1Der HERR erschien Abraham bei den Eichen von Mamre, während er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß.2Er erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes aus entgegen, warf sich zur Erde nieder3und sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, geh doch nicht an deinem Knecht vorüber!4Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen.5Ich will einen Bissen Brot holen, dann könnt ihr euer Herz stärken, danach mögt ihr weiterziehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast!6Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell drei Sea feines Mehl! Knete es und backe Brotfladen!7Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Knecht, der es schnell zubereitete.8Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er selbst wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen. (Hebr 13,2)9Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt, sagte er.10Da sprach er: In einem Jahr komme ich wieder zu dir. Siehe, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben. Sara hörte am Eingang des Zeltes hinter seinem Rücken zu. (1Mo 17,15; 1Mo 21,1)11Abraham und Sara waren schon alt; sie waren hochbetagt. Sara erging es nicht mehr, wie es Frauen zu ergehen pflegt.12Sara lachte daher still in sich hinein und dachte: Ich bin doch schon alt und verbraucht und soll noch Liebeslust erfahren? Auch ist mein Herr doch schon ein alter Mann!13Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und sagt: Sollte ich wirklich noch gebären, obwohl ich so alt bin?14Ist denn beim HERRN etwas unmöglich? Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wieder zu dir kommen; dann wird Sara einen Sohn haben.15Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Denn sie hatte Angst. Er aber sagte: Doch, du hast gelacht.
Abrahams Fürsprache für Sodom
16Die Männer erhoben sich von dort und schauten auf Sodom hinab. Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten.17Da sagte der HERR: Soll ich Abraham verheimlichen, was ich tun will?18Abraham soll doch zu einem großen, mächtigen Volk werden, durch ihn sollen alle Völker der Erde Segen erlangen. (1Mo 12,2; 1Mo 22,17; 1Mo 26,4; 1Mo 28,14; Gal 3,8)19Denn ich habe ihn dazu ausersehen, dass er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm gebietet, den Weg des HERRN einzuhalten und Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit der HERR seine Zusagen an Abraham erfüllen kann.20Der HERR sprach: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, ja, das ist angeschwollen und ihre Sünde, ja, die ist schwer. (1Mo 13,13)21Ich will hinabsteigen und sehen, ob ihr verderbliches Tun wirklich dem Klagegeschrei entspricht, das zu mir gedrungen ist, oder nicht. Ich will es wissen.22Die Männer wandten sich ab von dort und gingen auf Sodom zu. Abraham aber stand noch immer vor dem HERRN.23Abraham trat näher und sagte: Willst du auch den Gerechten mit den Ruchlosen wegraffen?24Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten in ihrer Mitte?25Fern sei es von dir, so etwas zu tun: den Gerechten zusammen mit dem Frevler töten. Dann ginge es ja dem Gerechten wie dem Frevler. Das sei fern von dir. Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben? (Hi 8,3)26Da sprach der HERR: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben.27Abraham antwortete und sprach: Siehe, ich habe es unternommen, mit meinem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin.28Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Nein, sagte er, ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort fünfundvierzig finde.29Er fuhr fort, zu ihm zu reden: Vielleicht finden sich dort nur vierzig. Da sprach er: Ich werde es der vierzig wegen nicht tun.30Da sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich weiterrede. Vielleicht finden sich dort nur dreißig. Er entgegnete: Ich werde es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde.31Darauf sagte er: Siehe, ich habe es unternommen, mit meinem Herrn zu reden. Vielleicht finden sich dort nur zwanzig. Er antwortete: Ich werde sie nicht vernichten um der zwanzig willen.32Und nochmals sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nur noch einmal das Wort ergreife. Vielleicht finden sich dort nur zehn. Er sprach: Ich werde sie nicht vernichten um der zehn willen.33Der HERR ging fort, als er aufgehört hatte, zu Abraham zu reden, und Abraham kehrte an seinen Ort zurück.
