1.Mose 19

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot saß im Stadttor von Sodom. Als er sie sah, erhob er sich, trat auf sie zu, warf sich mit dem Gesicht zur Erde nieder (1Mo 13,12)2 und sagte: Bitte, meine Herren, kehrt doch im Haus eures Knechtes ein, bleibt über Nacht und wascht euch die Füße! Am Morgen könnt ihr euren Weg fortsetzen. Nein, sagten sie, wir wollen auf dem Platz übernachten.3 Er bedrängte sie so sehr, dass sie bei ihm einkehrten und in sein Haus kamen. Er bereitete ihnen ein Mahl, ließ ungesäuerte Brote backen und sie aßen.4 Sie waren noch nicht schlafen gegangen, da umstellten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, alles Volk von weit und breit.5 Sie riefen nach Lot und fragten ihn: Wo sind die Männer, die heute Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie zu uns heraus, wir wollen mit ihnen verkehren. (Ri 19,22)6 Da ging Lot zu ihnen hinaus vor die Tür, schloss sie hinter sich zu7 und sagte: Meine Brüder, tut doch nicht das Böse!8 Seht doch, ich habe zwei Töchter, die noch nicht mit einem Mann verkehrt haben. Ich will sie zu euch herausbringen. Dann tut mit ihnen, was euch gefällt. Nur diesen Männern tut nichts; denn deshalb sind sie ja unter den Schutz meines Daches getreten. (Ri 19,23)9 Sie aber sagten: Geh weg! Und sie sagten: Kommt da so einer daher, ein Fremder, und will sich als Richter aufspielen! Nun wollen wir dir Böseres antun, noch mehr als ihnen. Sie setzten dem Mann, nämlich Lot, arg zu und waren schon dabei, die Tür aufzubrechen.10 Da streckten jene Männer die Hand aus, zogen Lot zu sich ins Haus und sperrten die Tür zu.11 Dann schlugen sie die Männer draußen vor dem Haus, Groß und Klein, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens bemühten, den Eingang zu finden.12 Die Männer sagten zu Lot: Wer gehört hier noch zu dir? Ein Schwiegersohn, Söhne, Töchter oder sonst jemand in der Stadt? Bring sie weg von diesem Ort!13 Wir wollen diesen Ort vernichten; denn groß ist das Klagegeschrei, das über sie zum HERRN gedrungen ist. Der HERR hat uns geschickt, die Stadt zu vernichten. (1Mo 13,13)14 Da ging Lot hinaus, redete auf seine Schwiegersöhne ein, die seine Töchter heiraten wollten, und sagte: Macht euch auf und verlasst diesen Ort; denn der HERR will die Stadt vernichten. Aber seine Schwiegersöhne meinten, er mache nur Spaß.15 Als die Morgenröte aufstieg, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Schuld der Stadt hinweggerafft wirst!16 Da er noch zögerte, fassten die Männer seine Hand, die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der HERR mit ihm Mitleid hatte. Sie führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt los.17 Während die Männer sie hinaus ins Freie führten, sagte der eine: Rette dich, es geht um dein Leben! Sieh dich nicht um und bleib im ganzen Umkreis nicht stehen! Rette dich ins Gebirge, sonst wirst du weggerafft!18 Lot aber sagte zu ihnen: Nicht doch, mein Herr!19 Siehe, dein Knecht hat Gnade in deinen Augen gefunden. Du hast mir große Gunst erwiesen und mir mein Leben bewahrt. Ich kann mich nicht ins Gebirge retten, ohne dass mich das Unheil vorher ereilt und ich sterben muss.20 Siehe doch, die Stadt in der Nähe, dorthin könnte man fliehen. Sie ist doch klein; dorthin kann ich mich retten. Ist sie nicht klein? So könnte ich am Leben bleiben.21 Er antwortete ihm: Siehe, auch das will ich dir gewähren und die Stadt, von der du sprichst, nicht zum Einsturz bringen.22 Schnell, rette dich dorthin; denn ich kann nichts unternehmen, bevor du dort angekommen bist. Deshalb gab er der Stadt den Namen Zoar, die Kleine.23 Als die Sonne über dem Land aufgegangen und Lot in Zoar angekommen war,24 ließ der HERR auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen, vom HERRN, vom Himmel herab.25 Er ließ ihre Städte einstürzen mitsamt ihrem ganzen Umkreis, auch alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs.26 Als sich aber seine Frau hinter ihm umblickte, wurde sie zu einer Salzsäule. (Lk 17,32)27 Am frühen Morgen begab sich Abraham an den Ort, an dem er dem HERRN gegenübergestanden hatte.28 Er schaute gegen Sodom und Gomorra und auf das ganze Gebiet im Umkreis. Er schaute hin und siehe: Qualm stieg von der Erde auf wie der Qualm aus einem Schmelzofen.29 Als Gott die Städte der Gegend vernichtete, gedachte Gott Abrahams und geleitete Lot mitten aus der Zerstörung heraus, während er die Städte, in denen Lot gewohnt hatte, einstürzen ließ.30 Lot zog von Zoar hinauf und ließ sich mit seinen beiden Töchtern im Gebirge nieder. Er fürchtete sich nämlich, in Zoar zu bleiben. Er wohnte in einer Höhle, er und seine beiden Töchter.31 Eines Tages sagte die Ältere zur Jüngeren: Unser Vater wird alt und einen Mann, der mit uns verkehrt, wie es in aller Welt üblich ist, gibt es nicht.32 Komm, geben wir unserem Vater Wein zu trinken und legen wir uns zu ihm, damit wir durch unseren Vater Nachkommen erhalten.33 Sie gaben also ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken; dann kam die Ältere und legte sich zu ihrem Vater. Er merkte nicht, wie sie sich hinlegte und wie sie aufstand.34 Am anderen Tag sagte die Ältere zur Jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Geben wir ihm auch heute Nacht Wein zu trinken, dann komm und leg du dich zu ihm! So werden wir durch unseren Vater Nachkommen erhalten.35 Sie gaben ihrem Vater also auch in jener Nacht Wein zu trinken; dann machte sich die Jüngere auf und legte sich zu ihm. Er merkte nicht, wie sie sich hinlegte und wie sie aufstand.36 Beide Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.37 Die Ältere gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Moab. Er gilt als Stammvater der Moabiter bis heute.38 Auch die Jüngere gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Ben-Ammi. Er gilt als Stammvater der Ammoniter bis heute.

