1.Mose 24

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Abraham war alt und hochbetagt; der HERR hatte Abraham in allem gesegnet.2 Da sagte Abraham zu seinem Knecht, dem Ältesten seines Hauses, der alles verwaltete, was ihm gehörte: Leg deine Hand unter meine Hüfte![1] (1Mo 47,29)3 Ich will dir einen Eid beim HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, abnehmen, dass du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nimmst, in deren Mitte ich wohne.4 Du sollst vielmehr in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen und eine Frau für meinen Sohn Isaak holen.5 Der Knecht entgegnete ihm: Vielleicht will aber die Frau mir gar nicht hierher in dieses Land folgen. Soll ich dann deinen Sohn in das Land zurückbringen, aus dem du ausgewandert bist? (1Mo 12,1)6 Hüte dich, antwortete ihm Abraham, meinen Sohn dorthin zurückzubringen!7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Verwandtschaft herausgenommen hat, der zu mir gesagt und mir geschworen hat: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land!, er wird seinen Engel vor dir hersenden und so wirst du von dort eine Frau für meinen Sohn mitbringen. (1Mo 13,14; 1Mo 15,17)8 Wenn dir aber die Frau nicht folgen will, dann bist du von dem Eid, den du mir geleistet hast, entbunden. Aber meinen Sohn darfst du auf keinen Fall dorthin zurückbringen.9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte seines Herrn Abraham und leistete ihm einen Eid darauf.10 Der Knecht nahm zehn von den Kamelen seines Herrn und machte sich mit allerlei kostbaren Sachen aus dem Besitz seines Herrn auf die Reise. Er brach auf und zog nach Mesopotamien in die Stadt Nahors.11 Vor der Stadt ließ er die Kamele am Brunnen lagern. Es war gegen Abend, um die Zeit, da die Frauen herauskommen, um Wasser zu schöpfen. (2Mo 2,16; 1Sam 9,11)12 Er sagte: HERR, Gott meines Herrn Abraham, lass mich heute Glück haben und erweise meinem Herrn Abraham Huld!13 Siehe, ich stehe an der Quelle und die Töchter der Stadtbewohner werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen.14 Das Mädchen, zu dem ich dann sage: Reich mir doch deinen Krug zum Trinken! und das antwortet: Trink nur, auch deine Kamele will ich tränken!, sie soll es sein, die du für deinen Knecht Isaak bestimmt hast. Daran werde ich erkennen, dass du meinem Herrn Huld erweist.15 Kaum hatte er aufgehört zu sprechen, siehe, da kam auch schon Rebekka heraus. Sie war dem Betuël geboren worden, dem Sohn der Milka, der Frau des Nahor, des Bruders Abrahams. Sie trug ihren Krug auf ihrer Schulter. (1Mo 11,27)16 Das Mädchen sah sehr schön aus, eine Jungfrau, die noch kein Mann erkannt hatte. Sie stieg zur Quelle hinab, füllte ihren Krug und kam herauf.17 Da lief der Knecht auf sie zu und sagte: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken!18 Trink nur, mein Herr!, antwortete sie, ließ geschwind den Krug auf ihre Hand herab und gab ihm zu trinken.19 Nachdem sie ihm zu trinken gegeben hatte, sagte sie: Auch für deine Kamele will ich schöpfen, bis sie sich satt getrunken haben.20 Geschwind leerte sie ihren Krug an der Tränke und lief noch einmal an den Brunnen zum Schöpfen. So schöpfte sie für alle Kamele.21 Der Mann schaute ihr schweigend zu, um zu erkennen, ob der HERR seinen Weg gelingen ließe oder nicht.22 Als die Kamele sich satt getrunken hatten, nahm der Mann einen goldenen Nasenring, einen halben Schekel schwer, und zwei goldene Spangen für ihre Handgelenke, zehn Goldschekel schwer.23 Und er sagte: Wessen Tochter bist du? Sag mir doch, ob im Haus deines Vaters für uns Platz zum Übernachten ist!24 Sie antwortete ihm: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka und des Nahor. (1Mo 22,23)25 Weiter sagte sie zu ihm: Stroh und Futter haben wir reichlich, auch Platz zum Übernachten.26 Da verneigte sich der Mann, warf sich vor dem HERRN nieder27 und sagte: Gepriesen sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der meinem Herrn Huld und Treue nicht verweigert hat. Mich hat der HERR geradewegs zum Haus der Brüder meines Herrn geführt.28 Das Mädchen lief weg und erzählte im Haus seiner Mutter, was vorgefallen war.29 Rebekka hatte einen Bruder namens Laban. Laban eilte zu dem Mann hinaus an die Quelle.30 Als er nämlich den Nasenring und an den Handgelenken seiner Schwester die Spangen sah und als er die Worte seiner Schwester Rebekka hörte, wie sie sagte: So und so hat der Mann zu mir geredet, begab er sich zu dem Mann und siehe, der stand bei den Kamelen an der Quelle.31 Laban sagte zu ihm: Komm, du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du hier draußen? Ich habe das Haus aufgeräumt und für die Kamele Platz gemacht.32 Da ging der Mann mit ins Haus. Man schirrte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter. Für ihn und die Männer in seiner Begleitung brachte man Wasser zum Füßewaschen.33 Als man ihm zu essen vorsetzte, sagte er: Ich esse nicht, bevor ich nicht mein Anliegen vorgebracht habe. Sie antworteten: Rede!34 Da berichtete er: Ein Knecht Abrahams bin ich.35 Der HERR hat meinen Herrn reichlich gesegnet, sodass er zu großem Vermögen gekommen ist. Er hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben.36 Sara, die Frau meines Herrn, hat meinem Herrn noch in ihrem Alter einen Sohn geboren. Ihm hat er alles übergeben, was ihm gehört.37 Mein Herr hat mir den Eid abgenommen: Du darfst für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nehmen, in deren Land ich wohne.38 Reise vielmehr zum Haus meines Vaters und zu meiner Sippe und hol eine Frau für meinen Sohn!39 Ich entgegnete meinem Herrn: Vielleicht will aber die Frau nicht mitkommen.40 Darauf antwortete er mir: Der HERR, vor dem ich meinen Weg gegangen bin, wird dir seinen Engel mitschicken und deine Reise gelingen lassen. Du wirst schon eine Frau für meinen Sohn mitbringen aus meiner Sippe, aus dem Haus meines Vaters.41 Von dem Eid, den du mir geleistet hast, sollst du dann entbunden sein, wenn du zu meiner Sippe kommst und sie dir keine Frau geben. In diesem Fall bist du von dem Eid, den du mir geleistet hast, entbunden.42 So kam ich heute an die Quelle und sagte: HERR, Gott meines Herrn Abraham, lass doch meinen Weg gelingen, auf dem ich mich befinde.43 Siehe, ich stehe nun an der Quelle. Kommt ein Mädchen aus der Stadt heraus, um Wasser zu schöpfen, dann will ich sagen: Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!44 Sagt sie zu mir: Trink nur! Auch für deine Kamele will ich schöpfen!, so soll es die Frau sein, die der HERR für den Sohn meines Herrn bestimmt hat.45 Kaum hatte ich so zu mir gesagt, kam auch schon Rebekka mit dem Krug auf der Schulter heraus, stieg zur Quelle hinunter und schöpfte. Ich redete sie an: Gib mir doch zu trinken!46 Da setzte sie geschwind ihren Krug ab und sagte: Trink nur! Auch deine Kamele will ich tränken. Ich trank und sie gab auch den Kamelen zu trinken.47 Als ich sie fragte: Wessen Tochter bist du?, antwortete sie: Die Tochter Betuëls, des Sohnes Nahors, den ihm Milka gebar. Da legte ich ihr den Ring an die Nase und die Spangen an ihre Handgelenke.48 Ich verneigte mich, warf mich vor dem HERRN nieder und pries den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich in Treue hierher geführt hat, um die Tochter des Bruders meines Herrn für dessen Sohn zu holen.49 Jetzt aber sagt mir, ob ihr geneigt seid, meinem Herrn Huld und Treue zu erweisen. Wenn nicht, so gebt mir ebenfalls Bescheid, damit ich mich dann anderswohin wende.50 Daraufhin antworteten Laban und Betuël und sagten: Die Sache ist vom HERRN ausgegangen. Wir können dir dazu nichts sagen, weder Böses noch Gutes.51 Siehe, Rebekka steht vor dir. Nimm sie und geh! Sie soll die Frau des Sohnes deines Herrn werden, wie der HERR es gefügt hat.52 Als der Knecht Abrahams ihre Antwort hörte, warf er sich vor dem HERRN zur Erde nieder.53 Dann holte der Knecht Sachen aus Silber und Gold und Kleider hervor und schenkte sie Rebekka. Auch ihrem Bruder und ihrer Mutter überreichte er kostbare Geschenke.54 Er und die Männer seiner Begleitung aßen und tranken und blieben über Nacht. Als sie am Morgen aufstanden, sagte der Knecht: Entlasst mich jetzt zu meinem Herrn!55 Der Bruder Rebekkas und ihre Mutter antworteten: Das Mädchen soll noch einige Tage bei uns bleiben, etwa zehn Tage, dann mag sie sich auf die Reise begeben.[2]56 Haltet mich nicht zurück, antwortete er ihnen, da der HERR meinen Weg gelingen ließ! So entlasst mich denn, dass ich zu meinem Herrn gehe!57 Sie entgegneten: Wir wollen das Mädchen rufen und es selbst fragen.58 Sie riefen Rebekka und fragten sie: Willst du mit diesem Mann ziehen? Ja, antwortete sie.59 Da ließen sie ihre Schwester Rebekka und ihre Amme mit dem Knecht Abrahams und seinen Leuten ziehen.60 Sie segneten Rebekka und sagten zu ihr: Du, unsere Schwester, werde Mutter von tausendmal Zehntausend! / Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. (1Mo 22,17)61 Rebekka brach mit ihren Mägden auf. Sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann. Der Knecht nahm Rebekka mit und trat die Rückreise an.62 Isaak war von einem Gang zum Brunnen Lahai-Roï gekommen. Er wohnte im Land des Negeb.[3] (1Mo 16,14)63 Isaak ging hinaus, um sich beim Anbruch des Abends auf dem Feld zu beschäftigen. Er erhob seine Augen und schaute hin, siehe, da kamen Kamele daher.64 Auch Rebekka erhob ihre Augen und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter65 und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.66 Der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.67 Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Er nahm sie zu sich und sie wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und tröstete sich so über den Verlust seiner Mutter.

