von Katholisches Bibelwerk1Als Rahel sah, dass sie Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester. Sie sagte zu Jakob: Verschaff mir Söhne! Wenn nicht, sterbe ich.2Da wurde Jakob zornig auf Rahel und sagte: Nehme ich etwa die Stelle Gottes ein, der dir die Leibesfrucht versagt?3Sie antwortete: Da ist meine Magd Bilha. Geh zu ihr! Sie soll auf meinen Knien gebären, dann komme auch ich durch sie zu Kindern.4Sie gab ihm also ihre Magd Bilha zur Frau und Jakob ging zu ihr.5Bilha wurde schwanger und gebar Jakob einen Sohn.6Rahel sagte: Gott hat mir Recht verschafft; er hat auch meine Stimme gehört und mir einen Sohn geschenkt. Deshalb gab sie ihm den Namen Dan - Richter -.[1]7Bilha, Rahels Magd, wurde abermals schwanger und gebar Jakob einen zweiten Sohn.8Da sagte Rahel: Gotteskämpfe habe ich ausgestanden mit meiner Schwester und ich habe mich durchgesetzt. So gab sie ihm den Namen Naftali - Kämpfer -.[2]9Als Lea sah, dass sie keine Kinder mehr bekam, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zur Frau.10Leas Magd Silpa gebar Jakob einen Sohn.11Da sprach Lea: Glück auf! So gab sie ihm den Namen Gad - Glück -.12Als Leas Magd Silpa Jakob einen zweiten Sohn gebar,13sagte Lea: Ich Glückliche! Denn die Töchter werden mich beglückwünschen. So gab sie ihm den Namen Ascher - Glücklicher -.14Zur Zeit der Weizenernte ging Ruben aus und fand auf dem Feld Alraunen. Er brachte sie seiner Mutter Lea mit. Da sagte Rahel zu Lea: Gib mir doch ein paar von den Alraunen deines Sohnes!15Sie aber erwiderte ihr: Ist es dir nicht genug, mir meinen Mann wegzunehmen? Nimmst du mir auch die Alraunen meines Sohnes weg? Da entgegnete Rahel: Dann soll Jakob für die Alraunen deines Sohnes heute Nacht bei dir liegen.16Als Jakob am Abend vom Feld kam, ging ihm Lea entgegen und sagte: Zu mir musst du kommen! Ich habe nämlich um den Preis der Alraunen meines Sohnes ein Recht auf dich erworben. So lag er in jener Nacht bei ihr.17Gott erhörte Lea. Sie wurde schwanger und gebar Jakob einen fünften Sohn.18Da sagte Lea: Gott hat mich dafür belohnt, dass ich meine Magd meinem Mann gegeben habe. Sie gab ihm den Namen Issachar - Mann des Lohnes -.19Noch einmal wurde Lea schwanger und gebar Jakob einen sechsten Sohn.20Da sagte Lea: Gott hat mich mit einem schönen Geschenk bedacht. Jetzt endlich wird mein Mann mich ehren, da ich ihm doch sechs Söhne geboren habe. Sie gab ihm also den Namen Sebulon - Ehrung -.[3]21Danach gebar sie eine Tochter und gab ihr den Namen Dina.22Nun erinnerte sich Gott an Rahel. Gott erhörte sie und öffnete ihren Schoß.23Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Da sagte sie: Gott hat die Schande von mir genommen.24Sie gab ihm den Namen Josef - Möge er noch hinzufügen - und sagte: Der HERR gebe mir noch einen anderen Sohn hinzu.
Jakobs List
25Nachdem Rahel Josef geboren hatte, sagte Jakob zu Laban: Entlass mich! Ich will zu meinem Ort und in mein Land gehen.26Gib mir meine Frauen und Kinder, um die ich dir gedient habe, und ich will gehen. Du kennst ja meinen Dienst, den ich dir geleistet habe.27Laban antwortete ihm: Wenn ich nur Wohlwollen in deinen Augen gefunden habe: Ich habe es als gutes Zeichen angesehen und der HERR hat mich deinetwegen gesegnet.28Und er sagte: Bestimm selbst deinen Lohn und ich werde ihn dir geben.29Da sagte Jakob zu ihm: Du kennst meinen Dienst und dein Vieh, das mir anvertraut war.30Das Wenige, das du hattest, bevor ich kam, hat sich gewaltig vermehrt und der HERR hat dich gesegnet für jeden meiner Schritte. Doch jetzt - wann werde ich etwas für mein eigenes Haus tun können?31Da sagte Laban: Was soll ich dir geben? Du brauchst mir nichts zu geben, antwortete Jakob. Wenn du mir das Folgende gewährst, will ich dein Vieh weiterhin weiden und hüten.32Ich will heute unter deinem Vieh umhergehen. Sondere dort alle gesprenkelten oder scheckigen und alle dunklen Lämmer aus, ebenso die scheckigen und gesprenkelten Ziegen. Das soll mein Lohn sein.[4]33Morgen soll meine Redlichkeit offenbar werden, wenn du kommst, meinen Lohn zu besehen: Alles, was nicht gesprenkelt und scheckig unter den Ziegen und dunkel unter den Lämmern ist, das soll als von mir gestohlen gelten.34Gut, sagte Laban, wie du gesagt hast, soll es geschehen.35Am selben Tag noch sonderte er die gestreiften und scheckigen Ziegenböcke aus und alle gesprenkelten und scheckigen Ziegen, alles, an dem etwas Weißes war, und alles Dunkle unter den Lämmern und übergab es seinen Söhnen.36Dann entfernte er sich drei Tagesmärsche von Jakob, der das übrige Vieh Labans weidete.37Nun holte sich Jakob frische Ruten von Silberpappeln, Mandelbäumen und Platanen, schälte weiße Streifen heraus und legte so das Weiße an den Ruten bloß.38Die geschälten Ruten legte er in die Tröge, in die Wasserrinnen, zu denen die Tiere zur Tränke kamen, gerade vor die Tiere hin. Die Tiere begatteten sich, wenn sie zur Tränke kamen.39Hatten sich die Tiere vor den Ruten begattet, so warfen sie gestreifte, gesprenkelte und scheckige Junge.40Die Lämmer teilte Jakob auf. Er richtete den Blick der Tiere auf das Gestreifte und alles Dunkle in der Herde Labans. So legte er sich selbst Herden zu und tat sie nicht zum Vieh Labans.41Jedes Mal nun, wenn sich die kräftigen Tiere begatteten, legte Jakob die Ruten in die Tröge, sodass die Tiere sie vor Augen hatten, wenn sie sich begatteten.42Bei den schwächlichen Tieren aber legte er sie nicht hin. So wurden die schwächlichen Labans, die kräftigen dagegen Jakobs Eigentum43und der Mann wurde überaus reich; er besaß eine Menge Schafe und Ziegen, Mägde und Knechte, Kamele und Esel.
