1Der HERR nahm sich Saras an, wie er gesagt hatte, und er tat Sara so, wie er versprochen hatte. (1Mo 17,15; 1Mo 18,10)2Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham noch in seinem Alter einen Sohn zu der Zeit, die Gott angegeben hatte. (Hebr 11,11)3Abraham gab seinem Sohn, den ihm Sara gebar, den Namen Isaak.4Als sein Sohn Isaak acht Tage alt war, beschnitt ihn Abraham, wie Gott ihm geboten hatte. (1Mo 17,12)5Abraham war hundert Jahre alt, als ihm Isaak, sein Sohn, geboren wurde.6Sara aber sagte: Gott ließ mich lachen; jeder, der davon hört, wird mir zulachen.[1] (1Mo 17,17; 1Mo 18,12)7Wer, sagte sie, hätte Abraham zu sagen gewagt, Sara werde noch Kinder stillen? Und nun habe ich ihm noch in seinem Alter einen Sohn geboren.8Das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Als Isaak entwöhnt wurde, veranstaltete Abraham ein großes Festmahl.
Die Vertreibung Hagars und Ismaels
9Eines Tages beobachtete Sara, wie der Sohn, den die Ägypterin Hagar Abraham geboren hatte, spielte und lachte.10Da sagte sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd und ihren Sohn! Denn der Sohn dieser Magd soll nicht zusammen mit meinem Sohn Isaak Erbe sein. (Gal 4,30)11Die Sache war sehr böse in Abrahams Augen, denn es ging um seinen Sohn.12Gott sprach aber zu Abraham: Die Sache wegen des Knaben und wegen deiner Magd sei nicht böse in deinen Augen. Hör auf alles, was dir Sara sagt! Denn nach Isaak sollen deine Nachkommen benannt werden.13Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem großen Volk machen, weil auch er dein Nachkomme ist.14Früh am Morgen stand Abraham auf, nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und gab es Hagar, legte es ihr auf die Schulter, übergab ihr das Kind und entließ sie. Sie zog fort und irrte in der Wüste von Beerscheba umher. (1Mo 22,3)15Als das Wasser im Schlauch zu Ende war, warf sie das Kind unter einen Strauch,16ging weg und setzte sich in der Nähe hin, etwa einen Bogenschuss weit entfernt; denn sie sagte: Ich kann nicht mit ansehen, wie das Kind stirbt. Sie saß in der Nähe und erhob ihre Stimme und weinte.17Gott hörte den Knaben schreien; da rief der Engel Gottes vom Himmel her Hagar zu und sprach: Was hast du, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat die Stimme des Knaben gehört, dort, wo er liegt. (1Mo 16,11)18Steh auf, nimm den Knaben hoch und halt ihn fest an deiner Hand; denn zu einem großen Volk will ich ihn machen. (1Mo 17,20)19Gott öffnete ihr die Augen und sie erblickte einen Brunnen. Sie ging hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.20Gott war mit dem Knaben. Er wuchs heran, ließ sich in der Wüste nieder und wurde ein Bogenschütze.21Er ließ sich in der Wüste Paran nieder und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägypten.