1Und der HERR erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, als er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. (1Mo 12,7; 1Mo 13,18)2Und er erhob seine Augen und sah: Und siehe, drei Männer standen vor ihm; sobald er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und verneigte sich zur Erde (1Mo 33,3; 1Mo 42,6; Jos 5,13)3und sagte: Herr, wenn ich denn Gunst gefunden habe in deinen Augen, so geh doch nicht an deinem Knecht vorüber!4Man hole doch ein wenig Wasser, dann wascht eure Füße, und ruht euch aus[1] unter dem Baum! (1Mo 24,32; 1Mo 43,24; Ri 19,21)5Ich will indessen einen Bissen Brot holen, dass ihr euer Herz stärkt; danach mögt ihr weitergehen; wozu wäret ihr sonst[2] bei eurem Knecht vorbeigekommen? Und sie sprachen: Tu so, wie du geredet hast! (Ri 19,5)6Da eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sagte: Nimm schnell drei Maß Mehl, Weizengrieß, knete und mache Kuchen[3]! (1Mo 19,3; Ri 6,19; 1Sam 28,24; Ps 119,60)7Und Abraham lief zu den Rindern und nahm ein Kalb, zart und gut, und gab es dem Knecht; und der beeilte sich, es zuzubereiten.8Und er holte Rahm und Milch und das Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor; und er stand vor ihnen[4] unter dem Baum, und sie aßen. (Hebr 13,1)9Und sie sagten zu ihm: Wo ist deine Frau Sara? Und er sagte: Dort im Zelt.10Da sprach er: Wahrlich, übers Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu dir, siehe, dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn. Und Sara horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war. (1Mo 17,16; 1Mo 21,2; Ri 13,3; 2Kön 4,16; Röm 9,9)11Abraham und Sara aber waren alt, hochbetagt; es erging Sara nicht mehr nach der Frauen Weise. (1Mo 17,17; 1Mo 24,1; Jos 13,1)12Und Sara lachte in ihrem Innern und sagte: Nachdem ich alt geworden[5] bin, sollte ich ⟨noch⟩ Liebeslust haben? Und ⟨auch⟩ mein Herr ist ja alt! (1Mo 17,17; 1Mo 21,6; 1Kor 11,3; 1Petr 3,6)13Da sprach der HERR zu Abraham: Warum hat Sara denn gelacht und gesagt: Sollte ich wirklich noch gebären, da ich doch alt bin?14Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit komme ich wieder zu dir, übers Jahr um diese Zeit, dann hat Sara einen Sohn. (1Mo 17,16; 1Mo 21,2; Ri 13,3; 2Kön 4,16; Jer 32,17; Sach 8,6; Mt 19,26; Röm 9,9)15Doch Sara leugnete und sagte: Ich habe nicht gelacht! Denn sie fürchtete sich. Er aber sprach: Nein, du hast doch gelacht! (Ps 44,22)
Abrahams Bitte für Sodom
16Und die Männer erhoben sich von dort und blickten auf die Fläche von Sodom hinab; und Abraham ging mit ihnen, sie zu begleiten.17Der HERR aber sprach ⟨bei sich⟩: Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun will? (2Kön 4,27; Ps 25,14; Am 3,7)18Abraham soll doch zu einer großen und mächtigen Nation werden, und in ihm sollen gesegnet werden[6] alle Nationen der Erde! (1Mo 12,3)19Denn ich habe ihn erkannt, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm befiehlt, dass sie den Weg des HERRN bewahren, Gerechtigkeit und Recht zu üben[7], damit der HERR auf Abraham kommen lässt, was er über ihn geredet hat. (1Mo 35,2; 5Mo 4,9; 2Chr 14,3; Ps 78,5; 1Tim 3,4)20Und der HERR sprach: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, wahrlich, es ist groß, und ihre Sünde, wahrlich, sie ist sehr schwer. (1Mo 13,13; Jes 3,9; Mt 11,23; Jud 1,7)21Ich will doch hinabgehen und sehen, ob sie ganz nach ihrem Geschrei[8], das vor mich gekommen ist, getan haben[9]; und wenn nicht, so will ich es wissen[10]. (1Mo 6,12; 1Mo 11,5; Jon 1,2; Offb 18,5)22Und die Männer wandten sich von dort und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor dem HERRN stehen[11]. (1Mo 19,1; 1Mo 19,27)23Und Abraham trat hinzu und sagte: Willst du wirklich den Gerechten mit dem Ungerechten[12] wegraffen? (4Mo 16,22; 2Sam 24,17; Mt 13,29)24Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt. Willst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht vergeben wegen der fünfzig Gerechten, die darin sind?25Fern sei es von dir[13], so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Ungerechten[14] zu töten, sodass der Ungerechte wäre wie der Gerechte; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben? (4Mo 16,22; 1Chr 16,33; 2Chr 19,7; Hi 34,10; Ps 7,12; Ps 50,6; Ps 58,12; Ps 75,3; Röm 3,5; Hebr 6,10; Hebr 12,23)26Da sprach der HERR: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt finde, so will ich ihretwegen[15] dem ganzen Ort vergeben. (Jes 65,8; Jer 5,1)27Und Abraham antwortete und sagte: Siehe doch, ich habe mich erdreistet, zu dem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. (2Mo 32,11; Jak 