1Liebe Freunde, glaubt nicht jedem, der behauptet, was er sagt, käme vom Heiligen Geist. Ihr müsst die Menschen prüfen, um festzustellen, ob der Geist, durch den sie reden, wirklich der Geist Gottes ist. Denn es gibt zahllose falsche Propheten in der Welt! (1Thess 5,21; 1Joh 2,18)2Und so erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder, der bekennt, dass Jesus Christus wirklich als Mensch auf die Erde gekommen ist, hat den Geist Gottes. (Joh 1,14; 1Kor 12,3)3Wer Jesus so nicht bekennt, gehört nicht zu Gott. In einem solchen Menschen ist der Geist des Antichristen. Ihr habt ja gehört, dass dieser Geist in die Welt kommen wird, und er ist tatsächlich schon da. (2Joh 1,7)4Ihr aber gehört zu Gott, meine Kinder. Ihr habt euren Kampf gegen diese falschen Propheten bereits gewonnen, weil der Geist, der in euch lebt, größer ist als der Geist, der die Welt regiert. (Joh 12,31; Röm 8,31; 1Joh 2,1)5Solche Menschen gehören zu dieser Welt; deshalb reden sie vom Standpunkt der Welt aus, und die Welt hört auf sie. (Joh 15,19; Joh 17,14)6Wir dagegen gehören zu Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns, und wer nicht zu Gott gehört, der hört nicht auf uns. Daran erkennen wir, ob jemand den Geist der Wahrheit oder den Geist des Irrtums hat. (Joh 8,47; Joh 14,17; 1Kor 14,37; 1Tim 4,1)
Einander lieben
7Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. (1Joh 2,29; 1Joh 3,11)8Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe.9Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. (Joh 3,16)10Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. (Röm 5,8; 1Joh 2,2)11Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. (Mt 18,33)12Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung. (Joh 1,18; Joh 14,23; 1Tim 6,16)13Wir erkennen, dass wir in ihm leben und er in uns, weil er uns seinen Geist gegeben hat. (Röm 8,9; 1Joh 3,24)14Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt gesandt hat. (Joh 1,14; Joh 3,17; Joh 4,42; 1Joh 2,2)15Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. (Joh 6,69; 1Joh 5,5)16Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.17Und wenn wir in Gott leben, dann kommt seine Liebe in uns zum Ziel. Und wir können dem Tag des Gerichts mit Zuversicht entgegensehen, denn wir leben in dieser Welt in derselben Gemeinschaft mit Gott wie Christus. Und unsere Liebe kennt keine Angst, (1Joh 2,5; 1Joh 3,21)18weil die vollkommene Liebe alle Angst vertreibt. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe, und das zeigt, dass seine Liebe in uns noch nicht vollkommen ist. (Röm 8,15)19Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.20Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, aber seinen Bruder hasst, dann ist er ein Lügner; denn wer die Menschen nicht liebt, die er doch sieht, wie kann er da Gott lieben, den er nie gesehen hat? (1Joh 2,4; 1Joh 3,17)21Gott selbst hat uns geboten, nicht nur ihn, sondern auch unseren Nächsten zu lieben. (Mt 5,43; Mt 22,37)
1Geliebte, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. (1Kor 12,10; 1Thess 5,21)2Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus bekennt als im Fleisch gekommen, ist aus Gott (1Kor 12,3)3und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt. (1Joh 2,18; 2Joh 1,7)4Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt die falschen Propheten besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.5Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.6Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums. (Joh 8,47; Joh 14,17; Joh 15,26; Joh 16,13)
GEMEINSCHAFT MIT GOTT IN DER LIEBE
Die Vollendung des Glaubens in der Liebe
7Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. (1Joh 4,16)8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.9Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. (Joh 3,16; Röm 3,25; Röm 5,8)10Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.11Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.12Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. (Joh 1,18; Joh 5,37; Joh 6,46)13Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.14Wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. (Joh 4,42)15Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott.
Furcht und Liebe
16Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1Joh 3,24; 1Joh 4,8)17Darin ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. (Röm 8,15)18Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.19Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. (1Joh 4,9)20Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.21Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben. (Mt 22,37; Joh 14,15; Joh 15,17)