1Nach diesen Maßnahmen und Treuebeweisen Hiskijas rückte Sanherib, der König von Assyrien, an. Er fiel in Juda ein und belagerte die befestigten Städte, um sie in seine Gewalt zu bringen.2Als Hiskija erkannte, dass Sanherib es vor allem auf Jerusalem abgesehen hatte,3beriet er sich mit seinen Ministern und Heerführern. Er schlug vor, alle Wasserquellen außerhalb der Stadt unzugänglich zu machen. Sie unterstützten sein Vorhaben4und sagten: „Warum sollen die Könige von Assyrien viel Wasser finden, wenn sie kommen?“ Sie holten viele Leute zusammen und verstopften alle Quellen, auch den Zugang zu dem unterirdischen Kanal.5Hiskija ging auch entschlossen daran, die Stadtmauer wieder instand zu setzen, die Risse bekommen hatte, und ihre Türme zu erhöhen; ebenso die andere Mauer draußen. Außerdem befestigte er den Stadtwall der Davidsstadt und ließ eine Menge Wurfgeschosse und Schilde anfertigen.6Er setzte Hauptleute über das Volk ein und bestellte alle zu sich auf den Platz am Stadttor, um ihnen Mut zu machen. Er sagte:7„Seid mutig und entschlossen! Habt keine Angst und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien und der ganzen lärmenden Menge, die bei ihm ist, denn mit uns ist ein Größerer als mit ihm.8Mit ihm ist eine menschliche Macht, doch mit uns ist Jahwe, unser Gott, um uns zu helfen und unseren Krieg zu führen.“ Das Volk vertraute auf die Worte Hiskijas, des Königs von Juda.9Unterdessen schickte König Sanherib von Assyrien seine Boten nach Jerusalem, während er und seine ganze Streitmacht noch vor Lachisch lag. Sie sollten König Hiskija von Juda und allen Judäern in Jerusalem ausrichten:10„König Sanherib von Assyrien lässt euch sagen: Worauf vertraut ihr eigentlich, dass ihr es in einer belagerten Stadt Jerusalem aushalten wollt?11Hiskija führt euch in den Tod, wenn er sagt: 'Jahwe, unser Gott, wird uns aus der Gewalt des Königs von Assyrien retten.' Verhungern und verdursten werdet ihr!12War es nicht gerade Hiskija, der dessen Höhenheiligtümer und Altäre beseitigt und den Leuten in Juda und Jerusalem befohlen hat, nur noch vor einem Altar anzubeten und zu räuchern?13Wisst ihr nicht, was ich und meine Vorgänger mit den anderen Völkern in ihren Ländern gemacht haben? Haben denn die Götter der anderen Völker ihr Land vor mir retten können?14Gibt es einen einzigen Gott von diesen Völkern, die meine Väter vernichtet haben, der sein Volk aus unserer Gewalt befreien konnte? Und da soll ausgerechnet euer Gott euch vor mir retten können?15Lasst euch nicht von Hiskija täuschen! Lasst euch doch nicht so in die Irre führen! Glaubt ihm nicht! Kein Gott irgendeines Landes oder Königreichs konnte sein Volk vor meinen Vätern retten. Und euer Gott kann das schon gar nicht!“16In dieser Weise redeten die Boten Sanheribs weiter gegen Jahwe und dessen Diener Hiskija.17Sanherib hatte auch einen Brief geschickt, in dem er Jahwe, den Gott Israels, verhöhnte. Er schrieb darin: „Genauso wenig, wie die Götter der Länder ihr Volk vor mir gerettet haben, wird der Gott Hiskijas sein Volk vor mir retten können.“18Den Einwohnern von Jerusalem, die auf der Mauer standen, riefen die Boten das auch laut auf Judäisch zu. Sie wollten ihnen damit Angst einjagen und sie einschüchtern, um die Stadt erobern zu können.19Dabei redeten sie von dem Gott Jerusalems so wie von den Göttern der anderen Völker, die doch Machwerke von Menschen sind.20König Hiskija und der Prophet Jesaja beteten deswegen, ja sie schrien zum Himmel um Hilfe.21Da schickte Jahwe einen Engel, der jeden Wehrtüchtigen, jeden Offizier und Befehlshaber im Lager des assyrischen Königs tötete. So musste dieser mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehren. Und als er in das Haus seines Gottes ging, erschlugen ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert.22So befreite Jahwe Hiskija und die Einwohner Jerusalems aus der Gewalt Sanheribs, des Königs von Assyrien, und von allen ihren Feinden. Er schenkte ihnen Ruhe an allen Grenzen.23Viele Menschen brachten Gaben für Jahwe nach Jerusalem und kostbare Geschenke für König Hiskija von Juda, denn er war seitdem bei allen Völkern hoch angesehen.
