von SCM Verlag1So spricht der HERR: Geh hinab in das Haus des Königs von Juda und rede dort dieses Wort (Jer 21,11)2und sage: Höre das Wort des HERRN, König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du und deine Knechte und dein Volk, die ihr durch diese Tore einzieht! (Jer 17,20)3So spricht der HERR: Übt[1] Recht und Gerechtigkeit und befreit den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers! Und den Fremden, die Waise und die Witwe unterdrückt nicht ⟨und⟩ tut ihnen keine Gewalt an und vergießt nicht unschuldiges Blut an diesem Ort! (5Mo 24,17; Ps 82,4; Jer 7,5; Jer 21,12; Hes 18,7; Am 5,15)4Denn wenn ihr dieses Wort wirklich tut, werden durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen[2], die mit Wagen und Pferden fahren, er und seine Knechte und sein Volk. (Jer 17,25)5Wenn ihr aber nicht auf diese Worte hört, soll dieses Haus – ich habe es bei mir geschworen, spricht der HERR[3] – zur Trümmerstätte werden. (1Mo 22,16; 2Chr 7,21; Jer 12,7; Jer 44,26; Mi 3,12)6Denn so spricht der HERR über das Haus des Königs von Juda: ⟨Wie⟩ Gilead[4] warst du mir, ⟨wie der⟩ Gipfel des Libanon. Wenn ich dich nicht zur Wüste mache, zu unbewohnten Städten[5]! (Jes 37,24; Jer 4,7; Jer 8,22)7Und ich werde Verderber gegen dich heiligen, jeden mit seinen Waffen, und sie werden deine auserlesenen Zedern umhauen und ins Feuer werfen. (Jes 10,33; Jer 21,14; Sach 11,1)8Und viele Nationen werden an dieser Stadt vorüberziehen, und sie werden zueinander sagen: Warum hat der HERR das an dieser großen Stadt getan? (1Kön 9,8)9Und man wird sagen: Weil sie den Bund des HERRN, ihres Gottes, verlassen und sich vor anderen Göttern niedergeworfen und ihnen gedient haben. (5Mo 29,24; 2Kön 22,17; Jer 11,10; Jer 16,11; Jer 40,2)10Weint nicht um einen Toten[6] und klagt nicht um ihn[7]! Weint vielmehr um den, der fortgeht[8], denn er wird nicht mehr zurückkehren und das Land seiner Geburt ⟨nicht mehr⟩ sehen. (2Kön 23,29; Jer 22,27)11Denn so spricht der HERR über Schallum, den Sohn des Josia, den König von Juda, der anstelle seines Vaters Josia König wurde ⟨und⟩ der von diesem Ort weggegangen ist: Er wird nicht mehr hierher zurückkehren. (2Kön 23,29; 1Chr 3,15; 2Chr 36,1; Jer 22,27)12Sondern an dem Ort, wohin sie ihn gefangen weggeführt haben, dort wird er sterben, und dieses Land wird er nicht mehr sehen. (3Mo 26,38; 2Kön 23,29; Jer 22,27; Jer 42,18)13Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht[9], der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und ihm seinen Lohn nicht gibt, (3Mo 19,13; Hi 31,39; Mi 3,10; Hab 2,9; Jak 5,4)14der sagt: »Ich will mir ein geräumiges Haus bauen und luftige[10] Obergemächer«, und er bricht sich Fenster[11] aus und täfelt ⟨es⟩ mit Zedernholz[12], und er streicht ⟨es⟩ mit roter Farbe an. (Hes 23,14; Am 6,8)15Bist du ⟨dadurch⟩ König, dass du in Zedernholz⟨bauten⟩ wetteiferst? Hat dein Vater nicht ⟨auch⟩ gegessen und getrunken und ⟨trotzdem⟩ Recht und Gerechtigkeit geübt? Ging es ihm damals nicht gut? (2Sam 8,15; 2Kön 23,25; 2Chr 35,22; Jes 3,10)16Er hat dem Elenden[13] und dem Armen zum Recht verholfen. Darum ⟨ging es ihm⟩ gut. Heißt das nicht mich erkennen?, spricht der HERR[14]. (1Chr 28,9; Mi 6,8)17Doch deine Augen und dein Herz[15] sind auf nichts ⟨gerichtet⟩ als auf deinen ungerechten Gewinn und auf das Blut des Unschuldigen, es zu vergießen, und auf Unterdrückung und Erpressung, sie zu verüben. (1Sam 8,3; 2Kön 23,37; 2Kön 24,4; Jer 7,6; Jer 8,10; Jer 19,4; Jer 26,23; Hes 19,7; Hes 22,6; Mi 2,2)18Darum, so spricht der HERR über Jojakim, den Sohn des Josia, den König von Juda: Man wird nicht um ihn klagen: »Wehe, mein Bruder!