Abrahams Vertrag mit Abimelech
22Um jene Zeit sagten Abimelech und sein Feldherr Pichol zu Abraham: Gott ist mit dir bei allem, was du unternimmst.23Aber nun schwör mir hier bei Gott, dass du weder mich noch meinen Thronerben noch meine Kinder und Enkel hintergehen wirst. Das gleiche Wohlwollen, das ich dir erwiesen habe, sollst du mir erweisen und dem Land, in dem du dich als Fremder aufhältst.24Da sagte Abraham: Ich werde es schwören.25Abraham stellte aber Abimelech zur Rede wegen des Brunnens, den ihm Abimelechs Knechte mit Gewalt weggenommen hatten. (1Mo 26,20)26Abimelech antwortete: Ich weiß nicht, wer das getan hat. Du hast es mir nicht gemeldet und ich habe auch erst heute davon gehört.27Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech; so schlossen beide einen Bund.28Abraham stellte aber sieben Lämmer der Herde beiseite.29Da fragte ihn Abimelech: Was sollen die sieben Lämmer da, die du beiseitegestellt hast?30Die sieben Lämmer, sagte er, sollst du von mir annehmen als Beweis dafür, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.31Darum gab er dem Ort den Namen Beerscheba - Siebenbrunn oder Schwurbrunn -; denn dort leisteten beide einen Schwur.[2] (1Mo 26,33)32Sie schlossen also zu Beerscheba einen Bund. Dann machten sich Abimelech und sein Feldherr Pichol auf und kehrten ins Philisterland zurück.33Abraham aber pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den HERRN an unter dem Namen: Gott, der Ewige.34Darauf hielt sich Abraham längere Zeit als Fremder im Philisterland auf.
1Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und der HERR tat an Sara, wie er geredet hatte. (1Mo 17,21; 1Sam 2,21; 2Kön 4,17)2Und Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zu der bestimmten Zeit, die Gott ihm gesagt hatte. (1Mo 18,10; Gal 4,22; Gal 4,28; Hebr 6,15; Hebr 11,11)3Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren worden war, den Sara ihm geboren hatte, den Namen Isaak. (1Mo 17,19; 1Mo 25,19; Jos 24,3; Mt 1,2; Lk 3,34)4Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, als er acht Tage alt war, wie Gott ihm geboten hatte. (1Mo 17,10; Apg 7,8)5Abraham aber war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. (1Mo 16,16; 1Mo 17,17; 1Mo 25,26)6Und Sara sagte: Gott hat mir ein Lachen bereitet[1]; jeder, der es hört, wird mir zulachen[2]. (1Mo 18,12)7Und sie sagte: Wer hätte ⟨je⟩ dem Abraham verkündet: Sara stillt einen Sohn[3]! Denn ich habe ⟨ihm⟩ in seinem Alter einen Sohn geboren.
Ausweisung Hagars mit Ismael
8Und das Kind wuchs und wurde entwöhnt; und an dem Tag, als Isaak entwöhnt wurde, bereitete Abraham ein großes Mahl. (1Sam 1,24)9Und Sara sah den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, scherzen[4]. (1Mo 16,15)10Da sagte sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd soll nicht mit meinem Sohn Erbe werden, mit Isaak! (Ri 11,2; Gal 4,29)11Und dieses Wort[5] war sehr übel in Abrahams Augen um seines Sohnes willen. (1Mo 17,18)12Aber Gott sprach zu Abraham: Lass es nicht übel sein in deinen Augen, wegen des Jungen und wegen deiner Magd; in allem, was Sara zu dir sagt, höre auf ihre Stimme! Denn nach Isaak soll dir ⟨die⟩ Nachkommenschaft genannt werden. (Röm 9,7; Hebr 11,18)13Doch auch den Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist. (1Mo 16,10)14Und Abraham machte sich früh am Morgen auf, und er nahm Brot und einen Schlauch Wasser und gab es der Hagar, legte es auf ihre Schulter und ⟨gab ihr⟩ das Kind[6] und schickte sie fort. Da ging sie hin und irrte in der Wüste von