Hiskijas letzte Regierungsjahre
24In dieser Zeit wurde Hiskija todkrank. Da betete er zu Jahwe, und dieser erhörte ihn und bestätigte ihm das durch ein Wunderzeichen.[1]25Aber Hiskija wurde hochmütig und dankte ihm die erwiesene Wohltat nicht. Deshalb kam Gottes Zorn über ihn und auch über Juda und Jerusalem.26Da demütigte sich Hiskija wegen seines Hochmuts, er und die Bewohner Jerusalems ebenso. Darum kam der Zorn Jahwes nicht schon zu Lebzeiten Hiskijas über sie.27Hiskija war sehr vermögend und genoss überall hohes Ansehen. Er legte sich Schatzkammern an für sein Gold und Silber, die Edelsteine, Balsamöle, Schilde und alle möglichen kostbaren Gegenstände.28Er ließ auch Vorratshäuser für Getreide, Wein und Olivenöl bauen und Ställe für das Vieh, das er in großer Zahl hielt.29Er legte sich neue Städte an und vermehrte seinen Besitz an Schafen und Rindern. Gott gab ihm sehr viel Reichtum.30Hiskija war es auch, der die Gihon-Quelle außerhalb der Stadt unkenntlich machen und das Wasser unterirdisch in westlicher Richtung in die Davidsstadt leiten ließ. Hiskija gelang alles, was er sich vornahm.31So ging auch die Sache gut aus, als die Fürsten von Babylon Gesandte zu ihm schickten, um nach dem Wunderzeichen zu fragen, das im Land geschehen war. Damals überließ Gott ihn sich selbst, um seinen Charakter auf die Probe zu stellen.32Was es sonst noch über Hiskija und seine Treue zu berichten gibt, ist nachzulesen in der Niederschrift der Offenbarung des Propheten Jesaja Ben-Amoz und in der Chronik der Könige von Juda und Israel.33Als Hiskija starb, begrub man ihn beim Aufgang zu den Gräbern der Nachkommen Davids. Ganz Juda und die Bewohner Jerusalems erwiesen ihm Ehre bei seinem Tod. Sein Sohn Manasse trat die Herrschaft an.
1Nachdem Hiskia sein Werk treu zu Ende geführt hatte, fiel Sanherib, der König von Assyrien, in Juda ein. Er belagerte die Festungsstädte und versuchte, sie zu erobern. (Jes 36,1)2Als Hiskia merkte, dass Sanherib auch Jerusalem angreifen wollte,3beriet er sich mit seinen führenden Männern und den erfahrensten Kriegern, und sie beschlossen, die Quellen vor der Stadt zuzuschütten.4Zu diesem Zweck holten sie viele Männer zusammen, die den Bach, der durch das Land floss, und die Quellen verstopften. Denn sie sagten sich: »Warum sollten die Könige von Assyrien hierher kommen und genügend Wasser finden?« (2Kön 20,20; 2Chr 32,30)5Dann begann Hiskia entschlossen damit, die beschädigten Stellen der Mauer zu reparieren, Türme zu bauen und zusätzlich eine zweite Mauer vor der ersten zu errichten. Auch den Millo[1] in der Stadt Davids ließ er verstärken. Außerdem wurden auf seinen Befehl große Mengen Waffen und Schilde hergestellt. (1Kön 9,24; 2Kön 25,4; 2Chr 25,23)6Er unterstellte die Stadtbevölkerung dem Befehl von Truppenführern und ordnete eine Versammlung auf dem Platz vor dem Stadttor an. Dort sprach er eindringlich zum Volk: (2Chr 30,22)7»Seid zuversichtlich und mutig! Habt keine Angst vor dem König von Assyrien oder seinem mächtigen Heer, das er bei sich hat, denn auf unserer Seite steht eine weit größere Macht! (2Kön 6,16; 1Chr 22,13)8Er hat nur Menschen auf seiner Seite. Uns aber hilft der HERR, unser Gott; er kämpft für uns!« Und das Volk glaubte den Worten von Hiskia, dem König von Juda. (2Chr 20,17; Jer 17,5)
Sanherib bedroht Jerusalem
9Da schickte König Sanherib von Assyrien, während er noch mit seinem Heer vor der Stadt Lachisch lag, durch seine Diener folgende Botschaft an König Hiskia und das ganze Volk von Juda, das sich in Jerusalem aufhielt: (2Kön 18,1; Jes 36,2)10»So spricht König Sanherib von Assyrien: Was lässt euch glauben, dass ihr die Belagerung Jerusalems überleben könnt?11Wenn Hiskia zu euch sagt: ›Der HERR, unser Gott, wird uns vor dem König von Assyrien retten‹, täuscht er euch und verurteilt euch zum Hungertod!12Wisst ihr denn nicht, dass es Hiskia war, der sämtliche Höhenheiligtümer und Altäre seines Gottes zerstört hat und Juda und Jerusalem befahl: ›Nur noch vor einem Altar sollt ihr anbeten und darauf opfern.