von Karl-Heinz Vanheiden1Nachdem alle Festlichkeiten zu Ende waren, zogen die versammelten Israeliten in die anderen Städte Judas und zertrümmerten die Steinmale, hieben die geweihten Pfähle um und zerstörten die Opferhöhen und Altäre. Sie ruhten nicht eher, bis sie ihr Werk in ganz Juda und Benjamin, Efraïm und Manasse vollendet hatten. Dann erst kehrten alle Israeliten nach Hause zurück.
Neuordnung des Tempeldienstes
2Hiskija stellte die Abteilungen der Priester und Leviten nach ihren Dienstgruppen auf. Er wies sie in ihre Dienste bei den Brand- und Freudenopfern ein, ebenso beim Lobpreis in den Toren der Wohnstätten Jahwes.3Der Beitrag, den der König aus seinem Vermögen für die Brandopfer gab, betraf die Opfer am Morgen und Abend sowie die Brandopfer an den Sabbaten, den Neumondtagen und den Festen, die durch das Gesetz Jahwes vorgeschrieben waren.4Dann befahl er den Einwohnern Jerusalems, die Abgaben zu bringen, die den Priestern und Leviten zustanden, damit diese sich den im Gesetz Jahwes vorgeschriebenen Aufgaben widmen könnten.5Sobald dieser Befehl bekannt wurde, brachten die Israeliten in großen Mengen die Ersterträge von Getreide, Most, Öl, Honig und allen Feldfrüchten, dazu den vorgeschriebenen zehnten Teil von allen Erträgen.6Auch die Bewohner der anderen Städte Judas und die Israeliten, die sich bei ihnen niedergelassen hatten, brachten den zehnten Teil der Rinder, des Kleinviehs und der Gaben, die sie Jahwe, ihrem Gott, geweiht hatten. Sie reihten Stapel neben Stapel.7Im Juni begannen sie damit, die unterste Schicht zu legen, und im Oktober[1] waren sie damit fertig.8Als Hiskija und die Oberen kamen und die aufgeschichteten Mengen sahen, priesen sie Jahwe und lobten sein Volk Israel.9Hiskija fragte die Priester und Leviten nach den Stapeln.10Der Oberpriester Asarja aus dem Haus Zadoks erwiderte ihm: „Seit man begonnen hat, die Abgaben in das Haus Jahwes zu bringen, haben wir gut und reichlich zu essen gehabt und noch viele Vorräte übrig. Jahwe hat sein Volk so reich gesegnet, dass wir diese Mengen hier übrig haben.“11Hiskija befahl deshalb, im Haus Jahwes Vorratskammern einzurichten. Als das geschehen war,12lagerten sie die Abgaben, den Zehnten und die geweihten Gaben sorgfältig dort ein. Als Oberaufseher darüber wurde der Levit Konanja bestimmt mit seinem Bruder Schimi als Stellvertreter.13Ihnen unterstanden die Leviten Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja. So hatten es König Hiskija und Asarja, der Vorsteher im Haus Gottes, angeordnet.14Der Levit Kore Ben-Jimna, Torwächter des Osttors, hatte die Aufsicht über die freiwilligen Gaben für Gott, damit die für Jahwe bestimmten Abgaben und die hochheiligen ‹Teile der Opfer› den Priestern zukamen.15Unter seiner Leitung standen Eden, Minjamin, Jeschua, Schemaja, Amarja und Schechanja, die in den Priesterstädten wirkten. Sie sorgten dafür, dass ihre Amtsbrüder in den verschiedenen Dienstgruppen ihre Anteile zuverlässig erhielten, die alten genauso wie die jungen.16Außerdem hatte man Verzeichnisse angelegt, in denen die männlichen Personen von drei Jahren an erfasst waren. Das betraf alle Priester, die in Dienstgruppen turnusmäßig ins Haus Jahwes kamen, um dort die täglichen Aufgaben zu erfüllen, wie es ihren jeweiligen Stellungen entsprach.17Die Priester wurden nach Sippen geordnet aufgeführt, die übrigen Leviten, die älter als zwanzig Jahre waren, nach ihren Dienstgruppen und Aufgaben.18Für die Registrierung wurden sie mit all ihren kleinen Kindern, ihren Frauen, Söhnen und Töchtern erfasst, denn sie hatten sich gewissenhaft für den gottgeweihten Dienst geheiligt.19Auch für die Nachkommen Aarons, die in den Weidegebieten ihrer Städte wohnten, war gesorgt. Für diese Priester waren in jeder Stadt Männer benannt worden, die allen männlichen Angehörigen der Priesterfamilien ihre Anteile zu geben hatten, auch allen eingeschriebenen Leviten.20So verfuhr Hiskija in ganz Juda. Er tat, was vor Jahwe, seinem Gott, recht und gut war, und bewies damit seine Treue.21Bei allem, was er im Dienst für das Haus Gottes nach Gesetz und Gebot begann, hatte er Gelingen, weil er es mit ganzem Herzen für seinen Gott tat.