Beerscheba umher. (1Mo 22,3; 1Mo 28,18; Jos 3,1; 1Sam 15,12; 2Chr 29,20)15Als aber das Wasser im Schlauch zu Ende war, warf sie das Kind unter einen der Sträucher;16und sie ging und setzte sich gegenüber hin, einen Bogenschuss weit entfernt, denn sie sagte ⟨sich⟩: Ich kann das Sterben des Kindes nicht ansehen. So setzte sie sich gegenüber hin, erhob ihre Stimme[7] und weinte.17Gott aber hörte die Stimme des Jungen. Da rief der Engel Gottes der Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht! Denn Gott hat auf die Stimme des Jungen gehört, dort wo er ist. (1Mo 16,8; 1Mo 16,11; Ps 10,14)18Steh auf, nimm den Jungen, und fasse ihn mit deiner Hand! Denn ich will ihn zu einer großen Nation machen. (1Mo 17,20)19Und Gott öffnete ihre Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen; da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Jungen zu trinken.20Gott aber war mit dem Jungen, und er wurde groß und wohnte in der Wüste; und er wurde ein Bogenschütze. (1Mo 39,2)21Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten. (1Mo 16,3; 4Mo 10,12; 1Sam 25,1)
Abrahams Vertrag mit Abimelech
22Und es geschah zu dieser Zeit, da sagten Abimelech und Pichol, sein Heeroberster, zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust. (1Mo 26,26; 1Mo 26,28; 1Mo 39,3; 1Sam 24,22)23So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinem Spross noch an meinen Nachkommen betrügerisch handeln wirst! Nach der Gnade, die ich dir erwiesen habe, sollst du an mir tun und an dem Land, in dem du dich als Fremder aufhältst. (1Mo 26,28; 1Mo 39,3; 1Sam 24,22)24Da sprach Abraham: Ich will schwören.25Abraham aber stellte Abimelech zur Rede wegen eines Wasserbrunnens, den Abimelechs Knechte ⟨mit Gewalt⟩ weggenommen hatten. (1Mo 26,20)26Da sagte Abimelech: Ich weiß[8] nicht, wer das getan hat; weder hast du es mir berichtet, noch habe ich ⟨davon⟩ gehört, außer heute.27Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund. (1Mo 26,31)28Und Abraham stellte sieben Schaflämmer der Herde beiseite.29Da sagte Abimelech zu Abraham: Was sollen diese sieben Schaflämmer, die du beiseitegestellt hast?30Und er sagte: Die sieben Schaflämmer sollst du von meiner Hand annehmen, damit mir ⟨das⟩ zum Zeugnis ist, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. (1Mo 26,18)31Daher nennt man diesen Ort Beerscheba[9], weil sie beide dort geschworen hatten. (1Mo 26,23; 1Mo 26,33; 1Mo 46,1; Jos 15,28; 2Sam 24,7; 1Kön 19,3)32So schlossen sie einen Bund in Beerscheba. Dann machten Abimelech und sein Heeroberster Pichol sich auf und kehrten in das Land der Philister zurück.33Und Abraham[10] pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes[11], an. (1Mo 12,8; Jes 40,28; Jer 10,10)34Und Abraham hielt sich ⟨noch⟩ lange Zeit[12] als Fremder im Land der Philister auf. (1Mo 20,1)
1Und der HERR nahm sich Saras an, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte. (1Mo 18,10)2Und Sara ward schwanger und gebar dem Abraham in seinem Alter einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte. (Hebr 11,11)3Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar. (1Mo 17,19)4Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. (1Mo 17,11; Apg 7,8)5Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. (1Mo 17,17)6Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen[1] zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen. (1Mo 18,12)7Und sie sprach: Wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille! Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter.