‹ (2Chr 31,1)13Wisst ihr denn nicht, was ich und meine Vorfahren mit den Völkern der Erde gemacht haben? Konnten die Götter dieser Völker ihre Anhänger etwa vor mir retten? (2Kön 18,33)14Nennt mir nur einen einzigen Gott jener Völker, die meine Vorfahren vernichtet haben, der sein Volk gegen mich schützen konnte! Warum glaubt ihr, euer Gott sei mächtiger? (Jes 10,9)15Lasst euch doch nicht von Hiskia täuschen und in die Irre führen! Ich sage es noch einmal – kein Gott, nicht ein einziger, hat sein Volk jemals vor mir oder meinen Vorfahren retten können. Auch eurem Gott kann dies nicht gelingen!«16Und Sanheribs Männer spotteten noch viel mehr über Gott, den HERRN, und seinen Diener Hiskia.17Der assyrische König schickte sogar Briefe, in denen er den HERRN, den Gott Israels, verhöhnte. Er schrieb: »Es ist den Göttern der anderen Nationen nicht gelungen, ihre Völker aus meiner Macht zu erretten, und es wird auch dem Gott Hiskias nicht gelingen.« (2Chr 32,14)18Die assyrischen Boten drohten in hebräischer Sprache dem Volk in Jerusalem, das auf der Stadtmauer war, um ihnen Angst einzujagen und sie zu erschrecken, damit sie die Stadt einnehmen konnten.19Sie sprachen über den Gott Jerusalems, als wäre er einer der fremden Götter, die doch von Menschen gemacht sind.20Da beteten König Hiskia und der Prophet Jesaja, der Sohn von Amoz, deswegen und flehten den Himmel an. (2Kön 19,1; Jes 37,36)21Und der HERR schickte einen Engel, der das Heer im Lager des Königs von Assur mit all seinen Befehlshabern und Obersten vernichtete. Und Sanherib musste gedemütigt den Rückzug in sein eigenes Land antreten. Als er dort den Tempel seines Gottes betrat, brachten ihn seine eigenen Söhne mit dem Schwert um.22Auf diese Weise hat der HERR Hiskia und die Einwohner Jerusalems vor König Sanherib von Assyrien und vor allen anderen gerettet. Schließlich herrschte im ganzen Land Frieden.23Von nun an genoss Hiskia, der König von Juda, die Hochachtung aller Völker, und es trafen viele Gaben für den HERRN und wertvolle Geschenke für Hiskia in Jerusalem ein. (2Sam 8,10)
Hiskias Krankheit und Genesung
24Zu dieser Zeit befiel Hiskia eine tödliche Krankheit. Er betete zum HERRN, und dieser erhörte ihn und tat ein Wunder an ihm. (2Kön 20,1; Jes 37,8; Jes 37,21)25Doch Hiskia würdigte die Güte nicht, die ihm der HERR erwiesen hatte, sondern er wurde überheblich. Deshalb wurde der HERR zornig auf ihn und auf Juda und Jerusalem. (2Chr 24,18; 2Chr 26,16)26Da bereute Hiskia seine Überheblichkeit und die Einwohner Jerusalems ebenfalls. Deswegen kam der Zorn des HERRN nicht über sie, solange Hiskia lebte. (Jer 26,18)27Hiskia war sehr reich und hoch geachtet. Er ließ Schatzkammern für sein Gold und Silber, für seine Edelsteine und kostbaren Öle und für seine Schilde und anderen Kostbarkeiten bauen.28Auch für die Kornvorräte, den neuen Wein und das Öl ließ er Speicher errichten; und für sein Vieh baute er Ställe und Pferche für die Herden.29Er gründete Städte und erwarb riesige Schaf- und Rinderherden, denn Gott schenkte ihm großen Reichtum. (1Chr 29,12)30Er ließ die obere Quelle des Gihon dämmen und leitete das Wasser hinunter auf die Westseite der Stadt Davids. In allem, was er tat, hatte er Erfolg. (1Kön 1,33; 2Kön 20,20)31Als jedoch Boten aus Babel eintrafen und nach dem Wunder fragten, das im Land geschehen war, zog Gott sich von Hiskia zurück, um ihn auf die Probe zu stellen und zu sehen, wie es in seinem Herzen aussah. (5Mo 8,16; 2Kön 20,12; 2Chr 32,24; Jes 38,7; Jes 39,1)
Zusammenfassung von Hiskias Herrschaft
32Die übrigen Ereignisse während Hiskias Herrschaft und seine guten Taten sind in der Weissagung des Propheten Jesaja, des Sohnes Amoz’, beschrieben, im Buch der Könige von Juda und Israel.33Als Hiskia starb, wurde er im oberen Bereich der Gräber der Nachkommen Davids begraben, und ganz Juda und Jerusalem gaben ihm bei seinem Begräbnis die Ehre. Nach ihm wurde sein Sohn Manasse König.
