1.Könige 17

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. (1Kön 8,35; Lk 4,25; Jak 5,17; Offb 11,6) 2 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 4 Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen. 5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank aus dem Bach. 7 Und es geschah nach einiger Zeit, dass der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande. 8 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 9 Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich versorge. (Lk 4,25) 10 Und er machte sich auf und ging nach Sarepta. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! 11 Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 12 Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich habe ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will’s mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir essen – und sterben. 13 Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach’s, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen. 14 Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. (2Kön 4,2) 15 Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. 16 Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia. 17 Und nach diesen Geschichten wurde der Sohn dieser Frau, seiner Hauswirtin, krank, und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Odem mehr in ihm blieb. (2Kön 4,20) 18 Und sie sprach zu Elia: Was hab ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir gekommen, dass meiner Sünde gedacht und mein Sohn getötet würde. 19 Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Schoß und ging hinauf ins Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett 20 und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, tust du sogar der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so Übles an, dass du ihren Sohn tötest? 21 Und er legte sich auf das Kind drei Mal und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, lass das Leben in dies Kind zurückkehren! (2Kön 4,34; Apg 20,10) 22 Und der HERR erhörte die Stimme Elias, und das Leben kehrte in das Kind zurück, und es wurde wieder lebendig. 23 Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Obergemach ins Haus und gab es seiner Mutter und sprach: Siehe, dein Sohn lebt! (2Kön 4,36; Lk 7,15) 24 Und die Frau sprach zu Elia: Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist, und des HERRN Wort in deinem Munde ist Wahrheit. (2Kön 4,9) 

1.Könige 17

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Und Elia, der Tisbiter, von den Einwohnern Gileads, sprach zu Ahab: So wahr der HERR lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, es soll in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, es sei denn, dass ich es sage![1] (2Mo 5,1; 5Mo 5,6; 5Mo 6,12; 1Sam 6,20; 1Kön 16,31; 1Kön 18,1; 1Kön 18,15; 1Kön 18,38; 1Kön 18,45; 2Kön 1,8; 2Kön 2,1; 2Kön 3,14; 2Kön 5,16; Jer 10,6; Jer 10,10; Hes 28,2; Hes 28,9; Mal 3,23; Mt 11,14; Mt 17,3; Lk 4,25; Lk 9,30; Hebr 11,16; Jak 5,17) 2 Und das Wort des HERRN erging an ihn folgendermaßen: (1Kön 12,22; Hos 1,1) 3 Geh fort von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der östlich vom Jordan fließt! (1Kön 22,25; Ps 31,21; Joh 8,59; Hebr 11,38; Offb 12,6) 4 Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen! (5Mo 28,8; 1Kön 17,9; 1Kön 19,6; Ps 1,1; Ps 110,7; Ps 147,15; Jer 17,8; Jon 2,1; Jon 2,11; Mt 6,26) 5 Da ging er hin und handelte nach dem Wort des HERRN; er ging und blieb am Bach Krit, der östlich vom Jordan fließt. (2Sam 15,15; Mt 8,9) 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und Brot und Fleisch am Abend, und er trank aus dem Bach. (Ps 33,19; Ps 34,10; Ps 37,19; Jes 33,16; Lk 12,24; Lk 12,29) 7 Es geschah aber nach einiger Zeit, dass der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Land. (Hi 14,10; Jes 44,27; Nah 1,4) 8 Da erging das Wort des HERRN an ihn folgendermaßen: (1Mo 22,1; 1Kön 17,2; Hebr 13,6) 9 Mache dich auf und geh nach Zarpat, das bei Zidon liegt, und bleibe dort; siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich mit Nahrung versorgt! (Ob 1,20; Lk 4,26) 10 Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Stadttor kam, siehe, da war eine Witwe dort, die Holz sammelte. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, damit ich trinken kann! (Rut 2,2; Rut 2,7; Mt 10,42; Joh 4,7) 11 Als sie nun hinging, um es zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir doch auch einen Bissen Brot mit! (1Mo 18,5; 1Mo 24,18; 1Kön 17,9; 1Kön 18,4; Hebr 13,2) 12 Sie aber sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug! Und siehe, ich habe ein paar Holzstücke gesammelt und gehe hin und will mir und meinem Sohn etwas zubereiten, damit wir es essen und danach sterben! (1Mo 21,16; 1Kön 17,1; 2Kön 4,2; Jer 14,18; Kla 4,9; Mt 14,17) 13 Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mache es, wie du gesagt hast; doch bereite mir davon zuerst einen kleinen Brotfladen und bring ihn mir heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach etwas machen. (Spr 3,9; Jes 41,13; Jes 43,1; Mt 6,33; Mt 10,41; Lk 8,50; Jak 2,14) 14 Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Der Mehltopf soll nicht leer werden und das Öl im Krug nicht weniger werden bis zu dem Tag, da der HERR es auf den Erdboden regnen lassen wird! (1Kön 17,4; 2Kön 3,16; 2Kön 4,2; 2Kön 4,42; 2Kön 7,1; Mt 14,17; Mt 15,34) 15 Und sie ging hin und machte es so, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch samt ihrem Haus viele Tage lang. (2Chr 20,20; Mt 15,28; Joh 11,40; Hebr 11,7; Hebr 11,32) 16 Der Mehltopf wurde nicht leer, und das Öl im Krug wurde nicht weniger, nach dem Wort des HERRN, das er durch Elia geredet hatte. (2Kön 4,44) 17 Aber nach diesen Ereignissen wurde der Sohn der Frau, der Hauswirtin, krank, und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Lebensodem mehr in ihm blieb. (2Kön 4,20; Joh 11,4) 18 Und sie sprach zu Elia: Du Mann Gottes, was habe ich mit dir zu tun? Du bist zu mir hergekommen, damit an meine Schuld gedacht werde und mein Sohn sterbe! (1Mo 44,16; 1Kön 17,24; 2Chr 35,21; Hi 13,26; Ps 32,5; Mk 1,24; Lk 5,8) 19 Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn her! Und er nahm ihn von ihrem Schoß und trug ihn hinauf in das Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett. (2Kön 4,10; 2Kön 4,21; 2Kön 4,32; Apg 9,37) 20 Und er rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, hast du auch über die Witwe, bei der ich zu Gast bin, so Schlimmes gebracht, dass du ihren Sohn sterben lässt? (2Mo 17,4; 1Kön 18,36; Ps 99,6; Mt 21,22; Jak 5,15) 21 Und er streckte sich dreimal über das Kind aus und rief zu dem HERRN und sprach: HERR, mein Gott, lass doch die Seele dieses Kindes wieder in es zurückkehren! (2Kön 4,33; Apg 9,40; Apg 20,9; Hebr 11,19; Hebr 11,35) 22 Und der HERR erhörte die Stimme des Elia. Und die Seele des Kindes kam wieder in dasselbe, und es wurde lebendig. (1Sam 2,6; Lk 7,15; Joh 11,44; Jak 5,15) 23 Und Elia nahm das Kind und brachte es von dem Obergemach ins Haus hinab und übergab es seiner Mutter und sprach: Siehe, dein Sohn lebt! (Joh 4,50; Apg 9,41; Hebr 11,35) 24 Da sprach die Frau zu Elia: Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist und dass das Wort des HERRN in deinem Mund Wahrheit ist! (2Kön 4,9; Joh 3,2; 1Tim 6,11; 2Tim 3,17) 