1.Mose 30
Elberfelder Bibel
von SCM Verlag1Und als Rahel sah, dass sie dem Jakob nicht gebar, da war Rahel auf ihre Schwester eifersüchtig und sagte zu Jakob: Gib mir Kinder! Und wenn nicht, dann sterbe ich. (1Sam 1,10; Spr 30,16)2Da entbrannte Jakobs Zorn gegen Rahel, und er sagte: Bin ich an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht vorenthalten hat? (1Mo 50,19; 2Kön 5,7)3Sie sagte: Siehe, ⟨da ist⟩ meine Magd Bilha. Geh zu ihr ein, dass sie auf meinen Knien[1] gebiert und auch ich aus ihr erbaut werde! (1Mo 16,2; 1Mo 50,23)4Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau; und Jakob ging zu ihr ein. (1Mo 16,3)5Da wurde Bilha schwanger und gebar Jakob einen Sohn.6Rahel aber sagte: Gott hat mir Recht verschafft und auch auf meine Stimme gehört und mir einen Sohn gegeben. Darum gab sie ihm den Namen Dan[2].7Und Rahels Magd Bilha wurde noch einmal schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn.8Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft, ich habe auch gesiegt. Und sie gab ihm den Namen Naftali[3].9Und als Lea sah, dass sie aufhörte zu gebären, da nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zur Frau. (1Mo 16,3; 1Mo 29,35)10Und Silpa, die Magd Leas, gebar dem Jakob einen Sohn.11Da sagte Lea: Zum Glück[4]! Und sie gab ihm den Namen Gad[5].12Und Silpa, die Magd Leas, gebar dem Jakob einen zweiten Sohn.13Da sprach Lea: Zu meinem Glück! Denn glücklich preisen mich die Töchter. Und sie gab ihm den Namen Asser[6]. (Lk 1,48)14Und Ruben ging aus in den Tagen der Weizenernte und fand Dudaim[7] auf dem Feld; und er brachte sie seiner Mutter Lea. Da sagte Rahel zu Lea: Gib mir doch von den Dudaim[8] deines Sohnes! (Hl 7,14)15Sie aber sagte zu ihr: Ist es dir zu wenig, meinen Mann zu nehmen, dass du auch die Dudaim[9] meines Sohnes nehmen willst? Da sagte Rahel: So mag er denn diese Nacht bei dir liegen ⟨als Entgelt⟩ für die Dudaim[10] deines Sohnes.16Und als Jakob am Abend vom Feld kam, da ging Lea hinaus, ihm entgegen, und sagte: Zu mir sollst du eingehen, denn gekauft habe ich dich, gekauft mit den Dudaim[11] meines Sohnes. Da lag er in dieser Nacht bei ihr.17Und Gott hörte auf Lea, sodass sie schwanger wurde und dem Jakob einen fünften Sohn gebar.18Da sagte Lea: Gott hat ⟨mir⟩ meinen Lohn gegeben dafür, dass ich meinem Mann meine Magd gegeben habe. Und sie gab ihm den Namen Issaschar[12].19Und Lea wurde noch einmal schwanger und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn.20Da sagte Lea: Mir hat Gott ein schönes Geschenk geschenkt; diesmal wird mein Mann mich erheben[13], denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und sie gab ihm den Namen Sebulon[14]. (1Mo 29,34)21Und danach gebar sie eine Tochter und gab ihr den Namen Dina. (1Mo 34,1)22Und Gott dachte an Rahel, und Gott hörte auf sie und öffnete ihren Mutterleib. (1Mo 25,21; 1Sam 1,19)23Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Da sagte sie: Gott hat meine Schmach weggenommen. (Jes 4,1; Lk 1,25)24Und sie gab ihm den Namen Josef[15] und sagte: Der HERR füge mir einen anderen Sohn hinzu! (1Mo 35,17)
Jakobs listiger Vermögenserwerb
25Und es geschah, als Rahel den Josef geboren hatte, da sagte Jakob zu Laban: Entlass mich, dass ich an meinen Ort und in mein Land ziehe! (1Mo 28,15)26Gib mir meine Frauen und meine Kinder, für die ich dir gedient habe, damit ich ⟨weg⟩ziehe! Du selbst kennst ja meinen Dienst, mit dem ich dir gedient habe. (1Mo 29,20; 1Mo 31,6)27Laban aber sagte zu ihm: Wenn ich doch Gunst gefunden habe in deinen Augen – ich habe durch Wahrsagung erfahren, dass der HERR mich deinetwegen gesegnet hat[16]. (1Mo 39,5)28Und er sagte: Bestimme mir deinen Lohn, so will ich ihn ⟨dir⟩ geben! (1Mo 29,15)29Da sagte er zu ihm: Du weißt[17] ja selbst, wie ich dir gedient habe und was aus deinem Vieh bei mir geworden ist. (1Mo 31,38)30Denn wenig war, was du vor mir hattest, und es hat sich zu einer Menge ausgebreitet, und der HERR hat dich gesegnet, wohin mein Fuß trat[18]. Nun aber, wann soll ich auch für mein Haus schaffen?31Da sagte er: Was soll ich dir geben? Und Jakob sagte: Du sollst mir gar nichts geben; wenn du mir diese ⟨eine⟩ Sache zugestehst, dann will ich wieder deine Schafe weiden ⟨und⟩ hüten.32Ich will heute durch deine ganze Herde gehen und daraus aussondern jedes gesprenkelte und gefleckte Tier und jedes dunkelfarbige Tier[19] unter den Schafen und das Gefleckte und Gesprenkelte unter den Ziegen: Das sei mein Lohn! (1Mo 31,8)33Und meine Gerechtigkeit soll an einem künftigen Tag[20] für mich zeugen, wenn du herkommst wegen meines Lohnes vor dir: Alles, was nicht gesprenkelt und gefleckt ist unter den Ziegen und dunkelfarbig[21] unter den Schafen, das gelte als gestohlen bei mir.34Da sagte Laban: Siehe, es geschehe nach deinem Wort!35So sonderte er an jenem Tag die gestreiften und gefleckten Böcke aus und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen, alles, woran ⟨etwas⟩ Weißes war, und alles Dunkelfarbige[22] unter den Schafen, und gab sie in die Hand seiner Söhne.36Und er legte einen Weg von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob; und Jakob weidete die übrige Herde Labans.37Und Jakob nahm sich frische Stäbe von Storaxbaum[23], Mandelbaum und Platane und schälte an ihnen weiße Streifen heraus, indem er das Weiße, das an den Stäben war, bloßlegte.38Und er legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, in die Wassertränken, wohin die Tiere zum Trinken kamen, vor die Tiere hin; und sie waren brünstig, wenn sie zum Trinken kamen.39So waren die Tiere vor den Stäben brünstig, und die Tiere warfen gestreifte, gesprenkelte und gefleckte ⟨Lämmer⟩. (1Mo 31,9)40Und Jakob sonderte die Lämmer aus, und er richtete das Gesicht der Tiere auf das Gestreifte und alles Dunkelfarbige[24] unter den Tieren Labans; und so legte er eigene Herden an für sich besonders und tat sie nicht zu den Tieren Labans.41Und es geschah, sooft die kräftigen Tiere brünstig waren, legte Jakob die Stäbe vor die Augen der Tiere in die Tränkrinnen, damit sie bei den Stäben brünstig wurden;42wenn aber die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hin. So wurden die schwächlichen dem Laban ⟨zuteil⟩ und die kräftigen dem Jakob. (1Mo 31,12)43Und der Mann breitete sich mehr ⟨und⟩ mehr aus, und er bekam viele Tiere, Mägde und Knechte, Kamele und Esel. (1Mo 13,2)
