1Wenn diese letzte Zeit der Erde kommt, wird Gott mit seinen besten Waffen ankommen und den fiesen Gegner aufs Korn nehmen. Diese schleimige Schlange, die sich immer überall rausgewunden hat, und dieses komische Monsterkrokodil wird er dann abschlachten.2Wenn das passiert, wird man überall sagen: „O ja, ich habe einen so schönen Weinberg! Lasst uns ein paar Lieder über den schreiben!3Ich, Gott höchstpersönlich, pass auf ihn auf, jeden Augenblick, damit ihm nichts passiert. Ich schieb dort 24 Stunden Schichten.4Ich bin null sauer. Aber wenn ich ein paar Disteln oder Brennnesseln finden würde, ich würde sie alle rausreißen und verbrennen.5Es sei denn, sie wollen sich von mir beschützen lassen, sie wollen mit mir Frieden machen.“6Dann wird eine Zeit kommen, wo die Familie Jakob, das Volk Israel sich wieder fest im Land von Israel ansiedeln wird. Sie werden sich ganz krass vermehren, sie werden aufblühen wie eine Blume. Die Leute von Israel werden überall auf der Erde vertreten sein und dort von dem leben, was durch ihre Arbeit reinkommt.7Hat Gott seine Leute genauso geschlagen, wie er den anderen Nationen eine geklatscht hat, die ätzend mit ihm umgegangen sind? Hat er sie genauso getötet wie ihre Mörder?8Nein, Gott, du hast es langsam angehen lassen. Du hast sie verklagt und sie dann gerecht bestraft, indem du sie verstoßen hast. Du hast sie rausgeschmissen, mit deinem heftigen Atemzug hast du sie einfach weggepustet, gerade als der Ostwind aufkam.9Der ganze Mist von den Israeliten wird sich dann erledigt haben. Das ist die logische Folge, wenn der ganze Mist weggenommen wird, den sie zwischen sich und Gott aufgeschichtet haben. Sie müssen die ganzen Gebäude und Tempel von diesen Plastikgöttern wegsprengen. Die Statuen dieser komischen Pseudogöttin Aschera müssen in den Schredder und zu Kleinholz verarbeitet werden, damit es die nie wieder gibt.10Die große Stadt mit ihren hohen Schutzmauern ist wie leer gefegt. Kein Schwein wohnt da mehr, sie ist verlassen und leer, fast so wie eine große Wiese, wo nur noch ein paar Kühe grasen. Dort lagern diese Tiere und fressen das Grünzeug von den Zweigen weg.11Wenn die Bäume und Sträucher leer gefressen sind, dann sterben sie ab und vertrocknen. Die Frauen holen sich dann ein paar Zweige als Brennholz. Hey, diese Leute haben einfach gar nichts geschnallt! Darum ist Gott (der Gott, der sie ja alle mal gemacht hat) nicht mehr nett zu ihnen.12Aber irgendwann wird er kommen, um die letzten Körner aufzusammeln. Er wird vom Eufrat-Fluss bis zur Grenze von Ägypten jeden einsammeln, einen nach dem anderen. Wie ein Kind, das seine verlorenen Murmeln im Zimmer sucht, so wird Gott jedes Mitglied vom Volk Israel suchen und aufsammeln.13An dem Tag wird man auf der ganzen Welt ein lautes Hupen hören, einen sehr lauten Ton. Und dann werden sie alle kommen, die vermissten Israeliten, die in Assyrien, Ägypten oder sonst wo leben. Sie werden alle zu dem ganz besonderen Berg kommen, und dann werden sie sich dort auf den Boden schmeißen und zu Gott beten.
Jesaja 27
Einheitsübersetzung 2016
von Katholisches Bibelwerk1An jenem Tag sucht der HERR mit seinem harten, großen, starken Schwert den Leviatan heim, die flüchtige Schlange, den Leviatan, die gewundene Schlange und er wird das Ungeheuer töten, das im Meer ist. (Hi 26,13; Ps 74,14)
Lied vom neuen Weinberg
2An jenem Tag gibt es einen begehrenswerten Weinberg. / Besingt ihn! (Jes 5,1)3Ich, der HERR, bin sein Wächter, / alle Augenblicke bewässere ich ihn.
Damit niemand ihn heimsucht, / bewache ich ihn bei Nacht und bei Tag.4Zorn hege ich nicht. / Fände ich Dornen und Disteln,
würde ich im Kampf gegen sie einschreiten, / ich würde sie allesamt verbrennen!5Außer man ergreift meinen Schutz, / schließt Frieden mit mir, ja Frieden mit mir.6In künftigen Tagen schlägt Jakob Wurzel, / blüht und gedeiht Israel / und der Erdkreis füllt sich mit Früchten.
Entsühnung Jakobs
7Hat er ihn geschlagen, / wie er seine Schläger schlug,
oder wurde er umgebracht, / wie seine Mörder umgebracht wurden?8Du hast ihn aufgescheucht und verjagt / und so gegen ihn den Rechtsstreit geführt.
Mit seinem schweren Sturm / hat er ihn am Tag des Ostwinds davongetrieben.9Darum wird Jakobs Schuld dadurch gesühnt / und seine Sünde beseitigt.
Die ganze Frucht davon ist, dass er alle Altarsteine zerschlagenen Kalksteinen gleichmacht. / Kultpfähle und Rauchopferaltäre stehen nicht mehr. (Jes 17,8)
Ende der einst befestigten Stadt
10Ja, die befestigte Stadt liegt einsam da, / eine entvölkerte Wohnstätte, verlassen wie die Steppe.
Dort weidet der Jungstier, dort legt er sich nieder / und er vertilgt ihre Zweige.11Wenn ihre Äste verdorren, werden sie abgebrochen. / Frauen kommen und machen Feuer damit.
Denn es ist kein einsichtiges Volk; / darum hat sein Schöpfer kein Erbarmen mit ihm, / sein Bildner ist ihm nicht gnädig.
Sammlung der Verstreuten in Jerusalem
12An jenem Tag wird der HERR Ähren ausklopfen / vom Eufrat bis zum Strom Ägyptens;
und ihr, ihr werdet aufgelesen werden, / einer nach dem anderen, Söhne Israels!13An jenem Tag wird das große Widderhorn geblasen / und es werden die Verlorenen im Lande Assur / und die im Lande Ägypten Verstreuten kommen;
sie werden niederfallen vor dem HERRN / auf dem heiligen Berg in Jerusalem.