1.Mose 24

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Und Abraham war alt, hochbetagt, und der HERR hatte Abraham in allem gesegnet. (1Mo 12,2; 1Mo 13,2; 1Mo 18,11; Jes 51,2)2 Da sagte Abraham zu seinem Knecht, dem Ältesten seines Hauses, der alles verwaltete, was er hatte: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte[1]! (1Mo 47,29)3 Ich will dich schwören lassen bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, dass du meinem Sohn nicht eine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nimmst, in deren Mitte ich wohne. (1Mo 14,19; 1Mo 28,1; 1Mo 34,9; 2Mo 34,16; 5Mo 6,13; 5Mo 7,3; Jos 2,12; 1Sam 30,15; Esr 5,11; 2Kor 6,14)4 Sondern du sollst in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen und ⟨dort⟩ eine Frau für meinen Sohn, für Isaak, nehmen! (1Mo 28,2; Ri 14,3)5 Der Knecht aber sagte zu ihm: Vielleicht wird die Frau mir nicht in dieses Land folgen wollen. Soll ich dann deinen Sohn in das Land zurückbringen, aus dem du ausgezogen bist?6 Da sagte Abraham zu ihm: Nimm dich in Acht, dass du meinen Sohn nicht dorthin zurückbringst!7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Verwandtschaft genommen und der zu mir geredet und der mir dies geschworen hat: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben, der wird seinen Engel vor dir hersenden, dass du eine Frau für meinen Sohn von dort holst. (1Mo 12,1; 1Mo 12,7; 1Mo 24,40; 2Mo 23,20; 2Mo 33,2; Jon 1,9; Apg 7,5)8 Wenn aber die Frau dir nicht folgen will, so bist du frei von diesem Schwur[2]. Nur sollst du meinen Sohn nicht dorthin zurückbringen! (Jos 2,17)9 Und der Knecht legte seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm ⟨in Hinsicht⟩ auf dieses Wort[3].10 Dann nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und ⟨nahm⟩ allerlei Gut seines Herrn mit sich. Und er machte sich auf und zog nach Aram-Naharajim[4], zu der Stadt Nahors. (1Mo 11,26; 1Mo 22,20; Ri 3,8)11 Und er ließ die Kamele niederknien draußen vor der Stadt am Wasserbrunnen um die Abendzeit, zur Zeit, da die Schöpferinnen herauskommen. (1Mo 29,2; 2Mo 2,16; 1Sam 9,11)12 Und er sagte: HERR, Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute begegnen, und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! (1Mo 32,10; Ps 37,5)13 Siehe, ich stehe an der Wasserquelle, und die Töchter der Leute der Stadt kommen heraus, um Wasser zu schöpfen.14 Möge es nun geschehen: Das Mädchen, zu dem ich sagen werde: »Neige doch deinen Krug, dass ich trinke!«, und das ⟨dann⟩ sagt: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken«, das ⟨soll es sein, das⟩ du für deinen Knecht Isaak bestimmt hast! Und daran werde ich erkennen, dass du an meinem Herrn Gnade erwiesen hast. (Ri 6,37; 1Sam 14,10)15 Und es geschah – er hatte noch nicht ausgeredet –, und siehe, da kam Rebekka heraus, die dem Betuël geboren war, dem Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams; ⟨sie trug⟩ ihren Krug auf ihrer Schulter. (1Mo 11,29; 1Mo 22,23; Jes 65,24)16 Und das Mädchen war sehr schön von Aussehen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Sie stieg zur Quelle hinab, füllte ihren Krug und stieg ⟨wieder⟩ herauf. (1Mo 12,11)17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sagte: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug schlürfen!18 Und sie sagte: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie ihren Krug auf ihre Hand herunter und gab ihm zu trinken.19 Und als sie ihm genug zu trinken gegeben hatte, sagte sie: Auch für deine Kamele will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben.20 Und sie eilte und goss ihren Krug aus in die Tränkrinne, lief noch einmal zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte so für alle seine Kamele.21 Der Mann aber sah ihr zu, schweigend, um zu erkennen, ob der HERR seine Reise würde gelingen lassen oder nicht.22 Und es geschah, als die Kamele genug getrunken hatten, da nahm der Mann einen goldenen Ring[5], ein halber Schekel sein Gewicht, und zwei Spangen für ihre Handgelenke, zehn ⟨Schekel⟩ Gold ihr Gewicht; (Hes 16,11)23 und er sagte: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Gibt es im Haus deines Vaters Platz für uns zu übernachten?24 Da sagte sie zu ihm: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. (1Mo 11,29)25 Und sie sagte ⟨weiter⟩ zu ihm: Sowohl Stroh als auch Futter ist bei uns in Menge, auch Platz zum Übernachten.26 Da verneigte sich der Mann und warf sich nieder vor dem HERRN (1Mo 24,52; 2Mo 4,31; Ri 7,15; 2Chr 20,18)27 und sprach: Gepriesen[6] sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue gegenüber meinem Herrn nicht hat aufhören lassen! Mich hat der HERR den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt. (1Mo 32,11; 2Mo 34,6)28 Das Mädchen aber lief und berichtete diese Dinge dem Haus ihrer Mutter.29 Nun hatte Rebekka einen Bruder und Laban war sein Name. Und Laban lief zu dem Mann hinaus an die Quelle. (1Mo 27,43; 1Mo 28,2; 1Mo 29,5)30 Und es geschah, als er den Ring[7] sah und die Spangen an den Handgelenken seiner Schwester und als er die Worte seiner Schwester Rebekka hörte, die sagte: »So hat der Mann zu mir geredet«, da kam er zu dem Mann; und siehe, er stand ⟨noch⟩ bei den Kamelen an der Quelle.31 Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du draußen? Habe ich doch schon das Haus aufgeräumt, und ⟨auch⟩ für die Kamele ist Platz da. (1Mo 26,29)32 Da kam der Mann ins Haus; und man sattelte die Kamele ab und gab den Kamelen Stroh und Futter, ⟨ihm⟩ aber Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die bei ihm waren. (1Mo 18,4; 1Mo 29,13)33 Dann wurde ihm zu essen vorgesetzt. Er aber sagte: Ich will nicht essen, bis ich meine Worte geredet habe. Und er sagte: Rede!34 Da sagte er: Ich bin Abrahams Knecht.35 Der HERR hat meinen Herrn sehr gesegnet, sodass er groß geworden ist. Er hat ihm Schafe und Rinder gegeben, Silber und Gold, dazu Knechte und Mägde, Kamele und Esel. (1Mo 12,2; 1Mo 13,2; 1Mo 25,11; Hi 1,3; Spr 10,22)36 Und Sara, die Frau meines Herrn, hat meinem Herrn einen Sohn geboren, nachdem sie schon alt geworden war; dem hat er alles, was er hat, übergeben. (1Mo 18,11; 1Mo 25,5)37 Mein Herr aber hat mich schwören lassen und gesagt: Du sollst für meinen Sohn nicht eine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nehmen, in deren Land ich wohne;38 [8] sondern zu dem Haus meines Vaters und zu meiner Sippe sollst du gehen und ⟨dort⟩ für meinen Sohn eine Frau nehmen![9]39 Und ich sagte zu meinem Herrn: Vielleicht will die Frau mir nicht folgen.40 Da sagte er zu mir: Der HERR, vor dessen Angesicht ich gelebt habe[10], wird seinen Engel mit dir senden und wird deine Reise gelingen lassen, dass du für meinen Sohn eine Frau aus meiner Sippe und aus dem Haus meines Vaters nimmst. (1Mo 17,1; 1Mo 24,7; 1Mo 48,15; 1Kön 3,6)41 Dann bist du frei von dem Schwur[11]: Wenn du zu meiner Sippe kommst und wenn sie sie dir nicht geben, dann bist du entlastet von dem Schwur[12].42 So kam ich heute zu der Quelle und sprach: HERR, Gott meines Herrn Abraham, wenn du doch Gelingen geben wolltest zu meinem Weg, auf dem ich gehe!43 Siehe, ich stehe bei der Wasserquelle. Möge es nun geschehen, dass das Mädchen, das herauskommt, um zu schöpfen, und zu dem ich sage: »Gib mir doch ein wenig Wasser aus deinem Krug zu trinken!«,44 und das ⟨dann⟩ zu mir sagt: »Trinke du, und auch für deine Kamele will ich schöpfen«, ⟨dass dies⟩ die Frau sei, die der HERR für den Sohn meines Herrn bestimmt hat! (Spr 19,14)45 Ich hatte in meinem Herzen noch nicht ausgeredet, siehe, da kam Rebekka heraus mit ihrem Krug auf ihrer Schulter; und sie stieg zur Quelle hinab und schöpfte. Da sagte ich zu ihr: Gib mir doch zu trinken! (1Mo 24,15; 1Sam 1,13)46 Und eilends ließ sie ihren Krug von ihrer Schulter[13] herunter und sagte: Trinke, und auch deine Kamele will ich tränken. Da trank ich, und sie tränkte auch die Kamele.47 Und ich fragte sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Und sie sagte: Die Tochter Betuëls, des Sohnes Nahors, den Milka ihm geboren hat. Und ich legte den Ring an ihre Nase und die Spangen an ihre Handgelenke. (Jes 3,21)48 Dann verneigte ich mich und warf mich vor dem HERRN nieder und dankte[14] dem HERRN, dem Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg[15] geführt hatte, die Tochter des Bruders meines Herrn für seinen Sohn zu nehmen. (Ps 32,8)49 Und nun, wenn ihr Gnade und Treue an meinem Herrn erweisen wollt, so teilt es mir mit; und wenn nicht, so teilt es mir ⟨auch⟩ mit! Und ich werde mich zur Rechten oder zur Linken wenden. (Jos 2,14)50 Da antworteten Laban und Betuël und sagten: Vom HERRN ist die Sache ausgegangen; wir können dir nichts sagen, weder Böses noch Gutes. (1Mo 31,24; 1Kön 12,24)51 Siehe, Rebekka ist vor dir: Nimm sie und geh hin, dass sie die Frau des Sohnes deines Herrn wird, wie der HERR geredet hat!52 Und es geschah, als Abrahams Knecht ihre Worte hörte, da warf er sich zur Erde nieder vor dem HERRN. (1Mo 24,26)53 Und der Knecht holte silbernes Geschmeide und goldenes Geschmeide und Kleider hervor und gab sie der Rebekka; und Kostbarkeiten gab er ihrem Bruder und ihrer Mutter.54 Dann aßen und tranken sie, er und die Männer, die bei ihm waren, und übernachteten. Aber am Morgen standen sie auf, und er sagte: Entlasst mich zu meinem Herrn!55 Da sagten ihr Bruder und ihre Mutter: Lass das Mädchen ⟨noch einige⟩ Tage oder zehn bei uns bleiben, danach magst du[16] gehen.56 Er aber sagte zu ihnen: Haltet mich nicht auf, da der HERR meine Reise hat gelingen lassen; entlasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe!57 Da sagten sie: Lasst uns das Mädchen rufen und ihren Mund befragen.58 Und sie riefen Rebekka und sagten zu ihr: Willst du mit diesem Mann gehen? Sie sagte: Ich will gehen.59 So entließen sie ihre Schwester Rebekka mit ihrer Amme und den Knecht Abrahams und seine Männer. (1Mo 35,8)60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du, unsere Schwester, werde zu tausendmal Zehntausenden, und deine Nachkommen mögen das Tor ihrer Hasser in Besitz nehmen! (1Mo 22,17; 1Mo 28,3; 1Mo 32,1)61 Und Rebekka machte sich mit ihren Mädchen auf, und sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann. Und der Knecht nahm Rebekka und zog hin. –62 Isaak aber war von einem Gang[17] zum Brunnen Lachai-Roï gekommen; er wohnte nämlich im Land des Südens. (1Mo 12,9; 1Mo 16,14)63 Und Isaak war hinausgegangen, um auf dem Feld zu sinnen[18] beim Anbruch des Abends. Und er erhob seine Augen und sah, und siehe, Kamele kamen.64 Und ⟨auch⟩ Rebekka erhob ihre Augen und sah Isaak. Da glitt sie vom Kamel65 und sagte zu dem Knecht: Wer ist dieser Mann, der uns da auf dem Feld entgegenkommt? Und der Knecht sagte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. (1Mo 38,14)66 Der Knecht aber erzählte Isaak all die Dinge, die er ausgerichtet hatte.67 Dann führte Isaak sie in das Zelt seiner Mutter Sara; und er nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. Und Isaak tröstete sich nach ⟨dem Tod⟩ seiner Mutter. (1Mo 23,2; 1Mo 25,20)

