Krieg der Philister gegen Israel. Saul bei der Totenbeschwörerin in Endor
1Und es geschah zu jener Zeit, dass die Philister ihre Heere zum Krieg zusammenzogen, um gegen Israel zu kämpfen. Und Achis sprach zu David: Du sollst wissen, dass du mit mir ins Kriegslager ausziehen wirst, du und deine Männer! (1Sam 29,1; 1Sam 29,4)2Da sprach David zu Achis: Wohlan, so sollst auch du erfahren, was dein Knecht tun wird! Und Achis sprach zu David: Darum will ich dich zu meinem Leibwächter machen für die ganze Zeit. (1Sam 29,2)3(Samuel aber war gestorben, und ganz Israel hatte um ihn Leid getragen und ihn in seiner Stadt Rama begraben. Saul aber hatte die Wahrsager und Zeichendeuter aus dem Land vertrieben.) (2Mo 22,18; 3Mo 20,6; 3Mo 20,27; 5Mo 18,10; 1Sam 25,1)4Und die Philister versammelten sich und kamen und lagerten sich bei Schunem. Und Saul versammelte ganz Israel; und sie lagerten sich auf [dem Bergland] Gilboa. (Jos 19,18; 1Sam 31,1; 1Sam 31,8; 2Sam 1,6; 2Sam 1,21; 1Kön 1,3; 1Kön 1,15; 2Kön 4,8)5Als aber Saul das Heer der Philister sah, fürchtete er sich, und sein Herz wurde ganz verzagt. (Hi 18,11; Spr 28,1)6Und Saul befragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht, weder durch Träume noch durch die Urim[1], noch durch die Propheten. (2Mo 28,30; 3Mo 8,8; 4Mo 12,6; 4Mo 27,21; 5Mo 4,29; 1Sam 3,1; 1Sam 14,37; Spr 1,28; Kla 2,9; Hes 20,31; Mt 1,20; Mt 2,12)7Da sprach Saul zu seinen Knechten: Sucht mir eine Frau, die Tote beschwören kann, damit ich zu ihr gehe und sie befrage! Seine Knechte aber sprachen zu ihm: Siehe, in Endor ist eine Frau, die Tote beschwören kann! (Jos 17,11; Ps 83,10)8Da machte sich Saul unkenntlich und legte andere Kleider an und ging hin, und zwei Männer mit ihm; und sie kamen bei Nacht zu der Frau. Und er sprach: Wahrsage mir doch durch Totenbeschwörung und bringe mir den herauf, welchen ich dir nennen werde! (5Mo 18,11; 1Chr 10,13; Jes 8,19)9Die Frau sprach zu ihm: Siehe, du weißt doch, was Saul getan hat, wie er die Totenbeschwörer und Wahrsager aus dem Land ausgerottet hat; warum willst du denn meiner Seele eine Schlinge legen, dass ich getötet werde? (1Sam 28,3; 2Kön 5,7)10Saul aber schwor ihr bei dem HERRN und sprach: So wahr der HERR lebt, es soll dich deshalb keine Schuld treffen! (1Sam 14,39; Hebr 10,31)11Da sprach die Frau: Wen soll ich denn heraufbringen? Er sprach: Bring mir Samuel herauf!12Als nun die Frau Samuel sah, da schrie sie laut und sprach zu Saul: Warum hast du mich betrogen? Du bist ja Saul! (1Sam 28,8; 1Kön 14,5)13Und der König sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Was siehst du? Die Frau sprach zu Saul: Ich sehe ein Götterwesen aus der Erde heraufsteigen! (2Mo 4,16; Ps 82,6)14Er sprach: Wie sieht es aus? Sie sprach: Es kommt ein alter Mann herauf und ist mit einem Obergewand bekleidet! Da erkannte Saul, dass es Samuel war, und er neigte sich mit seinem Angesicht zur Erde und verbeugte sich. (1Sam 15,27; 2Kön 2,8; 2Kön 2,13)15Samuel aber sprach zu Saul: Warum hast du mich gestört, indem du mich heraufbringen lässt? Und Saul sprach: Ich bin hart bedrängt; denn die Philister kämpfen gegen mich, und Gott ist von mir gewichen und antwortet mir nicht, weder durch die Propheten noch durch Träume; darum habe ich dich rufen lassen, damit du mir zeigst, was ich tun soll! (5Mo 28,53; Ri 16,20; 1Sam 18,12; 2Chr 15,2; Spr 5,11; Jer 2,19; Jer 19,9; Hos 9,12)16Samuel sprach: Warum willst du denn mich befragen, da doch der HERR von dir gewichen und dein Feind geworden ist? (2Kön 6,27; Kla 2,5)17Der HERR hat so gehandelt, wie er durch mich geredet hat, und der HERR hat das Königtum deiner Hand entrissen und es David, deinem Nächsten, gegeben. (1Sam 13,13; 1Sam 15,27)18Weil du der Stimme des HERRN nicht gehorcht und seinen glühenden Zorn gegen Amalek nicht vollstreckt hast, darum hat der HERR dir heute dies getan. (1Sam 15,9; 1Sam 15,22; 1Kön 20,42; 1Chr 10,13; Ps 50,21; Jer 48,10)19Und der HERR wird auch Israel und dich in die Hand der Philister geben; und morgen wirst du samt deinen Söhnen bei mir sein. Auch das Heer Israels wird der HERR in die Hand der Philister geben! (1Sam 31,1; Dan 5,25)20Da fiel Saul plötzlich der Länge nach zu Boden, denn er erschrak sehr über die Worte Samuels; auch war keine Kraft mehr in ihm, denn er hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht nichts gegessen. (Hi 15,20)21Und die Frau ging zu Saul hin und sah, dass er sehr erschrocken war, und sie sprach zu ihm: Siehe, deine Magd hat auf