Tobit 9

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Darauf rief Tobias Rafael und sagte zu ihm:2-3 Asarja, Bruder, nimm vier Haussklaven und zwei Kamele mit dir und mach dich auf den Weg nach Rages. Und werde bei Gabael vorstellig und gib ihm die handschriftliche Bestätigung und bring das Silber, und nimm ihn mit dir zum Hochzeitsfest.4 Denn du weisst, dass der Vater die Tage zählen wird. Und wenn ich mich auch nur einen Tag verspäte, werde ich ihn tief betrüben. Und du siehst, was Raguel geschworen hat, und ich kann seinen Schwur nicht übergehen.[1]5 Und Rafael und die vier Haussklaven und die zwei Kamele machten sich auf den Weg nach Rages in Medien, und sie übernachteten bei Gabael. Und er gab ihm seine handschriftliche Bestätigung und unterrichtete ihn über Tobias, den Sohn Tobits: dass er eine Frau genommen habe und dass er ihn zur Hochzeit einlade. Und er stand auf und zählte ihm die Säcke mit den Siegeln ab. Und sie stellten sie zusammen.6 Und früh am Morgen brachen sie gemeinsam auf, und sie kamen zur Hochzeit. Und sie kamen zu Raguel und fanden Tobias bei Tisch liegen. Und er sprang auf und begrüsste ihn, und dieser weinte und segnete ihn und sprach zu ihm: Vortrefflicher und Guter, Sohn eines vortrefflichen und guten Mannes, eines Mannes, der gerecht ist und Barmherzigkeit übt, möge der Herr dir und deiner Frau und deinem Vater und der Mutter deiner Frau den Segen des Himmels geben. Gepriesen ist Gott, dass ich Tobit gesehen habe, meinen Verwandten, der diesem so sehr gleicht![2]

Tobit 9

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Da rief Tobias Rafaël herbei und sprach zu ihm:2 Bruder Asarja, nimm dir vier Knechte und zwei Kamele und ziehe nach Rages. Dort geh zu Gabaël, leg ihm die Unterschrift vor, hole das Silber und bringe ihn mit zu meiner Hochzeit. (Tob 5,3)3-4 Denn du weißt, dass mein Vater die Tage zählt, und wenn ich auch nur einen Tag zu lange fortbliebe, würde ich ihn sehr betrüben. Ich muss hierbleiben, denn du siehst ja, wie sehr mich Raguël gebeten hat, sodass ich’s ihm nicht abschlagen kann.5 Da zog Rafaël mit vier Knechten und zwei Kamelen nach Rages in Medien, und sie nahmen bei Gabaël Herberge. Und Rafaël zeigte ihm die Unterschrift und berichtete ihm, dass Tobias, der Sohn des Tobit, eine Frau genommen habe und ihn zur Hochzeit einlade. Da stand Gabaël auf und zählte ihm die versiegelten Beutel vor, und sie luden sie auf.6 Und früh am Morgen brachen sie gemeinsam auf und machten sich auf den Weg zur Hochzeit. Als sie in das Haus Raguëls kamen, fanden sie Tobias bei Tisch. Der sprang auf und begrüßte Gabaël, und er weinte und segnete ihn und sprach zu ihm: Du Guter und Edler, Sohn eines guten, edlen, gerechten und barmherzigen Mannes! Der Herr gebe dir und deiner Frau und auch deinem Vater und der Mutter deiner Frau den Segen des Himmels. Gelobt sei Gott, dass ich in dir meinen Vetter Tobit sehe, so ähnlich bist du ihm! (Tob 7,2)