1.Mose 24

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Abraham war alt und hochbetagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben. (1Mo 12,2)2 Und er sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, (1Mo 28,1; 2Mo 34,16)4 sondern dass du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft und nimmst meinem Sohn Isaak dort eine Frau.5 Der Knecht sprach zu ihm: Wie, wenn das Mädchen mir nicht folgen will in dies Land, soll ich dann deinen Sohn zurückbringen in jenes Land, von dem du ausgezogen bist?6 Abraham sprach zu ihm: Davor hüte dich, dass du meinen Sohn wieder dahin bringst!7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir zugesagt und mir auch geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben –, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst. (2Chr 36,23; Neh 2,20)8 Wenn aber das Mädchen dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides ledig. Nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin!9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor es ihm.10 So nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei Güter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors. (1Mo 11,22)11 Da ließ er die Kamele sich lagern draußen vor der Stadt bei dem Wasserbrunnen des Abends um die Zeit, da die Frauen pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen.12 Und er sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn!13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen.14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken –, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast.15 Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, die Tochter Betuëls, der ein Sohn der Milka war, die die Frau Nahors, des Bruders Abrahams, war, und trug einen Krug auf ihrer Schulter. (1Mo 22,23)16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Die stieg hinab zur Quelle und füllte den Krug und stieg herauf.17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Lass mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken.19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben.20 Und eilte und goss den Krug aus in die Tränke und lief abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte allen seinen Kamelen.21 Der Mann aber betrachtete sie und schwieg still, bis er erkannt hätte, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben hätte oder nicht.22 Als nun die Kamele alle getrunken hatten, nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei goldene Armreifen für ihre Hände, zehn Schekel schwer,23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch! Haben wir auch Raum in deines Vaters Hause, um zu herbergen?24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat.25 Und sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, um zu herbergen.26 Da neigte sich der Mann und betete den HERRN an27 und sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Treue von meinem Herrn nicht hat weichen lassen; denn der HERR hat mich geradewegs geführt zum Hause des Bruders meines Herrn.28 Und das Mädchen lief und sagte dies alles in ihrer Mutter Hause.29 Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban; und Laban lief zu dem Mann draußen bei dem Brunnen.30 Denn als er den Ring und die Armreifen an den Händen seiner Schwester gesehen hatte und die Worte Rebekkas, seiner Schwester, gehört hatte: So hat mir der Mann gesagt –, da kam er zu dem Mann, und siehe, er stand bei den Kamelen am Brunnen.31 Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Warum stehst du draußen? Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele auch Raum gemacht.32 Da kam der Mann ins Haus. Und man zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, dazu auch Wasser, zu waschen seine Füße und die Füße der Männer, die mit ihm waren.33 Und man setzte ihm Essen vor. Er sprach aber: Ich will nicht essen, bis ich zuvor meine Sache vorgebracht habe. Laban antwortete: Sage an!34 Er sprach: Ich bin Abrahams Knecht.35 Und der HERR hat meinen Herrn reich gesegnet, dass er groß geworden ist, und hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben.36 Dazu hat Sara, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was er hat.37 Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne,38 sondern zieh hin zu meines Vaters Hause und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau.39 Ich sprach aber zu meinem Herrn: Wie, wenn mir das Mädchen nicht folgen will?40 Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben, dass du meinem Sohn eine Frau nimmst von meiner Verwandtschaft und meines Vaters Hause. (Tob 4,1)41 Dann sollst du deines Eides ledig sein: Wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie geben sie dir nicht, so bist du deines Eides ledig.42 So kam ich heute zum Brunnen und sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, hast du Gnade zu meiner Reise gegeben, auf der ich bin,43 siehe, so stehe ich hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun ein Mädchen herauskommt, um zu schöpfen, und ich zu ihr spreche: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken aus deinem Krug,44 und sie sagen wird: Trinke du, ich will deinen Kamelen auch schöpfen –, das sei die Frau, die der HERR dem Sohn meines Herrn beschert hat.45 Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka heraus mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht hinab zur Quelle und schöpft. Da sprach ich zu ihr: Gib mir zu trinken.46 Und sie nahm eilends den Krug von ihrer Schulter und sprach: Trinke, und deine Kamele will ich auch tränken. Da trank ich, und sie tränkte die Kamele auch.47 Und ich fragte sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Sie antwortete: Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat. Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armreifen an ihre Hände48 und neigte mich und betete den HERRN an und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich für seinen Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme.49 Seid ihr nun die, die an meinem Herrn Freundschaft und Treue beweisen wollen, so sagt mir’s; wenn nicht, so sagt mir’s auch, dass ich mich wende zur Rechten oder zur Linken.50 Da antworteten Laban und Betuël und sprachen: Das kommt vom HERRN, darum können wir nichts dazu sagen, weder Böses noch Gutes.51 Da ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau sei des Sohnes deines Herrn, wie der HERR geredet hat.52 Als Abrahams Knecht diese Worte hörte, neigte er sich vor dem HERRN bis zur Erde.53 Danach zog er hervor silberne und goldene Kleinode und Kleider und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und der Mutter gab er kostbare Geschenke.54 Dann aß und trank er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben über Nacht allda. Am Morgen aber standen sie auf, und er sprach: Lasst mich ziehen zu meinem Herrn.55 Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lass doch das Mädchen noch einige Zeit bei uns bleiben, vielleicht zehn Tage; danach mag sie ziehen.56 Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.57 Da sprachen sie: Wir wollen das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt.58 Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will es.59 Da ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt Abrahams Knecht und seinen Leuten.60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du, unsere Schwester, wachse zu vieltausendmal tausend, und dein Geschlecht besitze die Tore seiner Feinde. (1Mo 22,17)61 So machte sich Rebekka auf mit ihren Mägden, und sie setzten sich auf die Kamele und zogen dem Manne nach. Und der Knecht nahm Rebekka und zog von dannen.62 Isaak aber war gezogen zum »Brunnen des Lebendigen, der mich sieht« und wohnte im Südlande. (1Mo 16,14; 1Mo 25,11)63 Und er war hinausgegangen auf das Feld gegen Abend und hob seine Augen auf und sah, dass Kamele daherkamen.64 Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilends vom Kamel65 und sprach zu dem Knecht: Wer ist der Mann, der uns entgegenkommt auf dem Felde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.66 Und der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.67 Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau und er gewann sie lieb. Also wurde Isaak getröstet über seine Mutter. (1Mo 23,1)

