Psalm 68

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 Dies ist ein Lied von David, zum Rappen geschrieben.2 Gott steht auf, macht dich grade, dann werden sieben deiner Feinde und Freunde, die dich hassen, fliehen.3 Werden sich verziehen, wie die Wolken am Himmel verfliegen. Sie werden ganz auseinandergetrieben, wie Wachs im Feuer langsam zerschmilzt, werden die Leute, die ohne dich leben, in deiner Nähe zerfilzt.4 Aber die dir treu sind, immer tun, was du willst, gehen ab vor Jubel, Freude aus ihrem Herzen rausquillt.5 Rappt für den Gott, macht Beats für seinen Namen, macht Bahn dem, der durch die Wüste schrubbt, sich als Chef entpuppt. Amen. Freut euch, wenn er auftaucht. Besingt ihn im Solo, denn er fliegt im Universum schneller als Han Solo.6 Er vertritt alle Witwen, ist der Vater der Waisen, zu seiner heftigen Wohnung, da kann jeder hinreisen.7 Bei Gott kannst du sein, wenn du einsam bist, wenn du im Knast sitzt, er innere Freiheit gibt, niemals disst. Wem aber die Sachen, die Gott sagt, egal sind, der wird verdursten, ohne Leben und Sinn.8 Gott, als du vor dem Volk durch die Wüste gingst,9 bebte rechts die Erde, und es regnete links. Dort, wo du dich gezeigt hast, am Berg Sinai,10 da drehst du den Hahn auf, lässt es regnen wie nie. So wurde sogar die trockne Erde wieder fruchtbar und schön. Dieses Land war das Erbe, kann man heute noch sehn.11 Deine Leute haben sich da dann niedergelassen, ein Zuhause für die Obdachlosen. Du bist gut, kann’s kaum fassen.12 Und Gott machte die Ansage, und die Frauen sagen’s weiter, ja, wir haben gesiegt, wir sind fröhlich und heiter.13 Die anderen Machthaber sind alle auf der Flucht, wir verteilen die Beute, viel Geld wird abgebucht.14 Wenn wir uns die Zahlen ansehen, ist’s wie ein Lottogewinn, wie ein Scheck mit vielen Nullen, tausend Liter Benzin. Was hält euch auf den Stühlen? Warum geht ihr nicht ab?15 Gott jagt unsere Feinde, bringt sie völlig auf Trab! Er bedeckt unsern Garten mit der Beute von Gegnern. Wie der Schnee im Winter alles zudeckt am Berghang.16 Dieser Berg von dem Gott ist ein Berg mit vielen Hügeln.17 Warum schaut ihr so neidisch auf den Zionsberg da drüben? Den hat Gott sich erwählt, ja, nur da will er wohnen.18 Und die Panzer Gottes? Er wird über sie thronen. Er regiert übers Heer der Soldaten des Kosmos, und vom Sinai aus zieht er ein in sein Schloss.19 Du hast es gepackt, bist der Champ aller Zeiten, hast gefangen genommen die stärksten Gewalten. Auch die härtesten Feinde mussten sich unterwerfen.20 Du bist der Größte! Schickst die weg, die uns nerven! Und du trägst unsre Lasten, Gott, du bist unsere Rettung.21 Sind wir mal in der Not, finden wir bei dir Deckung. Selbst in Todesängsten bist du da und passt auf.22 Doch die Feinde bekommen von dir einen drauf. Du plättest die Köpfe derer, die noch rumzecken.23 Gott sagte zu ihnen: „Braucht euch nicht zu verstecken, egal, wo ihr seid, ich finde euch doch, ob auf der Zugspitze oder im tiefsten Loch.24 Ihr müsst euch verantworten für das Blut, was ihr vergossen, eure Hunde werden sich an dem Blut noch verkosten.