deine Stimme gehört, und ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt, dass ich deinen Worten gehorcht habe, die du zu mir geredet hast. (Ri 12,3; 1Sam 19,5)22So höre auch du auf die Stimme deiner Magd: Ich will dir einen Bissen Brot vorlegen, dass du isst, damit du zu Kräften kommst, wenn du deinen Weg gehst! (Spr 25,21)23Er aber weigerte sich und sprach: Ich will nicht essen! Da nötigten ihn seine Knechte und auch die Frau, und er hörte auf ihre Stimme. Und er stand auf von der Erde und setzte sich auf das Bett. (1Kön 21,4; 2Kön 4,8; Spr 25,20; Lk 14,23; Apg 16,15)24Die Frau aber hatte ein gemästetes Kalb im Haus; und sie eilte und schlachtete es und nahm Mehl und knetete es und machte daraus ungesäuerte Fladen; (1Mo 18,6; Lk 15,23)25die brachte sie herzu vor Saul und vor seine Knechte. Und als sie gegessen hatten, standen sie auf und gingen hin noch in derselben Nacht. (1Sam 28,8)
1På den tid overvejede filistrene igen at gå til angreb på Israel. „I skal følge med os i kamp mod Israel,” sagde kong Akish til David og hans mænd.2„Det er i orden!” svarede David. „Du vil få at se, hvad vi er værd.” „Det kan jeg lide!” udbrød Akish. „Jeg udnævner dig hermed til min personlige livvagt.”
Saul besøger en åndemaner
3Samuel var jo død, og hele Israel havde holdt sørgeklage over ham, dengang de begravede ham i hans hjemby Rama. I Samuels tid havde Saul følt sig nødsaget til at udrydde samtlige spåmænd og dødemanere i landet.4Da filistrenes hær var nået frem til Shunem i Jizre’eldalen, lå Saul i lejr med hele Israels hær på Gilboahøjen med udsigt over dalen.5Da Saul så filistrenes enorme hær, blev han skrækslagen og havde mest lyst til at flygte.6Han prøvede at spørge Herren, om han skulle gå i krig eller ej, men Herren svarede ham ikke et ord, hverken gennem drømme eller ved det hellige lod, Urim, eller ved et budskab fra profeterne.7Derfor gav Saul sine folk ordre til at finde en dødemaner, han kunne spørge til råds. Det lykkedes dem at finde en kvinde i En-Dor,[1] der kunne kontakte de døde.8Så forklædte Saul sig, tog to af sine mænd med, og i ly af mørket opsøgte han kvinden. „Jeg må i kontakt med en af de døde,” bad Saul. „Kan du mane hans ånd frem?”9„Er du ude på at få mig slået ihjel?” spurgte kvinden. „Ved du ikke, at Saul har udryddet landets spåmænd og dødemanere?”10Men Saul svarede: „Så sandt Herren lever, sværger jeg på, at der ikke vil ske dig noget.”11Så spurgte hun: „Hvem er det, du ønsker kontakt med?” „Samuel,” svarede Saul.12Kvinden så nu Samuel, der viste sig for hende, og hun skreg op med det samme: „Du har bedraget mig! Du er jo Saul!”13„Vær ikke bange. Der skal ikke ske dig noget,” svarede kongen. „Men sig mig, hvem det er, du ser.” „Jeg ser en ånd komme op af jorden.”14„Hvordan ser den ud?” „Det er en gammel mand indhyllet i en kappe.” Da forstod Saul, at det var Samuel, og han bøjede sig ærbødigt for ham.15„Hvorfor har du forstyrret mig og manet mig frem?” spurgte Samuel. „Fordi jeg er i knibe,” svarede Saul. „Filistrene er klar til at angribe os, men Gud har forladt mig, og han svarer mig hverken gennem drømme eller ved profeterne. Derfor henvender jeg mig direkte til dig for at få at vide, hvad jeg skal gøre.”16Men Samuel svarede: „Hvorfor spørger du mig, når Herren har forladt dig og er blevet din modstander?17Det er jo hans eget ord, som jeg selv har profeteret for dig, der nu går i opfyldelse: Han vil rive kongedømmet fra dig og give det til din rival, David.18Det er konsekvensen af, at du ikke adlød Herrens ord, dengang han brugte dig som sit redskab til at straffe amalekitterne.19Og hvad værre er: i morgen skal hele Israels hær prisgives og hugges ned af filistrene, og du selv og dine sønner skal ende her hos mig.”20Da kastede Saul sig fladt ned på jorden, lammet af frygt over Samuels ord. Han var desuden udmattet af sult, for han havde ikke spist i næsten et døgn.21Da kvinden så, hvor fortvivlet han var, sagde hun: „Herre, jeg satte livet på spil ved at føje dig.22Nu beder jeg dig om at føje mig og lade mig give dig noget at spise, så du kan komme til kræfter inden hjemturen.”23Saul vægrede sig og sagde: „Jeg kan ikke spise noget.” Men da både kvinden og hans egne mænd ihærdigt prøvede at overtale ham, gav han efter, rejste sig fra gulvet og satte sig op på sengen.24Kvinden skyndte sig nu at slagte sin fedekalv. Hun æltede også mel og bagte usyrnet brød.25Så serverede hun maden for kongen og hans mænd, og de spiste, før de samme nat drog af sted derfra.