5,16)28Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten ⟨nur⟩ fünf. Willst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Da sprach er: Ich will ⟨sie⟩ nicht vernichten, wenn ich dort 45 finde.29Und er fuhr fort, weiter zu ihm zu reden, und sagte: Vielleicht werden dort vierzig gefunden. Und er sprach: Ich will es nicht tun wegen[16] der vierzig.30Und er sagte: Der Herr möge doch nicht zürnen, dass ich ⟨noch einmal⟩ rede! Vielleicht werden dort dreißig gefunden. Und er sprach: Ich will es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde. (1Mo 44,18; Ri 6,39)31Da sagte er: Siehe doch, ich habe mich erdreistet, zu dem Herrn zu reden; vielleicht werden dort zwanzig gefunden. Und er sprach: Ich will nicht vernichten wegen[17] der zwanzig.32Da sagte er: Der Herr möge doch nicht zürnen, ich will nur ⟨noch⟩ dieses Mal reden. Vielleicht werden dort zehn gefunden. Und er sprach: Ich will nicht vernichten wegen[18] der zehn. (1Mo 44,18; Jak 5,16)33Und der HERR ging weg, als er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte zurück an seinen Ort. (1Mo 17,22; 1Mo 32,1)
1Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.2Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde (Hebr 13,2)3und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.4Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum.5Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast.6Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feines Mehl, knete und backe Brote.7Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab’s dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.8Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.9Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt.10Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes. (1Mo 17,19; Röm 9,9)11Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise.12Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren, und auch mein Herr ist alt! (1Mo 17,17; 1Petr 3,6)13Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin?14Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben. (Mt 19,26; Lk 1,37)15Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.
Abrahams Fürbitte für Sodom
16Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom, und Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten.17Da sprach der HERR: Wie könnte ich Abraham verbergen, was ich tun will, (Am 3,7)18da er doch ein großes und mächtiges Volk werden soll und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? (1Mo 12,3)19Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. (5Mo 6,7; 5Mo 32,46)20Und der HERR sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra, denn ihre Sünden sind sehr schwer. (1Mo 19,13)21Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob’s nicht so sei, damit ich’s wisse.22Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom. Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN23und trat herzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? (4Mo 16,22)24Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären?25Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? (Ps 82,1; Ps 94,2)26Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. (Jes 65,8; Mt 24,22)27Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin.28Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben.29Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen.30Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun.31Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen.32Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. (Ri 6,39)33Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort.
1Und der HERR erschien ihm bei den Terebinthen Mamres, während er am Eingang seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. (1Mo 12,7; 1Mo 13,18)2Und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer ihm gegenüber. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen vom Eingang seines Zeltes, beugte sich zur Erde nieder (1Mo 17,3; 1Mo 18,16; 1Mo 18,22; 1Mo 24,63; 1Mo 43,28; Jos 5,13; Hebr 12,2)3und sprach: Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht! (1Mo 19,19; 1Mo 30,27; 1Mo 33,8; Rut 2,2; Rut 2,10; Rut 2,13)4Man soll ein wenig Wasser bringen, und wascht eure Füße; und lasst euch nieder unter dem Baum, (1Mo 24,32; 1Mo 43,24; Hebr 13,2)5so will ich einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz stärkt; danach mögt ihr weiterziehen, denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie sprachen: Tue, wie du gesagt hast! (Ri 13,15; Röm 12,13; Hebr 13,1)6Und Abraham eilte in das Zelt zu Sarah und