“25 Gott, alle werden es sehen, wenn du siegreich dort einziehst, in dein Heiligtum gehst, wenn der Chef das durchzieht.26 Die Sänger gehen vor, dicht gefolgt von Gitarren, und die Bassdrum wird getreten, begleitet von Knarren.27 „Sagt Gott Danke, klatscht ihm laut, eine ganze Westkurve, geboren von der Braut, die man eben auch Israel nennen könnte.“28 Und dann kommt Stamm Benjamin, geht als Letztes in Rente. Dahinter von Juda die Chefetage, begleitet von seiner gesamten Bagage. Am Ende kommen dann noch Sebulon und die Chefs von Naftali, seht mal da vorn!29 Gott, zeig, was du draufhast, mach es wie früher!30 Dein Tempel ragt über die ganze Stadt drüber. Präsidenten werden dir Sachen schenken.31 Verwarn Ägypten, die ganz miese Geschäfte lenken! Tritt denen entgegen, die nur Kohle haben wollen, die nach Dollars schielen, die den Krieg noch bezollen.32 Aus Ägypten und Äthiopien wird man Hände sehen, die sich nach Gott ausstrecken, Dinge von ihm erflehen.33 Schreibt Texte für Gott, rappt zu seiner Ehre, das gilt allen Leuten, die ihn kenn’ auf der Erde.34 Er surfte auf den Wolken, die er immer schon föhnt. Hört ihr seine Stimme, wie sie überall dröhnt?35 Gebt Gott alle Power, er soll alles lenken. Seine Macht ist grenzenlos, übersteigt unser Denken.36 Die Menschen kriegen Panik und geraten ins Staunen, wenn Gott wirklich auftaucht, dann bleibt nur ein Raunen. Der Gott Israels gibt uns Stärke und Kraft, wir danken dir Gott, danke für deine Macht!

Psalm 68

English Standard Version

von Crossway
1 God shall arise, his enemies shall be scattered; and those who hate him shall flee before him! (4Mo 10,35; Ps 89,10; Ps 92,9; Jes 33,3)2 As smoke is driven away, so you shall drive them away; as wax melts before fire, so the wicked shall perish before God! (Ps 22,14; Ps 37,20; Ps 97,5; Mi 1,4)3 But the righteous shall be glad; they shall exult before God; they shall be jubilant with joy! (Ps 32,11)4 Sing to God, sing praises to his name; lift up a song to him who rides through the deserts; his name is the LORD; exult before him! (Ps 18,10; Ps 66,4; Ps 68,33; Ps 89,8; Jes 40,3; Jes 62,10)5 Father of the fatherless and protector of widows is God in his holy habitation. (5Mo 10,18; Ps 10,14)6 God settles the solitary in a home; he leads out the prisoners to prosperity, but the rebellious dwell in a parched land. (1Sam 2,5; Ps 68,18; Ps 69,33; Ps 107,10; Ps 107,14; Ps 107,33; Ps 107,40; Ps 113,9; Ps 146,7; Apg 12,7; Apg 16,26)7 O God, when you went out before your people, when you marched through the wilderness, Selah (2Mo 13,21; Ri 4,14; Ri 5,4; Ps 78,40; Hab 3,13; Sach 14,3)8 the earth quaked, the heavens poured down rain, before God, the One of Sinai, before God,[1] the God of Israel. (2Mo 19,18; Ri 5,4)9 Rain in abundance, O God, you shed abroad; you restored your inheritance as it languished; (Ps 65,9; Ps 65,10)10 your flock[2] found a dwelling in it; in your goodness, O God, you provided for the needy. (Ps 65,9; Ps 78,20)11 The Lord gives the word; the women who announce the news are a great host: (2Mo 15,20; 1Sam 18,6; Ps 33,9)12 “The kings of the armies—they flee, they flee!” The women at home divide the spoil— (4Mo 31,8; Jos 10,16; Ri 5,19; Ri 5,30; Ps 110,5)13 though you men lie among the sheepfolds— the wings of a dove covered with silver, its pinions with