfst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.'[1]20 Pass auf! Ich werde einen Engel vor dir her schicken, der dich unterwegs behütet und dich an den Ort bringt, den ich für dich bestimmt habe.21 Hüte dich vor ihm, und hör auf das, was er sagt! Lehn dich nicht gegen ihn auf! Er würde euch das nicht vergeben, denn mein Name ist in ihm.22 Doch wenn du ihm aufs Wort gehorchst, wenn du alles tust, was ich durch ihn sage, dann werde ich deine Feinde befeinden und deine Bedränger bedrängen.23 Mein Engel geht vor dir her und bringt dich zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern. Die werde ich alle vernichten.24 Du aber folge deren Taten nicht und wirf dich nicht vor ihren Göttern hin! Diene ihnen keinesfalls, sondern stürze ihre Götterbilder um und zerstöre sie! Auch ihre Kultsteine musst du zerschlagen!25 Ihr sollt Jahwe, eurem Gott dienen! Dann wird er dir Brot und Wasser segnen: Ich halte Krankheiten von dir fern.26 Keine Frau in deinem Land wird eine Fehlgeburt haben oder kinderlos bleiben. Niemand wird vor der Zeit sterben.27 Angst und Schrecken schicke ich vor dir her. Alle Völker, zu denen du kommst, werden in Verwirrung geraten. Ich werde dafür sorgen, dass du nur den Rücken deiner Feinde siehst.28 Ich lasse Panik vor dir ausbrechen. Sie wird die Hiwiter, Kanaaniter und Hetiter vor dir her treiben.29 Allerdings werde ich sie nicht in einem einzigen Jahr vertreiben, sonst würde das Land verwildern und die wilden Tiere würden überhand nehmen.30 Ich werde sie nach und nach vertreiben, bis du dich so vermehrt hast, dass du das Land in Besitz nehmen kannst.31 Dein Gebiet wird vom Golf von Elat[2] bis zum Mittelmeer[3] reichen, von der Wüste bis an den Euphrat. Ich gebe die Bewohner dieses Landes in deine Gewalt, dass du sie vertreiben kannst.32 Doch du darfst weder mit ihnen noch mit ihren Göttern einen Bund schließen.33 Sie dürfen nicht bei dir wohnen bleiben, denn sonst würden sie dich verführen, mir untreu zu werden. Dann würdest du ihre Götter verehren, und das würde dir zur Falle sein.'“