1.Mose 24

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Und Abraham war alt und recht betagt, und der HERR hatte Abraham gesegnet in allem. (1Mo 12,2; 1Mo 13,2; Ps 112,1; Jes 51,2; Jer 17,7)2 Und Abraham sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der Verwalter aller seiner Güter war: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte, (1Mo 15,2; 1Mo 47,29)3 dass ich dich schwören lasse bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, dass du meinem Sohn keine Frau nimmst von den Töchtern der Kanaaniter, unter denen ich wohne, (1Mo 13,7; 1Mo 28,1; 5Mo 6,13; 5Mo 7,3; Jos 2,12; Jes 66,1; 2Kor 6,14)4 sondern dass du in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft ziehst und meinem Sohn Isaak dort eine Frau nimmst! (1Mo 22,20)5 Da sprach der Knecht zu ihm: Vielleicht will aber die Frau mir nicht in dieses Land folgen — soll ich dann deinen Sohn wieder zurückbringen in das Land, aus dem du ausgezogen bist? (1Mo 24,39; 1Mo 24,58; Spr 13,16; Hebr 11,15)6 Abraham sprach zu ihm: Hüte dich, meinen Sohn wieder dorthin zu bringen! (Hebr 11,15)7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich herausgenommen hat aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Geburt, und der mit mir geredet hat und mir auch geschworen und gesagt hat: »Dieses Land will ich deinem Samen geben«, der wird seinen Engel vor dir hersenden, dass du meinem Sohn von dort eine Frau nimmst. (1Mo 12,1; 1Mo 15,18; 2Mo 23,23; 2Mo 33,2; Ps 34,8; Jes 63,9; Dan 2,18; Jon 1,9; Hebr 1,14)8 Wenn die Frau dir aber nicht folgen will, so bist du entbunden von dem Eid, den du mir geschworen hast; nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! (Jos 2,17)9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm in dieser Sache. (1Mo 32,4; 1Mo 33,8)10 Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin mit allerlei Gütern seines Herrn, und er machte sich auf und zog nach Aram-Naharajim[1], zu der Stadt Nahors. (1Mo 11,31; 1Mo 27,43; 5Mo 23,4; Ri 3,8; 1Chr 19,6)11 Da ließ er die Kamele sich draußen vor der Stadt lagern bei einem Wasserbrunnen am Abend, zur Zeit, da die [Jungfrauen ] herauszugehen pflegten, um Wasser zu schöpfen. (1Mo 33,13; 1Sam 9,11; Spr 12,10)12 Und er sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! (1Mo 24,27; 1Mo 24,42; 1Mo 26,24; 2Mo 3,6; 2Mo 3,15; Esr 8,21; Neh 1,11; Ps 37,5; Spr 3,5)13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. (1Mo 24,11; 1Mo 24,43; 1Sam 9,11)14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu der ich spreche: »Neige doch deinen Krug, dass ich trinke!«, und sie spricht: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!« — so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, dass du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast! (Ri 6,17; Ri 6,37; 1Sam 14,10; 2Sam 5,24)15 Und es geschah, ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, der ein Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams war; und sie trug einen Krug auf ihrer Schulter. (1Mo 22,23; Jes 65,24; Dan 9,21; Mt 6,8)16 Sie war aber ein sehr schönes Mädchen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt; und sie stieg zum Brunnen hinab und füllte ihren Krug und stieg wieder herauf. (1Mo 12,14; 1Mo 29,17)17 Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken! (1Kön 17,10; Joh 4,7)18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und sie ließ den Krug sogleich auf ihre Hand nieder und gab ihm zu trinken. (Spr 31,26; 1Petr 3,8; 1Petr 4,8)19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben! (1Mo 24,10; 1Mo 24,14; 1Mo 24,45)20 Und sie eilte und leerte den Krug aus in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele. (Röm 12,10; Röm 12,13; Hebr 13,1)21 Und der Mann war erstaunt über sie, schwieg aber still, bis er erkannt hatte, ob der HERR seine Reise habe gelingen lassen oder nicht. (1Mo 24,12; 2Sam 7,18; Esr 8,21; Neh 1,11; Ps 34,1)22 Und es geschah, als die Kamele alle getrunken hatten, da nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Schekel Gold schwer, (Hes 16,11)23 und sprach: Sage mir doch, wessen Tochter bist du? Haben wir im Haus deines Vaters auch Platz zu übernachten? (1Mo 24,47; Ri 19,15; Ri 20,4)24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. (1Mo 11,29; 1Mo 22,20; 1Mo 22,23; 1Mo 24,47)25 Und sie sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Platz genug zum Übernachten! (2Kön 4,8; Hebr 13,1)26 Da neigte sich der Mann und betete an vor dem HERRN, (2Mo 4,31; 2Chr 20,18)27 und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der HERR hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt! (1Mo 14,20; 1Mo 24,49; 2Mo 18,10; Ps 85,11; Ps 98,3; Spr 16,3; Jer 10,23; Dan 3,28; Mi 7,20)28 Und die Tochter lief und berichtete dies alles im Haus ihrer Mutter. (1Mo 29,12)29 Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban. Und Laban lief rasch zu dem Mann draußen beim Brunnen. (1Mo 28,2; 1Mo 29,5)30 Als er nämlich den Ring und die Armbänder an den Händen seiner Schwester gesehen und die Worte seiner Schwester Rebekka gehört hatte, die sprach: So hat der Mann zu mir geredet!, da ging er zu dem Mann, und siehe, der stand bei den Kamelen am Brunnen. (1Mo 24,10)31 Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN, warum stehst du draußen? Ich habe das Haus geräumt und für die Kamele Platz gemacht! (1Mo 26,29; Ps 37,22; Ps 115,15; Spr 18,16; Mt 25,34)32 So führte er den Mann ins Haus und zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, und Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die mit ihm waren, (1Mo 43,24; Ri 19,21)33 und er setzte ihm zu essen vor. — Er aber sprach: Ich will nicht essen, bevor ich meine Sache vorgetragen habe. Er antwortete: So rede! (Ps 132,3; Joh 4,34; Kol 3,23)34 Er sprach: Ich bin ein Knecht Abrahams. (1Mo 15,3; 1Mo 24,2)35 Und der HERR hat meinen Herrn reichlich gesegnet, dass er groß geworden ist, denn er hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. (1Mo 13,2; 1Mo 24,1; 1Mo 26,13; Ps 18,36; Spr 10,22; 1Tim 4,8)36 Dazu hat Sarah, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was ihm gehört. (1Mo 21,2; 1Mo 25,5)37 Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern der Kanaaniter, in deren Land ich wohne; (1Mo 24,3; 1Mo 50,5; 1Mo 50,25; Esr 10,5)38 sondern ziehe hin zum Haus meines Vaters und zu meinem Geschlecht; dort nimm meinem Sohn eine Frau! (1Mo 24,4)39 Ich sprach aber zu meinem Herrn: Aber vielleicht will mir die Frau nicht folgen? (1Mo 24,5)40 Da sprach er zu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und deinen Weg gelingen lassen, dass du meinem Sohn eine Frau aus meiner Verwandtschaft und aus dem Haus meines Vaters nimmst. (1Mo 17,1; 1Mo 24,12; Ps 16,8)41 Nur dann sollst du von dem Eid entbunden sein, wenn du zu meiner Verwandtschaft kommst und sie dir diese nicht geben; dann bist du von dem Eid entbunden, den du mir geschworen hast. (1Mo 24,8; 5Mo 29,12)42 So kam ich heute zum Wasserbrunnen und sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, wenn du doch Gelingen geben wolltest zu meiner Reise, auf der ich bin! (1Mo 24,12)43 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun eine Jungfrau zum Schöpfen herauskommt und ich spreche: »Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!« (1Mo 24,13; 1Mo 24,14)44 und sie zu mir sagen wird: »Trinke, ich will deinen Kamelen auch schöpfen!«, so möge doch diese die Frau sein, die der HERR dem Sohn meines Herrn bestimmt hat! (1Petr 4,10)45 Ehe ich nun diese Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht zum Brunnen hinab und schöpft. Da sprach ich zu ihr: »Gib mir doch zu trinken!« (1Sam 1,13; Neh 2,1)46 Und sie nahm den Krug sogleich von ihrer Schulter und sprach: »Trinke, und ich will deine Kamele auch tränken!« So trank ich, und sie tränkte auch die Kamele. (1Mo 24,18)47 Und ich fragte sie und sprach: »Wessen Tochter bist du?« Sie antwortete: »Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat.« Da legte ich einen Ring an ihre Nase und Armbänder an ihre Hände, (1Mo 22,23; 1Mo 24,10; 1Mo 24,22; Jes 3,19)48 und ich neigte mich und betete an vor dem HERRN und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich seinem Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehme. (1Mo 24,27; Ps 32,8; Ps 107,7; Jes 48,17)49 Wenn ihr nun meinem Herrn Liebe und Treue erweisen wollt, so sagt es mir; wenn nicht, so sagt es mir ebenfalls, dass ich mich zur Rechten oder zur Linken wende! (1Mo 24,27; 1Mo 47,29)50 Da antworteten Laban und Bethuel und sprachen: Diese Sache kommt von dem HERRN; darum können wir nichts gegen dich reden, weder Böses noch Gutes! (1Mo 31,24; 1Sam 3,18; Ps 118,23; Apg 11,17)51 Siehe, Rebekka ist vor dir! Nimm sie und ziehe hin, damit sie die Frau des Sohnes deines Herrn werde, wie der HERR geredet hat! (1Mo 24,12)52 Und es geschah, als der Knecht Abrahams ihre Worte hörte, da verneigte er sich vor dem HERRN zur Erde. (1Mo 24,26)53 Und der Knecht zog silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider hervor und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und ihrer Mutter gab er Kostbarkeiten. (2Chr 21,3)54 Da aßen und tranken sie, er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben dort über Nacht. Aber am Morgen standen sie auf, und er sprach: Lasst mich zu meinem Herrn ziehen! (1Mo 24,56; 1Mo 24,59; 1Mo 30,25)55 Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lass doch das Mädchen [noch] einige Tage lang bei uns bleiben, wenigstens zehn, danach magst du ziehen!56 Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat meinen Weg gelingen lassen; lasst mich zu meinem Herrn ziehen! (1Mo 45,9; Jos 1,8; 2Kön 4,29; Ps 1,3)57 Da sprachen sie: Lasst uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt! (Ri 11,36)58 Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm ziehen! (Lk 1,38)59 So ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt dem Knecht Abrahams und seinen Leuten. (1Mo 35,8)60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester, werde zu vieltausendmal Tausenden, und dein Same nehme das Tor seiner Feinde in Besitz! (1Mo 22,17; 1Mo 28,3; Ps 127,5)61 So machten sich Rebekka und ihre Mägde auf, und sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann nach. Und der Knecht nahm Rebekka mit und zog hin. (1Mo 16,1; 1Mo 30,3; 1Mo 30,9)62 Und Isaak kam vom »Brunnen des Lebendigen, der [mich] sieht« — denn er wohnte im Negev —, (1Mo 13,1; 1Mo 16,14; 1Mo 20,1; 1Mo 25,11)63 weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten; und er blickte auf und sah, und siehe, Kamele kamen daher. (1Mo 25,21; Ps 145,18; Mk 1,35; Lk 5,16; Lk 6,12)64 Und Rebekka blickte auf und sah Isaak. Da ließ sie sich vom Kamel herab65 und sprach zu dem Knecht: Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr! Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. (1Tim 2,9)66 Und der Knecht erzählte dem Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. (1Mo 29,13; 1Kön 13,11; Mt 14,12; Mk 6,30)67 Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sarah und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter. (1Mo 2,24; 1Mo 29,18; 1Mo 29,20; 5Mo 6,5; Mt 22,37; Eph 5,25)