1.Mose 30
Lutherbibel 2017
von Deutsche Bibelgesellschaft1Als Rahel sah, dass sie Jakob kein Kind gebar, beneidete sie ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder, wenn nicht, so sterbe ich.2Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich doch nicht Gott, der dir deines Leibes Frucht nicht geben will. (Ps 127,3)3Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha; geh zu ihr, dass sie auf meinem Schoß gebäre und ich doch durch sie zu Kindern komme. (1Mo 16,2)4So gab sie ihm Bilha, ihre Magd, zur Frau, und Jakob ging zu ihr.5Und Bilha ward schwanger und gebar Jakob einen Sohn.6Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und mich erhört und mir einen Sohn gegeben. Darum nannte sie ihn Dan.7Abermals ward Bilha, Rahels Magd, schwanger und gebar Jakob ihren zweiten Sohn.8Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich gekämpft mit meiner Schwester, und ich habe gesiegt. Und nannte ihn Naftali.9Als nun Lea sah, dass sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zur Frau.10Und Silpa, Leas Magd, gebar Jakob einen Sohn.11Da sprach Lea: Glück zu! Und nannte ihn Gad.12Danach gebar Silpa, Leas Magd, Jakob ihren zweiten Sohn.13Da sprach Lea: Wohl mir, denn mich werden selig preisen die Töchter. Und nannte ihn Asser.14Ruben ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Liebesäpfel auf dem Felde und brachte sie heim zu seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Liebesäpfeln deines Sohnes.15Sie antwortete: Hast du nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast, und willst auch die Liebesäpfel meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Wohlan, lass ihn diese Nacht bei dir schlafen für die Liebesäpfel deines Sohnes.16Als nun Jakob am Abend vom Felde kam, ging Lea hinaus ihm entgegen und sprach: Zu mir sollst du kommen, denn ich habe dich erkauft mit den Liebesäpfeln meines Sohnes. Und er schlief die Nacht bei ihr.17Und Gott erhörte Lea, und sie ward schwanger und gebar Jakob ihren fünften Sohn18und sprach: Gott hat mir gelohnt, dass ich meine Magd meinem Manne gegeben habe. Und nannte ihn Issachar.19Abermals ward Lea schwanger und gebar Jakob ihren sechsten Sohn20und sprach: Gott hat mich reich beschenkt; nun wird mein Mann mich ehren; denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und nannte ihn Sebulon.21Danach gebar sie eine Tochter, die nannte sie Dina.22Gott gedachte aber an Rahel und erhörte sie und machte sie fruchtbar. (1Sam 1,19)23Da ward sie schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen; (Jes 4,1; Lk 1,25)24und sie nannte ihn Josef und sprach: Der HERR wolle mir noch einen Sohn dazugeben! (1Mo 35,17)
Jakob kommt zu Reichtum
25Als nun Rahel den Josef geboren hatte, sprach Jakob zu Laban: Lass mich ziehen und reisen an meinen Ort und in mein Land.26Gib mir meine Frauen und meine Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich ziehe; denn du weißt, wie ich dir gedient habe. (1Mo 29,20; 1Mo 29,30; 1Mo 31,43)27Laban sprach zu ihm: Lass mich Gnade vor deinen Augen finden. Ich spüre, dass mich der HERR segnet um deinetwillen. (1Mo 39,5)28Bestimme den Lohn, den ich dir geben soll.29Er aber sprach zu ihm: Du weißt, wie ich dir gedient habe und was aus deinem Vieh geworden ist unter mir.30Du hattest wenig, ehe ich herkam; nun aber ist’s geworden zu einer großen Menge, und der HERR hat dich gesegnet auf jedem meiner Schritte. Und nun, wann soll ich auch für mein Haus sorgen?31Er aber sprach: Was soll ich dir denn geben? Jakob sprach: Du sollst mir gar nichts geben; sondern wenn du mir tun willst, was ich dir sage, so will ich deine Schafe wieder weiden und hüten.32Ich will heute durch alle deine Herden gehen und aussondern alle gefleckten und bunten Schafe und alle schwarzen Schafe und die bunten und gefleckten Ziegen. Was nun bunt und gefleckt sein wird, das soll mein Lohn sein.33So wird meine Redlichkeit morgen für mich zeugen, wenn du kommst wegen meines Lohnes: Was nicht gefleckt oder bunt unter den Ziegen und nicht schwarz sein wird unter den Lämmern, das gelte als von mir gestohlen.34Da sprach Laban: Wohlan, es sei, wie du gesagt hast.35Und er sonderte an jenem Tage aus die sprenkligen und bunten Böcke und alle gefleckten und bunten Ziegen, wo nur etwas Weißes daran war, und alles, was schwarz war unter den Lämmern, und tat’s unter die Hand seiner Söhne36und machte einen Raum, drei Tagereisen weit, zwischen sich und Jakob. Jakob aber weidete die übrigen Herden Labans.37Und Jakob nahm frische Stäbe von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte weiße Streifen daran aus, sodass an den Stäben das Weiße bloß wurde,38und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen, wo die Herden hinkommen mussten zu trinken. Und sie paarten sich, wenn sie zum Trinken kamen.39So empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklige, Gefleckte und Bunte.40Da sonderte Jakob die Lämmer aus, und er richtete den Blick der Tiere auf das Sprenklige und alles Schwarze in der Herde Labans. So machte er sich eigene Herden; die tat er nicht zu den Herden Labans.41Wenn sich aber die kräftigen Tiere paarten, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, dass sie über den Stäben empfingen.42Aber wenn die Tiere schwächlich waren, legte er sie nicht hinein. So wurden die schwächlichen Tiere dem Laban zuteil, aber die kräftigen dem Jakob.43Daher wurde der Mann über die Maßen reich, sodass er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.
