Salmo 90

Nuova Riveduta 2006

di Società Biblica di Ginevra
1 Preghiera di Mosè, uomo di Dio. Signore, tu sei stato per noi un rifugio d’età in età.2 Prima che i monti fossero nati e che tu avessi formato la terra e l’universo, anzi, da eternità in eternità, tu sei Dio.3 Tu fai ritornare i mortali in polvere, dicendo: «Ritornate, figli degli uomini».4 Perché mille anni sono ai tuoi occhi come il giorno di ieri che è passato, come un turno di guardia di notte.5 Tu li porti via come in una piena; sono come un sogno. Sono come l’erba che verdeggia la mattina;6 la mattina essa fiorisce e verdeggia, la sera è falciata e inaridisce.7 Poiché siamo consumati per la tua ira e siamo atterriti per il tuo sdegno.8 Tu metti le nostre colpe davanti a te e i nostri peccati nascosti alla luce del tuo volto.9 Tutti i nostri giorni svaniscono per la tua ira; finiamo i nostri anni come un soffio.10 I giorni dei nostri anni arrivano a settant’anni, o, per i più forti, a ottant’anni; e quel che ne fa l’orgoglio, non è che travaglio e vanità; perché passa presto, e noi ce ne voliamo via.11 Chi conosce la forza della tua ira e il tuo sdegno con il timore che ti è dovuto?12 Insegnaci dunque a contare bene i nostri giorni, per acquistare un cuore saggio.13 Ritorna, Signore; fino a quando? Muoviti a pietà dei tuoi servi.14 Saziaci al mattino della tua grazia e noi esulteremo, gioiremo tutti i nostri giorni.15 Rallegraci in proporzione dei giorni che ci hai afflitti e degli anni che abbiamo sofferto tribolazione.16 Si manifesti la tua opera ai tuoi servi e la tua gloria ai loro figli.17 La grazia del Signore nostro Dio sia sopra di noi, e rendi stabile l’opera delle nostre mani; sì, l’opera delle nostre mani rendila stabile.

Salmo 90

Gute Nachricht Bibel 2018

di Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. Herr, seit Menschengedenken warst du unser Schutz.[1]2 Du, Gott, warst schon, bevor die Berge geboren wurden und die Erde unter Wehen entstand, und du bleibst in alle Ewigkeit.3 Du sagst zum Menschen: »Werde wieder Staub!« So bringst du ihn dorthin zurück, woher er gekommen ist. (Gen 3,19; Sal 103,14; Sal 146,4)4 Für dich sind tausend Jahre wie ein Tag, so wie gestern – im Nu vergangen, so kurz wie ein paar Nachtstunden. (2P 3,8)5 Du scheuchst die Menschen fort, sie verschwinden wie ein Traum.[2] Sie sind vergänglich wie das Gras: (Giob 14,2; Sal 102,12; Sal 103,15; Is 40,6; 1P 1,24)6 Morgens noch grünt und blüht es, am Abend schon ist es verwelkt.7 Weil du zornig bist und dich gegen uns stellst, sind wir verloren und müssen vergehen.8 Denn du siehst die geheimsten Fehler; alle unsere Vergehen deckst du auf.9 Dein Zorn liegt schwer auf unserem Leben, darum ist es so flüchtig wie ein Seufzer.10 Siebzig Jahre sind uns zugemessen, wenn es hoch kommt, achtzig – doch selbst die besten davon sind Mühe und Last! Wie schnell ist alles vorbei und wir sind nicht mehr! (Sal 39,5)11 Doch wer begreift schon, wie furchtbar dein Zorn ist, und wer nimmt ihn sich zu Herzen?12 Lass uns erkennen, wie kurz unser Leben ist, damit wir zur Einsicht kommen!13 HERR, wie lange zürnst du uns noch? Hab doch Erbarmen mit uns und wende dich uns wieder zu! (Sal 13,2)14 Lass uns jeden Morgen spüren, dass du zu uns hältst, dann sind unsere Tage erfüllt von Jubel und Dank. (Sal 59,17)15 Viele Jahre hast du Unglück über uns gebracht; gib uns nun ebenso viele Freudenjahre!16 Lass uns noch erleben, dass du eingreifst, zeig unseren Kindern deine große Macht!17 Herr, unser Gott, sei freundlich zu uns! Lass unsere Arbeit nicht vergeblich sein! Ja, Herr, lass gelingen, was wir tun!

Salmo 90

Neue evangelistische Übersetzung

di Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. Herr, in jeder Generation warst du unsere Wohnung.2 Noch ehe die Berge geboren waren / und die ganze Welt in Wehen lag, / warst du, Gott, da / und bleibst in alle Ewigkeit.3 Du machst die Menschen wieder zu Staub / und sprichst: „Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!“4 Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern verging, / und wie eine Wache in der Nacht.[1]5 Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf. / Sie gleichen dem Gras, das am Morgen sprosst:6 Am Morgen blüht und wächst es auf, / am Abend ist es welk und verdorrt.7 Durch deinen Zorn vergehen wir, / durch deinen Grimm sind wir bestürzt.8 Unsere Sünden liegen offen vor dir; / was wir versteckt haben, bringst du ans Licht.9 All unsere Tage schwinden durch deinen Zorn, / und unsere Jahre vergehen wie ein Geräusch.10 Unser Leben enthält siebzig Jahre, / vielleicht achtzig bei guter Kraft. / Und was uns bedeutsam erscheint, / ist Mühe und Last. / Denn schnell geht es vorbei, / und wir fliegen davon.11 Wer kennt denn die Macht deines furchtbaren Zorns, / wer rechnet denn wirklich damit?12 So lehre uns denn zählen unsere Tage, / damit Weisheit unser Wesen bestimmt.13 Kehr doch wieder um, Jahwe! Wie lange zürnst du noch? / Hab Erbarmen mit uns, deinen Dienern.14 Sättige uns mit deiner Güte am Morgen, / dann sind unsre Tage mit Freude und Jubel erfüllt.15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns niedergebeugt hast, / so viele Jahre, wie das Elend um uns war.16 Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, / an ihren Kindern deine Herrlichkeit!17 Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, / lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, / ja, lass gelingen, was wir tun!

Salmo 90

Lutherbibel 2017

di Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Gebet des Mose, des Mannes Gottes. Herr, du bist unsre Zuflucht für und für. /2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.3 Der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder! (Sal 146,4; Ec 1,4)4 Denn tausend Jahre sind vor dir / wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. (2P 3,8)5 Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, / sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst, (Giob 14,2; Sal 102,12; Sal 103,15; Is 40,6; 1P 1,24)6 das am Morgen blüht und sprosst und des Abends welkt und verdorrt.7 Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen, und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahinmüssen.8 Denn unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.9 Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn, wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe;[1] denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. (Ec 1,3)11 Wer glaubt’s aber, dass du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm?12 Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Sal 39,5)13 HERR, kehre dich doch endlich wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig!14 Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.15 Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden.16 Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Herrlichkeit ihren Kindern. (Is 5,12)17 Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich / und fördere das Werk unsrer Hände bei uns. Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!