1.Mose 24

King James Version

1 And Abraham was old, and well stricken in age: and the LORD had blessed Abraham in all things.2 And Abraham said unto his eldest servant of his house, that ruled over all that he had, Put, I pray thee, thy hand under my thigh:3 And I will make thee swear by the LORD, the God of heaven, and the God of the earth, that thou shalt not take a wife unto my son of the daughters of the Canaanites, among whom I dwell:4 But thou shalt go unto my country, and to my kindred, and take a wife unto my son Isaac.5 And the servant said unto him, Peradventure the woman will not be willing to follow me unto this land: must I needs bring thy son again unto the land from whence thou camest?6 And Abraham said unto him, Beware thou that thou bring not my son thither again.7 The LORD God of heaven, which took me from my father' house, and from the land of my kindred, and which spake unto me, and that sware unto me, saying, Unto thy seed will I give this land; he shall send his angel before thee, and thou shalt take a wife unto my son from thence.8 And if the woman will not be willing to follow thee, then thou shalt be clear from this my oath: only bring not my son thither again.9 And the servant put his hand under the thigh of Abraham his master, and sware to him concerning that matter.10 And the servant took ten camels of the camels of his master, and departed; for all the goods of his master were in his hand: and he arose, and went to Mesopotamia, unto the city of Nahor.11 And he made his camels to kneel down without the city by a well of water at the time of the evening, even the time that women go out to draw water .12 And he said, O LORD God of my master Abraham, I pray thee, send me good speed this day, and shew kindness unto my master Abraham.13 Behold, I stand here by the well of water; and the daughters of the men of the city come out to draw water:14 And let it come to pass, that the damsel to whom I shall say, Let down thy pitcher, I pray thee, that I may drink; and she shall say, Drink, and I will give thy camels drink also: let the same be she that thou hast appointed for thy servant Isaac; and thereby shall I know that thou hast shewed kindness unto my master.15 And it came to pass, before he had done speaking, that, behold, Rebekah came out, who was born to Bethuel, son of Milcah, the wife of Nahor, Abraham' brother, with her pitcher upon her shoulder.16 And the damsel was very fair to look upon, a virgin, neither had any man known her: and she went down to the well, and filled her pitcher, and came up.17 And the servant ran to meet her, and said, Let me, I pray thee, drink a little water of thy pitcher.18 And she said, Drink, my lord: and she hasted, and let down her pitcher upon her hand, and gave him drink.19 And when she had done giving him drink, she said, I will draw water for thy camels also, until they have done drinking.20 And she hasted, and emptied her pitcher into the trough, and ran again unto the well to draw water , and drew for all his camels.21 And the man wondering at her held his peace, to wit whether the LORD had made his journey prosperous or not.22 And it came to pass, as the camels had done drinking, that the man took a golden earring of half a shekel weight, and two bracelets for her hands of ten shekels weight of gold;23 And said, Whose daughter art thou? tell me, I pray thee: is there room in thy father' house for us to lodge in?24 And she said unto him, I am the daughter of Bethuel the son of Milcah, which she bare unto Nahor.25 She said moreover unto him, We have both straw and provender enough, and room to lodge in.26 And the man bowed down his head, and worshipped the LORD.27 And he said, Blessed be the LORD God of my master Abraham, who hath not left destitute my master of his mercy and his truth: I being in the way, the LORD led me to the house of my master' brethren.28 And the damsel ran, and told them of her mother' house these things.29 And Rebekah had a brother, and his name was Laban: and Laban ran out unto the man, unto the well.30 And it came to pass, when he saw the earring and bracelets upon his sister' hands, and when he heard the words of Rebekah his sister, saying, Thus spake the man unto me; that he came unto the man; and, behold, he stood by the camels at the well.31 And he said, Come in, thou blessed of the LORD; wherefore standest thou without? for I have prepared the house, and room for the camels.32 And the man came into the house: and he ungirded his camels, and gave straw and provender for the camels, and water to wash his feet, and the men' feet that were with him.33 And there was set meat before him to eat: but he said, I will not eat, until I have told mine errand. And he said, Speak on.34 And he said, I am Abraham' servant.35 And the LORD hath blessed my master greatly; and he is become great: and he hath given him flocks, and herds, and silver, and gold, and menservants, and maidservants, and camels, and asses.36 And Sarah my master' wife bare a son to my master when she was old: and unto him hath he given all that he hath.37 And my master made me swear, saying, Thou shalt not take a wife to my son of the daughters of the Canaanites, in whose land I dwell:38 But thou shalt go unto my father' house, and to my kindred, and take a wife unto my son.39 And I said unto my master, Peradventure the woman will not follow me.40 And he said unto me, The LORD, before whom I walk, will send his angel with thee, and prosper thy way; and thou shalt take a wife for my son of my kindred, and of my father' house:41 Then shalt thou be clear from this my oath, when thou comest to my kindred; and if they give not thee one , thou shalt be clear from my oath.42 And I came this day unto the well, and said, O LORD God of my master Abraham, if now thou do prosper my way which I go:43 Behold, I stand by the well of water; and it shall come to pass, that when the virgin cometh forth to draw water , and I say to her, Give me, I pray thee, a little water of thy pitcher to drink;44 And she say to me, Both drink thou, and I will also draw for thy camels: let the same be the woman whom the LORD hath appointed out for my master' son.45 And before I had done speaking in mine heart, behold, Rebekah came forth with her pitcher on her shoulder; and she went down unto the well, and drew water : and I said unto her, Let me drink, I pray thee.46 And she made haste, and let down her pitcher from her shoulder , and said, Drink, and I will give thy camels drink also: so I drank, and she made the camels drink also.47 And I asked her, and said, Whose daughter art thou? And she said, The daughter of Bethuel, Nahor' son, whom Milcah bare unto him: and I put the earring upon her face, and the bracelets upon her hands.48 And I bowed down my head, and worshipped the LORD, and blessed the LORD God of my master Abraham, which had led me in the right way to take my master' brother' daughter unto his son.49 And now if ye will deal kindly and truly with my master, tell me: and if not, tell me; that I may turn to the right hand, or to the left.50 Then Laban and Bethuel answered and said, The thing proceedeth from the LORD: we cannot speak unto thee bad or good.51 Behold, Rebekah is before thee, take her , and go, and let her be thy master' son' wife, as the LORD hath spoken.52 And it came to pass, that, when Abraham' servant heard their words, he worshipped the LORD, bowing himself to the earth.53 And the servant brought forth jewels of silver, and jewels of gold, and raiment, and gave them to Rebekah: he gave also to her brother and to her mother precious things.54 And they did eat and drink, he and the men that were with him, and tarried all night; and they rose up in the morning, and he said, Send me away unto my master.55 And her brother and her mother said, Let the damsel abide with us a few days, at the least ten; after that she shall go.56 And he said unto them, Hinder me not, seeing the LORD hath prospered my way; send me away that I may go to my master.57 And they said, We will call the damsel, and enquire at her mouth.58 And they called Rebekah, and said unto her, Wilt thou go with this man? And she said, I will go.59 And they sent away Rebekah their sister, and her nurse, and Abraham' servant, and his men.60 And they blessed Rebekah, and said unto her, Thou art our sister, be thou the mother of thousands of millions, and let thy seed possess the gate of those which hate them.61 And Rebekah arose, and her damsels, and they rode upon the camels, and followed the man: and the servant took Rebekah, and went his way.62 And Isaac came from the way of the well Lahairoi; for he dwelt in the south country.63 And Isaac went out to meditate in the field at the eventide: and he lifted up his eyes, and saw, and, behold, the camels were coming.64 And Rebekah lifted up her eyes, and when she saw Isaac, she lighted off the camel.65 For she had said unto the servant, What man is this that walketh in the field to meet us? And the servant had said, It is my master: therefore she took a vail, and covered herself.66 And the servant told Isaac all things that he had done.67 And Isaac brought her into his mother Sarah' tent, and took Rebekah, and she became his wife; and he loved her: and Isaac was comforted after his mother' death .