1Als aber Rahel sah, dass sie dem Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder! Wenn nicht, so sterbe ich! (1Mo 35,16; 1Mo 37,11; Spr 14,30; 1Kor 3,3)2Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht versagt? (1Mo 31,36; 1Mo 50,19; 2Mo 32,19; 2Kön 5,7)3Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha, gehe zu ihr ein, dass sie in meinen Schoß gebäre und ich doch durch sie Nachkommen erhalte! (1Mo 16,2; Rut 4,11)4Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau, und Jakob ging zu ihr ein. (1Mo 46,25)5Bilha aber wurde schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn.6Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und meine Stimme erhört und mir einen Sohn gegeben! Darum gab sie ihm den Namen Dan. (1Mo 49,16; Ri 13,2; Ri 13,24)7Und Bilha, die Magd Rahels, wurde nochmals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. (1Mo 30,3)8Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gewonnen! Darum gab sie ihm den Namen Naphtali. (1Mo 32,29; 1Mo 35,25; 1Mo 49,21; Mt 4,13)9Als nun Lea sah, dass sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zur Frau. (1Mo 30,3)10Und Silpa, Leas Magd, gebar dem Jakob einen Sohn.11Da sprach Lea: Ich habe Glück! Und sie gab ihm den Namen Gad. (1Mo 49,19; 5Mo 33,20)12Danach gebar Silpa, Leas Magd, dem Jakob einen zweiten Sohn. (1Mo 30,13)13Da sprach Lea: Wohl mir! Die Töchter werden mich glücklich preisen! Und sie gab ihm den Namen Asser. (1Mo 49,20; 5Mo 33,24; Spr 31,28; Hl 6,9; Lk 1,48)14Ruben aber ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Alraunenfrüchte auf dem Feld und brachte sie heim zu seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir einen Teil der Alraunenfrüchte deines Sohnes! (Hl 7,14)15Sie antwortete ihr: Ist das nicht genug, dass du mir meinen Mann genommen hast? Und willst du auch die Alraunenfrüchte meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Er soll dafür diese Nacht bei dir schlafen zum Entgelt für die Alraunenfrüchte deines Sohnes! (4Mo 16,9; Jes 7,13)16Als nun Jakob am Abend vom Feld kam, ging ihm Lea entgegen und sprach: Du sollst zu mir kommen, denn ich habe dich erkauft um die Alraunenfrüchte meines Sohnes! Und er schlief in jener Nacht bei ihr.17Und Gott erhörte Lea, und sie wurde schwanger und gebar dem Jakob den fünften Sohn. (1Mo 30,22; 1Sam 1,20; 1Sam 1,27; Lk 1,13)18Da sprach Lea: Gott hat es mir gelohnt, dass ich meinem Mann meine Magd gegeben habe! Und sie gab ihm den Namen Issaschar. (1Mo 49,14; 5Mo 33,18; 1Chr 12,32)19Und Lea wurde noch einmal schwanger und gebar dem Jakob den sechsten Sohn. (1Mo 35,23)20Und Lea sprach: Gott hat mich mit einer guten Gabe beschenkt! Nun wird mein Mann wieder bei mir wohnen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren! Und sie gab ihm den Namen Sebulon. (1Mo 29,34; 1Mo 46,14; 1Mo 49,13; Ri 4,10; Ri 5,14; Ps 68,28)21Danach gebar sie eine Tochter, der sie den Namen Dina gab. (1Mo 34,1; 1Mo 46,15)22Aber Gott gedachte an Rahel, und Gott erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß. (1Mo 8,1; 1Mo 21,1; 1Mo 25,21; 1Sam 1,19; Ps 113,9; Ps 127,3)23Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen! (1Sam 1,6; 1Sam 1,20; Jes 4,1; Lk 1,24)24Und sie gab ihm den Namen Joseph und sprach: Der HERR wolle mir noch einen Sohn dazugeben! (1Mo 37,2; 1Mo 39,1; 1Mo 49,22)
Jakobs Reichtum nimmt zu
25Und es geschah, als Rahel den Joseph geboren hatte, da sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, dass ich an meinen Ort und in mein Land ziehe! (1Mo 27,45; 1Mo 28,15; Hebr 11,9; Hebr 11,15)26Gib mir meine Frauen und Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich gehen kann! Denn du weißt, welche Dienste ich dir geleistet habe. (1Mo 29,20; 1Mo 29,30; 1Mo 31,41)27Laban antwortete: Ach, dass ich doch in deinen Augen Gnade fände! Ich habe ja erfahren, dass der HERR mich um deinetwillen gesegnet hat. (1Mo 18,3; 1Mo 33,15; 1Mo 39,3; 1Mo 39,5; 1Mo 39,23; Ps 1,3; Jes 61,9)28Und er sprach: Bestimme mir deinen Lohn, so will ich ihn dir geben! (1Mo 29,15; 1Mo 29,19)29Jakob sprach: Du weißt, wie ich dir gedient habe, und was aus deinem Vieh unter meiner Pflege geworden ist. (1Mo 31,38; Mt 24,45; Tit 2,9; 1Petr 2,18)30Denn es war wenig, was du vor meiner Ankunft hattest; nun aber hat es sich gewaltig vermehrt, und der HERR hat dich gesegnet, seit ich hergekommen bin; und nun, wann soll ich auch für mein Haus sorgen? (1Tim 5,8)31Er sprach: Was soll ich dir denn geben? Jakob sprach: Du brauchst mir gar nichts zu geben! Wenn du mir nur das tun willst, so will ich deine Herden wieder weiden und hüten: (Rut 2,12)32Ich will heute durch alle deine Herden gehen, und du sollst daraus alle gesprenkelten und gefleckten Schafe absondern, auch alle schwarzen unter den Schafen und alle gefleckten und gesprenkelten Ziegen; und das soll mein Lohn sein. (1Mo 30,35; 1Mo 31,8; 1Mo 31,10)33So wird dann meine Gerechtigkeit für mich sprechen am künftigen Tag vor deinen Augen, wenn du wegen meines Lohnes kommst; alles, was bei mir weder gesprenkelt noch gefleckt ist unter den Ziegen und was nicht schwarz ist unter den Schafen, das soll als gestohlen gelten! (1Mo 31,37; 1Sam 26,23; 2Sam 22,21; Ps 18,25)34Da sprach Laban: Gut; es sei so, wie du gesagt hast! (1Kor 3,8)35Und er sonderte noch am gleichen Tag die gestreiften und gefleckten Böcke aus und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen, alles, woran etwas Weißes war, und alles, was schwarz war unter den Schafen, und er gab sie unter die Hand seiner Söhne. (1Mo 30,32; 1Mo 31,1; 1Mo 31,9)36Und er machte einen Abstand von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob; Jakob aber weidete die übrige Herde Labans. (1Mo 31,22; 2Mo 3,18; 2Mo 5,3; 2Mo 8,27)37Da nahm Jakob frische Ruten von Pappeln, Mandel- und Platanenbäumen und schälte weiße Streifen daran, indem er das Weiße an den Ruten bloßlegte. (1Mo 30,38; 1Mo 30,41)38Und er legte die Ruten, die er abgeschält hatte, in die Tränkrinnen, in die Wassertränken, wohin die Herde zum Trinken kam, gerade vor die Tiere hin. Sie waren aber brünstig, als sie zur Tränke kamen. (2Mo 2,16)39So empfingen die Herden angesichts der Ruten, und sie warfen Gestreifte, Gesprenkelte und Gefleckte. (1Mo 31,9)40Die Lämmer aber sonderte Jakob ab und richtete die Tiere gegen die Gefleckten und Schwarzen in der Herde Labans aus; und er machte sich besondere Herden und tat sie nicht zu Labans Tieren. (1Mo 30,32)41Und es geschah, jedes Mal, wenn die Zeit kam, wo die kräftigen Tiere brünstig wurden, legte Jakob die Ruten in die Tränkrinnen vor die Augen der Tiere, damit sie über den Ruten empfingen; (1Mo 30,37)42wenn aber die Schwachen brünstig wurden, legte er sie nicht hinein. So erhielt Laban die Schwachen und Jakob die Starken.43Und der Mann wurde außerordentlich reich und bekam viele Herden, Mägde und Knechte, Kamele und Esel. (1Mo 24,35; 1Mo 26,13; 1Mo 30,30; 1Mo 31,7; Pred 2,7)