Ismael und seine Mutter werden vertrieben
8Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt wurde.9Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, dass er lachte. (1Mo 6,1; 1Mo 18,12)10Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. (Gal 4,30)11Das Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen.12Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden. (1Mo 17,21; Röm 9,7; Hebr 11,18)13Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist. (1Mo 17,20)14Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort. Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba.15Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch16und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte. (Jes 49,15)17Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben dort, wo er liegt.18Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.19Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. (2Kön 6,17; 2Kön 6,20)20Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze.21Und er wohnte in der Wüste Paran und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägyptenland. (1Mo 16,3)
Abrahams Bund mit Abimelech
22Zu der Zeit redete Abimelech zusammen mit Pichol, seinem Feldhauptmann, zu Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, was du tust. (1Mo 26,15)23So schwöre mir nun bei Gott, dass du mir und meinen Söhnen und meinen Enkeln keine Untreue erweisen wollest, sondern die Barmherzigkeit, die ich an dir getan habe, an mir auch tust und an dem Lande, darin du ein Fremdling bist. (1Mo 20,15)24Da sprach Abraham: Ich schwöre.25Und Abraham stellte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte mit Gewalt genommen hatten.26Da antwortete Abimelech: Ich habe es nicht gewusst, wer das getan hat; weder hast du mir’s angesagt noch hab ich’s gehört bis heute.27Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund miteinander.28Und Abraham stellte sieben Lämmer beiseite.29Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du beiseitegestellt hast?30Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, damit sie für mich ein Zeugnis seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.31Daher heißt die Stätte Beerscheba, weil sie beide miteinander da geschworen haben.32Und so schlossen sie den Bund zu Beerscheba. Da machten sich auf Abimelech und Pichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land.33Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an. (1Mo 12,8; Röm 16,26)34Und er war ein Fremdling in der Philister Lande eine lange Zeit.
1Und der HERR suchte Sarah heim, wie er verheißen hatte, und der HERR handelte an Sarah, wie er geredet hatte. (1Mo 17,19; 1Mo 18,10; 1Mo 18,14; 1Mo 50,24; 4Mo 23,19; Rut 1,6; Gal 4,23)2Und Sarah wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Gott verheißen hatte. (2Kön 4,16; Röm 9,9; Gal 4,4)3Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren wurde, den ihm Sarah gebar, den Namen Isaak. (1Mo 17,17; 1Mo 17,19; 1Mo 21,6)4Und Abraham beschnitt Isaak, seinen Sohn, als er acht Tage alt war, wie es ihm Gott geboten hatte. (1Mo 17,10; Apg 7,8)5Und Abraham war 100 Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. (1Mo 17,1; Röm 4,19)6Und Sarah sprach: Gott hat mir ein Lachen bereitet; wer es hören wird, der wird mir zulachen! (1Mo 18,12; Ps 126,2; Jes 54,1)7Und sie sprach: Wer hätte das dem Abraham verkündet, dass Sarah Kinder stillt, dass ich ihm einen Sohn geboren habe in seinem Alter? (Ps 86,10; Jes 66,8)8Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl an dem Tag, als Isaak entwöhnt wurde. (1Sam 1,22)
