Psalm 30

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ein Psalm; ein Lied zur Einweihung des Hauses. Von David. (2Sam 5,11; Ps 127,1) 2 Ich will dich erheben, o HERR, denn du hast mich herausgezogen, dass meine Feinde sich nicht freuen durften über mich. (Ps 25,2; Ps 41,12; Ps 54,8; Ps 99,5; Ps 99,9) 3 HERR, mein Gott, zu dir habe ich geschrien, und du hast mich geheilt. (Ps 6,3; Jes 38,16; Jer 17,14) 4 HERR, du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht; du hast mich belebt aus denen, die in die Grube hinabfahren. (Ps 40,2; Ps 86,13; Ps 103,4) 5 Lobsingt dem HERRN, ihr seine Getreuen, und preist seinen heiligen Namen! (2Mo 15,11; 1Chr 16,35; Ps 31,24; Ps 72,19; Ps 149,1; Eph 5,19; Kol 3,16) 6 Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel. (Ps 6,7; Ps 23,6; Ps 90,14; Ps 103,9; Ps 126,5; Jes 12,1; Jes 26,20; Jes 54,7; 2Kor 4,17) 7 Und ich sprach, als es mir gut ging: »Ich werde ewiglich nicht wanken!« (Hi 29,18; Mt 26,33; Lk 22,31) 8 HERR, durch deine Gnade hattest du meinen Berg fest hingestellt; als du aber dein Angesicht verbargst, wurde ich bestürzt. (Ps 89,18; Ps 104,29; Hes 39,23; Mi 3,4) 9 Zu dir, HERR, rief ich; zu dem Herrn flehte ich [um Gnade]: (Ps 34,7; Ps 107,19) 10 »Wozu ist mein Blut gut, wenn ich in die Grube fahre? Wird dir der Staub danken, wird er deine Treue verkündigen? (Ps 88,11; Jes 38,18) 11 Höre, o HERR, und sei mir gnädig; HERR, sei du mein Helfer!« (Ps 27,7; Ps 31,10; Ps 70,6) 12 Du hast mir meine Klage in einen Reigen verwandelt; du hast mein Trauergewand gelöst und mich mit Freude umgürtet, (Est 9,22; Ps 126,1; Jes 61,2; Jes 61,7; Jer 31,13; Joh 16,20) 13 damit man dir zu Ehren lobsinge und nicht schweige. O HERR, mein Gott, ich will dich ewiglich preisen! (Ps 9,3; Ps 18,50; Ps 57,8; Ps 145,1; Ps 146,2) 

Psalm 30

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Psalm. Ein Lied zur Einweihung des Hauses[1]. Von David. 2 Ich will dich erheben, HERR, denn du hast mich emporgezogen und ließest meine Feinde sich nicht über mich freuen. (Ps 35,24; Ps 41,12; Ps 145,1) 3 HERR, mein Gott, zu dir habe ich geschrien, und du hast mich geheilt. (Jes 38,16) 4 HERR, du hast mein Leben[2] aus dem Scheol heraufgeholt, hast mich am Leben erhalten ⟨und bewahrt⟩ vor dem Hinabfahren zur Grube[3]. (Ps 28,1; Ps 86,13; Ps 107,20) 5 Spielt dem HERRN, ihr seine Getreuen, und preist seinen heiligen Namen[4]! (2Mo 3,15; Ps 47,7; Ps 97,12; Ps 145,10; Eph 5,19) 6 Denn einen Augenblick ⟨handelt er⟩ in seinem Zorn, ein Leben lang in seiner Gunst[5]; am Abend kehrt Weinen ein[6], und am Morgen ist Jubel. (Ps 126,6; Jes 54,7) 7 Ich zwar sagte in meiner Sorglosigkeit: »Ich werde nicht wanken – niemals.« 8 HERR, in deiner Gunst[7] hattest du mich auf feste Berge gestellt[8]. Du verbargst dein Angesicht, da wurde ich bestürzt. 9 Zu dir, HERR, rief ich, und zum Herrn flehte ich: (Ps 66,17) 10 »Was für Gewinn ⟨liegt⟩ in meinem Blut, in meinem Hinabfahren in die Grube? Wird der Staub dich preisen? Wird er deine Treue[9] verkünden? (Ps 6,6) 11 Höre, HERR, und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!« (Ps 27,7) 12 Meine Wehklage hast du mir in Reigen verwandelt, mein Sacktuch[10] hast du gelöst und mit Freude mich umgürtet, (Est 9,22; Jes 61,3) 13 damit meine Seele[11] dich besingt und nicht schweigt. HERR, mein Gott, in Ewigkeit will ich dich preisen. (Ps 57,8; Ps 145,2) 

Psalm 30

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Psalm. Einweihungslied für das Haus.[1] Von David. (2Sam 6,17; 1Chr 21,26; 1Chr 22,1) 2 Ich will dich erheben, Jahwe, / denn du hast mich aus der Tiefe geholt, / gönntest meinen Feinden keinen Triumph über mich. 3 Jahwe, mein Gott, / zu dir hab ich gestöhnt, / und du hast mich geheilt. 4 Aus dem Totenreich hast du meine Seele geholt, / auf dem Weg zum Grab riefst du mein Leben zurück. 5 Singt Jahwe, ihr seine Getreuen, / denn so denkt ihr an seine Heiligkeit! 6 Sein Zorn währt einen Augenblick, / doch seine Gunst ein Leben lang. / Wenn man am Abend auch weint, / am Morgen ist die Freude wieder da. 7 Ich dachte in meiner Zufriedenheit: / „Was kann mir denn jemals geschehen?“ 8 Denn deine Güte, Jahwe, / stellte mich auf sicheren Grund. / Doch dann verdecktest du dein Gesicht, / und ich verlor allen Mut. 9 Ich rufe zu dir, Jahwe! / Meinen Herrn flehe ich an: 10 Welchen Gewinn bringt dir mein Blut? / Was nütze ich dir im Grab? / Lobt dich vielleicht der Staub? / Verkündigt er, wie treu du bist? 11 Höre, Jahwe, und schenke mir Gunst! / Sei du meine Hilfe, Jahwe! 12 Nun hast du meine Trauer verwandelt in einen fröhlichen Tanz, / mein Sackgewand entfernt und mich mit Freude umhüllt! 13 Darum singt dir mein Herz / und ist nicht mehr stumm. / Jahwe, mein Gott, / für immer danke ich dir!