1Nachdem Hiskija dies alles getan und damit seine Treue zum HERRN bewiesen hatte, rückte Sanherib, der König von Assyrien, mit seinen Truppen heran, fiel in Juda ein und belagerte die befestigten Städte, um sie in seine Gewalt zu bringen. (2Kön 18,13; Jes 36,1)2Hiskija erkannte, dass Sanherib es vor allem auf Jerusalem abgesehen hatte.3Er beriet sich deshalb mit seinen Ministern und Offizieren, ob man nicht die Wasserquellen außerhalb der Stadt unzugänglich machen sollte, und sie stimmten diesem Vorschlag zu.4Sie sagten sich: »Wenn die assyrischen Könige kommen, um uns zu belagern, sollen sie kein Wasser finden!« Sie holten viele Leute zusammen und diese schütteten alle Quellen zu, ebenso auch den Zugang zu dem unterirdischen Kanal, durch den das Wasser in die Stadt geleitet wird.[1]5Hiskija ging auch entschlossen daran, die Stadtmauer überall, wo sie schadhaft geworden war, wieder instand setzen zu lassen. Die bestehenden Türme wurden höher gebaut, außerhalb der Mauer wurde noch eine zweite Mauer errichtet und in der Davidsstadt verstärkte man die Befestigung am Millo. Außerdem ließ der König eine große Menge Wurfspeere und Schilde anfertigen.6Er setzte auch Truppenführer ein, die die wehrfähigen Männer im Fall einer Belagerung befehligen sollten. Dann bestellte er alle Männer zu sich auf den Platz am Stadttor und sprach ihnen Mut zu. Er sagte:7»Seid tapfer und entschlossen! Erschreckt nicht und habt keine Angst vor dem König von Assyrien und seinem ganzen Heer! Auf unserer Seite steht eine Macht, die stärker ist als er. (2Kön 6,16)8Er stützt sich auf menschliche Macht, wir aber auf den HERRN, unseren Gott! Der wird uns helfen und selbst den Kampf für uns führen.« Durch diese Worte Hiskijas, des Königs von Juda, wurde der Mut der Leute sehr gestärkt. (2Chr 20,15)
Jerusalem soll eingeschüchtert werden
9Einige Zeit später schickte König Sanherib – er lag noch mit seiner ganzen Streitmacht vor der Stadt Lachisch – Beauftragte zu König Hiskija von Juda und allen Judäern, die in Jerusalem Zuflucht gesucht hatten. Er gab ihnen folgende Botschaft mit: (2Kön 18,17; Jes 36,2)10»König Sanherib von Assyrien lässt euch sagen: Worauf vertraut ihr eigentlich, dass ihr in der belagerten Stadt Jerusalem bleiben wollt?11Hiskija führt euch in die Irre, wenn er euch einredet: ›Der HERR, unser Gott, wird uns vor dem König von Assyrien retten.‹ In Wirklichkeit schickt er euch in den Tod! Verhungern und verdursten werdet ihr!12Er selbst hat doch die Opferstätten und Altäre eures Gottes im ganzen Land beseitigt und den Leuten von Juda und Jerusalem befohlen, den HERRN nur noch an einem einzigen Altar anzubeten und ihm nur dort Opfer darzubringen.13Wisst ihr nicht, was ich und meine Vorgänger mit den Völkern in anderen Ländern gemacht haben? Haben ihre Götter sie etwa vor mir schützen können?14Nicht einer von den vielen Göttern hat das gekonnt! Kein einziges der vielen Völker, die meine Vorgänger vernichtet haben, ist von seinem Gott gerettet worden! Da soll ausgerechnet der HERR, euer Gott, euch vor mir bewahren?15Ich sage euch: Lasst euch nicht von Hiskija in die Irre führen und betrügen! Glaubt ihm nicht! Kein Gott irgendeines Landes oder Reiches konnte sein Volk aus meiner Hand oder aus der meiner Vorgänger erretten. Und euer Gott kann das genauso wenig!«16In diesem Ton redeten die Abgesandten Sanheribs immer weiter gegen den HERRN, den wahren Gott, und seinen Diener Hiskija.
