Jesaja 26

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 In der Zeit kommt dann folgendes Lied in die Top Ten von Juda: Wir haben eine stabile Stadt, wir werden geschützt durch fette Mauern und Waffen.2 Lasst alle Leute rein, die tun, was Gott sagt, die ihm treu sind; könnt ihr das raffen?3 Menschen, die ihre Sache durchziehen, weil sie Gott vertrauen, gibt er seinen Frieden.4 Vertraut Gott, macht das immer. Auf ihn ist Verlass, echt egal, ob um acht oder um sieben.5 Die Leute, die mal ganz oben waren, hat er runtergeholt, niedergemacht hoch zehn, er hat die Stadt zu Boden geworfen, in den Dreck getreten; da kannst du mal sehen …6 Die Tritte der einfachen Leute, der Leute von der Straße, kriegen sie jetzt ab.7 Menschen, die korrekt leben, gehen geradeaus, du hältst sie auf Trab.8 Selbst wenn wir mit einer Bestrafung von dir rechnen, warten wir auf dich. Wir hatten einfach voll die Sehnsucht nach dir, wollten dir singen, unendlich.9 Nachts wird es voll schlimm, da möchte ich dich unbedingt immer sehen. Wenn du deine Gerichtsurteile zeigst, lernen Menschen erst, korrekt zu leben.10 Leute, die ohne dich leben, werden nicht lernen, was es bedeutet, korrekt zu sein, wenn du sie nie bestrafst. Selbst dort, wo deine Gesetze gelten, bauen sie Mist. Sie blicken es nicht, wie heftig du bist, sie werden deine besondere Art nie sehen.11 Gott, du hast ausgeholt, willst sie schlagen, mach doch, dass sie sich -schämen. Zeig ihnen, wie krass du deine Leute verteidigst, schicke Feuer gegen die Feinde.12 Du wirst dafür sorgen, dass wir Frieden haben, du hast uns hierher gebracht.13 Gott, unser Gott, andere Chefs hatten das Sagen bei uns, aber wir lieben nur dich.14 Tote kann man nicht lebendig machen, du hast die Feinde ausgelöscht, auf ewig.15 Nur deine Leute werden von dir supportet, du hast sie sehr groß gemacht, du hast ihre Grenzen ausgeweitet, so ist klar: Du bist der Chef, hast die Macht!16 Als es ihnen so richtig dreckig ging, als deine Strafen sie trafen, da schrien sie zu dir.17 Wie eine Schwangere in den Wehen, die ihr Baby bekommt und schreit wie ein Tier, so war es, als wir bei dir gewesen sind, als wir ständig nur zu dir gebetet haben.18 Wir lagen in den Wehen, mit gleichen Schmerzen, obwohl bei uns nichts los war. Befreien konnten wir die Erde nicht, nicht den Menschen helfen, das ist uns allen klar.19 Tote werden wieder lebendig, die Leichen meiner Leute feiern ein Comeback, sie werden feiern, Lieder singen, Party machen wie blöd, ich schmeiß mich weg. Du bist wie eine eisige Cola, eine kalte Dusche, ein spannendes Fußballderby. Darum wird die Erde die Toten entlassen, sie werden neu geboren wie ein Baby.20 An meine Leute: Versteckt euch eine Zeit lang, so lange, bis die Strafe -vorbei ist.21 Passt auf, Gott zieht los, um die letzte Abrechnung mit allen Menschen zu starten. Jetzt kommt alles raus, jeder Mord wird aufgedeckt, dann wird er es ihnen verbraten.

Jesaja 26

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen: Wir haben eine starke Stadt. / Zum Heil setzt er Mauern und Wall.2 Öffnet die Tore, / damit eine gerechte Nation einzieht, / die Treue bewahrt. (Ps 118,19)3 Festem Sinn gewährst du Frieden, ja Frieden, / denn auf dich verlässt er sich.4 Verlasst euch stets auf den HERRN; / denn GOTT, der Herr, ist ein ewiger Fels.5 Denn die Bewohner der Höhe hat er niedergebeugt, / die hoch aufragende Stadt erniedrigt; er hat sie erniedrigt bis zur Erde, / sie bis in den Staub gestoßen. (Jes 25,12)6 Füße zertreten sie, die Füße der Armen, / die Tritte der Schwachen.7 Der Pfad des Gerechten ist Geradheit, / gerade ist die Bahn des Gerechten, die du ebnest.8 Fürwahr, auf dem Pfad deiner Gerichte, HERR, / haben wir auf dich gehofft. Deinen Namen anzurufen und deiner zu gedenken, / ist der Seele Verlangen.9 Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht, / auch mein Geist in meinem Innern ist voll Sehnsucht nach dir. Denn wann immer deine Gerichte die Erde treffen, / lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.10 Wird dem Frevler Gnade gewährt, / so lernt er keine Gerechtigkeit. Im Land des Rechts tut er Unrecht / und sieht nicht die Hoheit des HERRN.11 HERR, deine Hand ist erhoben / und sie schauen es nicht. Doch sie werden schauen / und beschämt dastehen vor dem leidenschaftlichen Eifer für das Volk. / Ja, Feuer wird deine Gegner fressen. (2Mo 15,6; Hebr 10,27)12 HERR, du wirst uns Frieden schaffen; / denn auch all unsere Taten hast du für uns gemacht.13 HERR, unser Gott, es beherrschten uns andere Herren als du. / Allein durch dich bringen wir deinen Namen in Erinnerung.14 Tote werden nicht lebendig, / Schatten stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vernichtet, / jede Erinnerung an sie hast du getilgt. (Jes 26,19)15 Du hast die Nation vermehrt, o HERR, / du hast die Nation vermehrt, hast dich verherrlicht, / hast alle Grenzen des Landes erweitert.16 HERR, in der Not haben sie nach dir Ausschau gehalten; / sie schrien in der Bedrängnis, als deine Züchtigung sie traf.[1]17 Wie eine Schwangere, / die kurz davor ist, zu gebären, sich windet und schreit in ihren Wehen, / so waren wir, HERR, vor deinem Angesicht.18 Wir waren schwanger und lagen in Wehen, / doch als wir gebaren, war es Wind. Heil verschaffen wir nicht dem Land / und Erdenbewohner sind keine geboren.19 Deine Toten werden leben, / meine Leichen stehen auf. / Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn ein Tau von Lichtern / ist dein Tau / und die Erde gebiert die Schatten. (Jes 26,14)20 Geh, mein Volk, tritt ein in deine Kammern / und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich für einen kurzen Augenblick, / bis die Wut vorüber ist.21 Denn siehe, der HERR zieht aus von seinem Ort, / um die Schuld der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen. Dann wird die Erde das Blut in ihr aufdecken / und die Getöteten nicht mehr bedecken.