1.Mose 24

New International Reader’s Version

von Biblica
1 By that time Abraham was very old. The LORD had blessed Abraham in every way.2 The best servant in his house was in charge of everything Abraham had. Abraham said to him, ‘Put your hand under my thigh.3 The LORD is the God of heaven and the God of earth. I want you to make a promise to me in his name. I’m living among the people of Canaan. But I want you to promise me that you won’t get a wife for my son from their daughters.4 Instead, promise me that you will go to my country and to my own relatives. Get a wife for my son Isaac from there.’5 The servant asked Abraham, ‘What if the woman doesn’t want to come back with me to this land? Then should I take your son back to the country you came from?’6 ‘Make sure you don’t take my son back there,’ Abraham said.7 ‘The LORD, the God of heaven, took me away from my father’s family. He brought me out of my own land. He made me a promise. He said, “I will give this land to your family after you.” The LORD will send his angel ahead of you. So you will be able to get a wife for my son from there.8 The woman may not want to come back with you. If she doesn’t, you will be free from your promise. But don’t take my son back there.’9 So the servant put his hand under Abraham’s thigh. He promised to do what his master wanted.10 The servant chose ten of his master’s camels and left. He loaded the camels with all kinds of good things from his master. He started out for Aram Naharaim and made his way to the town of Nahor.11 He stopped near the well outside the town. There he made the camels get down on their knees. It was almost evening, the time when women go out to get water.12 Then he prayed, ‘LORD, you are the God of my master Abraham. Make me successful today. Be kind to my master Abraham.13 I’m standing beside this spring. The daughters of the people who live in the town are coming out here to get water.14 I will speak to a young woman. I’ll say to her, “Please lower your jar so I can have a drink.” Suppose she says, “Have a drink of water, and I’ll get some for your camels too.” Then let her be the one you have chosen for your servant Isaac. That’s how I’ll know you have been kind to my master.’15 Before he had finished praying, Rebekah came out. She was carrying a jar on her shoulder. She was the daughter of Milkah’s son Bethuel. Milkah was the wife of Abraham’s brother Nahor.16 The young woman was very beautiful. No man had ever slept with her. She went down to the spring. She filled her jar and came up again.17 The servant hurried to meet her. He said, ‘Please give me a little water from your jar.’18 ‘Have a drink, sir,’ she said. She quickly lowered the jar to her hands and gave him a drink.19 After she had given him a drink, she said, ‘I’ll get water for your camels too. I’ll keep doing it until they have had enough to drink.’20 So she quickly emptied her jar into the stone tub. Then she ran back to the well to get more water. She got enough for all his camels.21 The man didn’t say a word. He watched her closely. He wanted to learn whether the LORD had given him success on the journey he had made.22 The camels finished drinking. Then the man took out a gold nose ring. It weighed about 6 grams. He also took out two gold bracelets. They weighed about 120 grams.23 Then he asked, ‘Whose daughter are you? And please tell me something else. Is there room in your father’s house for us? Can we spend the night there?’24 She answered, ‘I’m the daughter of Bethuel. He’s the son Milkah had by Nahor.’25 She continued, ‘We have plenty of straw and feed for your camels. We also have room for you to spend the night.’26 Then the man bowed down and worshipped the LORD.27 He said, ‘I praise the LORD, the God of my master Abraham. The LORD hasn’t stopped being kind and faithful to my master. The LORD has led me on this journey. He has brought me to the house of my master’s relatives.’28 The young woman ran home. She told her mother’s family what had happened.29 Rebekah had a brother named Laban. He hurried out to the spring to meet the man.30 Laban had seen the nose ring. He had seen the bracelets on his sister’s arms. And he had heard Rebekah tell what the man had said to her. So Laban went out to the man. He found him standing by the camels near the spring.31 ‘The LORD has given you his blessing,’ he said. ‘So come with me. Why are you standing out here? I’ve prepared my house for you. I also have a place for the camels.’32 So the man went to the house. The camels were unloaded. Straw and feed were brought for the camels. And water was brought for him and his men to wash their feet.33 Then food was placed in front of him. But he said, ‘I won’t eat until I’ve told you what I have to say.’ ‘Then tell us,’ Laban said.34 So he said, ‘I am Abraham’s servant.35 The LORD has blessed my master greatly, and he has become rich. The LORD has given him sheep and cattle, silver and gold. He has also given him male and female servants, camels and donkeys.36 My master’s wife Sarah had a son by him when she was old. He has given that son everything he owns.37 My master made me promise him. He said, “I’m living in the land of the people of Canaan. But promise me that you won’t get a wife for my son from their daughters.38 Instead, go to my father’s family and to my own relatives. Get a wife for my son there.”39 ‘Then I asked my master, “What if the woman won’t come back with me?”40 ‘He replied, “I have walked faithfully with the LORD. He will send his angel with you. He will give you success on your journey. So you will be able to get a wife for my son. She will be from my own relatives and from my father’s family.41 When you go to my relatives, suppose they refuse to give her to you. Then you will be free from the promise you made to me.”42 ‘Today I came to the spring. I said, “LORD, you are the God of my master Abraham. Please make me successful on this journey I’ve made.43 I’m standing beside this spring. A young woman will come out to get water. I’ll say to her, ‘Please let me drink a little water from your jar.’44 Suppose she says, ‘Have a drink of water, and I’ll get some for your camels too.’ Then let her be the one the LORD has chosen for my master’s son.”45 ‘Before I finished praying in my heart, Rebekah came out. She was carrying a jar on her shoulder. She went down to the spring and got water. I said to her, “Please give me a drink.”46 ‘She quickly lowered her jar from her shoulder. She said, “Have a drink, and I’ll get water for your camels too.” So I drank. She also got water for the camels.47 ‘I asked her, “Whose daughter are you?” ‘She said, “The daughter of Bethuel. He’s the son Milkah had by Nahor.” ‘Then I put the ring in her nose. I put the bracelets on her arms.48 And I bowed down and worshipped the LORD. I praised the LORD, the God of my master Abraham. He had led me on the right road. He had led me to get for my master’s son the granddaughter of my master’s brother.49 Now will you be kind and faithful to my master? If you will, tell me. And if you won’t, tell me. Then I’ll know which way to turn.’50 Laban and Bethuel answered, ‘The LORD has done all of this. We can’t say anything to you one way or the other.51 Here is Rebekah. Take her and go. Let her become the wife of your master’s son, just as the LORD has said.’52 Abraham’s servant heard what they said. So he bowed down to the LORD with his face to the ground.53 He brought out gold and silver jewellery and articles of clothing. He gave all of them to Rebekah. He also gave expensive gifts to her brother and her mother.54 Then Abraham’s servant and the men who were with him ate and drank. They spent the night there. When they got up the next morning, Abraham’s servant said, ‘Send me back to my master.’55 But her brother and her mother replied, ‘Let the young woman stay with us ten days or so. Then you can go.’56 But he said to them, ‘Don’t make me wait. The LORD has given me success on my journey. Send me on my way so I can go to my master.’57 Then they said, ‘Let’s get Rebekah and ask her about it.’58 So they sent for her and asked, ‘Will you go with this man?’ ‘Yes, I’ll go,’ she said.59 So they sent their sister Rebekah on her way with Abraham’s servant and his men. They also sent Rebekah’s servant with her.60 And they gave Rebekah their blessing. They said to her, ‘Dear sister, may your family grow by thousands and thousands. May they take over the cities of their enemies.’61 Then Rebekah and her female servants got ready. They got on their camels to go back with the man. So Abraham’s servant took Rebekah and left.62 By that time Isaac had come from Beer Lahai Roi. He was living in the Negev Desert.63 One evening he went out to the field. He wanted to spend some time thinking. When he looked up, he saw camels approaching.64 Rebekah also looked up and saw Isaac. She got down from her camel.65 She asked the servant, ‘Who is that man in the field coming to meet us?’ ‘He’s my master,’ the servant answered. So she covered her face with her veil.66 Then the servant told Isaac everything he had done.67 Isaac brought Rebekah into the tent that had belonged to his mother Sarah. And he married Rebekah. She became his wife, and he loved her. So Isaac was comforted after his mother died.