1.Mose 30
King James Version
1And when Rachel saw that she bare Jacob no children, Rachel envied her sister; and said unto Jacob, Give me children, or else I die.2And Jacob' anger was kindled against Rachel: and he said, Am I in God' stead, who hath withheld from thee the fruit of the womb?3And she said, Behold my maid Bilhah, go in unto her; and she shall bear upon my knees, that I may also have children by her.4And she gave him Bilhah her handmaid to wife: and Jacob went in unto her.5And Bilhah conceived, and bare Jacob a son.6And Rachel said, God hath judged me, and hath also heard my voice, and hath given me a son: therefore called she his name Dan.7And Bilhah Rachel' maid conceived again, and bare Jacob a second son.8And Rachel said, With great wrestlings have I wrestled with my sister, and I have prevailed: and she called his name Naphtali.9When Leah saw that she had left bearing, she took Zilpah her maid, and gave her Jacob to wife.10And Zilpah Leah' maid bare Jacob a son.11And Leah said, A troop cometh: and she called his name Gad.12And Zilpah Leah' maid bare Jacob a second son.13And Leah said, Happy am I, for the daughters will call me blessed: and she called his name Asher.14And Reuben went in the days of wheat harvest, and found mandrakes in the field, and brought them unto his mother Leah. Then Rachel said to Leah, Give me, I pray thee, of thy son' mandrakes.15And she said unto her, Is it a small matter that thou hast taken my husband? and wouldest thou take away my son' mandrakes also? And Rachel said, Therefore he shall lie with thee to night for thy son' mandrakes.16And Jacob came out of the field in the evening, and Leah went out to meet him, and said, Thou must come in unto me; for surely I have hired thee with my son' mandrakes. And he lay with her that night.17And God hearkened unto Leah, and she conceived, and bare Jacob the fifth son.18And Leah said, God hath given me my hire, because I have given my maiden to my husband: and she called his name Issachar.19And Leah conceived again, and bare Jacob the sixth son.20And Leah said, God hath endued me with a good dowry; now will my husband dwell with me, because I have born him six sons: and she called his name Zebulun.21And afterwards she bare a daughter, and called her name Dinah.22And God remembered Rachel, and God hearkened to her, and opened her womb.23And she conceived, and bare a son; and said, God hath taken away my reproach:24And she called his name Joseph; and said, The LORD shall add to me another son.25And it came to pass, when Rachel had born Joseph, that Jacob said unto Laban, Send me away, that I may go unto mine own place, and to my country.26Give me my wives and my children, for whom I have served thee, and let me go: for thou knowest my service which I have done thee.27And Laban said unto him, I pray thee, if I have found favour in thine eyes, tarry: for I have learned by experience that the LORD hath blessed me for thy sake.28And he said, Appoint me thy wages, and I will give it .29And he said unto him, Thou knowest how I have served thee, and how thy cattle was with me.30For it was little which thou hadst before I came , and it is now increased unto a multitude; and the LORD hath blessed thee since my coming: and now when shall I provide for mine own house also?31And he said, What shall I give thee? And Jacob said, Thou shalt not give me any thing: if thou wilt do this thing for me, I will again feed and keep thy flock:32I will pass through all thy flock to day, removing from thence all the speckled and spotted cattle, and all the brown cattle among the sheep, and the spotted and speckled among the goats: and of such shall be my hire.33So shall my righteousness answer for me in time to come, when it shall come for my hire before thy face: every one that is not speckled and spotted among the goats, and brown among the sheep, that shall be counted stolen with me.34And Laban said, Behold, I would it might be according to thy word.35And he removed that day the he goats that were ringstraked and spotted, and all the she goats that were speckled and spotted, and every one that had some white in it, and all the brown among the sheep, and gave them into the hand of his sons.36And he set three days'journey betwixt himself and Jacob: and Jacob fed the rest of Laban' flocks.37And Jacob took him rods of green poplar, and of the hazel and chesnut tree; and pilled white strakes in them, and made the white appear which was in the rods.38And he set the rods which he had pilled before the flocks in the gutters in the watering troughs when the flocks came to drink, that they should conceive when they came to drink.39And the flocks conceived before the rods, and brought forth cattle ringstraked, speckled, and spotted.40And Jacob did separate the lambs, and set the faces of the flocks toward the ringstraked, and all the brown in the flock of Laban; and he put his own flocks by themselves, and put them not unto Laban' cattle.41And it came to pass, whensoever the stronger cattle did conceive, that Jacob laid the rods before the eyes of the cattle in the gutters, that they might conceive among the rods.42But when the cattle were feeble, he put them not in: so the feebler were Laban', and the stronger Jacob'.43And the man increased exceedingly, and had much cattle, and maidservants, and menservants, and camels, and asses.