1.Mose 19

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, als Lot ⟨gerade⟩ im Tor von Sodom saß. Und als Lot sie sah, stand er auf, ⟨ging⟩ ihnen entgegen und verneigte sich mit dem Gesicht zur Erde; (1Mo 13,12; 1Mo 18,22; Rut 4,1; Hi 29,7)2 und er sprach: Ach, siehe, meine Herren! Kehrt doch ein in das Haus eures Knechtes, und übernachtet, und wascht eure Füße; morgen früh mögt ihr ⟨dann⟩ eures Weges ziehen! Aber sie sagten: Nein, sondern wir wollen auf dem Platz[1] übernachten. (Ri 19,20; 2Sam 11,8; Hi 31,32)3 Als er jedoch sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl, backte ungesäuertes Brot, und sie aßen. (1Mo 18,6)4 Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum Greis, das ganze Volk von allen Enden[2] ⟨der Stadt⟩.5 Und sie riefen nach Lot und sagten zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, dass wir sie erkennen! (3Mo 18,22; 3Mo 20,13; Ri 19,22; Röm 1,24; Jud 1,7)6 Da trat Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu;7 und er sagte: Tut doch nichts Böses, meine Brüder!8 Seht doch, ich habe zwei Töchter, die keinen Mann erkannt haben; die will ich zu euch herausbringen. Tut ihnen, wie es gut ist in euren Augen! Nur diesen Männern tut nichts, da sie nun einmal unter den Schatten meines Daches[3] gekommen sind! (Ri 19,23)9 Aber sie sagten: Zurück da! Und sie sagten: Da ist einer allein gekommen, sich als Fremder ⟨hier⟩ aufzuhalten, und will sich ⟨schon⟩ als Richter aufspielen[4]! Nun, wir wollen dir Schlimmeres antun als jenen. Und sie drangen hart ein auf den Mann, auf Lot, und machten sich daran, die Tür aufzubrechen. (2Mo 2,14; Spr 9,7)10 Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Lot zu sich herein ins Haus; und die Tür verschlossen sie.11 Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom kleinsten bis zum größten, sodass sie sich vergeblich mühten[5], den Eingang zu finden. (2Kön 6,18)12 Und die Männer sagten zu Lot: Hast du hier noch jemanden? Einen Schwiegersohn und deine Söhne und deine Töchter oder einen, der sonst ⟨noch⟩ in der Stadt zu dir gehört? Führe ⟨sie⟩ hinaus[6] aus diesem Ort! (4Mo 16,26)13 Denn wir werden diesen Ort vernichten, weil das Geschrei über sie[7] groß geworden ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, die Stadt[8] zu vernichten. (1Mo 18,20; 4Mo 16,21)14 Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sagte: Macht euch auf, geht aus diesem Ort! Denn der HERR wird die Stadt vernichten. Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der Scherz treibt.15 Und sobald die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind[9], damit du nicht weggerafft wirst durch die Schuld[10] der Stadt! (Offb 18,4)16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt.17 Und es geschah, als sie sie ins Freie hinausgeführt hatten, da sprach er: Rette dich⟨, es geht⟩ um dein Leben! Sieh nicht hinter dich, und bleib nicht stehen in der ganzen Ebene[11] ⟨des Jordan⟩; rette dich auf das Gebirge, damit du nicht weggerafft wirst! (Jer 48,6; Mt 24,16; Lk 17,31)18 Da sagte Lot zu ihnen: Ach, nein, Herr!19 Siehe doch, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, und du hast deine Gnade, die du an mir erwiesen hast, groß gemacht, meine Seele am Leben zu erhalten. Aber ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es könnte das Unheil mich ereilen[12], dass ich sterbe. (1Mo 6,8)20 Siehe doch, diese Stadt da ist nahe, dahin zu fliehen, sie ist ja ⟨nur⟩ klein[13]; ich könnte mich doch dahin retten – ist sie nicht klein[14]? –, damit meine Seele am Leben bleibt.21 Da sprach er zu ihm: Siehe, auch darin habe ich Rücksicht auf dich genommen[15], dass ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast. (2Mo 33,17)22 Schnell, rette dich dorthin! Denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Daher nennt man die Stadt Zoar[16]. (5Mo 34,3; Jes 15,5)23 Die Sonne ging über der Erde auf, als Lot nach Zoar kam.24 Da ließ der HERR auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN aus dem Himmel (5Mo 29,22; Hi 18,15; Ps 11,6; Jes 1,9; Jes 13,19; Kla 4,6; Am 4,11; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Offb 14,10)25 und kehrte diese Städte um und die ganze Ebene[17] ⟨des Jordan⟩ und alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Erdbodens. (1Mo 13,10; Jer 20,16; Jer 23,14; Zef 2,9; Mt 10,15)26 Aber seine Frau sah sich hinter ihm um; da wurde sie zu einer Salzsäule. (Lk 17,31)27 Und Abraham machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. (1Mo 18,22)28 Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gomorra und auf die ganze Fläche des Landes ⟨in⟩ der Ebene[18] ⟨des Jordan⟩, und er sah: Und siehe, Rauch stieg vom Land auf, wie der Rauch eines Schmelzofens. (2Mo 19,18; Mal 3,2; Offb 9,2)29 Und es geschah, als Gott die Städte der Ebene[19] ⟨des Jordan⟩ vernichtete, da dachte Gott an Abraham und geleitete Lot mitten aus der Umkehrung, als er die Städte umkehrte, in denen Lot gewohnt hatte. (1Mo 8,1; 2Petr 2,7)30 Lot aber zog von Zoar hinauf und wohnte im Gebirge, ⟨er⟩ und seine beiden Töchter mit ihm; denn er fürchtete sich in Zoar zu wohnen. Und er wohnte in einer Höhle, er und seine beiden Töchter.31 Und die Erstgeborene sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und es gibt keinen Mann im Land, der zu uns eingehen könnte nach der Weise aller Welt.32 Komm, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten[20]! (3Mo 18,7)33 Und sie gaben ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken, und die Erstgeborene ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber merkte[21] weder ⟨etwas⟩ von ihrem Niederlegen noch von ihrem Aufstehen.34 Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe mich gestern Abend zu meinem Vater gelegt. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dann geh hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten[22]!35 Da gaben sie auch in dieser Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; und er merkte[23] weder ⟨etwas⟩ von ihrem Niederlegen noch von ihrem Aufstehen.36 Und die beiden Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.37 Und die Erstgeborene gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Moab[24]; der ist der Vater der Moabiter[25] bis auf diesen Tag. (5Mo 2,9)38 Und die Jüngere, auch sie gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ben-Ammi[26]. Der ist der Vater der Söhne Ammon bis auf diesen Tag. (5Mo 2,19; 1Sam 14,47; Ps 83,9; Zef 2,8)