Die Austreibung Hagars und Ismaels
9Und Sarah sah, dass der Sohn der Hagar, der ägyptischen Magd, den sie dem Abraham geboren hatte, Mutwillen trieb. (Spr 20,11)10Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak! (Spr 22,10; Gal 4,21)11Dieses Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. (1Mo 17,18; 2Sam 19,1)12Aber Gott sprach zu Abraham: Es soll dir nicht leidtun wegen des Knaben und wegen deiner Magd! Höre in allem, was Sarah dir sagt, auf ihre Stimme! Denn in Isaak soll dir ein Same berufen werden. (Jes 46,10; Röm 9,7; Hebr 11,18)13Doch ich will auch den Sohn der Magd zu einem Volk machen, weil er dein Same ist. (1Mo 16,10; 1Mo 17,20)14Da stand Abraham am Morgen früh auf und nahm Brot und einen Schlauch voll Wasser, gab es Hagar und legte es auf ihre Schulter; er gab ihr auch den Knaben und schickte sie fort. Und sie ging und irrte umher in der Wüste von Beerscheba. (1Sam 15,12; 1Kön 19,3)15Als nun das Wasser im Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch, (2Mo 15,22)16und sie ging hin und setzte sich gegenüber, einen Bogenschuss weit entfernt; denn sie sprach: Ich kann das Sterben des Knaben nicht mit ansehen! Und sie saß ihm gegenüber, erhob ihre Stimme und weinte. (1Mo 44,34; Est 8,6; Ps 56,9)17Da erhörte Gott die Stimme des Knaben, und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel her zu und sprach zu ihr: Was ist mit dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat die Stimme des Knaben erhört, da, wo er liegt. (1Mo 16,8; 1Mo 16,11; Ps 34,19)18Steh auf, nimm den Knaben und halte ihn fest an deiner Hand, denn ich will ihn zu einem großen Volk machen! (1Mo 25,12)19Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. (4Mo 22,31; Ps 10,14; Ps 107,4)20Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. (1Mo 39,2; 1Chr 10,3)21Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten. (1Mo 14,6; 1Mo 16,1)
Der Bund Abrahams mit Abimelech in Beerscheba
22Und es geschah zur selben Zeit, da redete Abimelech in Begleitung seines Heerführers Pichol mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, was du tust. (1Mo 20,15; 1Mo 21,20; 1Mo 26,28; Jos 1,5; Jos 1,9)23So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinen Kindern, noch an meinen Kindeskindern treulos handeln wirst. Dieselbe Freundschaft, die ich dir bewiesen habe, sollst du auch an mir beweisen und an dem Land, in dem du ein Fremdling bist! (Jos 2,12; 1Sam 24,22; Ps 105,11; Hebr 11,9)24Da sprach Abraham: Ich will schwören! (1Mo 26,31; 1Mo 31,53; Hebr 6,16)25Und Abraham stellte Abimelech zur Rede wegen des Wasserbrunnens, den die Knechte Abimelechs mit Gewalt genommen hatten. (1Mo 26,15; 2Mo 2,17)26Da antwortete Abimelech: Ich weiß nichts davon; wer hat das getan? Du hast mir gar nichts erzählt, und ich habe auch nichts davon gehört bis zu diesem Tag! (1Mo 13,7)27Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und sie machten beide einen Bund miteinander. (1Mo 14,13; 1Mo 26,28; 1Mo 31,44; 1Sam 18,3)28Und Abraham stellte sieben Lämmer beiseite. (1Mo 21,30)29Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer hier, die du beiseitegestellt hast? (1Mo 33,8; 1Sam 15,14)30Er antwortete: Du sollst sieben Lämmer von meiner Hand nehmen, damit sie ein Zeugnis für mich seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe! (1Mo 31,48; 1Mo 31,52)31Daher wird der Ort Beerscheba genannt, weil sie beide dort einander schworen. (1Mo 26,33)32Als sie aber den Bund in Beerscheba geschlossen hatten, machten sich Abimelech und Pichol, sein Heerführer, auf und zogen wieder in das Land der Philister. (1Mo 26,8; 2Mo 13,17; Ri 13,1)33[Abraham] aber pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an. (1Mo 12,8; 2Mo 6,2; 5Mo 33,26; 1Chr 21,26; Ps 90,2; Ps 145,18; Jes 40,28; Jes 46,9)34Und Abraham hielt sich lange Zeit als Fremdling im Land der Philister auf. (1Chr 29,15; Hebr 11,13; 1Petr 2,11)