sprach: Nimm rasch drei Maß Feinmehl, knete sie und backe Brotfladen! (1Mo 19,3)7Abraham aber lief zu den Rindern und holte ein zartes und gutes Kalb und gab es dem Knecht; der eilte und bereitete es zu. (Lk 15,23)8Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Und er stand bei ihnen unter dem Baum; und sie aßen. (5Mo 32,14; Ri 5,25)9Da sprachen sie zu ihm: Wo ist deine Frau Sarah? Er antwortete: Drinnen im Zelt. (1Mo 3,9; 1Mo 4,9; 1Mo 24,67; Hebr 11,9)10Da sprach er: Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen, und siehe, deine Frau Sarah soll einen Sohn haben! Sarah aber horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war. (1Mo 17,16; 1Mo 17,19; 1Mo 17,21; 1Mo 21,2; Röm 9,9)11Und Abraham und Sarah waren alt und recht betagt, sodass es Sarah nicht mehr nach der Weise der Frauen ging. (1Mo 17,17; 1Mo 17,24; Röm 4,19; Hebr 11,11)12Darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach: Nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteilwerden! Dazu ist mein Herr ein alter Mann!13Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sarah und spricht: »Sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?« (1Mo 18,11; 1Petr 3,6)14Sollte denn dem HERRN etwas zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ich wieder zu dir kommen im nächsten Jahr, und Sarah wird einen Sohn haben! (Jer 32,17; Mt 19,26; Lk 1,37)15Da leugnete Sarah und sprach: Ich habe nicht gelacht!, denn sie fürchtete sich. Er aber sprach: Doch, du hast gelacht! (Ps 25,14; Ps 44,22; Spr 31,30)
Abrahams Fürbitte für Sodom
16Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom. Und Abraham ging mit ihnen, um sie zu begleiten. (1Mo 18,2; Apg 20,38; Apg 21,5; 3Joh 1,6)17Da sprach der HERR: Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? (Ps 25,14; Am 3,7; Joh 15,15)18Abraham soll doch gewiss zu einem großen und starken Volk werden, und alle Völker der Erde sollen in ihm gesegnet werden. (1Mo 12,2)19Denn ich habe ihn ersehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm gebiete, den Weg des HERRN zu bewahren, indem sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat. (5Mo 4,9; Jos 24,15; Ps 78,1)20Und der HERR sprach: Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr schwer. (1Mo 13,13; 1Mo 19,13)21Darum will ich hinabsteigen und sehen, ob sie es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht; ich will es wissen! (1Mo 6,12; 1Mo 11,5; 2Mo 3,7; 2Mo 3,8; Jos 22,22; 1Sam 16,7; Spr 5,21; Jer 17,10)22Und die Männer wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom; aber Abraham blieb noch stehen vor dem HERRN. (Ps 106,23; Jer 15,16; 1Joh 5,16)23Und Abraham trat näher und sprach: Willst du auch den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffen? (4Mo 16,22; 2Sam 24,17; Mt 13,29)24Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt; willst du die wegraffen und den Ort nicht verschonen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? (1Mo 18,26; Jer 5,1)25Das sei ferne von dir, dass du eine solche Sache tust und den Gerechten tötest mit dem Gottlosen, dass der Gerechte sei wie der Gottlose. Das sei ferne von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht gerecht richten? (Hi 8,3; Hi 34,10; Ps 58,12; Pred 8,12; Jes 3,10; Mal 3,18; Röm 2,5)26Der HERR sprach: Wenn ich fünfzig Gerechte in Sodom finde, in der Stadt, so will ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen! (Jes 65,8; Jer 5,1)27Und Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe es gewagt, mit dem Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin! (Hi 4,19; Ps 103,14; Ps 144,3)28Vielleicht gibt es fünf weniger als fünfzig Gerechte darin; willst du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Wenn ich darin fünfundvierzig finde, so will ich sie nicht verderben!29Und er fuhr weiter fort mit ihm zu reden und sprach: Vielleicht finden sich vierzig darin. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen! (Eph 6,18)30Und Abraham sprach: Möge es [meinen] Herrn nicht erzürnen, wenn ich noch weiter rede! Vielleicht finden sich dreißig darin. Er aber sprach: Wenn ich dreißig darin finde, so will ich ihnen nichts tun! (Hi 33,23; Spr 15,8)31Und er sprach: Ach siehe, ich habe es gewagt, mit [meinem] Herrn zu reden: Vielleicht finden sich zwanzig darin. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen! (Lk 18,1; Lk 18,7; Hebr 4,16)32Und er sprach: Ach, zürne nicht, [mein] Herr, dass ich nur noch diesmal rede: Vielleicht finden sich zehn darin. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen! (Ri 6,39; 1Joh 5,14)33Und der HERR ging hinweg, als er mit Abraham ausgeredet hatte; Abraham aber kehrte wieder an seinen Ort zurück. (1Mo 17,22; 1Mo 32,1)