1.Mose 19

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde (1Mo 18,22)2 und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts, bleibt über Nacht und lasst eure Füße waschen. Frühmorgens mögt ihr aufbrechen und eure Straße ziehen. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben.3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Brote, und sie aßen.4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden,5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Gib sie heraus, dass wir ihnen beiwohnen. (3Mo 18,22; Ri 19,22; Röm 1,27)6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel!8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich euch herausgeben, und dann tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen.9 Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot. Doch als sie hinzuliefen und die Tür aufbrechen wollten, (2Petr 2,7)10 griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu.11 Und sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, Klein und Groß, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens mühten, die Tür zu finden. (2Kön 6,18)12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemanden hier? Einen Schwiegersohn? Deine Söhne und Töchter? Wer noch zu dir gehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte.13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. (1Mo 18,20)14 Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Die aber meinten, er scherze. (4Mo 16,21)15 Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt.16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los.17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! (Mt 24,16)18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr!19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe.20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein. Dahin will ich mich retten, dass ich am Leben bleibe. Ist sie nicht klein?[1]21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast.22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt.23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam.24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra (5Mo 29,22; Ps 11,6; Jes 1,9; Jes 13,19; Am 4,11; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Offb 14,10)25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. (Lk 17,32)27 Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte,28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen.29 Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.30 Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern.31 Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise.32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. (3Mo 18,7)33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hineingehst und dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.37 Und die ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab. Von dem kommen her die Moabiter bis auf den heutigen Tag. (5Mo 2,9)38 Und die jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi. Von dem kommen her die Ammoniter bis auf den heutigen Tag. (5Mo 2,19; 5Mo 23,4)