Sanherib lästert Gott und wird bestraft
17Sanherib hatte auch einen Brief mitgeschickt, in dem er den HERRN, den Gott Israels, verspottete. Darin hieß es: »Die Götter der anderen Länder haben ihre Völker nicht aus meiner Hand retten können. Genauso wenig kann der Gott Hiskijas sein Volk vor mir retten.« (2Kön 19,9; 2Kön 19,35; Jes 37,9; Jes 37,36)18Die Abgesandten des Assyrerkönigs riefen diese Worte mit lauter Stimme auf Hebräisch den Einwohnern von Jerusalem zu, die auf der Stadtmauer standen. Sie wollten sie damit einschüchtern und ihnen Angst einjagen, um die Stadt noch leichter erobern zu können. (2Kön 18,26)19Dabei redeten sie vom Gott Jerusalems, als wäre er den Göttern der anderen Völker gleichzustellen, die doch nur von Menschenhand hergestellte Bilder sind.20Aber König Hiskija und der Prophet Jesaja, der Sohn von Amoz, beteten deswegen zu Gott und schrien zu ihm um Hilfe. (2Kön 19,1)21Da schickte der HERR einen Engel, der im Lager des Assyrerkönigs alle Kriegsleute, Offiziere und Befehlshaber tötete, sodass der König mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehren musste. Als er eines Tages in den Tempel seines Gottes ging, erschlugen ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert.22So rettete der HERR König Hiskija und die Bewohner von Jerusalem aus der Hand Sanheribs, des Königs von Assyrien, und schützte sie vor allen ihren Feinden. Er gab ihnen Frieden an allen Grenzen.[2]23Aus vielen Ländern wurden Opfergaben für den HERRN nach Jerusalem gebracht und kostbare Geschenke für Hiskija, den König von Juda; denn er stand seitdem bei allen Völkern in hohem Ansehen.
Das Ende der Regierung Hiskijas
24Einmal wurde Hiskija todkrank. Er betete zum HERRN und der HERR sagte ihm zu, dass er wieder gesund würde; er bestätigte ihm das sogar durch ein offenkundiges Wunder. (2Kön 20,1; Jes 38,1; Jes 39,1)25Aber anstatt dem HERRN für die erwiesene Wohltat zu danken, wurde Hiskija überheblich. Deshalb wurde der HERR zornig auf ihn und auch auf Juda und Jerusalem.26Doch Hiskija und die Bewohner von Jerusalem sahen ihre Schuld ein und beugten sich vor dem HERRN. Darum kam seine Strafe noch nicht über sie, solange Hiskija lebte.27Hiskija war sehr reich und stand in höchstem Ansehen. Er legte Schatzkammern an für seinen Besitz an Gold, Silber, Edelsteinen, Balsamöl, Schilden und allen möglichen kostbaren Geräten.28Er baute auch Vorratshäuser für Getreide, Wein und Olivenöl und Ställe für das Vieh, das er in großer Zahl hielt.29Zum Schutz seiner riesigen Rinder- und Schafherden ließ er eine Reihe von Grenzstädten bauen. Gott selbst hatte ihm zu diesem großen Reichtum verholfen.30Die Gihon-Quelle, die sich außerhalb der Stadt befindet, ließ Hiskija abdecken und das Wasser unterirdisch in westlicher Richtung in die Davidsstadt leiten. Alles, was er unternahm, gelang ihm.31So nahm es auch noch ein gutes Ende, als die Fürsten von Babylon eine Gesandtschaft zu ihm schickten, die sich nach dem Wunder erkundigen sollte, das im Land geschehen war. Damals ließ Gott Hiskija seinen selbst gewählten Weg gehen; aber er tat dies nur, weil er Hiskijas Charakter auf die Probe stellen wollte.32Was sonst noch über Hiskija zu berichten ist, über seine Taten, mit denen er seine Treue zum HERRN bewies, das ist nachzulesen in der Niederschrift der Offenbarungen des Propheten Jesaja, des Sohnes von Amoz, und im Buch der Könige von Israel und Juda.33Als Hiskija starb, wurde er in der Grabstätte der Nachkommen Davids bestattet, und zwar an bevorzugter Stelle, und die ganze Bevölkerung von Juda und Jerusalem erwies ihm große Ehre. Sein Sohn Manasse wurde sein Nachfolger.
1Mit allem, was Hiskia getan hatte, zeigte er seine Treue zum Herrn. Einige Zeit später fiel der assyrische König Sanherib mit seinen Truppen in Juda ein und belagerte die befestigten Städte, um sie zu erobern. (2Kön 18,13)2Als Hiskia hörte, dass Sanherib mit seinem Heer auf Jerusalem zumarschierte,3beriet er sich mit den obersten Beamten und Heerführern. Er schlug vor, alle Quellen außerhalb der Stadt zuzuschütten. Die Berater waren einverstanden4und sagten: »Warum sollten wir es den Assyrern einfach machen und sie Wasser finden lassen, wenn sie uns belagern?« Sie riefen viele Menschen aus dem Volk zusammen, schütteten alle Quellen zu und versperrten den Zugang zur unterirdischen Wasserleitung, durch die das Wasser in die Stadt floss.5Entschlossen ging Hiskia daran, die eingestürzten Stellen der Stadtmauer wieder aufzubauen und ihre Türme zu vergrößern. Außen ließ er eine zweite Mauer um die Stadt ziehen und verstärkte die Befestigungsanlagen in der »Stadt Davids«, einem Stadtteil von Jerusalem. Außerdem ließ er viele Wurfgeschosse und Schilde anfertigen.6Er setzte Hauptleute ein, die im Falle einer Belagerung Befehlsgewalt über die Einwohner von Jerusalem hatten. Dann ließ Hiskia das Volk zu einer Versammlung auf den Platz beim Stadttor rufen, um ihnen Mut zuzusprechen. Er sagte:7»Seid mutig und entschlossen! Lasst euch nicht einschüchtern vom assyrischen König und seinem großen Heer! Denn auf unserer Seite steht einer, der viel mächtiger ist als er.8Für den König von Assyrien kämpfen nur Menschen. Wir aber haben den HERRN, unseren Gott, auf unserer Seite! Er will uns helfen, er wird für uns kämpfen!« Das Volk vertraute seinem König und fasste neuen Mut.