« und: »Wehe, Schwester!« Man wird nicht um ihn klagen: »Wehe, Herr!« und: »Wehe, seine Majestät!« (1Kön 13,30; 1Chr 3,15; Jer 16,4; Jer 21,11; Jer 34,5)19Ein Eselsbegräbnis wird er erhalten; man wird ihn fortschleifen und wegwerfen, weit weg vom Tore Jerusalems. (2Chr 36,6; Jer 36,30; Hes 19,8)20Steige auf den Libanon und schreie und erhebe deine Stimme auf dem ⟨Gebirge⟩ Baschan und schreie vom Abarim[16] her! Denn zerschmettert sind all deine Liebhaber. (5Mo 32,49; Jer 2,36)21Ich redete zu dir ⟨in den Tagen⟩ deines Wohlergehens. Du ⟨aber⟩ sagtest: Ich will nicht hören. Das war dein Weg von deiner Jugend an, dass du auf meine Stimme nicht hörtest. (Jer 2,25; Jer 3,25; Jer 7,23; Jer 25,4; Zef 3,2)22All deine Hirten wird der Wind weiden[17], und deine Liebhaber werden in die Gefangenschaft gehen. Ja, dann wirst du beschämt und zuschanden werden wegen all deiner Bosheit. (Jer 2,26; Jer 2,36; Jer 23,1)23Die du auf dem Libanon wohnst und auf den Zedern nistest, wie erbarmungswürdig bist du geworden[18], wenn Geburtsschmerzen über dich kommen, Wehen wie bei der Gebärenden! (2Kön 24,8; 2Chr 36,9; Jer 4,30; Hes 17,3; Hab 2,9)24So wahr ich lebe, spricht der HERR[19], wenn auch Konja[20], der Sohn Jojakims, der König von Juda, ein Siegelring an meiner rechten Hand wäre, würde ich dich doch von dort wegreißen. (1Chr 3,16; Hl 8,6; Jer 13,18; Jer 37,1)25Und ich werde dich in die Hand derer geben, die nach deinem Leben trachten, und in die Hand derer, vor denen du dich fürchtest, und in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und in die Hand der Chaldäer.26Und ich werde dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein anderes[21] Land schleudern, wo ihr nicht geboren seid. Dort werdet ihr sterben. (2Kön 25,27)27In das Land aber, in das zurückzukehren sie Verlangen tragen, dorthin werden sie nicht zurückkehren. (Jer 22,10)28Ist denn dieser Mann Konja[22] ein verachtetes Gefäß zum Zertrümmern oder ein Gerät, an dem niemand Gefallen hat? Warum wurden sie weggeschleudert, er und seine Nachkommen, und in ein Land geworfen, das sie nicht kannten? – (Jer 16,12; Jer 24,1; Jer 48,38; Hos 8,8)29Land, Land, Land, höre das Wort des HERRN! (Jer 6,19)30So spricht der HERR: Schreibt diesen Mann auf als kinderlos, als einen Mann, dem nichts gelingt[23] in seinen Tagen! Denn von seinen Nachkommen wird es nicht einem gelingen, auf dem Thron Davids zu sitzen und weiterhin[24] über Juda zu herrschen. (Hi 18,19; Jer 36,30)
Jeremia 22
King James Version
1Thus saith the LORD; Go down to the house of the king of Judah, and speak there this word,2And say, Hear the word of the LORD, O king of Judah, that sittest upon the throne of David, thou, and thy servants, and thy people that enter in by these gates:3Thus saith the LORD; Execute ye judgment and righteousness, and deliver the spoiled out of the hand of the oppressor: and do no wrong, do no violence to the stranger, the fatherless, nor the widow, neither shed innocent blood in this place.4For if ye do this thing indeed, then shall there enter in by the gates of this house kings sitting upon the throne of David, riding in chariots and on horses, he, and his servants, and his people.5But if ye will not hear these words, I swear by myself, saith the LORD, that this house shall become a desolation.6For thus saith the LORD unto the king' house of Judah; Thou art Gilead unto me, and the head of Lebanon: yet surely I