1.Mose 30
New International Reader’s Version
von Biblica1Rachel saw that she wasn’t having any children by Jacob. So she became jealous of her sister. She said to Jacob, ‘Give me children, or I’ll die!’2Jacob became angry with her. He said, ‘Do you think I’m God? He’s the one who has kept you from having children.’3Then she said, ‘Here’s my servant Bilhah. Sleep with her so that she can have children for me. Then I too can have a family through her.’4So Rachel gave Jacob her servant Bilhah as a wife. Jacob slept with her.5And Bilhah became pregnant. She had a son by him.6Then Rachel said, ‘God has stood up for my rights. He has listened to my prayer and given me a son.’ So she named him Dan.7Rachel’s servant Bilhah became pregnant again. She had a second son by Jacob.8Then Rachel said, ‘I’ve had a great struggle with my sister. Now I’ve won.’ So she named him Naphtali.9Leah saw that she had stopped having children. So she gave her servant Zilpah to Jacob as a wife.10Leah’s servant Zilpah had a son by Jacob.11Then Leah said, ‘What good fortune!’ So she named him Gad.12Leah’s servant Zilpah had a second son by Jacob.13Then Leah said, ‘I’m so happy! The women will call me happy.’ So she named him Asher.14While the wheat harvest was being gathered, Reuben went out into the fields. He found some mandrake plants. He brought them to his mother Leah. Rachel said to Leah, ‘Please give me some of your son’s mandrakes.’15But Leah said to her, ‘Isn’t it enough that you took my husband away? Are you going to take my son’s mandrakes too?’ Rachel said, ‘All right. Jacob can sleep with you tonight if you give me your son’s mandrakes.’16Jacob came in from the fields that evening. Leah went out to meet him. ‘You have to sleep with me tonight,’ she said. ‘I’ve traded my son’s mandrakes for that time with you.’ So he slept with her that night.17God listened to Leah. She became pregnant and had a fifth son by Jacob.18Then Leah said, ‘God has rewarded me because I gave my female servant to my husband.’ So she named the boy Issachar.19Leah became pregnant again. She had a sixth son by Jacob.20Then Leah said, ‘God has given me a priceless gift. This time my husband will treat me with honour. I’ve had six sons by him.’ So she named the boy Zebulun.21Some time later she had a daughter. She named her Dinah.22Then God listened to Rachel. He showed concern for her. He made it possible for her to have children.23She became pregnant and had a son. Then she said, ‘God has taken away my shame.’24She said, ‘May the LORD give me another son.’ So she named him Joseph.
Jacob becomes the owner of large flocks
25After Rachel had Joseph, Jacob spoke to Laban. He said, ‘Send me on my way. I want to go back to my own home and country.26Give me my wives and children. I worked for you to get them. So I’ll be on my way. You know how much work I’ve done for you.’27But Laban said to him, ‘If you are pleased with me, stay here. I’ve discovered that the LORD has blessed me because of you.’28He continued, ‘Name your pay. I’ll give it to you.’29Jacob said to him, ‘You know how hard I’ve worked for you. You know that your livestock has done better under my care.30You had only a little before I came. But that little has become a lot. The LORD has blessed you everywhere I’ve been. But when can I do something for my own family?’31‘What should I give you?’ Laban asked. ‘Don’t give me anything,’ Jacob replied. ‘Just do one thing for me. Then I’ll go on taking care of your flocks and watching over them.32Let me go through all your flocks today. Let me remove every speckled or spotted sheep. Let me remove every dark-coloured lamb. Let me remove every speckled or spotted goat. They will be my pay.33My honesty will be a witness about me in days to come. It will be a witness every time you check on what you have paid me. Suppose I have a goat that doesn’t have speckles or spots. Or suppose I have a lamb that isn’t dark coloured. Then it will be considered stolen.’34‘I agree’, said Laban. ‘Let’s do what you have said.’35That same day Laban removed all the male goats that had stripes or spots. He removed all the female goats that had speckles or spots. They were the ones that had white on them. He also removed all the dark-coloured lambs. He had his sons take care of them.36Then he put a journey of three days between himself and Jacob. But Jacob continued to take care of the rest of Laban’s flocks.37Jacob took freshly cut branches from poplar, almond and plane trees. He made white stripes on the branches by peeling off their bark.38Then he placed the peeled branches in all the stone tubs where the animals drank water. He placed them there so they would be right in front of the flocks when they came to drink. The flocks were ready to mate when they came to drink.39So they mated in front of the branches. And the flocks gave birth to striped, speckled or spotted little ones.40Jacob put the little ones of the flock to one side by themselves. But he made the older ones face the striped and dark-coloured animals that belonged to Laban. In that way, he made separate flocks for himself. He didn’t put them with Laban’s animals.41Every time the stronger females were ready to mate, Jacob would place the branches in the stone tubs. He would place them in front of the animals so they would mate near the branches.42But if the animals were weak, he wouldn’t place the branches there. So the weak animals went to Laban. And the strong ones went to Jacob.43That’s how Jacob became very rich. He became the owner of large flocks. He also had many male and female servants. And he had many camels and donkeys.