Sanherib bedroht Jerusalem
9Sanherib, der König von Assyrien, stand mit seinem ganzen Heer vor Lachisch. Von dort schickte er eine Gesandtschaft zu König Hiskia von Juda und den Einwohnern Jerusalems. Sie sollten ihnen folgende Botschaft ausrichten: (2Kön 18,17; 2Kön 19,8; Jes 36,1; Jes 37,8)10»Sanherib, der König von Assyrien, lässt euch sagen: Worauf vertraut ihr eigentlich, dass ihr bei einer Belagerung in Jerusalem bleiben wollt?11Lasst euch von Hiskia nichts vormachen! Er führt euch mit seinen Versprechungen geradewegs in den Tod. Er redet euch ein: ›Der HERR, unser Gott, wird uns vor den Assyrern retten.‹ Er lügt! Verhungern und verdursten lassen wird euch euer König!12Hat Hiskia nicht alle Opferstätten und Altäre dieses Gottes niedergerissen? Er hat euch doch befohlen, euch nur noch vor dem einen Altar in Jerusalem niederzuwerfen und nur dort eure Opfer darzubringen!13Wisst ihr denn nicht, wie ich und meine Vorgänger die anderen Königreiche unterworfen haben? Konnten etwa ihre Götter sie vor mir retten?14Nennt mir doch einen Gott, der sein Volk vor unseren Angriffen schützen konnte! Wir haben sie alle ausgemerzt! Und ihr meint, dass ausgerechnet euer Gott euch vor mir retten kann?15Glaubt Hiskia kein Wort, lasst euch von ihm nicht an der Nase herumführen! Noch nie konnte irgendein Gott sein Volk vor mir oder meinen Vorgängern retten. Da kann auch euer Gott euch nicht helfen!«16So lästerten Sanheribs Gesandte immer weiter über Gott, den HERRN, und seinen Diener Hiskia.17Sanherib hatte den Boten auch einen Brief mitgegeben, in dem er sich über den HERRN, den Gott Israels, lustig machte und prahlte: »Die Götter der anderen Königreiche konnten ihre Völker nicht vor mir schützen – also wird auch Hiskias Gott sein Volk nicht vor mir retten können!«18Sanheribs Gesandte riefen mit lauter Stimme auf Hebräisch den Einwohnern von Jerusalem, die auf der Stadtmauer standen, ihre Botschaft zu. Sie wollten ihnen Angst einjagen und sie einschüchtern, um die Stadt leichter einnehmen zu können.19Sie verspotteten den Gott Jerusalems genauso wie die Götter der anderen Völker, die doch nur von Menschen gemacht sind.
Gott selbst bestraft Sanherib
20König Hiskia und der Prophet Jesaja, der Sohn von Amoz, schrien zu Gott um Hilfe. (2Kön 19,14; 2Kön 19,35; Jes 37,14; Jes 37,36)21Da schickte der HERR einen Engel ins Lager der Assyrer, der alle guten Soldaten, Offiziere und obersten Befehlshaber tötete. So musste Sanherib mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehren. Als er dort eines Tages in den Tempel seines Gottes ging, erstachen ihn seine eigenen Söhne mit dem Schwert.22So rettete der HERR König Hiskia und die Einwohner Jerusalems vor Sanherib, dem König von Assyrien. Auch vor den Angriffen anderer Völker bewahrte er sie und schenkte ihnen ringsum Frieden.23Viele Menschen kamen nach Jerusalem, um dem HERRN Opfergaben zu bringen und um Hiskia, dem König von Juda, kostbare Geschenke zu überreichen. Seit der Vernichtung der Assyrer genoss Hiskia in den Augen aller Völker hohes Ansehen.