1.Mose 19

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot aber saß in Sodom unter dem Tor; und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und verneigte sich, das Angesicht zur Erde gewandt, (Rut 4,1; Hi 29,7)2 und sprach: Siehe, meine Herren! Kehrt ein in das Haus eures Knechtes und bleibt über Nacht und wascht eure Füße; so mögt ihr am Morgen früh aufstehen und euren Weg ziehen! Sie aber sprachen: Nein, sondern wir wollen im Freien übernachten! (1Mo 43,24; Ri 19,15)3 Er aber drang sehr in sie. Da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Brotfladen; und sie aßen. (1Mo 18,6; 2Kön 4,8; Apg 16,15)4 Aber ehe sie sich hinlegten, umringten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden, (1Mo 13,13)5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen! (1Mo 18,20; 3Mo 20,13; Ri 19,22; Röm 1,24; Röm 1,27; Jud 1,7)6 Da ging Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu. (Ri 19,23)7 Und sprach: Ach, meine Brüder, versündigt euch doch nicht! (3Mo 18,22)8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt; die will ich zu euch hinausführen, damit ihr mit ihnen tut, wie es gut ist in euren Augen; nur diesen Männern tut nichts, denn sie sind doch unter den Schatten meines Daches gekommen! (Ri 19,24)9 Sie aber sprachen: Mach, dass du fortkommst! Und sie sagten: Der ist der einzige Fremdling hier und will den Richter spielen! Nun wollen wir’s mit dir noch schlimmer treiben als mit ihnen! Und sie drangen heftig auf den Mann Lot ein und machten sich daran, die Tür aufzubrechen. (2Mo 2,14; 2Petr 2,7)10 Da streckten die Männer ihre Hände hinaus und zogen Lot zu sich hinein und schlossen die Tür zu. (1Mo 7,16; Offb 3,7)11 Und sie schlugen die Männer vor der Haustür mit Blindheit, Klein und Groß, sodass sie müde wurden, die Tür zu suchen. (2Kön 6,18)12 Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemand hier, einen Schwiegersohn oder Söhne oder Töchter? Wer in der Stadt zu dir gehört, den führe hinaus aus diesem Ort! (Jos 6,22)13 Denn wir werden diesen Ort verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, [den Ort] zu verderben! (1Mo 18,20; 1Chr 21,15; Jes 37,36)14 Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Macht euch auf, geht hinaus aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der scherzt. (4Mo 16,26; Jer 51,6; Lk 17,28; 2Petr 2,6)15 Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt! (2Kor 6,17; Offb 18,4)16 Als er aber noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte; und sie führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. (Mal 3,18; Röm 9,16)17 Und es geschah, als sie sie hinausgeführt hatten, da sprach einer: Rette deine Seele! Und schaue nicht zurück; steh auch nicht still in dieser ganzen Umgegend! Rette dich ins Bergland[1], damit du nicht weggerafft wirst! (Mt 24,16; Lk 9,62)18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, mein Herr!19 Siehe doch, dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber auf das Bergland kann ich mich nicht retten; das Unglück könnte mich ereilen, sodass ich sterben müsste! (Jes 38,17)20 Siehe, jene Stadt dort ist so nahe, dass ich dahin fliehen könnte; und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt! (1Mo 12,13; Ps 119,175)21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. (Ps 34,16; 2Petr 2,7; 2Petr 2,9)22 Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist! — Daher wird die Stadt Zoar genannt. (1Mo 14,2; Jes 15,5; Jer 48,34)23 Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam. (1Mo 13,10)24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab, (5Mo 29,23; Jes 13,19; Kla 4,6; Am 4,11; Zef 2,9; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Jud 1,7)25 und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war. (Ps 107,33; Mt 11,23)26 Und [Lots] Frau schaute zurück hinter seinem Rücken; da wurde sie zu einer Salzsäule. (1Mo 18,17; Lk 17,31)27 Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. (1Mo 19,22)28 Und er blickte hinab auf Sodom und Gomorra und auf das ganze Land jener Gegend und sah sich um, und siehe, ein Rauch ging auf von dem Land, wie der Rauch eines Schmelzofens. (2Petr 3,10; Offb 18,8; Offb 19,3)29 Und es geschah, als Gott die Städte in jener Ebene verderbte, da gedachte Gott an Abraham, und er führte Lot mitten aus dem Verderben, als er die Städte verderbte, in denen Lot gewohnt hatte. (Ps 145,18)30 Und Lot ging von Zoar hinauf und blieb mit seinen beiden Töchtern auf dem Bergland; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und er wohnte mit seinen Töchtern in einer Höhle. (1Mo 19,17; 1Mo 19,19; 1Mo 19,22)31 Da sprach die Ältere zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und es ist kein Mann mehr auf der Erde, der zu uns kommen könnte nach der Weise aller Welt. (5Mo 25,5)32 So komm, wir wollen unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! (Hab 2,15; Röm 3,8)33 So gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die Ältere ging und legte sich zu ihrem Vater, und er erkannte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. (3Mo 18,6; Spr 23,31)34 Und es geschah am Morgen, da sprach die Ältere zu der Jüngeren: Siehe, ich bin gestern bei meinem Vater gelegen; wir wollen ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hingehst und dich zu ihm legst, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! (1Mo 19,32)35 So gaben sie ihrem Vater auch in jener Nacht Wein zu trinken. Und die Jüngere machte sich auf und legte sich zu ihm, und er merkte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. (1Mo 9,21; 1Mo 19,33)36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater. (1Mo 19,32)37 Und die Ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab; der wurde der Vater der heutigen Moabiter. (5Mo 2,9; 5Mo 23,3; Neh 13,1; Zef 2,9)38 Und die Jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi; der wurde der Vater der heutigen Ammoniter. (5Mo 2,19; 5Mo 23,4)