1Als das Fest vorüber war, zogen die Israeliten, die daran teilgenommen hatten, in die Städte Judas, Benjamins, Ephraims und Manasses und stürzten die heiligen Säulen um, zerschlugen die Ascherabilder und rissen die Höhenheiligtümer und Altäre nieder, bis alles vernichtet war. Danach kehrten sie alle in ihre eigenen Städte und Häuser zurück. (2Kön 18,4)2Hiskia teilte die Priester und Leviten in Abteilungen ein. Sie sollten die Brand- und Friedensopfer darbringen, den Gottesdienst feiern und den HERRN an den Toren des Tempels loben und ihm danken. (1Chr 23,28; 1Chr 24,1)3Darüber hinaus steuerte der König aus seinem Besitz Opfertiere zu den täglichen Brandopfern am Morgen und am Abend bei sowie zu den Sabbat- und Neumondfeiern und den übrigen Jahresfesten, die das Gesetz des HERRN vorschreibt. (4Mo 28,1; 2Chr 35,7)4Und er forderte die Einwohner Jerusalems auf, den Priestern und Leviten den festgesetzten Teil ihres Einkommens abzuliefern, damit diese sich ganz dem Gesetz des HERRN widmen konnten. (4Mo 18,8)5Sobald die Anordnung bekannt wurde, brachte das Volk viele Erstlingsfrüchte der Ernte – Korn, neuen Wein, Öl, Honig und andere Feldfrüchte; dazu spendeten sie den Zehnten von allem, was sie besaßen. (Neh 13,12)6Auch alle, die in den Städten Judas lebten, brachten den Zehnten von ihren Rindern und Schafen und auch den Zehnten von allem, was für den HERRN, ihren Gott, bestimmt war. Alles wurde an einem Ort gesammelt. (3Mo 27,30; 5Mo 14,28)7Die erste dieser Abgaben wurde im dritten Monat[1] abgeliefert, und bis zum siebten Monat[2] waren sie damit fertig.8Als Hiskia und seine Männer kamen und sahen, wie viel sich angesammelt hatte, dankten sie dem HERRN und seinem Volk der Israeliten.9Hiskia wollte von den Priestern und Leviten wissen, woher all die angehäuften Gaben kamen.10Der Oberpriester Asarja aus der Familie Zadoks antwortete: »Seit das Volk angefangen hat, Gaben in das Haus des HERRN zu bringen, hatten wir genug zu essen und konnten sogar noch große Vorräte anlegen, denn der HERR hat sein Volk gesegnet. Und die Vorräte siehst du hier.« (1Chr 5,34; Mal 3,10)11Hiskia bestimmte, dass Vorratsräume im Haus des HERRN eingerichtet werden sollten, und so geschah es dann auch. (1Kön 6,5)12Dorthin wurden gewissenhaft alle Spenden und Abgaben gebracht und der Aufsicht des Leviten Konanja übergeben. Sein Bruder Schimi stand ihm zur Seite.13Ihnen als Aufseher unterstellt waren Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja. So bestimmten es König Hiskia und Asarja, der Vorsteher über das Haus Gottes.14Der Levit Kore, Sohn von Jimna und Torhüter am Osttor, war für die Gott freiwillig gebrachten Opfer verantwortlich, um sie als Abgaben für den HERRN und als Hochheiliges zu verteilen.15Eden, Minjamin, Jeschua, Schemaja, Amarja und Schechanja halfen ihm dabei. Sie teilten aus in den Städten der Priester, entsprechend ihrer Ordnungen, und sorgten dafür, dass alle ihren Anteil erhielten. (Jos 21,9; 2Chr 29,12)16Das galt auch für alle Männer und Jungen, die älter als drei Jahre und in die Geschlechtsregister eingetragen