Hiskias letzte Regierungsjahre
24In dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Er betete zum HERRN, und der erhörte sein Gebet und bestätigte ihm dies sogar durch ein Zeichen. (2Kön 20,1; Jes 38,1; Jes 38,21; Jes 39,1)25Doch anstatt Gott zu danken und ihm seine Wohltat zu erwidern, wurde der König überheblich. Seinetwegen entbrannte Gottes Zorn über ganz Jerusalem und Juda.26Da bereute Hiskia seinen Stolz, und gemeinsam mit den Einwohnern von Jerusalem bekannte er in aller Demut seine Schuld. Darum traf die Strafe des HERRN noch nicht zu Hiskias Lebzeiten ein.27Hiskia war sehr reich und berühmt. Er baute Schatzkammern für sein Silber und Gold, für die Edelsteine und kostbaren Balsamöle, für die Schilde und alle übrigen wertvollen Gegenstände.28Zum Lagern von Getreide, Most und Öl ließ er Vorratsscheunen errichten. Er besaß große Viehherden und viele Stallungen.29Ständig mehrte er seinen Besitz an Rindern, Schafen und Ziegen und gründete immer wieder neue Städte. Denn Gott hatte ihm großen Reichtum geschenkt.30Hiskia war es auch, der die Quelle Gihon abdecken ließ und ihr Wasser unterirdisch in westlicher Richtung zur »Stadt Davids« leitete. Alles, was er unternahm, gelang ihm.31Eines Tages kamen Gesandte aus Babylon zu ihm. Sie sollten sich nach dem Wunder erkundigen, das in seinem Land geschehen war. Gott ließ Hiskia tun, was er für richtig hielt. Er wollte prüfen, wie es in seinem Herzen aussah.32Alles Weitere über Hiskias Leben und seine Taten, an denen sich seine Treue zu Gott zeigte, steht im Buch über die Visionen des Propheten Jesaja, des Sohnes von Amoz, und in der Chronik der Könige von Juda und Israel.33Als er starb, wurde er an einem erhöhten Platz bei den Gräbern von Davids Nachkommen beigesetzt. Die Bewohner von Jerusalem und ganz Juda erwiesen ihm die letzte Ehre. Sein Sohn Manasse wurde zum Nachfolger erklärt.
1Nachdem Hiskija durch diese Reformen seine Treue zum HERRN bewiesen hatte[1], marschierte der assyrische König Sanherib in Juda ein. Er ließ die befestigten Städte belagern und befahl ´seinen Truppen`, sie einzunehmen.2Als Hiskija erfuhr, dass Sanherib nach Jerusalem vorrücken wollte,3beriet er sich mit seinen obersten Beamten und Heerführern, und sie beschlossen, die Wasserquellen außerhalb der Stadtmauern unzugänglich zu machen.4Sie sagten sich: »Warum sollten wir es den Assyrern leicht machen, Wasser für ihr Heer zu finden?« Sie riefen viele Leute zusammen und schütteten alle Quellen ´in der Nähe der Stadt` zu, einschließlich des Zugangs zu dem unterirdischen Kanal, durch den Wasser in die Stadt geleitet wurde[2]. (2Kön 20,20)5Entschlossen ging Hiskija daran, die eingestürzten Stellen der Stadtmauer wieder aufzubauen und ihre Türme zu verstärken[3]. Außen ließ er eine zweite Mauer um die Stadt ziehen, und in der Davidsstadt verstärkte er die Befestigungen am Millo[4]. Außerdem ließ er große Mengen an Wurfgeschossen sowie zahlreiche Schilde anfertigen.6Er setzte Truppenführer ein, die die Einwohner der Stadt ´im Fall einer Belagerung` befehligen sollten. Dann rief er die Bevölkerung Jerusalems auf dem großen Platz beim Stadttor zusammen und sprach ihnen Mut zu:7»Seid stark und entschlossen!«, sagte er. »Lasst euch nicht einschüchtern und habt keine Angst vor dem König von Assyrien und seinem gewaltigen Heer. Denn auf unserer Seite steht eine weit größere Macht!8Er kann sich nur auf menschliche Kämpfer stützen. Wir aber haben den HERRN, unseren Gott, auf unserer Seite. Er wird uns helfen! Er wird den Kampf für uns führen!« Diese Worte ihres Königs schenkten der Bevölkerung Jerusalems neuen Mut.