1.Mose 19

King James Version

1 And there came two angels to Sodom at even; and Lot sat in the gate of Sodom: and Lot seeing them rose up to meet them; and he bowed himself with his face toward the ground;2 And he said, Behold now, my lords, turn in, I pray you, into your servant' house, and tarry all night, and wash your feet, and ye shall rise up early, and go on your ways. And they said, Nay; but we will abide in the street all night.3 And he pressed upon them greatly; and they turned in unto him, and entered into his house; and he made them a feast, and did bake unleavened bread, and they did eat.4 But before they lay down, the men of the city, even the men of Sodom, compassed the house round, both old and young, all the people from every quarter:5 And they called unto Lot, and said unto him, Where are the men which came in to thee this night? bring them out unto us, that we may know them.6 And Lot went out at the door unto them, and shut the door after him,7 And said, I pray you, brethren, do not so wickedly.8 Behold now, I have two daughters which have not known man; let me, I pray you, bring them out unto you, and do ye to them as is good in your eyes: only unto these men do nothing; for therefore came they under the shadow of my roof.9 And they said, Stand back. And they said again , This one fellow came in to sojourn, and he will needs be a judge: now will we deal worse with thee, than with them. And they pressed sore upon the man, even Lot, and came near to break the door.10 But the men put forth their hand, and pulled Lot into the house to them, and shut to the door.11 And they smote the men that were at the door of the house with blindness, both small and great: so that they wearied themselves to find the door.12 And the men said unto Lot, Hast thou here any besides? son in law, and thy sons, and thy daughters, and whatsoever thou hast in the city, bring them out of this place:13 For we will destroy this place, because the cry of them is waxen great before the face of the LORD; and the LORD hath sent us to destroy it.14 And Lot went out, and spake unto his sons in law, which married his daughters, and said, Up, get you out of this place; for the LORD will destroy this city. But he seemed as one that mocked unto his sons in law.15 And when the morning arose, then the angels hastened Lot, saying, Arise, take thy wife, and thy two daughters, which are here; lest thou be consumed in the iniquity of the city.16 And while he lingered, the men laid hold upon his hand, and upon the hand of his wife, and upon the hand of his two daughters; the LORD being merciful unto him: and they brought him forth, and set him without the city.17 And it came to pass, when they had brought them forth abroad, that he said, Escape for thy life; look not behind thee, neither stay thou in all the plain; escape to the mountain, lest thou be consumed.18 And Lot said unto them, Oh, not so, my Lord:19 Behold now, thy servant hath found grace in thy sight, and thou hast magnified thy mercy, which thou hast shewed unto me in saving my life; and I cannot escape to the mountain, lest some evil take me, and I die:20 Behold now, this city is near to flee unto, and it is a little one: Oh, let me escape thither, ( is it not a little one?) and my soul shall live.21 And he said unto him, See, I have accepted thee concerning this thing also, that I will not overthrow this city, for the which thou hast spoken.22 Haste thee, escape thither; for I cannot do any thing till thou be come thither. Therefore the name of the city was called Zoar.23 The sun was risen upon the earth when Lot entered into Zoar.24 Then the LORD rained upon Sodom and upon Gomorrah brimstone and fire from the LORD out of heaven;25 And he overthrew those cities, and all the plain, and all the inhabitants of the cities, and that which grew upon the ground.26 But his wife looked back from behind him, and she became a pillar of salt.27 And Abraham gat up early in the morning to the place where he stood before the LORD:28 And he looked toward Sodom and Gomorrah, and toward all the land of the plain, and beheld, and, lo, the smoke of the country went up as the smoke of a furnace.29 And it came to pass, when God destroyed the cities of the plain, that God remembered Abraham, and sent Lot out of the midst of the overthrow, when he overthrew the cities in the which Lot dwelt.30 And Lot went up out of Zoar, and dwelt in the mountain, and his two daughters with him; for he feared to dwell in Zoar: and he dwelt in a cave, he and his two daughters.31 And the firstborn said unto the younger, Our father is old, and there is not a man in the earth to come in unto us after the manner of all the earth:32 Come, let us make our father drink wine, and we will lie with him, that we may preserve seed of our father.33 And they made their father drink wine that night: and the firstborn went in, and lay with her father; and he perceived not when she lay down, nor when she arose.34 And it came to pass on the morrow, that the firstborn said unto the younger, Behold, I lay yesternight with my father: let us make him drink wine this night also; and go thou in, and lie with him, that we may preserve seed of our father.35 And they made their father drink wine that night also: and the younger arose, and lay with him; and he perceived not when she lay down, nor when she arose.36 Thus were both the daughters of Lot with child by their father.37 And the firstborn bare a son, and called his name Moab: the same is the father of the Moabites unto this day.38 And the younger, she also bare a son, and called his name Benammi: the same is the father of the children of Ammon unto this day.