1.Mose 30
Bible Kralická
1Viduci pak Ráchel, že by nerodila Jákobovi, záviděla sestře své, a řekla Jákobovi: Dej mi syny; pakli nedáš, umru.2Pročež rozhněval se velmi Jákob na Ráchel, a řekl: Zdali já jsem za Boha, kterýžť nedal plodu života?3Řekla ona: Hle, děvka má Bála; vejdi k ní, aby rodila na kolena má, a budu míti já také syny z ní.4I dala mu Bálu děvku svou za ženu; a všel k ní Jákob.5Tedy počavši Bála, porodila Jákobovi syna.6I řekla Ráchel: Soudil Bůh při mou, a uslyšel také hlas můj, a dal mi syna. Protož nazvala jméno jeho Dan.7Opět počavši Bála, děvka Ráchel, porodila syna druhého Jákobovi.8I řekla Ráchel: Tuhé jsem odpory měla s sestrou svou, a všakť jsem přemohla. A nazvala jméno jeho Neftalím.9Viduci pak Lía, že by přestala roditi, vzala Zelfu děvku svou, a dala ji Jákobovi za ženu.10A porodila Zelfa, děvka Líe, Jákobovi syna.11Protož řekla Lía: Již přišel zástup. A nazvala jméno jeho Gád.12Porodila také Zelfa děvka Líe syna druhého Jákobovi.13A řekla Lía: To na mé štěstí; nebo šťastnou mne nazývati budou ženy. A nazvala jméno jeho Asser.14Vyšel pak Ruben v čas žně pšeničné, a nalezl pěkná jablečka na poli, a přinesl je Líe matce své. I řekla Ráchel Líe: Dej mi, prosím, těch jableček syna svého.15Jížto ona odpověděla: Máloť se snad zdá, že jsi vzala muže mého; chceš také užívati jableček syna mého? I řekla Ráchel: Nechažť tedy spí s tebou této noci za jablečka syna tvého.16Když pak navracoval se Jákob s pole večer, vyšla Lía proti němu, a řekla: Ke mně vejdeš; nebo ze mzdy najala jsem tě za jablečka syna svého. I spal s ní té noci.17A uslyšel Bůh Líu; kterážto počala a porodila Jákobovi syna pátého.18I řekla Lía: Dal mi Bůh mzdu mou, i potom, když jsem dala děvku svou muži svému. Pročež nazvala jméno jeho Izachar.19A počala opět Lía, a porodila šestého syna Jákobovi.20I řekla Lía: Obdařil mne Bůh darem dobrým; již nyní bydliti bude se mnou muž můj, nebo porodila jsem mu šest synů. A nazvala jméno jeho Zabulon.21Potom porodila dceru; a nazvala jméno její Dína.22A rozpomenuv se Bůh na Ráchel,uslyšel jí, a otevřel život její.23Tedy počala a porodila syna, a řekla: Odjal Bůh pohanění mé.24A nazvala jméno jeho Jozef, řkuci: Přidejž mi Hospodin syna jiného.25Stalo se pak, když porodila Ráchel Jozefa, řekl Jákob Lábanovi: Propusť mne, ať odejdu na místo své a do země své.26Dej mi ženy mé a dítky mé, za kteréž jsem sloužil tobě, ať odejdu; nebo ty znáš službu mou, kterouž jsem sloužil tobě.27I řekl mu Lában: Jestliže nyní nalezl jsem milost před očima tvýma, zůstaň se mnou, nebo v skutku jsem poznal, že požehnal mi Hospodin pro tebe.28Řekl také: Oznam mi ze jména mzdu svou a dámť ji.29Jemužto odpověděl: Ty víš, jak jsem sloužil tobě, a jaký byl dobytek tvůj při mně.30Nebo to málo, kteréž jsi měl přede mnou, zrostlo velmi, a požehnalť Hospodin, jakž jsem k tobě nohou vkročil. A nyní, kdy pak já své hospodářství opatrovati budu?31A řekl: Coť mám dáti? Odpověděl Jákob: Nedávej mi nic. Jestliže mi učiníš toto, zase pásti budu a ostříhati dobytka tvého:32Projdu skrze všecka stáda tvá dnes, vyměšuje z nich každé dobytče peřesté a strakaté, a každé dobytče načernalé mezi ovcemi, a strakaté a peřesté mezi kozami; a takové budou mzda má.33A osvědčena potom bude spravedlnost má před tebou, když přijde na mzdu mou: Cožkoli nebude peřestého, neb strakatého mezi kozami, a načernalého mezi ovcemi, za krádež bude mi to počteno.34I řekl Lában: Hle, ó by tak bylo, jakž jsi mluvil.35A odloučil toho dne kozly přepásané na nohách a strakaté, a všecky kozy peřesté a strakaté, všecko, na čemž byla místa bílá, všecko také načernalé mezi dobytkem, a dal v ruce synů svých.36Uložil pak mezi sebou a Jákobem místo vzdálí tří dní cesty; a Jákob pásl ostatek dobytka Lábanova.37Nabral pak sobě Jákob prutů topolových zelených, a lískových a kaštanových; a poobloupil s nich po místech kůru až do bělosti, kteráž byla na prutech.38A nakladl těch prutů tak obloupených do žlábků a koryt, (v nichž bývá voda, k nimž přicházel dobytek, aby pil), proti dobytku, aby počínaly, když by přicházely píti.39I počínaly ovce, hledíce na ty pruty, a rodily jehňata přepásaná na nohách, a peřestá i strakatá.40Potom ta jehňata odloučil Jákob, a dobytek stáda Lábanova obrátil tváří k těm přepásaným na nohách, a ke všemu načernalému; a své stádo postavil obzvlášť, a neobrátil ho k stádu Lábanovu.41A bylo, že kdyžkoli silnější připouštíny bývaly, kladl Jákob ty pruty před oči ovcem do koryt, aby počínaly, hledíce na pruty.42Když pak pozdní dobytek připouštín býval, nekladl jich; a tak býval pozdní Lábanův a ranný Jákobův.43Vzrostl tedy muž ten náramně velmi, a měl dobytka mnoho, děvek i služebníků, velbloudů i oslů.