1Hospodin navštívil Sáru, jak řekl, a Hospodin pro Sáru udělal, co slíbil.2Sára i přes Abrahamovo stáří počala a v době, kterou mu Bůh předpověděl, porodila syna.3Abraham dal svému synovi narozenému ze Sáry jméno Izák, Smíšek.4Když bylo Izákovi osm dní, Abraham svého syna obřezal, jak mu Bůh přikázal.5Když se mu narodil syn Izák, bylo Abrahamovi sto let.6Sára řekla: „Bůh mi daroval smích! Všichni, kdo o tom uslyší, se budou smát se mnou.“7Řekla také: „Kdo by byl Abrahamovi řekl, že Sára bude kojit děti? Ale porodila jsem mu syna – i přes jeho stáří!“8Když dítě povyrostlo, přestalo se kojit. V den, kdy se Izák přestal kojit, vystrojil Abraham velikou hostinu.9Sára pak viděla, že syn, kterého Abrahamovi porodila Egypťanka Hagar, je posměvač.10Řekla tedy Abrahamovi: „Vyžeň tu děvečku i jejího syna. Syn té děvečky přece nebude dědit spolu s mým synem, s Izákem!“11Abrahama ta slova velmi trápila. Šlo přece o jeho syna.12Bůh ale Abrahamovi řekl: „Netrap se kvůli chlapci ani kvůli své děvečce. Poslechni Sáru ve všem, co ti řekla, protože tvé símě bude povoláno v Izákovi.13I ze syna děvečky však učiním národ, neboť je tvým potomkem.“14Abraham vstal časně ráno, vzal chléb a měch s vodou, naložil to Hagar na záda a poslal ji i s dítětem pryč. Odešla tedy a bloudila Beeršebskou pouští.15Když jí voda v měchu došla, složila dítě pod jedním keřem16a šla si sednout naproti, co by lukem dostřelil, neboť si řekla: „Nemohu se dívat, jak dítě umírá.“ Usedla naproti a dala se do pláče.17Bůh uslyšel chlapcův hlas a Boží anděl zavolal na Hagar z nebe: „Co je ti, Hagar? Neboj se, neboť Bůh uslyšel chlapcův hlas tam, kde je.18Vstaň, vezmi chlapce a postarej se o něj, protože z něj učiním veliký národ.“19Tehdy jí Bůh otevřel oči a uviděla pramen vody. Šla tedy, naplnila měch vodou a dala chlapci napít.20Bůh pak byl s chlapcem a ten rostl. Bydlel na poušti a stal se z něj velký lučištník.21Bydlel v Paranské poušti a jeho matka mu vybrala ženu z Egypta.
Studna přísahy
22Někdy v té době Abimelech s velitelem svého vojska Píkolem řekl Abrahamovi: „Bůh je s tebou ve všem, co děláš.23Proto mi teď při Bohu odpřisáhni, že neoklameš mne ani mého nástupce a potomka a že se ke mně a k zemi, v níž jsi pobýval, budeš chovat tak přátelsky, jako jsem se zachoval já k tobě.“24Abraham řekl: „To odpřisáhnu.“25Abraham si tehdy Abimelechovi stěžoval kvůli studni s vodou, kterou mu Abimelechovi služebníci násilím vzali.26Abimelech však řekl: „Nevím, kdo by udělal něco takového. Sám jsi mi to neřekl a já jsem o tom až do dneška neslyšel.“27Abraham pak vzal ovce a voly, dal je Abimelechovi a vstoupili spolu do smlouvy.28Když Abraham postavil sedm jehňat ze stáda zvlášť,29zeptal se ho Abimelech: „Co znamená těch sedm jehňat, která jsi postavil zvlášť?“30„Těch sedm jehňat ode mě dostaneš na svědectví, že jsem tu studnu vykopal já,“ odpověděl mu Abraham.31(A tak to místo dostalo jméno Beer-šeba, Studna přísahy, neboť si tam oba přísahali.)32Poté, co vstoupili v Beer-šebě do smlouvy, Abimelech vstal a vrátil se s velitelem svého vojska Píkolem do filištínské země.33Abraham zasadil v Beer-šebě tamaryšek a vzýval tam jméno Hospodina, Věčného Boha.34Abraham potom ještě dlouho bydlel ve filištínské zemi.