1.Mose 19

New International Reader’s Version

von Biblica
1 The two angels arrived at Sodom in the evening. Lot was sitting near the gate of the city. When Lot saw the angels, he got up to greet them. He bowed down with his face to the ground.2 ‘My lords’, he said, ‘please come to my house. You can wash your feet and spend the night there. Then you can go on your way early in the morning.’ ‘No’, they answered. ‘We’ll spend the night in the town square.’3 But Lot wouldn’t give up. So they went with him and entered his house. He prepared a meal for them. He baked bread without using yeast. And they ate.4 Before Lot and his guests had gone to bed, all the men came from every part of the city of Sodom. Young and old men alike surrounded the house.5 They called out to Lot. They said, ‘Where are the men who came to you tonight? Bring them out to us. We want to have sex with them.’6 Lot went outside to meet them. He shut the door behind him.7 He said, ‘No, my friends. Don’t do such an evil thing.8 Look, I have two daughters that no man has ever slept with. I’ll bring them out to you now. Then do to them what you want to. But don’t do anything to these men. I’ve brought them inside so they can be safe.’9 ‘Get out of our way!’ the men of Sodom replied to Lot. ‘You came here as an outsider. Now you want to act like a judge! We’ll treat you worse than them.’ They kept trying to force Lot to open the door. Then they moved forward to break it down.10 But the angels inside reached out and pulled Lot back into the house and shut the door.11 Then they made the men who were at the door of the house blind. They blinded both young and old men so that they couldn’t find the door.12 The two angels said to Lot, ‘Do you have any other family members here? Do you have sons-in-law, sons, daughters or any other relatives in the city? Get them out of here!13 We are going to destroy this place. Many have cried out to the LORD against the people of this city. So he has sent us to destroy it.’14 Then Lot went out and spoke to his sons-in-law. They had promised to marry his daughters. He said, ‘Hurry up! Get out of this place! The LORD is about to destroy the city!’ But his sons-in-law thought he was joking.15 The sun was coming up. So the angels tried to get Lot to leave. They said, ‘Hurry up! Take your wife and your two daughters who are here. Get out! If you don’t, you will be swept away when the city is destroyed.’16 Lot didn’t move right away. So the men grabbed him by the hand. They also took hold of the hands of his wife and two daughters. They led all of them safely out of the city. The LORD had mercy on them.17 As soon as the angels had brought them out, one of them spoke. He said, ‘Run for your lives! Don’t look back! Don’t stop anywhere in the valley! Run to the mountains! If you don’t, you will be swept away!’18 But Lot said to them, ‘No, my lords! Please!19 You have done me a big favour. You have been very kind to me by sparing my life. But I can’t run to the mountains. I won’t be able to escape this horrible thing that’s going to happen. And then I’ll die.20 Look, here’s a town near enough to run to. It’s small. Let me run to it. It’s very small, isn’t it? Then my life will be spared.’21 The LORD said to Lot, ‘All right. I will also give you what you are asking for. I will not destroy the town you are talking about.22 But run there quickly. I can’t do anything until you reach it.’ The town was named Zoar. Zoar means Small.23 By the time Lot reached Zoar, the sun had risen over the land.24 Then the LORD sent down burning sulphur. It came down like rain on Sodom and Gomorrah. It came from the LORD. It came out of the sky.25 The LORD destroyed these cities and the whole valley. All the people who were living in the cities were wiped out. So were the plants in the land.26 But Lot’s wife looked back. When she did, she became a pillar made out of salt.27 Early the next morning Abraham got up. He returned to the place where he had stood in front of the LORD.28 He looked down towards Sodom and Gomorrah and the whole valley. He saw thick smoke rising from the land. It looked like smoke from a furnace.29 So when God destroyed the cities of the valley, he showed concern for Abraham. He brought Lot out safely when he destroyed the cities where Lot had lived.30 Lot and his two daughters left Zoar. They went to live in the mountains because Lot was afraid to stay in Zoar. So he and his daughters lived in a cave.31 One day the elder daughter spoke to the younger one. She said, ‘Our father is old. People all over the earth have men to marry and have children with. We do not.32 So let’s get our father to drink wine. Then we can sleep with him. We can use our father to continue our family line.’33 That night they got their father to drink wine. Then the elder daughter went in and slept with him. He wasn’t aware when she lay down or when she got up.34 The next day the elder daughter spoke to the younger one again. She said, ‘Last night I slept with my father. Let’s get him to drink wine again tonight. Then you go in and sleep with him. We can use our father to continue our family line.’35 So they got their father to drink wine that night also. Then the younger daughter slept with him. Again he wasn’t aware when she lay down or when she got up.36 So both of Lot’s daughters became pregnant by their father.37 The elder daughter had a son. She named him Moab. He’s the father of the Moabites of today.38 The younger daughter also had a son. She named him Ben-Ammi. He’s the father of the Ammonites of today.

