1.Mose 3

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Aber die Schlange[1] war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? (Ps 58,4; Ps 83,4; 2Kor 11,3; Eph 6,11; Offb 12,9; Offb 20,2)2 Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen;3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt! (1Mo 2,16; 5Mo 8,3)4 Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! (1Mo 2,17; Joh 8,44)5 Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist! (Jes 5,20; Jes 7,16; Jes 14,13; Hes 28,2)6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. (5Mo 32,29; Jos 7,20; Spr 8,33; Spr 14,16; Röm 5,12; Jak 1,14; Jak 1,15; 1Joh 2,16)7 Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze. (1Mo 2,25; 1Mo 3,5; Röm 7,7)8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN hinter den Bäumen des Gartens. (Hi 31,33; Hi 34,22; Jer 23,24; Hebr 4,13)9 Da rief Gott der HERR den Menschen und sprach: Wo bist du? (1Mo 4,9; 2Mo 3,4; Joh 4,16)10 Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen! (1Joh 3,20; 1Joh 4,18; Offb 3,17; Offb 16,15)11 Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? (1Mo 4,10; Ps 50,21; Röm 3,20)12 Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß! (Spr 28,13; Jak 1,13)13 Da sprach Gott der HERR zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen! (1Mo 4,10; 1Mo 44,15; 2Sam 12,9; 2Kor 11,3; 1Tim 2,14)14 Da sprach Gott der HERR zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes![2] Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang! (1Mo 4,13; 5Mo 28,15; Ps 72,9; Jes 14,15; Hes 28,17; Mi 7,17; Röm 8,19; Gal 3,10; Offb 22,3)15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen[3] und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.[4] (Jes 53,5; Mt 3,7; Mt 13,38; Joh 12,31; Joh 15,18; Röm 16,20; Kol 2,15; Hebr 2,14; Hebr 2,18; 1Joh 3,8; Offb 12,1)16 Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen! (1Mo 35,16; Jes 26,17; 1Kor 14,34; Eph 5,22)17 Und zu Adam sprach er: Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: »Du sollst nicht davon essen!«, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang; (1Mo 5,29; 1Mo 8,21; 5Mo 13,6; Mt 10,37; Röm 8,20)18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. (Jos 23,13; Jes 5,6; Jes 7,23; Joh 19,1; Hebr 6,8)19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren! (Ps 90,3; Ps 103,14; Pred 3,20)20 Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen. (1Mo 2,23; 1Mo 16,14; 1Mo 24,62; 1Mo 25,11; Apg 17,26; 2Tim 4,1)21 Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie. (1Mo 3,7; Jes 61,10; Offb 3,18)22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, indem er erkennt, was Gut und Böse ist; nun aber — dass er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! (1Mo 1,26; 1Mo 11,6; Offb 2,7; Offb 22,2; Offb 22,14)23 So schickte ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war. (1Mo 2,5; 1Mo 3,19; 1Mo 4,2; 1Mo 4,12; 1Mo 4,16; Pred 5,8)24 Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim[5] lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. (2Mo 25,18; 2Mo 26,1; 1Kön 8,6; Hes 1,5; Hes 10,1; Hes 10,20; Joh 14,6; Apg 4,12)

1.Mose 3

Bibelen på hverdagsdansk

von Biblica
1 Slangen var den mest listige af alle de dyr, Gud havde skabt. Den kom til kvinden og sagde: „Har Gud virkelig sagt, at I ikke må spise af frugten fra noget som helst træ i haven?”2 „Nej, vi må da gerne spise frugt fra træerne i haven!” svarede kvinden.3 „Det er kun frugten fra træet midt i haven, vi ikke må spise. Gud sagde, at hvis vi spiser af den, eller bare rører den, så dør vi!”4 „I dør da ikke,” hvislede slangen.5 „Men Gud ved, at i samme øjeblik I spiser den frugt, bliver jeres øjne åbnet for ting, I ikke før har set, og I bliver som Gud med evne til at skelne mellem godt og ondt.”6 Kvinden lagde nu mærke til, hvor dejlig frugten så ud, lige til at spise og få forstand af. Hun plukkede en frugt og spiste af den. Derefter gav hun en til sin mand, som også var der, og han spiste af den.7 Straks lagde de mærke til, at de var nøgne. Derfor syede de figenblade sammen og bandt dem om sig.8 Henimod aften, da luften blev kølig, hørte Adam og kvinden, at Gud kom gående i haven, og de gemte sig inde mellem træerne.9 Gud kaldte: „Adam, hvor er du?”10 Adam svarede: „Jeg hørte dig komme, og så blev jeg bange, fordi jeg var nøgen. Derfor gemte jeg mig.”11 „Hvem fortalte dig, at du var nøgen?” spurgte Gud. „Du har vel ikke spist frugt fra det træ, jeg sagde, du ikke måtte spise af?”12 „Det var kvinden, som du satte ved min side, der gav mig den,” indvendte Adam, „og så spiste jeg.”13 Så vendte Gud sig til kvinden: „Hvor kunne du gøre det?” udbrød han. „Det var slangen, der lokkede mig til det,” forsvarede hun sig, „og så spiste jeg.”14 Nu talte Gud til slangen: „Som straf for det, du har gjort, skal du være den mest forbandede af alle jordens dyr! Så længe du lever, skal du krybe på din bug og æde støv!15 Jeg sætter fjendskab mellem dig og kvinden, og mellem dit afkom og hendes afkom.[1] Du skal hugge ham i hælen, men han skal knuse dit hoved!” (1Mo 22,18)16 Derpå sagde Gud til kvinden: „Jeg vil forstærke ubehaget ved din graviditet og smerten ved at føde børn. Du vil gerne have magt over[2] din mand, men du skal underordne dig under ham.[3] (1Mo 4,7)17 Til Adam sagde Gud: „Fordi du adlød din kone og spiste af frugten, som jeg sagde, du ikke måtte spise af, er du nu skyld i, at jorden bliver forbandet. Hele dit liv må du møjsommeligt slide for at skaffe dig føden.18 Nu må du leve af, hvad du kan dyrke på marken, hvor der også vil vokse tjørn og tidsler.19 Du kommer til at arbejde hårdt for føden, indtil du dør og bliver lagt i jorden, hvoraf du er formet. For af jord er du kommet, og til jord skal du blive.”20 Adam kaldte sin kone Eva[4], for hun blev hele menneskeslægtens mor.21 Derpå lavede Gud skindtøj til Adam og hans kone.22 Så sagde Gud: „Nu da menneskene er blevet som os i den forstand, at de kender både det gode og det onde, skal de ikke også spise frugten fra livets træ og leve evigt.”23 Derfor bortviste Gud dem fra Edens have og satte dem til at dyrke den jord, hvoraf de var taget.24 Han drev dem ud og satte keruber[5] øst for Edens have til at bevogte vejen til livets træ med glimtende og hvirvlende flammesværd.