1The LORD visited Sarah as he had said, and the LORD did to Sarah as he had promised. (1Mo 17,19; 1Mo 18,10; 1Mo 18,14; 1Sam 2,21)2And Sarah conceived and bore Abraham a son in his old age at the time of which God had spoken to him. (1Mo 17,21; Gal 4,22; Hebr 11,11)3Abraham called the name of his son who was born to him, whom Sarah bore him, Isaac.[1] (1Mo 17,19)4And Abraham circumcised his son Isaac when he was eight days old, as God had commanded him. (1Mo 17,10; 1Mo 17,12; Apg 7,8)5Abraham was a hundred years old when his son Isaac was born to him. (1Mo 17,1; 1Mo 17,17; Röm 4,19)6And Sarah said, “God has made laughter for me; everyone who hears will laugh over me.” (Jes 54,1; Gal 4,27)7And she said, “Who would have said to Abraham that Sarah would nurse children? Yet I have borne him a son in his old age.” (1Mo 18,11; 1Mo 18,12)
God Protects Hagar and Ishmael
8And the child grew and was weaned. And Abraham made a great feast on the day that Isaac was weaned.9But Sarah saw the son of Hagar the Egyptian, whom she had borne to Abraham, laughing.[2] (1Mo 16,1; 1Mo 16,15; Gal 4,29)10So she said to Abraham, “Cast out this slave woman with her son, for the son of this slave woman shall not be heir with my son Isaac.” (Gal 4,30)11And the thing was very displeasing to Abraham on account of his son.12But God said to Abraham, “Be not displeased because of the boy and because of your slave woman. Whatever Sarah says to you, do as she tells you, for through Isaac shall your offspring be named. (Röm 9,7; Hebr 11,18)13And I will make a nation of the son of the slave woman also, because he is your offspring.” (1Mo 16,10; 1Mo 17,20; 1Mo 21,18)14So Abraham rose early in the morning and took bread and a skin of water and gave it to Hagar, putting it on her shoulder, along with the child, and sent her away. And she departed and wandered in the wilderness of Beersheba. (1Mo 21,31)15When the water in the skin was gone, she put the child under one of the bushes.16Then she went and sat down opposite him a good way off, about the distance of a bowshot, for she said, “Let me not look on the death of the child.” And as she sat opposite him, she lifted up her voice and wept.17And God heard the voice of the boy, and the angel of God called to Hagar from heaven and said to her, “What troubles you, Hagar? Fear not, for God has heard the voice of the boy where he is.18Up! Lift up the boy, and hold him fast with your hand, for I will make him into a great nation.”19Then God opened her eyes, and she saw a well of water. And she went and filled the skin with water and gave the boy a drink. (4Mo 22,31; 2Kön 6,17; 2Kön 6,18; 2Kön 6,20; Lk 24,16; Lk 24,31)20And God was with the boy, and he grew up. He lived in the wilderness and became an expert with the bow. (1Mo 16,12)21He lived in the wilderness of Paran, and his mother took a wife for him from the land of Egypt.
A Treaty with Abimelech
22At that time Abimelech and Phicol the commander of his army said to Abraham, “God is with you in all that you do. (1Mo 20,2; 1Mo 26,1; 1Mo 26,26; 1Mo 26,28)23Now therefore swear to me here by God that you will not deal falsely with me or with my descendants or with my posterity, but as I have dealt kindly with you, so you will deal with me and with the land where you have sojourned.” (1Mo 20,14)24And Abraham said, “I will swear.”25When Abraham reproved Abimelech about a well of water that Abimelech’s servants had seized, (1Mo 26,15; 1Mo 26,18; 1Mo 26,20)26Abimelech said, “I do not know who has done this thing; you did not tell me, and I have not heard of it until today.”27So Abraham took sheep and oxen and gave them to Abimelech, and the two men made a covenant. (1Mo 26,31)28Abraham set seven ewe lambs of the flock apart.29And Abimelech said to Abraham, “What is the meaning of these seven ewe lambs that you have set apart?”30He said, “These seven ewe lambs you will take from my hand, that this[3] may be a witness for me that I dug this well.”31Therefore that place was called Beersheba,[4] because there both of them swore an oath. (1Mo 26,33)32So they made a covenant at Beersheba. Then Abimelech and Phicol the commander of his army rose up and returned to the land of the Philistines.33Abraham planted a tamarisk tree in Beersheba and called there on the name of the LORD, the Everlasting God. (1Mo 4,26; 1Mo 12,8; Ps 90,2; Jes 40,28)34And Abraham sojourned many days in the land of the Philistines.