will make thee a wilderness, and cities which are not inhabited.7And I will prepare destroyers against thee, every one with his weapons: and they shall cut down thy choice cedars, and cast them into the fire.8And many nations shall pass by this city, and they shall say every man to his neighbour, Wherefore hath the LORD done thus unto this great city?9Then they shall answer, Because they have forsaken the covenant of the LORD their God, and worshipped other gods, and served them.10Weep ye not for the dead, neither bemoan him: but weep sore for him that goeth away: for he shall return no more, nor see his native country.11For thus saith the LORD touching Shallum the son of Josiah king of Judah, which reigned instead of Josiah his father, which went forth out of this place; He shall not return thither any more:12But he shall die in the place whither they have led him captive, and shall see this land no more.13Woe unto him that buildeth his house by unrighteousness, and his chambers by wrong; that useth his neighbour's service without wages, and giveth him not for his work;14That saith, I will build me a wide house and large chambers, and cutteth him out windows; and it is cieled with cedar, and painted with vermilion.15Shalt thou reign, because thou closest thyself in cedar? did not thy father eat and drink, and do judgment and justice, and then it was well with him?16He judged the cause of the poor and needy; then it was well with him: was not this to know me? saith the LORD.17But thine eyes and thine heart are not but for thy covetousness, and for to shed innocent blood, and for oppression, and for violence, to do it .18Therefore thus saith the LORD concerning Jehoiakim the son of Josiah king of Judah; They shall not lament for him, saying , Ah my brother! or, Ah sister! they shall not lament for him, saying , Ah lord! or, Ah his glory!19He shall be buried with the burial of an ass, drawn and cast forth beyond the gates of Jerusalem.20Go up to Lebanon, and cry; and lift up thy voice in Bashan, and cry from the passages: for all thy lovers are destroyed.21I spake unto thee in thy prosperity; but thou saidst, I will not hear. This hath been thy manner from thy youth, that thou obeyedst not my voice.22The wind shall eat up all thy pastors, and thy lovers shall go into captivity: surely then shalt thou be ashamed and confounded for all thy wickedness.23O inhabitant of Lebanon, that makest thy nest in the cedars, how gracious shalt thou be when pangs come upon thee, the pain as of a woman in travail!24As I live, saith the LORD, though Coniah the son of Jehoiakim king of Judah were the signet upon my right hand, yet would I pluck thee thence;25And I will give thee into the hand of them that seek thy life, and into the hand of them whose face thou fearest, even into the hand of Nebuchadrezzar king of Babylon, and into the hand of the Chaldeans.26And I will cast thee out, and thy mother that bare thee, into another country, where ye were not born; and there shall ye die.27But to the land whereunto they desire to return, thither shall they not return.28Is this man Coniah a despised broken idol? is he a vessel wherein is no pleasure? wherefore are they cast out, he and his seed, and are cast into a land which they know not?29O earth, earth, earth, hear the word of the LORD.30Thus saith the LORD, Write ye this man childless, a man that shall not prosper in his days: for no man of his seed shall prosper, sitting upon the throne of David, and ruling any more in Judah.