1.Mose 19

Bible Kralická

1 Přišli pak dva andělé do Sodomy u večer, a Lot seděl v bráně Sodomské. Kteréžto když uzřel, vstav, šel jim v cestu a sklonil se tváří až k zemi.2 A řekl: Aj, prosím páni moji, uchylte se nyní do domu služebníka svého, a zůstaňte přes noc; umyjete také nohy své a ráno vstanouce, půjdete cestou svou. Oni pak odpověděli: Nikoli, ale přenocujeme na ulici.3 Ale když on je velmi nutil, obrátivše se k němu, vešli do domu jeho. I udělal jim hody, a napekl chlebů přesných, i jedli.4 Prvé pak než lehli, muži města toho, muži Sodomští, osuli se vůkol domu toho, od mladého až do starého, všecken lid odevšad.5 I volali na Lota, a řekli jemu: Kde jsou ti muži, kteříž přišli k tobě v noci? Vyveď je k nám, ať je poznáme.6 I vyšel k nim Lot ven, a zavřel po sobě dvéře.7 A řekl: Prosím, bratří moji, nečiňte zlého.8 Aj, mám teď dvě dcery, kteréžto nepoznaly muže; vyvedu je nyní k vám, čiňte s nimi, jak se vám líbí; toliko mužům těmto nic nečiňte, poněvadž vešli pod stín střechy mé.9 I řekli: Odejdi tam! A mluvili: Sám se dostal sem pohostinu, a chce nás souditi? Nyní tobě hůř uděláme, než jim. I obořili se násilně na muže toho, totiž na Lota, a přistoupili, aby vylomili dvéře.10 Tedy muži ti vztáhli ven ruku svou, a uvedli Lota k sobě do domu, a dvéře zavřeli.11 A ty muže, kteříž byli přede dveřmi domu, ranili slepotou velikou, od nejmenšího až do největšího, tak že ustali, hledajíce dveří.12 I řekli muži k Lotovi: Máš-li ještě zde koho, buď zetě neb syny své, neb dcery své, i všecko, což máš v městě, vyveď z místa tohoto.13 Nebo zkazíme místo toto, proto že se velmi rozmohl křik jejich před Hospodinem, a poslal nás Hospodin, abychom zkazili je.14 Vyšed tedy Lot, mluvil k zeťům svým, kteříž již měli pojímati dcery jeho, a řekl: Vstaňte, vyjděte z místa tohoto, nebo zkazí Hospodin město toto. Ale zdálo se zeťům jeho, jako by žertoval.15 A když zasvitávalo, nutili andělé Lota, řkouce: Vstaň, vezmi ženu svou a dvě dcery své, kteréž tu jsou, abys nezahynul v pomstě města.16 A když prodléval, chopili muži ruku jeho, a ruku ženy jeho, a ruku dvou dcer jeho, nebo se slitoval nad ním Hospodin; i vyvedli jej, a pustili za městem.17 A stalo se, když je vedli ven, řekl jeden: Zachovejž život svůj, neohlédej se zpět, ani se zastavuj na vší této rovině; ujdi na horu, abys nezahynul.18 I řekl jim Lot: Ne tak, prosím, páni moji.19 Aj, nyní nalezl služebník tvůj milost před očima tvýma, a veliké jest milosrdenství tvé, kteréž jsi učinil se mnou, když jsi zachoval duši mou; ale jáť nebudu moci ujíti na tu horu, aby mne nepostihlo to zlé, a umřel bych.20 Hle, teď jest toto město blízko, do něhož bych utekl, a toť jest malé; prosím, nechť tam ujdu; však pak neveliké jest, a živa bude duše má.21 I řekl k němu: Aj, uslyšel jsem žádost tvou i v této věci, abych nepodvrátil města toho, o němž jsi mluvil.22 Pospěšiž, ujdi tam; neboť nebudu moci učiniti ničehož, dokudž tam nedojdeš. A z té příčiny nazváno jest jméno města toho Ségor.23 Slunce vzcházelo nad zemi, když Lot všel do Ségor.24 A Hospodin dštil na Sodomu a naGomoru sirou a ohněm od Hospodina s nebe.25 A podvrátil ta města i všecku tu rovinu, všecky také obyvatele těch měst, i všecko, což roste z země.26 I ohlédla se žena jeho, jduc za ním, a obrácena jest v sloup solný.27 Vstav pak Abraham ráno, pospíšil k místu tomu, kdež byl stál před Hospodinem.28 A pohleděv k Sodomě a Gomoře,i na všecku zemi té roviny, uzřel, a aj, vystupoval dým z země té, jako dým z vápenice.29 Stalo se tedy, když kazil Bůh města té roviny, že se rozpomenul Bůh na Abrahama, a vytrhl Lota z prostředku podvrácení, když podvracel města, v nichž bydlil Lot.30 Potom vyšel Lot z Ségor, a bydlil na hoře té, a obě dvě dcery jeho s ním; nebo nesměl bydliti v Ségor. I bydlil v jeskyni s oběma dcerami svými.31 I řekla prvorozená k mladší: Otec náš jest již starý, a není žádného muže na zemi, ješto by všel k nám podlé obyčeje vší země.32 Poď, dejme píti otci našemu vína, a spěme s ním, abychom zachovaly z otce našeho símě.33 I daly píti otci svému vína té noci; a všedši prvorozená, spala s otcem svým, kterýžto necítil, ani když lehla, ani když vstala.34 Nazejtří pak řekla prvorozená k mladší: Aj, spala jsem včerejší noci s otcem svým; dejme mu píti vína ještě této noci; potom vejduc, spi s ním, a zachovejme símě z otce našeho.35 I daly píti ještě té noci otci svému vína; a vstala ta mladší, a spala s ním; on pak necítil, ani když ona lehla, ani když vstala.36 A tak počaly obě dcery Lotovy z otce svého.37 I porodila prvorozená syna, a nazvala jméno jeho Moáb; onť jest otec Moábských až do dnešního dne.38 I mladší také porodila syna, a nazvala jméno jeho Ben Ammon; onť jest otcem Ammonitských až do dnešního dne.