1The LORD was gracious to Sarah, just as he had said he would be. The LORD did for Sarah what he had promised to do.2Sarah became pregnant. She had a son by Abraham when he was old. The child was born at the exact time God had promised.3Abraham gave the name Isaac to the son Sarah had by him.4When his son Isaac was eight days old, Abraham circumcised him. He did it exactly as God had commanded him.5Abraham was 100 years old when his son Isaac was born to him.6Sarah said, ‘God has given laughter to me. Everyone who hears about this will laugh with me.’7She also said, ‘Who would have said to Abraham that Sarah would breast-feed children? But I’ve had a son by him when he is old.’
Abraham sends Hagar and Ishmael away
8Isaac grew. The time came for his mother to stop breast-feeding him. On that day Abraham prepared a big celebration.9But Sarah saw Ishmael making fun of Isaac. Ishmael was the son Hagar had by Abraham. Hagar was Sarah’s Egyptian slave.10Sarah said to Abraham, ‘Get rid of that slave woman! Get rid of her son! That woman’s son will never have a share of the family’s property. All of it belongs to my son Isaac.’11What Sarah said upset Abraham very much. After all, Ishmael was his son.12But God said to Abraham, ‘Do not be so upset about the boy and your slave Hagar. Listen to what Sarah tells you, because your family line will continue through Isaac.13I will also make the son of your slave into a nation. I will do it because he is your child.’14Early the next morning Abraham got some food and a bottle of water. The bottle was made out of animal skin. He gave the food and water to Hagar, placing them on her shoulders. Then he sent her away with the boy. She went on her way and wandered in the Desert of Beersheba.15When the water in the bottle was gone, she put the boy under a bush.16Then she sat down about as far away as a person can shoot an arrow. She thought, ‘I can’t stand to watch the boy die.’ As she sat there, she began to sob.17God heard the boy crying. Then the angel of God called out to Hagar from heaven. He said to her, ‘What is the matter, Hagar? Do not be afraid. God has heard the boy crying as he lies there.18Lift up the boy and take him by the hand. I will make him into a great nation.’19Then God opened Hagar’s eyes, and she saw a well of water. So she went and filled the bottle with water and gave the boy a drink.20God was with the boy as he grew up. He lived in the desert and learned to shoot a bow and arrow.21While he was living in the Desert of Paran, his mother got a wife for him from Egypt.
The agreement at Beersheba
22At that time Abimelek and his army commander, Phicol, spoke to Abraham. They said to Abraham, ‘God is with you in everything you do.23Now make a promise to me here while God is watching. Give me your word that you will treat me fairly. Promise that you will treat my children and their children the same way. I’ve been kind to you. Now you be kind to me and the country where you are living as an outsider.’24Abraham said, ‘I give you my word that I’ll do it.’25Then Abraham complained to Abimelek that his servants had taken over a well of water.26But Abimelek said, ‘I don’t know who has done this. You didn’t tell me. And today is the first time I heard about it.’27So Abraham gave Abimelek sheep and cattle. The two men came to an agreement.28Then Abraham picked out seven female lambs from his flock.29Abimelek asked Abraham, ‘What’s the meaning of these seven female lambs? Why have you picked them out and set them apart?’30Abraham replied, ‘Accept the seven lambs from me. They will be a witness that I dug this well.’31So that place was named Beersheba. That’s because there the two men came to an agreement.32After the agreement had been made at Beersheba, Abimelek went back to the land of the Philistines. His army commander, Phicol, went with him.33Abraham planted a tamarisk tree in Beersheba. There he called on the name of the LORD, the God who lives for ever.34Abraham stayed in the land of the Philistines for a long time.