1.Mose 24

Bible Kralická

1 Abraham pak již byl starý a sešlého věku; a Hospodin požehnal mu ve všech věcech.2 Tedy řekl Abraham služebníku svému staršímu v domě svém, kterýž spravoval všecky věci jeho: Vlož nyní ruku svou pod bedro mé,3 Abych tě zavázal přísahou skrze Hospodina, Boha nebe a Boha země, abys nebral manželky synu mému ze dcer Kananejských, mezi nimiž já bydlím.4 Ale půjdeš do země mé a příbuznosti mé; a odtud vezmeš manželku synu mému Izákovi.5 I řekl jemu služebník ten: Kdyby pak nechtěla žena ta se mnou jíti do země této, mám-li zase uvésti syna tvého do země, z níž jsi vyšel?6 Kterýžto odpověděl: Hleď, abys zase neuvodil syna mého tam.7 Hospodin Bůh nebe, kterýž vzal mne z domu otce mého a z vlasti mé, a mluvil mi, a kterýž mi přisáhl, řka: Semeni tvému dám zemi tuto, onť pošle anděla svého před tebou, a vezmeš manželku synu mému odtud.8 Jestliže by pak žena ta nechtěla jíti s tebou, svoboden budeš od této přísahy mé; toliko syna mého neuvoď tam zase.9 Tedy vložil služebník ten ruku svou pod bedro Abrahama, pána svého, a přisáhl jemu na tu řeč.10 A vzal služebník ten deset velbloudů z velbloudů pána svého, aby se bral; (nebo měl všecken statek pána svého v rukou svých.) I vstav, bral se k Aram Naharaim do města Náchor.11 A zastavil se s velbloudy před městem, u studnice vody k večerou, času toho, když vycházejí vážiti vody.12 A řekl: Hospodine, Bože pána mého Abrahama, dejž, prosím, ať se potká se mnou dnes to, čehož hledám; a učiň milosrdenství se pánem mým Abrahamem.13 Aj, já stojím u studnice vody, a dcery mužů města tohoto vycházejí, aby vážily vodu.14 Děvečka tedy, kteréž bych řekl: Nachyl medle věderce svého, ať se napiji, a ona by řekla: Pí, také i velbloudy tvé napojím, ta aby byla, kterouž jsi způsobil služebníku svému Izákovi; a po tomť poznám, že jsi milosrdenství učinil se pánem mým.15 I stalo se prvé, než on přestal mluviti, aj, Rebeka, kteráž se narodila Bathuelovi, synu Melchy, manželky Náchora bratra Abrahamova, vycházela, a věderce její bylo na rameni jejím.16 A byla děvečka na pohledění velmi krásná, panna, a muž nepoznal jí; kterážto sešla k studnici té, a naplnivši věderce své, šla vzhůru.17 Tedy běžel služebník ten proti ní, a řekl: Dej mi píti, prosím, maličko vody z věderce svého.18 I řekla: Napí se, pane můj. A rychle složila věderce své na ruku svou a dala mu píti.19 A davši mu píti, řekla: Také velbloudům tvým navážím, dokudž se nenapijí.20 Tedy rychle vylila z věderce svého do koryta, a běžela ještě k studnici, aby vážila vodu; a vážila všechněm velbloudům jeho.21 Muž pak ten s užasnutím divil se jí mlče, rozjímaje, aby zvěděl, zdařil-li Hospodin cestu jeho, čili nic.22 I stalo se, když přestali píti velbloudové, vyňav muž náušnici zlatou, ztíží půl lotu, a dvě náramnice, dal na ruce její, kteréž vážily deset lotů zlata.23 A řekl: Čí jsi dcera? Pověz mi, prosím, jest-li v domě otce tvého nám místo, kdež bychom přes noc zůstali?24 Jemužto odpověděla: Dcera jsem Bathuele, syna Melchy, kteréhož porodila Náchorovi.25 Řekla ještě k němu: Slámy také a potravy hojně u nás jest, ano i místo, kdež byste přes noc zůstali.26 Tedy skloniv hlavu, poklonu učinil Hospodinu.27 A řekl: Požehnaný Hospodin, Bůh pána mého Abrahama, kterýž neodjal milosrdenství svého a pravdy své od pána mého, mne také na cestě vedl Hospodin k domu bratří pána mého.28 I běžela děvečka, a oznámila v domě matky své tak, jakž se stalo.29 A měla Rebeka bratra, jménem Lábana; ten běžel k muži tomu ven k studnici.30 Nebo uzřev náušnici a náramnice na rukou sestry své, a slyšev slova Rebeky sestry své, ana praví: Tak mluvil ke mně člověk ten, přišel k muži, a on stál při velbloudích u studnice.31 Jemuž řekl: Vejdi, požehnaný Hospodinův. Proč bys stál vně, kdyžť jsem připravil dům a místo velbloudům?32 Tedy všel muž ten do domu, a odsedlal velbloudy, a dal Lában slámy a potravy velbloudům, i vody k umytí noh jeho a noh mužů těch, kteří s ním byli.33 A položil předeň chléb, aby jedl. Ale on řekl: Nebudu jísti, dokudž nevypravím řečí svých. I řekl Lában: Mluv.34 Tedy řekl: Služebník Abrahamův jsem já.35 A Hospodin požehnal pánu mému velice, tak že veliký učiněn jest; nebo dal mu ovce a voly, stříbro a zlato, služebníky a děvky, velbloudy a osly.36 A porodila Sára, manželka pána mého, pánu mému v starosti své syna, jemuž dal, cožkoli má.37 I zavázal mne přísahou pán můj, řka: Nevezmeš manželky synu mému ze dcer Kananejských, v jejichž zemi já bydlím.38 Ale k domu otce mého půjdeš, a k rodině mé, a odtud vezmeš manželku synu mému.39 A když jsem řekl pánu svému: Snad nepůjde žena ta se mnou?40 Odpověděl mi: Hospodin, před jehož oblíčejem ustavičně jsem chodil, pošle anděla svého s tebou, a šťastnou způsobí cestu tvou, a vezmeš manželku synu mému z rodiny mé, a z domu otce mého.41 A budeš svoboden od přísahy mé, když bys přišel k rodině mé; a jestliže by nedali tobě, budeš prost od přísahy mé.42 Protož dnes přišed k studnici, řekl jsem: Hospodine, Bože pána mého Abrahama, jestliže ty nyní šťastně spravuješ cestu mou, po níž já jdu,43 Aj, já stojím u studnice vody; protož,nechžť panna, kteráž vyjde vážiti vody, když bych jí řekl: Dej mi píti nyní maličko vody z věderce svého,44 A ona by mi odpověděla: I ty pí, i velbloudům tvým také navážím, ta ať jest manželka, kterouž způsobil Hospodin synu pána mého.45 Prvé pak než jsem já přestal mluviti v srdci svém, aj, Rebeka vycházela mající věderce své na rameni svém, a sšedši k studnici, vážila. I řekl jsem jí: Prosím, dej mi píti.46 Ona pak rychle složila věderce své s sebe, a řekla: Pí, také i velbloudy tvé napojím. Tedy pil jsem, a napojila také velbloudy.47 I ptal jsem se jí, a řekl jsem: Čí jsi dcera? Ona odpověděla: Dcera Bathuele, syna Náchorova, jehož mu porodila Melcha. Tedy dal jsem náušnici na tvář její, a náramnice na ruce její.48 A skloniv hlavu, poklonu jsem učinil Hospodinu, a dobrořečil jsem Hospodina, Boha pána mého Abrahama, kterýž vedl mne po cestě přímé, abych dceru bratra pána svého vzal synu jeho.49 Protož nyní, činíte-li milosrdenství, a pravdu se pánem mým, oznamte mi; pakli nic, také mi oznamte, a obrátím se na pravo neb na levo.50 Tedy odpověděli Lában a Bathuel, řkouce: Od Hospodina vyšla jest věc tato; nemůžemeť odepříti v ničemž.51 Aj, Rebeka před tebou, vezmiž ji a jeď; a nechť jest manželkou synu pána tvého, jakož mluvil Hospodin.52 I stalo se, že jakž uslyšel služebník Abrahamův slova jejich, poklonil se Hospodinu až k zemi.53 A vyňav služebník ten nádoby stříbrné a nádoby zlaté a oděv, dal Rebece; drahé také dary dal bratru jejímu a matce její.54 Tedy jedli a pili, on i muži, kteříž byli s ním, a zůstali tu přes noc. Ráno pak když vstali, řekl: Propusťte mne ku pánu mému.55 I odpověděl bratr její a matka: Nechať pozůstane děvečka s námi za některý den, aspoň za deset; potom půjdeš.56 On pak řekl jim: Nezdržujte mne, poněvadž Hospodin šťastnou způsobil cestu mou; propusťtež mne, ať jdu ku pánu svému.57 I řekli: Zavolejme děvečky a zeptejme se, co dí k tomu.58 Tedy zavolali Rebeky, a řekli jí: Chceš-li jíti s mužem tímto? I řekla: Půjdu.59 A propouštějíce Rebeku sestru svou a chovačku její, služebníka také Abrahamova s muži jeho,60 Požehnali Rebeky a mluvili jí: Sestro naše, ty buď v tisíce tisíců, a símě tvé dědičně obdrž brány nepřátel svých.61 Tedy vstala Rebeka a děvečky její, a vsedše na velbloudy, jely za mužem tím. A tak vzal služebník ten Rebeku, a odjel.62 Izák pak šel, navracuje se od studnice Živého vidoucího mne; nebo bydlil v zemi polední.63 A vyšel Izák k přemyšlování na pole, když se chýlilo k večerou; a pozdvih očí svých, uzřel, an velbloudové jdou.64 Pozdvihla také Rebeka očí svých, a uzřevši Izáka, ssedla s velblouda.65 (Nebo řekla byla služebníku: Kdo jest ten muž, kterýž jde po poli proti nám? Odpověděl služebník: To jest pán můj.) I vzala rouchu, a přistřela se.66 Tedy vypravoval služebník Izákovi vše, což působil.67 I uvedl ji Izák do stanu Sáry matky své, a vzal Rebeku, a měl ji za manželku, a miloval ji. I potěšil se Izák po smrti matky své.