1.Könige 17

English Standard Version

von Crossway
1 Now Elijah the Tishbite, of Tishbe[1] in Gilead, said to Ahab, “As the LORD, the God of Israel, lives, before whom I stand, there shall be neither dew nor rain these years, except by my word.” (5Mo 10,8; Ri 12,4; Rut 3,13; 1Kön 18,10; 1Kön 18,15; 1Kön 22,14; 2Kön 3,14; 2Kön 5,16; Lk 4,25; Jak 5,17) 2 And the word of the LORD came to him: 3 “Depart from here and turn eastward and hide yourself by the brook Cherith, which is east of the Jordan. 4 You shall drink from the brook, and I have commanded the ravens to feed you there.” 5 So he went and did according to the word of the LORD. He went and lived by the brook Cherith that is east of the Jordan. 6 And the ravens brought him bread and meat in the morning, and bread and meat in the evening, and he drank from the brook. 7 And after a while the brook dried up, because there was no rain in the land. 8 Then the word of the LORD came to him, 9 “Arise, go to Zarephath, which belongs to Sidon, and dwell there. Behold, I have commanded a widow there to feed you.” (Ob 1,20; Lk 4,26) 10 So he arose and went to Zarephath. And when he came to the gate of the city, behold, a widow was there gathering sticks. And he called to her and said, “Bring me a little water in a vessel, that I may drink.” (4Mo 15,32; 4Mo 15,33; 1Kön 9,1) 11 And as she was going to bring it, he called to her and said, “Bring me a morsel of bread in your hand.” 12 And she said, “As the LORD your God lives, I have nothing baked, only a handful of flour in a jar and a little oil in a jug. And now I am gathering a couple of sticks that I may go in and prepare it for myself and my son, that we may eat it and die.” (1Kön 1,1) 13 And Elijah said to her, “Do not fear; go and do as you have said. But first make me a little cake of it and bring it to me, and afterward make something for yourself and your son. 14 For thus says the LORD, the God of Israel, ‘The jar of flour shall not be spent, and the jug of oil shall not be empty, until the day that the LORD sends rain upon the earth.’” 15 And she went and did as Elijah said. And she and he and her household ate for many days. 16 The jar of flour was not spent, neither did the jug of oil become empty, according to the word of the LORD that he spoke by Elijah. 17 After this the son of the woman, the mistress of the house, became ill. And his illness was so severe that there was no breath left in him. 18 And she said to Elijah, “What have you against me, O man of God? You have come to me to bring my sin to remembrance and to cause the death of my son!” (5Mo 33,1; Lk 4,34; Lk 5,8) 19 And he said to her, “Give me your son.” And he took him from her arms and carried him up into the upper chamber where he lodged, and laid him on his own bed. 20 And he cried to the LORD, “O LORD my God, have you brought calamity even upon the widow with whom I sojourn, by killing her son?” 21 Then he stretched himself upon the child three times and cried to the LORD, “O LORD my God, let this child’s life[2] come into him again.” (2Kön 4,34; 2Kön 4,35; Apg 20,10) 22 And the LORD listened to the voice of Elijah. And the life of the child came into him again, and he revived. (Hebr 11,35) 23 And Elijah took the child and brought him down from the upper chamber into the house and delivered him to his mother. And Elijah said, “See, your son lives.” 24 And the woman said to Elijah, “Now I know that you are a man of God, and that the word of the LORD in your mouth is truth.” (Joh 3,2)