1L’Eternel me dit: Rends-toi au palais du roi de Juda, et là tu prononceras ces paroles:2Ecoute ce que dit l’Eternel, roi de Juda, toi qui sièges sur le trône de David! Ecoutez, toi, tes fonctionnaires et ton peuple qui passez par ces portes.3Voici ce que dit l’Eternel: Exercez le droit et la justice; délivrez celui que l’on exploite de l’oppresseur! Ne maltraitez pas l’étranger, l’orphelin et la veuve; ne commettez pas de violences envers eux; ne tuez pas des innocents dans ce lieu.4Car, si vous agissez vraiment selon ce que je vous dis, alors, des rois siégeant sur le trône de David continueront à passer par les portes de ce palais, montés sur des chars et des chevaux, avec leurs fonctionnaires et leurs sujets.5Mais si vous ne tenez pas compte de ces paroles, je le jure par moi-même – l’Eternel le déclare – ce palais ne sera plus que ruines[1]. (Mt 23,38; Lk 13,35)6Car voici ce que déclare l’Eternel concernant le palais du roi de Juda: Bien que tu sois pour moi ╵semblable à Galaad, aux cimes du Liban[2], oui, je l’affirme, ╵je ferai de toi un désert, une cité inhabitée: (2Kön 10,32)7je vais faire appel contre toi ╵à des démolisseurs armés de leurs outils; ils abattront tes plus beaux cèdres et ils les jetteront au feu.8Des gens de nombreux peuples passeront près de cette ville et se demanderont les uns aux autres: « Pourquoi donc l’Eternel a-t-il traité ainsi cette grande cité? »9Et l’on répondra: « C’est parce qu’ils ont abandonné l’alliance conclue avec eux par l’Eternel leur Dieu, que, devant d’autres dieux, ils se sont prosternés et qu’ils leur ont rendu un culte. »
Sur Shalloum (Yoahaz)
10Ne pleurez pas ╵sur le roi qui est mort[3], ne vous lamentez pas sur lui! Pleurez, pleurez plutôt ╵sur celui qui s’en va parce qu’il ne reviendra pas: il ne reverra plus ╵la terre où il est né[4]. (2Kön 23,29; 2Kön 23,30; 2Kön 23,31; 2Chr 35,24)11Car voici ce que dit l’Eternel au sujet de Shalloum, fils de Josias, roi de Juda, qui a succédé sur le trône à son père Josias et qui vient de quitter ce lieu: Il n’y reviendra plus.12Il mourra à l’endroit où on l’a déporté, et ne verra plus ce pays.
Sur Yehoyaqim
13Malheur à l’homme ╵qui bâtit sa maison ╵au détriment de la justice et qui ajoute ╵des pièces à l’étage ╵en violant l’équité, qui fait travailler son prochain pour rien, sans lui donner ╵ce que vaut son travail[5]. (2Kön 24,1; 2Chr 36,5)14Et qui dit en lui-même: ╵Je vais bâtir pour moi ╵un palais imposant avec de larges pièces à l’étage. J’y ménagerai des fenêtres, je le lambrisserai ╵avec du bois de cèdre, je l’enduirai de rouge!15Penses-tu qu’exercer la royauté ╵consiste à surpasser les autres ╵par les palais de cèdre? Souviens-toi de ton père[6]: ╵il a mangé et bu, mais il a exercé ╵le droit et la justice et s’en est bien trouvé. (2Kön 22,1)16Il faisait droit aux pauvres, ╵aux défavorisés, et s’en est bien trouvé. C’est par là que quelqu’un ╵montre qu’il me connaît, l’Eternel le déclare.17Mais toi, tu n’as d’yeux, de pensées, que pour t’assurer des profits et pour tuer des innocents, pour opprimer les gens ╵et les traiter ╵avec brutalité.18Voilà pourquoi l’Eternel déclare ceci au sujet de Yehoyaqim, fils de Josias, roi de Juda: Personne ne le pleurera ╵en disant: « Quel malheur, mon frère! » ╵et « Quel malheur, ma sœur! » On ne mènera pas le deuil pour lui ╵en disant: « Hélas! mon seigneur! ╵Hélas sa majesté! »19Il sera enterré ╵comme on enterre un âne, on traînera son corps ╵et on le jettera ╵à l’extérieur ╵des portes de Jérusalem.