1.Mose 18
King James Version
1And the LORD appeared unto him in the plains of Mamre: and he sat in the tent door in the heat of the day;2And he lift up his eyes and looked, and, lo, three men stood by him: and when he saw them , he ran to meet them from the tent door, and bowed himself toward the ground,3And said, My Lord, if now I have found favour in thy sight, pass not away, I pray thee, from thy servant:4Let a little water, I pray you, be fetched, and wash your feet, and rest yourselves under the tree:5And I will fetch a morsel of bread, and comfort ye your hearts; after that ye shall pass on: for therefore are ye come to your servant. And they said, So do, as thou hast said.6And Abraham hastened into the tent unto Sarah, and said, Make ready quickly three measures of fine meal, knead it , and make cakes upon the hearth.7And Abraham ran unto the herd, and fetcht a calf tender and good, and gave it unto a young man; and he hasted to dress it.8And he took butter, and milk, and the calf which he had dressed, and set it before them; and he stood by them under the tree, and they did eat.9And they said unto him, Where is Sarah thy wife? And he said, Behold, in the tent.10And he said, I will certainly return unto thee according to the time of life; and, lo, Sarah thy wife shall have a son. And Sarah heard it in the tent door, which was behind him.11Now Abraham and Sarah were old and well stricken in age; and it ceased to be with Sarah after the manner of women.12Therefore Sarah laughed within herself, saying, After I am waxed old shall I have pleasure, my lord being old also?13And the LORD said unto Abraham, Wherefore did Sarah laugh, saying, Shall I of a surety bear a child, which am old?14Is any thing too hard for the LORD? At the time appointed I will return unto thee, according to the time of life, and Sarah shall have a son.15Then Sarah denied, saying, I laughed not; for she was afraid. And he said, Nay; but thou didst laugh.16And the men rose up from thence, and looked toward Sodom: and Abraham went with them to bring them on the way.17And the LORD said, Shall I hide from Abraham that thing which I do;18Seeing that Abraham shall surely become a great and mighty nation, and all the nations of the earth shall be blessed in him?19For I know him, that he will command his children and his household after him, and they shall keep the way of the LORD, to do justice and judgment; that the LORD may bring upon Abraham that which he hath spoken of him.20And the LORD said, Because the cry of Sodom and Gomorrah is great, and because their sin is very grievous;21I will go down now, and see whether they have done altogether according to the cry of it, which is come unto me; and if not, I will know.22And the men turned their faces from thence, and went toward Sodom: but Abraham stood yet before the LORD.23And Abraham drew near, and said, Wilt thou also destroy the righteous with the wicked?24Peradventure there be fifty righteous within the city: wilt thou also destroy and not spare the place for the fifty righteous that are therein?25That be far from thee to do after this manner, to slay the righteous with the wicked: and that the righteous should be as the wicked, that be far from thee: Shall not the Judge of all the earth do right?26And the LORD said, If I find in Sodom fifty righteous within the city, then I will spare all the place for their sakes.27And Abraham answered and said, Behold now, I have taken upon me to speak unto the Lord, which am but dust and ashes:28Peradventure there shall lack five of the fifty righteous: wilt thou destroy all the city for lack of five? And he said, If I find there forty and five, I will not destroy it .29And he spake unto him yet again, and said, Peradventure there shall be forty found there. And he said, I will not do it for forty' sake.30And he said unto him , Oh let not the Lord be angry, and I will speak: Peradventure there shall thirty be found there. And he said, I will not do it , if I find thirty there.31And he said, Behold now, I have taken upon me to speak unto the Lord: Peradventure there shall be twenty found there. And he said, I will not destroy it for twenty' sake.32And he said, Oh let not the Lord be angry, and I will speak yet but this once: Peradventure ten shall be found there. And he said, I will not destroy it for ten' sake.33And the LORD went his way, as soon as he had left communing with Abraham: and Abraham returned unto his place.