Sanherib bedroht Jerusalem
9Einige Zeit später sandte der assyrische König Sanherib eine Gesandtschaft zu König Hiskija und zu den Judäern, die in Jerusalem Zuflucht gesucht hatten. Sanherib stand damals noch mit seiner ganzen Streitmacht vor Laschisch. Folgendes ließ er ´den Leuten in Jerusalem` ausrichten:10»Worauf vertraut ihr eigentlich? Warum wollt ihr in Jerusalem bleiben und euch belagern lassen?11Lasst euch von Hiskija nicht täuschen. Er behauptet: ›Der HERR, unser Gott, wird uns vor dem König von Assyrien retten.‹ In Wirklichkeit führt Hiskija euch geradewegs in den Tod. Verhungern und verdursten werdet ihr!12Hat Hiskija nicht alle Opferstätten und Altäre eures Gottes niedergerissen und der ganzen Bevölkerung von Juda und Jerusalem befohlen, nur noch an einem einzigen Altar anzubeten und zu opfern?13Und wisst ihr nicht, was ich und meine Vorgänger mit den Völkern in den anderen Ländern gemacht haben? Konnten deren Götter sie etwa vor mir beschützen?14Kein einziger war dazu fähig! Warum sollte ausgerechnet euer Gott euch retten können?15Lasst euch doch von Hiskija nicht an der Nase herumführen. Glaubt ihm kein Wort! In keinem einzigen Land oder Königreich gab es einen Gott, der sein Volk vor mir oder meinen Vorgängern hätte retten können. Auch euch wird euer Gott nicht helfen!«16In diesem Ton verhöhnten Sanheribs Gesandte immer weiter den HERRN, den ´einzigen wahren` Gott, und seinen Diener Hiskija.17Sanherib hatte ´den Gesandten` auch einen Brief mitgegeben, in dem er den HERRN, den Gott Israels, verspottete. Darin hieß es: »Die Götter der anderen Länder konnten ihre Völker nicht vor mir beschützen. Genauso wenig wird der Gott Hiskijas sein Volk aus meiner Gewalt retten.«18Diese Botschaft riefen die Gesandten mit lauter Stimme auf Hebräisch den Einwohnern Jerusalems zu, die auf der Stadtmauer standen. Sie wollten sie einschüchtern und ihnen Angst einjagen, um die Stadt leichter erobern zu können.19Dabei redeten sie über den Gott Jerusalems, als wäre er wie die Götter anderer Völker nur von Menschen gemacht.
Der Herr rettet Jerusalem
20Doch König Hiskija und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, beteten ´zu Gott` und schrien zu ihm[5] um Hilfe.21Da sandte der HERR einen Engel ins Heerlager der Assyrer, der sämtliche Soldaten, Offiziere und Heerführer tötete. Sanherib musste mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehren. Als er eines Tages in den Tempel seines Gottes ging, töteten ihn dort seine eigenen Söhne mit dem Schwert.22So rettete der HERR König Hiskija und die Einwohner Jerusalems vor dem assyrischen König. Auch vor allen ´anderen Feinden` beschützte er sie und gab ihnen Frieden an allen Grenzen[6].23Viele Menschen kamen nach Jerusalem, um dem HERRN Opfergaben zu bringen und König Hiskija von Juda kostbare Geschenke zu überreichen. Denn seit der HERR ihn vor den Assyrern gerettet hatte[7], genoss Hiskija bei allen Völkern hohes Ansehen.
Hiskijas letzte Regierungsjahre
24In dieser Zeit wurde Hiskija todkrank, und er betete zum HERRN. Der HERR erhörte sein Gebet und bestätigte ihm dies sogar durch ein Wunderzeichen.25Doch anstatt für diesen Erweis von Gottes Güte dankbar zu sein, wurde Hiskija überheblich. Deshalb wurde der HERR zornig auf ihn und auch auf Juda und Jerusalem.26Hiskija und die Einwohner Jerusalems bereuten ihre Überheblichkeit und demütigten sich vor dem HERRN. Darum kam Gottes Strafe nicht über sie, solange Hiskija lebte.27Hiskija war sehr reich und genoss überall hohes Ansehen. Sein Besitz an Silber, Gold, Edelsteinen, wohlriechenden Ölen, Schilden und anderen kostbaren Gegenständen wurde so groß, dass er sich neue Schatzkammern anlegen musste.28Für seine Vorräte an Getreide, Wein und Öl errichtete er neue Speichergebäude und für das Vieh, das er in großer Zahl hielt, neue Ställe[8].29Er ließ auch neue Grenzstädte bauen zum Schutz seiner riesigen Schaf-, Ziegen- und Rinderherden. Denn Gott hatte ihm großen Reichtum geschenkt.30Hiskija war es auch, der die Quelle Gihon ´außerhalb der Stadt` abdecken ließ und das Wasser unterirdisch in westlicher Richtung in die Davidsstadt leitete. Alles, was er unternahm, gelang ihm.31So ging am Ende auch noch alles gut aus, als die Babylonier eine Gesandtschaft zu Hiskija schickten, um sich nach dem Wunder zu erkundigen, das an ihm geschehen war[9]. Damals überließ Gott Hiskija einen Moment lang sich selbst – er tat dies, weil er Hiskijas Herz prüfen wollte.[10] (2Kön 20,1; 2Kön 20,12)
Hiskijas Tod
32Was es sonst noch von Hiskija und seiner Treue zu Gott zu berichten gibt, ist verzeichnet im Buch der Visionen des Propheten Jesaja, des Sohnes von Amoz, und in der amtlichen Chronik der Könige von Juda und Israel.33Als Hiskija starb, wurde er an einem erhöhten Platz bei den Gräbern[11] der Nachkommen Davids bestattet. Aus Jerusalem und aus ganz Juda kamen die Menschen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Sein Sohn Manasse folgte ihm auf den Thron.