waren; für alle, die täglich in das Haus des HERRN kamen, um ihre Aufgaben zu erfüllen, wie es ihrer Ordnung entsprach.17Auch die Priester, die nach ihren Familien in den Geschlechtsregistern verzeichnet waren, sowie die Leviten, die 20 Jahre und älter waren und entsprechend ihren Aufgaben und Ordnungen eingetragen waren, erhielten ihren Anteil. (1Chr 23,24)18Alle Familien, die in den Geschlechtsregistern verzeichnet waren, einschließlich der Kleinkinder, Frauen, Söhne und Töchter, wurden berücksichtigt, denn sie alle hatten sich sorgfältig gereinigt.19Unter den Priestern, den Nachkommen Aarons, die in den Dörfern außerhalb der Städte wohnten, wurden Männer ernannt, die allen männlichen Mitgliedern der Priesterfamilien und allen Leviten, die in den Geschlechtsregistern verzeichnet waren, ihren Anteil zuwiesen. (3Mo 25,34; 4Mo 35,2; 2Chr 31,12)20So sorgte Hiskia für die Verteilung in ganz Juda und tat damit, was dem HERRN, seinem Gott, gefiel und gut war in seinen Augen. (2Kön 18,1)21In allem, was er für das Haus Gottes tat, und in seinem aufrichtigen Bemühen, das Gesetz und die Gebote zu halten, suchte Hiskia seinen Gott von ganzem Herzen. Und ihm glückte alles, was er unternahm.
1Als das Fest zu Ende war, zogen die versammelten Israeliten erst noch in die anderen Städte Judas. Überall zerschlugen sie die Steinmale, hieben die geweihten Pfähle um und zerstörten die Opferstätten und Altäre der fremden Götter, bis nichts mehr von ihnen übrig blieb. Außer in Juda taten sie dies auch im ganzen Gebiet der Stämme Benjamin, Efraïm und Manasse. Dann erst kehrten sie in die Wohnorte zurück, wo sie ihren Grundbesitz hatten. (2Kön 18,4)2Hiskija ordnete auch aufs Neue die Dienstgruppen der Priester und der Leviten, wie sie früher bestanden hatten, und wies jedem die Aufgabe zu, die er im Tempel, der Wohnstätte[1] des HERRN, zu erfüllen hatte: Die Priester sollten die Brandopfer und Mahlopfer darbringen und die Leviten sollten ihnen dabei helfen und den HERRN mit Musik und Gesang preisen.3Der König gab aus seinem eigenen Besitz einen Anteil zu den Brandopfern, die im Gesetz des HERRN vorgeschrieben sind: den Opfern an jedem Morgen und Abend, am Sabbat, am Neumondstag und an den anderen Festen. (4Mo 28,1)4Er befahl auch den Einwohnern von Jerusalem, die Abgaben für die Priester und Leviten zu leisten, damit diese sich ganz ihren Aufgaben widmen konnten, wie sie im Gesetz des HERRN vorgeschrieben sind. (4Mo 18,11)5Sobald dieser Befehl bekannt geworden war, brachten die Israeliten in großen Mengen das Erstgeerntete von Wein, Olivenöl, Honig und allen Feldfrüchten, dazu von allen ihren Erträgen den vorgeschriebenen zehnten Teil. (3Mo 27,30)6Auch die Bewohner der anderen Städte Judas einschließlich der Nordisraeliten, die sich bei ihnen niedergelassen hatten, brachten den zehnten Teil ihrer Rinder und Schafe und andere Gaben, die sie dem HERRN, ihrem Gott, geweiht hatten. Sie schichteten alle diese Abgaben zu großen Stapeln auf, einen neben dem andern. (2Chr 30,25)7Im dritten Monat begannen sie damit und erst im siebten Monat waren sie mit