1The LORD appeared to Abraham near the large trees of Mamre. Abraham was sitting at the entrance to his tent. It was the hottest time of the day.2Abraham looked up and saw three men standing nearby. So he quickly left the entrance to his tent to greet them. He bowed low to the ground.3He said, ‘My lord, if you are pleased with me, don’t pass me by.4Let me get you some water. Then all of you can wash your feet and rest under this tree.5Let me get you something to eat to give you strength. Then you can go on your way. I want to do this for you now that you have come to me.’ ‘All right’, they answered. ‘Do as you say.’6So Abraham hurried into the tent to Sarah. ‘Quick!’ he said. ‘Get about 15 kilograms of the finest flour. Prepare it and bake some bread.’7Then he ran over to the herd. He picked out a choice, tender calf. He gave it to a servant, who hurried to prepare it.8Then he brought some butter and milk and the calf that had been prepared. He served them to the three men. While they ate, he stood near them under a tree.9‘Where is your wife Sarah?’ they asked him. ‘Over there in the tent,’ he said.10Then one of them said, ‘I will surely return to you about this time next year. Your wife Sarah will have a son.’ Sarah was listening at the entrance to the tent, which was behind him.11Abraham and Sarah were already very old. Sarah was too old to have a baby.12So she laughed to herself. She thought, ‘I’m worn out, and my husband is old. Can I really know the joy of having a baby?’13Then the LORD said to Abraham, ‘Why did Sarah laugh? Why did she say, “Will I really have a baby, now that I am old?”14Is anything too hard for me? I will return to you at the appointed time next year. Sarah will have a son.’15Sarah was afraid. So she lied and said, ‘I didn’t laugh.’ But the LORD said, ‘Yes, you laughed.’
Abraham pleads for Sodom
16The men got up to leave. They looked down towards Sodom. Abraham walked along with them to see them on their way.17Then the LORD said, ‘Should I hide from Abraham what I am about to do?18He will certainly become a great and powerful nation. All nations on earth will be blessed because of him.19I have chosen him. He must direct his children to live in the way that pleases me. And he must direct the members of his family after him to do the same. So he must guide all of them in doing what is right and fair. Then I, the LORD, will do for Abraham what I have promised him.’20The LORD also said, ‘The cries against Sodom and Gomorrah are very great. Their sin is so bad21that I will go down and see for myself. I want to see if what they have done is as bad as the cries that have reached me. If it is not, then I will know.’22The men turned away and went towards Sodom. But Abraham remained standing in front of the LORD.23Then Abraham came up to him. He said, ‘Will you sweep away godly people along with those who are evil?24What if there are 50 godly people in the city? Will you really sweep it away? Won’t you spare the place because of the 50 godly people in it?25You would never kill godly people along with those who are evil, would you? Would you treat them all alike? You would never do anything like that! Won’t the Judge of the whole earth do what is right?’26The LORD said, ‘If I find 50 godly people in the city of Sodom, I will spare it. I will spare the whole place because of them.’27Then Abraham spoke up again. He said, ‘I have been very bold to speak to the Lord. After all, I’m only dust and ashes.28What if the number of godly people is five fewer than 50? Will you destroy the whole city because there are five fewer people?’ ‘If I find 45 there,’ he said, ‘I will not destroy it.’29Once again Abraham spoke to him. He asked, ‘What if only 40 are found there?’ He said, ‘If there are 40, I will not do it.’30Then Abraham said, ‘Lord, please don’t be angry with me. Let me speak. What if only 30 can be found there?’ He answered, ‘If I find 30, I will not do it.’31Abraham said, ‘I have been very bold to speak to the Lord. What if only 20 can be found there?’ He said, ‘If I find 20, I will not destroy it.’32Then he said, ‘Lord, please don’t be angry with me. Let me speak just one more time. What if only ten can be found there?’ He answered, ‘If I find ten, I will not destroy it.’33When the LORD had finished speaking with Abraham, he left. And Abraham returned home.