Sur Jérusalem
20Monte au Liban et crie! Fais retentir ta voix ╵sur les monts du Basan! Va, pousse des clameurs ╵des plateaux d’Abarim[7], parce que tes amants[8] ╵sont tous brisés. (Jer 4,30; Jer 30,14)21Je t’avais avertie ╵au temps de ta prospérité mais tu as déclaré: ╵« Je n’écouterai pas. » C’est ainsi que tu t’es conduite ╵dès ta prime jeunesse: et tu ne m’as pas écouté!22Le vent emportera ╵tes dirigeants, et tes amants[9] ╵s’en iront en exil; et tu seras, alors, ╵dans la honte et l’ignominie pour toute ta méchanceté!23Toi, qui habites le Liban, qui as placé ton nid ╵au sein des cèdres, comme tu vas gémir ╵lorsque tu seras prise ╵de douleurs, de souffrances comme une femme en couches[10]! (Jer 21,14)
Message à Konia (Yehoyakîn)
24Aussi vrai que je vis, déclare l’Eternel, même si Konia, fils de Yehoyaqim, roi de Juda[11], était comme l’anneau à ma main droite, qui sert de sceau, je l’en arracherais. (2Kön 24,8; 2Chr 36,8)25Oui, je te livrerai à ceux qui veulent te tuer, à ceux devant lesquels tu trembles, à Nabuchodonosor, le roi de Babylone, ainsi qu’aux Chaldéens.26Et je t’expédierai, toi ainsi que ta mère qui t’a donné le jour, dans un autre pays, où vous n’êtes pas nés. C’est là que vous mourrez.27Quant au pays où ils voudraient tant revenir, ils n’y reviendront pas.28Cet homme, Konia, ╵est-il donc un pantin ╵méprisé et brisé, un objet de rebut, pour qu’on les ait jetés, ╵lui et sa descendance, et expédiés dans un pays ╵qu’ils ne connaissaient pas?29O pays, pays, oui pays, écoute la parole ╵que l’Eternel t’adresse!30Voici ce que déclare l’Eternel: « Inscrivez que cet homme ╵sera privé d’enfants et qu’il ne réussira rien, ╵pendant toute sa vie. Parmi ses descendants, ╵aucun n’accédera au trône de David pour régner sur Juda. »
1So sprach der HERR: Geh hinab ins Haus des Königs von Juda und rede dort dieses Wort (Jer 21,11; Jer 22,18; Jer 34,2; Lk 3,19)2und sprich: Höre das Wort des HERRN, du König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du samt deinen Knechten und deinem Volk, die zu diesen Toren eingehen! (Jer 17,20; Jer 19,3; Jer 29,20; Am 7,16)3So spricht der HERR: Übt Recht und Gerechtigkeit; errettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers; bedrückt nicht den Fremdling, die Waise und die Witwe und tut ihnen keine Gewalt an, und vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort! (3Mo 19,15; 5Mo 24,17; Ps 72,12; Jer 7,5; Jer 21,12)4Denn wenn ihr dieses Wort wirklich befolgt, so sollen durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen, die auf Wagen fahren und auf Rossen reiten, sie und ihre Knechte und ihr Volk. (Jer 17,25)5Wenn ihr aber diesen Worten nicht gehorcht, so schwöre ich bei mir selbst, spricht der HERR, dass dieses Haus zur Ruine werden soll! (1Mo 22,16; 2Chr 7,21; Mi 3,12; Hebr 6,13)6Denn so spricht der HERR über das Haus des Königs von Juda: Wie Gilead giltst du mir, wie ein Gipfel des Libanon — doch wahrlich, ich will dich zur Wüste machen, zu einer unbewohnten Stadt! (3Mo 26,31; 4Mo 32,1; Jes 37,24; Jer 8,22; Jer 46,11)7Und ich werde Verderber gegen dich weihen, jeden mit seinen Waffen; die werden deine auserlesenen Zedern abhauen und ins Feuer werfen. (Jes 10,33; Jer 21,14; Sach 11,1)8Und es werden viele Heiden an dieser Stadt vorüberziehen und einer zum anderen sagen: Warum hat der HERR dieser großen Stadt so etwas angetan? (1Kön 9,8; 2Chr 7,20; Dan 9,7)9Und man wird antworten: Weil sie den Bund des HERRN, ihres Gottes, verlassen und andere Götter angebetet und ihnen gedient haben! (5Mo 29,25; 2Kön 22,17; Jer 40,2)10Beweint nicht den Verstorbenen und beklagt ihn nicht! Beweint vielmehr den, der hinwegzieht; denn er wird nicht mehr zurückkehren und sein Vaterland nicht mehr sehen! (2Kön 23,34; 2Chr 34,28; 2Chr 35,23; Spr 27,8; Jes 57,1; Hes 19,3)11Denn so spricht der HERR von Schallum, dem Sohn Josias, des Königs von Juda, der anstelle seines Vaters Josia regierte und von diesem Ort weggezogen ist: Er