dem Stapeln fertig.8Als Hiskija und die führenden Männer kamen und die aufgeschichteten Mengen sahen, dankten sie dem HERRN und seinem Volk Israel.9Hiskija fragte die Priester und Leviten, woher diese Stapel kämen,10und der Oberpriester Asarja, ein Nachkomme Zadoks, antwortete: »Seitdem das Volk angefangen hat, seine Abgaben zum Tempel des HERRN zu bringen, haben wir gut und reichlich zu essen und haben große Vorräte übrig behalten. Der HERR hat sein Volk so reich gesegnet, dass diese Mengen hier übrig geblieben sind.«11Hiskija befahl deshalb, im Tempelbereich Vorratskammern einzurichten. Als dies geschehen war,12wurde alles sorgfältig dort eingelagert: die Ernteabgaben, der abgelieferte zehnte Teil aller Erträge und die übrigen Opfergaben. Als Oberaufseher über diese Vorräte wurde der Levit Konanja eingesetzt und sein Bruder Schimi als sein Stellvertreter.13Als weitere Aufseher unterstanden ihnen Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja. So hatten es König Hiskija und der Oberpriester Asarja, der Vorsteher des Tempels, verfügt.14Die Aufsicht über die Gaben, die freiwillig für Gott gespendet wurden, führte der Levit Kore, der Sohn von Jimna, der Torwächter des Osttors. Er hatte auch die Opfergaben, die dem HERRN gebracht wurden, an die Priester zu verteilen, ebenso die besonders heiligen Teile der Opfer, die nur von den Priestern gegessen werden dürfen. (4Mo 18,8)15Unter seiner Leitung standen Eden, Minjamin, Jeschua, Schemaja, Amarja und Schechanja, die ihn in den Wohnorten der Priester bei seiner Arbeit gewissenhaft unterstützten. Sie sorgten dafür, dass alle Priester in den verschiedenen Dienstgruppen regelmäßig ihren Anteil bekamen, die alten wie die jungen.16Man hatte Verzeichnisse angelegt für die Priester, die nach ihren Dienstgruppen turnusgemäß nach Jerusalem gehen mussten, um dort im Tempel die täglichen Aufgaben zu erfüllen. Die Listen erfassten alle männlichen Personen ab drei Jahren.17Die Eintragung der Priester erfolgte nach ihren Sippen. Die Leviten wurden ebenfalls in Verzeichnisse eingetragen, nach ihren Dienstgruppen und Aufgaben, und zwar alle ab zwanzig Jahren. (1Chr 23,3)18Bei den einen wie bei den andern wurden aber auch ihre Familien eingetragen, die Frauen, Söhne und Töchter. Sie wurden, weil die Männer ständig im Dienst des HERRN standen, zu ihrem geweihten Stand mit hinzugezählt.19Gesorgt war auch für alle unter den Priestern, den Nachkommen Aarons, die nicht in den Städten, sondern draußen bei ihren Weidegründen wohnten. Für sie wurden in jeder Stadt Männer namentlich bestimmt, die allen männlichen Angehörigen der Priesterfamilien ihre Anteile an den Gaben austeilen mussten, ebenso allen, die als Leviten eingeschrieben waren.20So handelte Hiskija in ganz Juda. Er tat, was vor dem HERRN, seinem Gott, recht und gut ist, und bewies ihm damit seine Treue.21Als er den Tempeldienst wieder ordnete und dem Gesetz des HERRN und seinen Geboten wieder Geltung verschaffte, tat er dies alles, weil er seinem Gott mit ganzem Herzen gehorchen wollte. Darum ließ es ihm der HERR auch gelingen.