1.Mose 18
Bible Kralická
1Ukázal se pak jemu Hospodin v rovině Mamre; a on seděl u dveří stanu, když veliké horko na den bylo.2A když pozdvihl očí svých, viděl, a aj, tři muži stáli naproti němu. Kteréžto jakž uzřel, běžel jim vstříc ode dveří stanu, a sklonil se až k zemi.3A řekl: Pane můj, jestliže jsem nyní nalezl milost před očima tvýma, prosím, nepomíjej služebníka svého.4Přineseno bude trochu vody, a umyjete nohy své, a odpočinete pod stromem.5Zatím přinesu kus chleba, a posilníte srdce svého; potom půjdete, poněvadž mimo služebníka svého jdete. I řekli: Tak učiň, jakž jsi mluvil.6Tedy pospíšil Abraham do stanu k Sáře, a řekl: Spěšně tři míry mouky bělné zadělej, a napec podpopelných chlebů.7Abraham pak běžel k stádu; a vzav tele mladé a dobré, dal služebníku, kterýžto pospíšil připraviti je.8Potom vzav másla a mléka, i tele, kteréž připravil, položil před ně; sám pak stál při nich pod stromem, i jedli.9Řekli pak jemu: Kde jest Sára manželka tvá? Kterýžto odpověděl: Teď v stanu.10A řekl: Jistotně se navrátím k tobě vedlé času života, a aj, syna míti bude Sára manželka tvá. Ale Sára poslouchala u dveří stanu, kteréž byly za ním.11Abraham pak i Sára byli staří a sešlého věku, a přestal byl Sáře běh ženský.12I smála se Sára sama v sobě, řkuci: Teprv když jsem se sstarala, v rozkoše se vydám? A ještě i pán můj se sstaral.13Tedy řekl Hospodin Abrahamovi: Proč jest se smála Sára, řkuci: Zdaliž opravdu ještě roditi budu, a já se sstarala?14Zdaliž co skrytého bude před Hospodinem? K času určitému navrátím se k tobě vedlé času života, a Sára bude míti syna.15Zapřela pak Sára a řekla: Nesmála jsem se; nebo se bála. I řekl Hospodin: Neníť tak, ale smála jsi se.16Tedy vstavše odtud muži ti, obrátili se k Sodomě; Abraham pak šel s nimi, aby je provodil.17A řekl Hospodin: Zdali já zatajím před Abrahamem, což dělati budu?18Poněvadž Abraham jistotně bude v národ veliký a silný, a požehnáni budou v něm všickni národové země.19Nebo znám jej; protož přikáže synům svým a domu svému po sobě, aby ostříhali cesty Hospodinovy, a činili spravedlnost a soud, aťby naplnil Hospodin Abrahamovi, což mu zaslíbil.20I řekl Hospodin: Proto že rozmnožen jest křik Sodomských a Gomorských, a hřích jejich že obtížen jest náramně:21Sstoupím již a pohledím, jestliže podle křiku jejich, kterýž přišel ke mně, činili, důjde na ně setření; a pakli toho není, zvím.22A obrátivše se odtud muži, šli do Sodomy; Abraham pak ještě stál před Hospodinem.23V tom přistoupiv Abraham, řekl: Zdali také zahladíš spravedlivého s bezbožným?24Bude-li padesáte spravedlivých v tom městě, zdali předce zahubíš, a neodpustíš místu pro padesáte spravedlivých, kteříž jsou v něm?25Odstup to od tebe, abys takovou věc učiniti měl, abys usmrtil spravedlivého s bezbožným; takť by byl spravedlivý jako bezbožný. Odstup to od tebe; zdaliž soudce vší země neučiní soudu?26I řekl Hospodin: Jestliže naleznu v Sodomě, v městě tom, padesáte spravedlivých, odpustím všemu tomu místu pro ně.27A odpovídaje Abraham, řekl: Aj, nyní chtěl bych mluviti ku Pánu svému, ačkoli jsem prach a popel.28Co pak, nedostane-li se ku padesáti spravedlivým pěti, zdali zkazíš pro těch pět všecko město? I řekl: Nezahladím, jestliže najdu tam čtyřidceti pět.29Opět mluvil Abraham a řekl: Snad nalezeno bude tam čtyřidceti? A odpověděl: Neučiním pro těch čtyřidceti.30I řekl Abraham: Prosím, nechť se nehněvá Pán můj, že mluviti budu: Snad se jich nalezne tam třidceti? Odpověděl: Neučiním, jestliže naleznu tam třidceti.31A opět řekl: Aj, nyní počal jsem mluviti ku Pánu svému: Snad se nalezne tam dvadceti? Odpověděl: Nezahladím i pro těch dvadceti.32Řekl ještě: Prosím, ať se nehněvá Pán můj, jestliže jednou ještě mluviti budu: Snad se jich najde tam deset? Odpověděl: Nezahladím i pro těch deset.33I odšel Hospodin, když dokonal řeč k Abrahamovi; Abraham pak navrátil se k místu svému.