1.Mose 24

Bible, překlad 21. století

von Biblion
1 Abraham byl už stařec pokročilého věku a Hospodin mu ve všem požehnal.2 Abraham tehdy řekl nejstaršímu služebníkovi ve svém domě, který spravoval všechen jeho majetek: „Vlož ruku do mého klína,3 abych tě zavázal přísahou při Hospodinu, Bohu nebe a Bohu země, že nevybereš mému synovi manželku z dcer Kanaánců, mezi nimiž bydlím,4 ale půjdeš do mé země, k mým příbuzným, a tam vybereš manželku pro mého syna Izáka.“5 Služebník mu na to řekl: „Kdyby mě snad ta žena nechtěla následovat do této země, mám tvého syna odvést zpět do země, z níž jsi vyšel?“6 „Chraň se tam mého syna odvést!“ odpověděl mu Abraham.7 „Hospodin, Bůh nebes, který mě vzal z domu mého otce a z mé vlasti, který ke mně mluvil a který mi přísahal: ‚Tuto zem dám tvému semeni,‘[1] ten před tebou pošle svého anděla, abys odtamtud mému synovi vybral manželku.8 Kdyby tě ta žena nechtěla následovat, budeš této přísahy zproštěn; jen tam mého syna neodváděj zpátky.“9 Služebník tedy vložil ruku do klína svého pána Abrahama a odpřisáhl to.10 Potom vzal ze stáda svého pána deset velbloudů (neboť ho jeho pán na cestu vypravil všelijakými cennostmi) a vyrazil do mezopotamského Aramu k Náchorovu městu.11 Před městem zastavil velbloudy u studny s vodou (bylo to navečer, v době, kdy ženy chodívají pro vodu)12 a řekl: „Hospodine, Bože mého pána Abrahama, prosím, dopřej mi dnes to setkání a prokaž mému pánu Abrahamovi své milosrdenství.13 Hle, stojím u vodního pramene a dcery zdejších měšťanů vycházejí pro vodu.14 Když jedné z těch dívek řeknu: ‚Nahni prosím svůj džbán, abych se napil,‘ a ona odpoví: ‚Jen se napij; já zatím napojím tvé velbloudy,‘ pak ať je to ta, kterou jsi určil pro svého služebníka Izáka. Takto poznám, že jsi mému pánovi prokázal milosrdenství.“15 Vtom, ještě než to dořekl, vyšla z města Rebeka se džbánem na rameni. Ta dívka se narodila Betuelovi, synu Milky a Abrahamova bratra Náchora.16 Byla to překrásná mladá dívka, která ještě nepoznala muže. Sestoupila k prameni, naplnila si džbán a vydala se zpět.17 Služebník jí přispěchal naproti a řekl: „Dej mi prosím trochu napít ze svého džbánu.“18 „Jen se napij, pane,“ odpověděla, rychle spustila džbán na ruku a dala mu napít.19 Potom mu řekla: „Načerpám vodu také pro tvé velbloudy, ať se pořádně napijí.“20 Rychle vylila svůj džbán do žlabu, znovu odběhla ke studni pro vodu a čerpala pro všechny jeho velbloudy.21 Ten muž ji zatím mlčky pozoroval, aby poznal, zda Hospodin dává jeho cestě zdar, nebo ne.22 Když velbloudi dopili, vzal ten muž zlatý nosní kroužek vážící půl šekelu[2] a dva zlaté náramky pro její ruce, každý o váze deseti šekelů,[3]23 a řekl: „Pověz mi prosím, čí jsi dcera. Bylo by pro nás v domě tvého otce místo k přenocování?“24 „Jsem dcera Betuele, syna Milky a Náchora,“ odpověděla mu.25 Potom dodala: „Slámy a obroku máme dost, i místo k přenocování.“26 Tehdy padl na kolena a klaněl se Hospodinu27 se slovy: „Požehnán buď Hospodin, Bůh mého pána Abrahama, že od mého pána neodňal své milosrdenství a věrnost a že mě vedl po této cestě až k domu příbuzných mého pána!“28 Dívka pak odběhla a vyprávěla to rodině své matky.29 Rebeka měla bratra jménem Lában a ten se rozběhl ven k onomu muži u pramene.30 Uviděl totiž ten nosní kroužek i náramky na rukou své sestry Rebeky a slyšel její slova, když říkala: „Takto se mnou ten muž mluvil.“ Přišel tedy k onomu muži a hle, ten dosud stál s velbloudy poblíž pramene.31 Lában mu řekl: „Pojď, Hospodinův požehnaný! Proč bys stál venku? Už jsem připravil dům i místo pro velbloudy.“32 Ten muž tedy vešel do domu a odsedlal velbloudy. Lában dal velbloudům slámu a obrok a přinesl vodu, aby si on i muži, kteří ho doprovázeli, umyli nohy.33 Když mu ale nabídli jídlo, řekl: „Nebudu jíst, dokud nevypovím svou věc.“ „Mluv,“ vybídl ho Lában.34 „Jsem Abrahamův služebník,“ řekl.35 „Hospodin mému pánu velice požehnal, takže se rozmohl – dal mu brav a skot, stříbro a zlato, otroky a otrokyně i velbloudy a osly.36 Sára, manželka mého pána, pak ve svém stáří porodila mému pánu syna, jemuž dal všechno, co má.37 Můj pán mě pak zavázal přísahou: ‚Nevybereš mému synovi manželku z dcer Kanaánců, v jejichž zemi bydlím,38 ale půjdeš do domu mého otce, k mým příbuzným, a tam vybereš manželku pro mého syna.‘39 Když jsem svému pánu řekl: ‚Co kdyby mě ta žena nechtěla následovat?‘40 odpověděl mi: ‚Hospodin, před jehož tváří chodím, pošle s tebou svého anděla, aby dal tvé cestě zdar, abys mému synovi vybral manželku z mého příbuzenstva, z domu mého otce.41 Budeš zproštěn mé přísahy, přijdeš-li k mým příbuzným a nedají ti ji; tehdy budeš mé přísahy zproštěn.‘42 Dnes jsem tedy přišel k prameni a řekl jsem: Hospodine, Bože mého pána Abrahama, kéž bys teď dal mé cestě zdar.43 Hle, stojím u vodního pramene. Když řeknu dívce, která vyjde pro vodu: ‚Dej mi prosím trochu napít ze svého džbánu,‘44 a ona mi odpoví: ‚Jen se napij, já zatím načerpám vodu pro tvé velbloudy,‘ pak ať je to ta, kterou Hospodin určil pro syna mého pána.45 A vtom, ještě než jsem to v duchu dořekl, vyšla z města Rebeka se džbánem na rameni, sestoupila k prameni a čerpala vodu. Když jsem jí pak řekl: ‚Dej mi prosím napít,‘46 spustila rychle džbán z ramene a řekla: ‚Jen se napij; já zatím napojím tvé velbloudy.‘ A tak jsem pil a ona napájela velbloudy.47 Zeptal jsem se jí: ‚Čí jsi dcera?‘ a ona řekla: ‚Jsem dcera Betuele, syna Milky a Náchora.‘ Tehdy jsem jí navlékl na nos kroužek a na ruce náramky,48 padl jsem na kolena a klaněl se Hospodinu. Dobrořečil jsem Hospodinu, Bohu svého pána Abrahama, který mě vedl pravou cestou, abych pro syna svého pána vybral dceru jeho příbuzného.49 Nyní tedy, chcete-li se k mému pánu zachovat laskavě a věrně, sdělte mi to; a pokud ne, sdělte mi to také, ať se mohu rozhodnout, kam se vydat dál.“50 Lában a Betuel mu odpověděli: „Tato věc vyšla od Hospodina; nemáme k tomu co dodat.51 Hle, zde máš Rebeku, vezmi si ji a jdi. Ať se stane manželkou syna tvého pána, jak řekl Hospodin.“52 Když Abrahamův služebník uslyšel jejich slova, poklonil se Hospodinu až k zemi.53 Potom ten služebník vytáhl stříbrné a zlaté šperky a šaty a dal je Rebece. Také jejímu bratrovi a její matce dal vzácné dary.54 A tak jedli a pili, on i muži, kteří ho doprovázeli, a zůstali tam celou noc. Když pak ráno vstali, řekl: „Propusťte mě k mému pánu.“55 Její bratr a matka však odpověděli: „Ať s námi dívka zůstane ještě pár dní, třeba deset; potom může jít.“56 On jim ale řekl: „Nezdržujte mě tu. Hospodin přece dal mé cestě zdar. Propusťte mě, ať mohu jít za svým pánem.“57 Řekli mu tedy: „Zavoláme ji a zeptáme se, co na to ona.“58 Zavolali tedy Rebeku. „Odejdeš s tím mužem?“ zeptali se jí. „Odejdu,“ řekla.59 A tak svou sestru Rebeku i její chůvu propustili s Abrahamovým služebníkem a s jeho muži60 a takto Rebece požehnali: „Sestro naše, staň se matkou nesčíslných tisíců! Také tvé símě ať vládne branami svých nepřátel.“61 Rebeka a její děvečky pak vstaly, vsedly na velbloudy a následovaly onoho muže. Služebník vzal Rebeku a odjel.62 Izák právě přicházel od Studnice Živého, který mne vidí[4] (bydlel totiž v negevském kraji).63 K večeru Izák vyšel na pole, aby přemýšlel. Pozvedl oči a hle, uviděl přicházet velbloudy.64 Rebeka také pozvedla oči, a když uviděla Izáka, sesedla z velblouda.65 Zeptala se totiž služebníka: „Kdo je ten muž, který nám jde po poli naproti?“ „To je můj pán,“ odpověděl jí služebník. Vzala si tedy závoj a zahalila se.66 Služebník pak Izákovi popsal všechno, co vyřídil,67 a Izák ji přivedl do stanu své matky Sáry. Vzal si Rebeku a ta se stala jeho ženou a on ji miloval. Tak Izák našel útěchu po smrti své matky.