1Nach dem Fest zogen alle versammelten Israeliten in die judäischen Städte und zerstörten die Opferstätten. Sie zerschlugen die Steinmale, die fremden Göttern geweiht waren, warfen die heiligen Pfähle um und rissen die Götzenaltäre nieder. Sie ruhten nicht eher, bis sie ihr Werk in ganz Juda und Benjamin und in den Gebieten von Ephraim und Manasse vollendet hatten. Dann erst kehrten alle Israeliten nach Hause zurück. (2Kön 18,4)2Hiskia teilte die Priester und Leviten wieder in Dienstgruppen ein, so wie es früher gewesen war. Zu ihren Aufgaben gehörte das Darbringen der Brand- und Friedensopfer, verschiedene Dienste im Tempel, Loblieder und Musik.3Außerdem stiftete der König aus seinem Besitz Tiere für die Brandopfer, die nach dem Gesetz des HERRN jeden Morgen und Abend, an den Sabbaten, Neumondfesten und anderen Feiertagen im Tempel dargebracht wurden.4Hiskia forderte die Einwohner von Jerusalem dazu auf, den Priestern und Leviten Abgaben zu bezahlen, damit sie für den Tempeldienst frei waren, wie es das Gesetz des HERRN verlangte.5Als der Aufruf des Königs bekannt wurde, übergaben ihnen die Israeliten den ersten Teil ihrer Ernte – große Mengen an Getreide, Most, Öl, Honig und was sonst noch auf ihren Feldern wuchs. Ein Zehntel ihrer ganzen Ernte brachten sie zum Tempel.6Auch die Einwohner der anderen Städte Judas einschließlich der Israeliten, die dort wohnten, lieferten ein Zehntel ihres Ertrags ab. Sie brachten Rinder, Schafe und andere Gaben, die sie dem HERRN, ihrem Gott, geweiht hatten. Die Gaben wurden auf große Stapel gelegt, einer neben dem anderen.7Im 3. Monat hatte man mit der Sammlung begonnen, und im 7. Monat war sie beendet.8Als König Hiskia und seine obersten Beamten sahen, wie viel zusammengekommen war, lobten sie den HERRN und dankten dem Volk dafür.9Hiskia erkundigte sich bei den Priestern und Leviten, ob sie mit diesen Gaben auskommen konnten.10Da antwortete der Hohepriester Asarja aus der Sippe Zadok: »Seit die Menschen ihre Gaben hierherbringen, haben wir immer reichlich zu essen – ja sogar mehr, als wir verbrauchen können. Denn der HERR hat sein Volk so reich beschenkt, dass alles, was ihr hier seht, noch übrig ist.«11Da befahl Hiskia, die Kammern im Tempel als Vorratskammern herzurichten.12Die freiwilligen Gaben, der zehnte Teil der Ernte und die dem Herrn geweihten Geschenke wurden sorgfältig in den Kammern verstaut. Der Levit Konanja wurde zum Aufseher über diese Vorräte ernannt, sein Bruder Schimi zu seinem Stellvertreter.13König Hiskia und der Hohepriester Asarja, der die Verantwortung für den ganzen Tempelbezirk hatte, wählten einige Helfer für Konanja und Schimi aus. Sie hießen Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja.14Der Levit Kore, ein Sohn von Jimna, war Wächter am Osttor und nahm die freiwilligen Gaben für Gott entgegen. Er war dafür verantwortlich, dass die Priester ihren Anteil an diesen Gaben erhielten. Außerdem sorgte er für die gerechte Verteilung des heiligen Opferfleischs, das nur die Priester essen durften.15Ihm unterstellt waren Eden, Minjamin, Jeschua, Schemaja, Amarja und Schechanja. Ihre Aufgabe war es, auch den Priestern in den judäischen Levitenstädten ihren Anteil zu geben. Gewissenhaft sorgten sie dafür, dass alle Priester in den verschiedenen