1.Mose 30
Bible, překlad 21. století
von Biblion1Když Ráchel viděla, že Jákobovi nerodí děti, záviděla své sestře a řekla Jákobovi: „Dej mi syny, nebo umřu!“2Jákob se však na Ráchel rozhněval: „Máš mě snad za Boha, který ti nedopřál plod života?“3„Zde je má děvečka Bilha,“ řekla mu. „Spi s ní, ať rodí na můj klín. Tak získám syny skrze ni.“4A tak mu dala svou otrokyni Bilhu za ženu. Jákob s ní spal5a Bilha počala a porodila mu syna.6Tehdy Ráchel řekla: „Bůh mne rozsoudil – vyslyšel můj hlas a dal mi syna!“ Proto mu dala jméno Dan, Soudce.7Ráchelina otrokyně Bilha pak počala znovu a porodila Jákobovi druhého syna.8Tehdy Ráchel řekla: „Vedla jsem se sestrou Boží boje a zvítězila jsem!“ A tak mu dala jméno Neftalí, Můj boj.9Když Léa viděla, že přestala rodit, vzala svou otrokyni Zilpu a dala ji Jákobovi za ženu.10Její otrokyně Zilpa potom Jákobovi porodila syna.11Léa řekla: „Přišlo mé štěstí!“ a dala mu jméno Gád, Štěstí.[1]12A když Léina otrokyně Zilpa porodila Jákobovi druhého syna,13Léa řekla: „To je pro mé blaho! Ženy mi budou blahopřát!“ Dala mu tedy jméno Ašer, Blažený.14Jednou, v době pšeničné sklizně, vyšel Ruben na pole, nalezl milostná jablíčka mandragory a přinesl je své matce Lée. Ráchel tehdy Lée řekla: „Dej mi prosím trochu těch milostných jablíček, co našel tvůj syn.“15Ta jí však odpověděla: „Nestačí, žes mi vzala manžela? Teď mi chceš vzít ještě milostná jablíčka, která mám od syna?“ „Tak dobře,“ odvětila Ráchel. „Nechám ho dnes v noci spát s tebou výměnou za milostná jablíčka od tvého syna.“16Když se pak Jákob večer vracel z pole, vyšla mu Léa naproti se slovy: „Musíš spát se mnou! Dostala jsem tě odměnou za mandragoru od svého syna.“ A tak té noci spal s ní.17A Bůh Léu vyslyšel: počala a porodila Jákobovi pátého syna.18Tehdy řekla: „Bůh mě odměnil za to, že jsem svému muži dala svou otrokyni!“ A tak mu dala jméno Isachar, Odměna.19Potom Léa počala znovu a porodila Jákobovi šestého syna.20Tehdy řekla: „Bůh mne obdařil vzácným darem! Konečně mě můj manžel bude mít v úctě, vždyť jsem mu porodila šest synů!“ Dala mu tedy jméno Zabulon, Úcta.21Potom porodila dceru a dala jí jméno Dína, Spravedlnost.22Bůh však pamatoval i na Ráchel; vyslyšel ji a otevřel její lůno.23Počala tedy, a když porodila syna, řekla: „Bůh mě zbavil mé hanby!“24A tak mu dala jméno Josef, Přídavek, neboť řekla: „Kéž mi Hospodin přidá dalšího syna!“
Jákobovo zbohatnutí
25Když Ráchel Jákobovi porodila Josefa, řekl Jákob Lábanovi: „Propusť mě, ať se vrátím domů do své země.26Dej mi mé ženy a mé děti, za něž jsem ti sloužil, a nech mě odejít. Víš přece, jakou službu jsem ti odvedl.“27Lában mu odpověděl: „Laskavě prosím, zůstaň se mnou. Zjistil jsem, že mi Hospodin kvůli tobě požehnal.“28A dodal: „Dám ti odměnu, o jakou si řekneš.“29Jákob mu na to odpověděl: „Sám víš, jak jsem ti sloužil a jak se tvému dobytku se mnou dařilo.30To málo, co jsi měl, než jsem přišel, se nesmírně rozrostlo, protože ti po mém příchodu Hospodin požehnal. Kdy se už budu moci starat také o svůj vlastní dům?“31Lában řekl: „Co ti mám dát?“ „Nedávej mi nic,“ odpověděl Jákob. „Budu znovu pást a střežit tvá stáda, uděláš-li pro mě toto:32Projdu dnes všechen tvůj dobytek a vyřadím z něj každé skvrnité a strakaté mládě, každé načernalé jehně a každé strakaté a skvrnité kůzle. To bude má odměna.33Má poctivost se v budoucnu prokáže takto: Až přijdeš přehlédnout mou odměnu, ať se mi každé kůzle, jež nebude skvrnité nebo strakaté, a každé jehně, jež nebude načernalé, počítá za krádež.?34Lában tedy řekl: „Dobrá, ať je po tvém.“35Ještě téhož dne však vyřadil pruhované a strakaté kozly, všechny skvrnité a strakaté kozy, všechno, co mělo bílé skvrny, i všechna načernalá jehňata, svěřil je do rukou svých synů36a vzdálil se od Jákoba na tři dny cesty daleko. A tak Jákob pásl zbytek Lábanova dobytka.37Jákob si tenkrát vzal čerstvé topolové, mandloňové a platanové pruty, oloupal z nich proužky kůry, a tak odkryl bílé jádro prutů.38Potom ty oloupané pruty kladl před dobytek do žlabů, totiž do koryt na vodu, k nimž zvířata přicházela pít a kde se pářila.39Zvířata, jež se pářila před těmi pruty pak vrhala pruhovaná, skvrnitá a strakatá mláďata.40Jákob ta jehňata odděloval a v Lábanově stádě obracel dobytek směrem k pruhovaným i všem načernalým kusům. Tak si Jákob pořídil svá vlastní stáda a ta nestavěl k Lábanovým zvířatům.41A kdykoli se pářily statné kusy, Jákob jim před oči do žlabů kladl ty pruty, aby se pářily před pruty.42Když však byla zvířata neduživá, pruty nekladl. A tak byl Lábanův dobytek neduživý, ale Jákobův statný.43Takto se ten muž nesmírně rozmohl, takže měl množství stád, otrokyň, otroků, velbloudů i oslů.