shimmering gold. (1Mo 49,14; Ri 5,16)14 When the Almighty scatters kings there, let snow fall on Zalmon. (Ri 9,48)15 O mountain of God, mountain of Bashan; O many-peaked[3] mountain, mountain of Bashan!16 Why do you look with hatred, O many-peaked mountain, at the mount that God desired for his abode, yes, where the LORD will dwell forever? (5Mo 12,5; Ps 78,54; Ps 87,1; Ps 87,2; Ps 132,13; Ps 132,14)17 The chariots of God are twice ten thousand, thousands upon thousands; the Lord is among them; Sinai is now in the sanctuary. (2Kön 6,17; Hab 3,8)18 You ascended on high, leading a host of captives in your train and receiving gifts among men, even among the rebellious, that the LORD God may dwell there. (2Mo 29,45; Ri 5,12; Ps 7,7; Ps 47,5; Ps 78,60; Joh 14,23; Apg 1,9; Apg 2,4; Apg 2,33; Röm 5,8; Eph 4,8; 1Tim 1,13; Offb 21,3)19 Blessed be the Lord, who daily bears us up; God is our salvation. Selah (Jes 46,4)20 Our God is a God of salvation, and to GOD, the Lord, belong deliverances from death. (5Mo 32,39; Pred 7,18; Offb 1,18)21 But God will strike the heads of his enemies, the hairy crown of him who walks in his guilty ways. (Ps 110,6; Hab 3,13)22 The Lord said, “I will bring them back from Bashan, I will bring them back from the depths of the sea, (4Mo 21,33; Am 9,2)23 that you may strike your feet in their blood, that the tongues of your dogs may have their portion from the foe.” (1Kön 21,19; 1Kön 22,38; Ps 58,10)24 Your procession is[4] seen, O God, the procession of my God, my King, into the sanctuary—25 the singers in front, the musicians last, between them virgins playing tambourines: (2Mo 15,20; Ri 11,34; 1Chr 13,8; 1Chr 15,16; Ps 33,3; Ps 47,5)26 “Bless God in the great congregation, the LORD, O you[5] who are of Israel’s fountain!” (5Mo 33,28; Ps 22,25; Ps 26,12; Jes 48,1; Jes 51,1)27 There is Benjamin, the least of them, in the lead, the princes of Judah in their throng, the princes of Zebulun, the princes of Naphtali. (Ri 5,18; 1Sam 9,21)28 Summon your power, O God,[6] the power, O God, by which you have worked for us. (Ps 42,8)29 Because of your temple at Jerusalem kings shall bear gifts to you. (1Kön 10,10; 1Kön 10,25; 2Chr 32,23; Ps 45,12; Ps 76,11; Jes 18,7)30 Rebuke the beasts that dwell among the reeds, the herd of bulls with the calves of the peoples. Trample underfoot those who lust after tribute; scatter the peoples who delight in war.[7] (2Sam 8,2; 2Sam 8,6; Hi 40,21; Ps 22,12; Jes 19,6; Hes 29,3; Hes 29,4; Hes 32,2)31 Nobles shall come from Egypt; Cush shall hasten to stretch out her hands to God. (Ps 44,20; Ps 87,4; Jes 19,19; Jes 19,21; Jes 45,14; Zef 3,10)32 O kingdoms of the earth, sing to God; sing praises to the Lord, Selah (Ps 102,22)33 to him who rides in the heavens, the ancient heavens; behold, he sends out his voice, his mighty voice. (5Mo 10,14; 5Mo 33,26; 1Kön 8,27; Ps 18,10; Ps 29,4; Ps 46,6; Ps 104,3)34 Ascribe power to God, whose majesty is over Israel, and whose power is in the skies. (Ps 29,1; Ps 36,5; Ps 57,10; Ps 108,4; Ps 150,1)35 Awesome is God from his[8] sanctuary; the God of Israel—he is the one who gives power and strength to his people. Blessed be God! (Ps 29,11; Ps 65,5; Ps 110,2; Jes 40,29)