Dienstgruppen ihren Anteil bekamen, die jungen wie die alten.16Als Grundlage der Zuteilung dienten Listen, in denen alle männlichen Leviten ab drei Jahren eingetragen waren. Jeder, der mit seiner Dienstgruppe die täglichen Arbeiten im Tempel des HERRN versah, wurde darin berücksichtigt.17Die Priester wurden nach Sippen geordnet aufgeführt, die übrigen Leviten nach den Aufgaben, die sie in den Dienstgruppen versahen, sobald sie 20 Jahre und älter waren.18Auch die Familienmitglieder standen in den Listen: die Frauen, die kleinen Kinder und die älteren Söhne und Töchter. Weil die Männer am Heiligtum dienten, galten ihre Angehörigen auch als dem Herrn Geweihte.19Auch diejenigen Priester wurden versorgt, die außerhalb der Städte in den Weidegebieten wohnten, die sie als Aarons Nachkommen zugeteilt bekommen hatten: Für jede Stadt waren Männer ausgewählt worden, die den männlichen Mitgliedern der Priesterfamilien und allen im Verzeichnis aufgeschriebenen Leviten ihre Anteile brachten.20Hiskia sorgte dafür, dass es in ganz Juda so geschah. Er lebte so, wie es dem HERRN gefiel, denn er regierte gerecht und blieb seinem Gott treu.21Bei allem, was er tat, um den Tempeldienst zu ordnen und dem Gesetz wieder Geltung zu verschaffen, fragte er nach Gottes Willen und diente ihm von ganzem Herzen. Darum hatte er großen Erfolg.
2.Chronik 31
Neue Genfer Übersetzung
von Genfer Bibelgesellschaft1Als das Fest zu Ende war, zogen die versammelten Israeliten in die anderen Städte Judas. Dort zerschlugen sie die Steinmale, hieben die geweihten Pfähle um und rissen die Opferstätten und Altäre ´der fremden Götter` ein, bis nichts mehr davon übrig war. Dies taten sie nicht nur im Stammesgebiet von Juda und Benjamin, sondern auch im Gebiet der Stämme Efraim und Manasse. Erst danach kehrten sie nach Hause in ihre Wohnorte zurück.
Hiskija ordnet den Tempeldienst und sichert die Versorgung der Priester und Leviten
2König Hiskija teilte die Priester und Leviten wieder in Dienstgruppen ein, so wie es früher gewesen war, und wies ihnen ihre Aufgaben zu: ´Die Priester` sollten Brandopfer und Gemeinschaftsopfer darbringen. ´Die Leviten` sollten ihnen dabei zur Hand gehen und den HERRN überall auf dem Tempelgelände[1] mit Dankliedern und Lobgesängen preisen.3Der König sollte aus seinem eigenen Besitz die Tiere für alle regelmäßigen Brandopfer stellen, die im Gesetz des HERRN vorgeschrieben sind: die täglichen Brandopfer am Morgen und am Abend sowie die Brandopfer an den Sabbaten, den Neumondfesten und allen anderen Feiertagen.4Hiskija forderte die Einwohner von Jerusalem auf, die Abgaben für die Priester und Leviten zu leisten, damit diese sich ganz dem Tempeldienst widmen konnten, wie das Gesetz des HERRN es verlangte.5Sobald der Aufruf des Königs bekannt wurde, brachten die Israeliten die ersten Früchte ihrer Ernte zum Tempel – große Mengen an Getreide, Wein, Öl, Honig und anderen Erzeugnissen ihrer Felder. Außerdem lieferten sie den zehnten Teil ihrer Ernte ab; dabei kamen ebenfalls beträchtliche Vorräte zusammen.6Auch die Bewohner der anderen Städte Judas, einschließlich der Nordisraeliten, die sich bei ihnen niedergelassen hatten, brachten den zehnten Teil ihrer Rinder, Schafe und Ziegen sowie den zehnten Teil aller anderen Gaben, die für den HERRN, ihren