1Hospodin se pak Abrahamovi ukázal u háje Mamre, když seděl v poledním horku u vchodu do stanu.2Abraham pozvedl oči a hle, stáli před ním tři muži. Jakmile je spatřil, vyběhl jim ze stanového vchodu naproti. Poklonil se až k zemi3a řekl: „Pane můj, prokaž mi prosím laskavost a zastav se u svého služebníka!4Když dovolíš, nechám přinést trochu vody. Umyjete si nohy a odpočinete si pod stromem.5Přinesu kousek chleba a posilníte se, než půjdete dál. Přišli jste přece ke svému služebníkovi.“ „Udělej, jak jsi řekl,“ odpověděli.6Abraham odspěchal do stanu za Sárou a řekl: „Rychle vezmi tři míry[1] jemné mouky, zadělej těsto a upeč chleba!“7Odběhl ke stádu, vzal pěkné útlé tele a dal je služebníkovi, který je odspěchal připravit.8Potom vzal máslo, mléko a dobytče, které připravil, a položil to před ně. Sám pak stál u nich pod stromem, zatímco jedli.9„Kde je tvá manželka Sára?“ zeptali se ho. „Zde ve stanu,“ odpověděl.10Na to host řekl: „Za rok touto dobou se k tobě jistě vrátím a hle, tvá manželka Sára bude mít syna!“ Sára však poslouchala vzadu u vchodu do stanu.11(Abraham i Sára už byli velmi staří a Sára už nebyla v plodném věku.)12Sára se v duchu zasmála: „Teď, když jsem sešlá stářím, mám zakusit rozkoš? Navíc, můj pán je stařec!“13Hospodin se Abrahama zeptal: „Proč se Sára smála a říkala: ‚Copak ještě opravdu mohu rodit, když jsem tak stará?‘14Je snad pro Hospodina něco nemožné? V daný čas, za rok touto dobou, se k tobě vrátím a Sára bude mít syna.“15Sára to ze strachu zapírala: „Nesmála jsem se.“ On ale řekl: „Ba ne, smála ses!“
Deset spravedlivých
16Potom ti muži vstali a zamířili odtud k Sodomě. Abraham šel s nimi, aby je vyprovodil.17Tehdy si Hospodin řekl: „Zatajím snad před Abrahamem, co se chystám udělat?18Vždyť z Abrahama jistě bude věhlasný a mocný národ a v něm dojdou požehnání všechny národy země.19Vyvolil jsem jej, aby přikázal svým synům a své budoucí rodině, ať zachovávají Hospodinovu cestu konáním spravedlnosti a práva, aby Hospodin Abrahamovi splnil, co mu zaslíbil.“20Hospodin řekl: „Křik Sodomy a Gomory je velký a jejich hřích velmi těžký.21Proto sestoupím a uvidím: pokud jednali tak, jak nasvědčuje křik, jenž se mi donesl, je s nimi konec; a pokud ne, poznám to.“22Ti muži odtud pokračovali k Sodomě, ale Abraham ještě zůstal před Hospodinem.23Přistoupil blíž a řekl: „Cožpak smeteš s ničemným také spravedlivého?24Možná, že je v tom městě padesát spravedlivých. Smeteš je také? Neušetříš to místo kvůli padesáti spravedlivým, kteří tam jsou?25Takovou věc bys nikdy neudělal – usmrtit s ničemným také spravedlivého! Tak by byl spravedlivý jako ničemný – to bys neudělal! Cožpak Soudce vší země nebude jednat podle práva?“26Na to Hospodin řekl: „Najdu-li v tom městě, v Sodomě, padesát spravedlivých, ušetřím kvůli nim celé to místo.“27Abraham odpověděl: „Pohleď prosím – odvažuji se mluvit ke svému Pánu, ačkoli jsem prach a popel –28možná, že bude do těch padesáti spravedlivých pět chybět. Zničíš kvůli těm pěti celé město?“ „Nezničím, najdu-li jich tam čtyřicet pět,“ odpověděl.29Abraham k němu promluvil znovu: „Co když se jich tam najde jen čtyřicet?“ „Neudělám to kvůli těm čtyřiceti,“ odpověděl.30„Ať se můj Pán prosím nehněvá, když promluvím,“ řekl Abraham. „Co když se jich tam najde jen třicet?“ „Neudělám to, najdu-li jich tam třicet,“ odpověděl.31„Pohleď prosím, dovolím si znovu promluvit ke svému Pánu,“ řekl Abraham. „Co když se jich tam najde jen dvacet?“ „Nezničím je kvůli těm dvaceti,“ odpověděl.32„Ať se prosím můj Pán nehněvá, když promluvím ještě jednou,“ řekl Abraham. „Co když se jich tam najde jen deset?“ „Nezničím je kvůli těm deseti,“ odpověděl Hospodin.33Tak dokončil rozmluvu s Abrahamem a odešel. Také Abraham se vrátil domů.