2.Mose 23

English Standard Version

von Crossway
1 “You shall not spread a false report. You shall not join hands with a wicked man to be a malicious witness. (3Mo 19,11; 5Mo 19,16; 1Kön 21,10; 1Kön 21,13; Ps 15,3; Ps 35,11; Ps 101,5; Mt 26,59; Apg 6,11; Apg 6,13)2 You shall not fall in with the many to do evil, nor shall you bear witness in a lawsuit, siding with the many, so as to pervert justice,3 nor shall you be partial to a poor man in his lawsuit. (3Mo 19,15; 5Mo 1,17)4 “If you meet your enemy’s ox or his donkey going astray, you shall bring it back to him. (5Mo 22,1; 5Mo 22,4; Spr 25,21; Mt 5,44; Röm 12,20; 1Thess 5,15)5 If you see the donkey of one who hates you lying down under its burden, you shall refrain from leaving him with it; you shall rescue it with him.6 “You shall not pervert the justice due to your poor in his lawsuit. (5Mo 27,19; Pred 5,8; Jes 10,1; Jes 10,2; Jer 5,28; Jer 5,29; Mal 3,5)7 Keep far from a false charge, and do not kill the innocent and righteous, for I will not acquit the wicked. (2Mo 1,1; 2Mo 34,7; 5Mo 27,25; Spr 17,26)8 And you shall take no bribe, for a bribe blinds the clear-sighted and subverts the cause of those who are in the right. (5Mo 16,19; 1Sam 8,3; 2Chr 19,7; Ps 26,10; Spr 17,23; Jes 1,23; Jes 5,23; Jes 33,15)9 “You shall not oppress a sojourner. You know the heart of a sojourner, for you were sojourners in the land of Egypt. (2Mo 22,21)10 “For six years you shall sow your land and gather in its yield, (3Mo 25,3; 3Mo 25,4)11 but the seventh year you shall let it rest and lie fallow, that the poor of your people may eat; and what they leave the beasts of the field may eat. You shall do likewise with your vineyard, and with your olive orchard.12 “Six days you shall do your work, but on the seventh day you shall rest; that your ox and your donkey may have rest, and the son of your servant woman, and the alien, may be refreshed. (2Mo 20,9)13 “Pay attention to all that I have said to you, and make no mention of the names of other gods, nor let it be heard on your lips. (5Mo 4,9; Jos 22,5; Jos 23,7; Hos 2,17; Sach 13,2)14 “Three times in the year you shall keep a feast to me. (2Mo 23,17; 2Mo 34,23; 5Mo 16,16)15 You shall keep the Feast of Unleavened Bread. As I commanded you, you shall eat unleavened bread for seven days at the appointed time in the month of Abib, for in it you came out of Egypt. None shall appear before me empty-handed. (2Mo 12,15; 2Mo 13,4; 2Mo 34,20; 5Mo 16,16)16 You shall keep the Feast of Harvest, of the firstfruits of your labor, of what you sow in the field. You shall keep the Feast of Ingathering at the end of the year, when you gather in from the field the fruit of your labor. (2Mo 34,22; 3Mo 23,9; 3Mo 23,34; 5Mo 16,13)17 Three times in the year shall all your males appear before the Lord GOD. (2Mo 14,1)18 “You shall not offer the blood of my sacrifice with anything leavened, or let the fat of my feast remain until the morning. (2Mo 12,8; 2Mo 34,25; 3Mo 2,11)19 “The best of the firstfruits of your ground you shall bring into the house of the LORD your God. “You shall not boil a young goat in its mother’s milk. (2Mo 34,26; 3Mo 2,12; 3Mo 23,10; 3Mo 23,17; 4Mo 18,12; 4Mo 18,13; 5Mo 14,21; 5Mo 26,2; 5Mo 26,10; Neh 10,35; Hes 44,30)20 “Behold, I send an angel before you to guard you on the way and to bring you to the place that I have prepared. (2Mo 14,19; 2Mo 33,2; 2Mo 33,14; Jos 5,13; Jos 5,14; Jos 6,2; Jes 63,9)21 Pay careful attention to him and obey his voice; do not rebel against him, for he will not pardon your transgression, for my name is in him. (2Mo 32,34; 2Mo 34,7; 4Mo 14,35; Jos 24,19; Ps 78,40; Ps 78,56)22 “But if you carefully obey his voice and do all that I say, then I will be an enemy to your enemies and an adversary to your adversaries. (1Mo 12,3; 5Mo 30,7; Jer 30,20)23 “When my angel goes before you and brings you to the Amorites and the Hittites and the Perizzites and the Canaanites, the Hivites and the Jebusites, and I blot them out, (2Mo 13,5; 2Mo 20,1)24 you shall not bow down to their gods nor serve them, nor do as they do, but you shall utterly overthrow them and break their pillars in pieces. (2Mo 20,5; 2Mo 34,13; 3Mo 18,3; 4Mo 33,52; 5Mo 7,5; 5Mo 7,25; 5Mo 12,3; 5Mo 12,30; 5Mo 12,31; 5Mo 16,22)25 You shall serve the LORD your God, and he[1] will bless your bread and your water, and I will take sickness away from among you. (2Mo 15,26; 5Mo 6,13; 5Mo 7,13; 5Mo 7,15; 5Mo 10,12; 5Mo 10,20; 5Mo 11,13; 5Mo 13,4; 5Mo 28,5; 5Mo 28,8; Jos 22,5; Mt 4,10)26 None shall miscarry or be barren in your land; I will fulfill the number of your days. (5Mo 7,14; Hi 5,26; Ps 55,23)27 I will send my terror before you and will throw into confusion all the people against whom you shall come, and I will make all your enemies turn their backs to you. (5Mo 2,25; 5Mo 7,23; Jos 2,9)28 And I will send hornets[2] before you, which shall drive out the Hivites, the Canaanites, and the Hittites from before you. (5Mo 7,20; Jos 24,12)29 I will not drive them out from before you in one year, lest the land become desolate and the wild beasts multiply against you. (5Mo 7,22)30 Little by little I will drive them out from before you, until you have increased and possess the land.31 And I will set your border from the Red Sea to the Sea of the Philistines, and from the wilderness to the Euphrates,[3] for I will give the inhabitants of the land into your hand, and you shall drive them out before you. (1Mo 15,18; 4Mo 34,3; 5Mo 11,24; Jos 1,4; Jos 21,44; Ri 1,4; Ri 11,21; 1Kön 4,21; 1Kön 4,24; Ps 72,8)32 You shall make no covenant with them and their gods. (2Mo 34,12; 2Mo 34,15; 5Mo 7,2)33 They shall not dwell in your land, lest they make you sin against me; for if you serve their gods, it will surely be a snare to you.” (2Mo 34,12; 5Mo 7,16; Jos 23,13; Ri 2,3; Ps 106,36)