Gott, bestimmt waren. Die Abgaben wurden in großen Haufen aufgestapelt, einer neben dem anderen.7Die Sammlung begann ´am Anfang der Erntezeit` im dritten Monat und endete ´mit Abschluss der Ernte` im siebten Monat[2].8Als Hiskija und die führenden Männer sahen, wie viel zusammengekommen war, lobten sie den HERRN und dankten dem Volk.9Hiskija fragte die Priester und Leviten, woher all diese Gaben kämen,10und der Hohepriester Asarja, ein Nachkomme Zadoks, gab zur Antwort: »Seit das Volk angefangen hat, seine Abgaben in den Tempel zu bringen, hatten wir reichlich zu essen; es ist weit mehr zusammengekommen, als wir brauchten. Der HERR hat sein Volk so sehr gesegnet, dass alles, was ihr hier aufgehäuft seht, noch übrig ist.«11Daraufhin ließ Hiskija im Tempel Vorratskammern einrichten,12in denen alles sorgfältig eingelagert wurde: die ersten Früchte der Ernte, der zehnte Teil aller Erträge und alle anderen Gaben, die für den HERRN bestimmt waren. Zum Aufseher über die Vorräte wurde der Levit Konanja ernannt. Sein Bruder Schimi wurde sein Stellvertreter.13König Hiskija und der Tempelvorsteher Asarja stellten den beiden ´die Leviten` Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja als Helfer zur Seite.14Die Verantwortung für die Gaben, die freiwillig für Gott gespendet wurden, hatte der Levit Kore, der Sohn Jimnas, der Wächter des Osttores. Er verteilte die Gaben an die Priester. Außerdem sorgte er dafür, dass die besonders heiligen Teile der Opfer, die nur von den Priestern gegessen werden durften, gerecht aufgeteilt wurden.15Ihm zur Seite standen Eden, Minjamin, Jeschua, Schemaja, Amarja und Schechanja. Sie waren verantwortlich dafür, dass die Priester in den Levitenstädten ebenfalls ihren Anteil erhielten – und zwar alle Priester, jung und alt, aus allen Dienstgruppen.16Als Grundlage für die Zuteilung dienten Verzeichnisse[3], in denen alle männlichen ´Nachkommen Levis`[4] ab drei Jahren[5] eingetragen waren. Jeder, der mit seiner Dienstgruppe ´regelmäßig nach Jerusalem` kam, um im Tempel die täglichen Aufgaben zu versehen, ´wurde berücksichtigt`.17In den Verzeichnissen waren die Priester nach Sippen gegliedert aufgeführt, während die Gliederung der Leviten sich an den Aufgaben orientierte, die sie in ihren Dienstgruppen versahen. Alle Leviten ab zwanzig Jahren ´waren verzeichnet`.18Auch die Familienmitglieder waren in den Verzeichnissen aufgeführt: die Frauen, die kleinen Kinder sowie die älteren Söhne und Töchter. Weil die Männer im Dienst des HERRN standen, galten ihre Angehörigen ebenfalls als Menschen, die dem HERRN geweiht waren.[6]19Auch diejenigen Priester ´und Leviten`, die in den Weidegebieten außerhalb der Städte wohnten, wurden versorgt. In jeder Stadt wurden Männer namentlich dazu bestimmt, allen männlichen Angehörigen der Priesterfamilien und allen im Verzeichnis genannten Leviten ihre Anteile zukommen zu lassen.20Auf diese Weise sorgte Hiskija in ganz Juda für die Versorgung der Priester.[7] Er tat, was in den Augen des HERRN, seines Gottes, gut und richtig war[8].21In allem, was er unternahm, um den Tempeldienst zu ordnen und dem Gesetz des HERRN[9] Geltung zu verschaffen, ging es ihm darum, seinem Gott von ganzem Herzen zu dienen und zu gehorchen[10]. Darum hatten ´seine Reformen` Erfolg.