wird nicht mehr hierher zurückkehren, (2Kön 23,31; 1Chr 3,15; 2Chr 36,1)12sondern an dem Ort, an den man ihn gefangen wegführte, dort wird er sterben und dieses Land nicht wiedersehen! (3Mo 26,38; 2Kön 23,34)13Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Obergemächer mit Ungerechtigkeit, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und ihm seinen Lohn nicht gibt, (3Mo 19,13; 5Mo 24,15; Jer 22,18; Mi 3,10; Hab 2,9; Mal 3,5; Jak 5,4)14der spricht: »Ich will mir ein geräumiges Haus und weite Obergemächer bauen«, und sich Fenster machen lässt und es mit Zedern täfelt und mit roter Farbe anstreicht! (Am 6,8)15Bist du damit König, dass du dich im Bau von Zedernpalästen hervortust? Hat nicht dein Vater auch gegessen und getrunken und doch Recht und Gerechtigkeit geübt? Damals stand es gut mit ihm. (2Sam 23,5; 2Kön 23,25; Spr 29,14; Jes 3,10)16Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum Recht verhilft, dann steht es gut! Bedeutet das nicht, mich zu erkennen?, spricht der HERR. (Jer 9,23; Mi 6,8)17Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes aus als auf deinen Gewinn, und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und darauf, Bedrückung und Misshandlung zu verüben! (5Mo 28,33; Jer 17,9; Mt 6,21; 2Petr 2,14)18Darum, so spricht der HERR über Jojakim, den Sohn Josias, den König von Juda: Man wird nicht um ihn klagen: »Ach, mein Bruder!« oder »Ach, meine Schwester!« Man wird auch nicht um ihn klagen: »Ach, mein Herr!« oder »Ach, seine Majestät!«, (1Kön 13,30; Jer 16,4; Jer 16,6; Jer 34,5)19sondern er soll wie ein Esel begraben werden, indem man ihn fortschleift und hinwirft, fern von den Toren Jerusalems! (Jer 15,3; Jer 36,30)20Steige auf den Libanon und schreie; erhebe deine Stimme in Baschan und schreie vom [Gebirge] Abarim herunter; denn alle deine Liebhaber sind zerschmettert! (5Mo 32,49; Jes 13,16; Hos 14,1)21Ich habe zu dir geredet, als es dir noch gut ging; aber du sagtest: »Ich will nicht hören!« Das war deine Art von deiner Jugend an, dass du nicht auf meine Stimme hörtest. (Jer 2,25; Jer 2,31; Jer 3,25; Jer 7,23; Jer 11,7)22Der Sturmwind wird alle deine Hirten weiden, und deine Liebhaber müssen in die Gefangenschaft wandern. Ja, dann wirst du zuschanden werden und dich schämen müssen wegen aller deiner Bosheit. (Jer 2,26; Jer 6,15; Jer 22,20; Jer 23,1; Hes 36,32)23Die du jetzt auf dem Libanon wohnst und auf Zedernbäumen nistest — wie erbarmungswürdig wirst du sein, wenn dich Krämpfe ankommen werden, Wehen wie eine Frau, die gebären soll! (Jer 4,31; Hab 2,9)24So wahr ich lebe, spricht der HERR: Selbst wenn Konja, der Sohn Jojakims, der König von Juda, ein Siegelring an meiner Hand wäre, so würde ich dich doch davon abreißen! (2Kön 24,6; 1Chr 3,16; Jer 37,1; Mt 1,11)25Und ich werde dich in die Hand derer geben, die nach deinem Leben trachten, in die Hand derer, vor denen du dich fürchtest, nämlich in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und in die Hand der Chaldäer. (2Kön 24,12; Spr 10,24; Jer 21,7)26Und ich will dich samt deiner Mutter, die dich geboren hat, in ein fremdes Land schleudern, in dem ihr nicht geboren seid, und dort sollt ihr sterben! (2Kön 24,15; Jes 22,17; Jer 15,2; Hes 19,9)27Aber in das Land, in das sie sich sehnen zurückzukehren, dorthin werden sie nicht wieder zurückkehren! (Jer 22,11; Jer 44,14)28Ist dieser Mann, dieser Konja, denn ein verworfenes, zertrümmertes Gefäß? Ist er ein Geschirr, an dem man keinen Gefallen findet? Warum wurde er samt seinem Samen weggeschleudert und hingeworfen in ein Land, das ihnen unbekannt ist? (Jer 48,38; Hos 8,8)29O Land, Land, Land, höre das Wort des HERRN! (5Mo 32,1; Jes 1,2; Jer 6,19; Mi 6,1)30So spricht der HERR: Schreibt diesen Mann auf als kinderlos, als einen Mann, der sein Leben lang nicht gedeihen wird; ja, keiner seiner Nachkommen wird gedeihen, dass er auf dem Thron Davids sitzen und weiterhin über Juda herrschen könnte! (1Chr 3,17; Jer 36,30; Mt 1,11)