1.Mose 19

Bible, překlad 21. století

von Biblion
1 Večer dorazili ti dva andělé do Sodomy. Lot seděl v sodomské bráně, a jakmile je spatřil, vstal a šel jim naproti. Poklonil se tváří k zemi2 a řekl: „Snažně prosím, páni moji, uchylte se do domu svého služebníka! Umyjete si nohy, přenocujete, a až ráno vstanete, vydáte se znovu na cestu.“ „To ne,“ odpověděli. „Přenocujeme na tomto prostranství.“3 Když však na ně velmi naléhal, uchýlili se k němu a vešli do jeho domu. Vystrojil jim tedy hostinu a napekl nekvašené chleby a oni jedli.4 Ale než ulehli, obklíčili dům obyvatelé města, sodomští muži od mladíků až po starce, všechen lid ze všech stran.5 „Kde jsou ti muži, co k tobě přišli na noc?“ volali na Lota. „Vyveď je k nám, ať si jich užijeme!“6 Lot k nim tedy vyšel do vchodu, zavřel za sebou dveře7 a řekl: „Bratři moji, nedělejte prosím nic zlého!8 Hle, mám dvě dcery, které ještě nepoznaly muže; vyvedu je k vám. Udělejte s nimi, co se vám zlíbí, jen nic nedělejte těm mužům – vešli přece pod ochranu mé střechy.“9 Oni však zvolali: „Uhni stranou! Tenhle přistěhovalec nám tu bude dělat soudce? Naložíme s tebou hůř než s nimi!“ Tehdy se na Lota prudce vrhli a chystali se vylomit dveře.10 Ti dva však vystrčili ruce, vtáhli Lota k sobě do domu a dveře zase zavřeli.11 A ty muže u vchodu do domu, od nejmenších po největší, ranili slepotou, takže marně hledali vchod.12 Potom ti dva Lotovi řekli: „Koho tu ještě máš – zetě, syny, dcery? Kohokoli máš ve městě, odveď je odsud,13 neboť toto místo zničíme. Jejich křik se před Hospodinem tak rozmohl, že nás Hospodin poslal, abychom je zničili.“14 Lot tedy šel promluvit se svými zeti, kteří si měli brát jeho dcery: „Vstaňte a pojďte odsud pryč, neboť Hospodin toto město zničí!“ Jeho zeťové si však mysleli, že žertuje.15 Když začalo svítat, andělé na Lota naléhali: „Vstaň, vezmi svou ženu a své dvě dcery, které tu jsou, aby tě nesmetl trest tohoto města.“16 Když však otálel, vzali ho ti muži za ruku a také jeho ženu i obě dcery, neboť se nad ním Hospodin smiloval. Odvedli ho ven a teprve za městem ho propustili.17 Když ho vedli ven, jeden z nich řekl: „Utíkej o život! Neohlížej se a nikde na této rovině se nezastavuj. Uteč do hor, abys nebyl smeten.“18 Lot jim ale řekl: „Prosím ne, Pane můj!19 Jsi ke svému služebníku nesmírně laskav. Prokázal jsi mi veliké milosrdenství, když jsi mi zachránil život. Já však nebudu moci utéct do hor, a tak mne to neštěstí postihne a zemřu.20 Pohleď prosím, tamto město je dost blízko, abych tam utekl, a je maličké. Nech mě prosím utéct do něj – vždyť je tak malé – a zůstanu naživu.“21 On odvětil: „Hle, i v této věci jsem tě vyslyšel; město, o němž jsi mluvil, nevydám zkáze.22 Pospěš si! Uteč tam, neboť nebudu moci nic udělat, dokud tam nepřijdeš.“ (A proto se to město jmenuje Coar, Maličké.)23 Když Lot vešel do Coaru, vycházelo nad zemí slunce.24 A Hospodin dštil na Sodomu a Gomoru síru a oheň; bylo to od Hospodina z nebe.25 Ona města s celou okolní rovinou, se všemi obyvateli i se vším, co roste ze země, propadla zkáze.26 Lotova žena se však ohlédla zpět a proměnila se v solný sloup.27 Druhého dne časně zrána Abraham odešel k místu, kde předtím stál před Hospodinem.28 Když se podíval k Sodomě a Gomoře a na celou tu rovinu, viděl, jak ze země stoupá kouř jako z pece.29 Tenkrát, když Bůh ničil města oné roviny, pamatoval na Abrahama a propustil Lota zprostřed zkázy, jež zachvátila města, v nichž Lot bydlel.30 Lot potom z Coaru odešel a bydlel se svými dvěma dcerami v horách, neboť se bál bydlet v Coaru. Bydlel tedy se svými dvěma dcerami v jeskyni.31 Prvorozená jednou řekla té mladší: „Náš otec je starý a v celém kraji není nikdo, s kým bychom mohly otěhotnět běžným způsobem.32 Pojďme, opijme svého otce vínem a spěme s ním, abychom zachovaly símě našeho otce.“33 A tak té noci opily svého otce vínem. Prvorozená šla spát se svým otcem, který nic nevěděl, ani když ulehla, ani když vstala.34 Druhého dne pak prvorozená řekla té mladší: „Hle, včera v noci jsem spala se svým otcem. Opijme ho vínem také dnešní noc. Potom jdi a spi s ním, abychom zachovaly símě svého otce.“35 I té noci tedy opily svého otce vínem. Ta mladší s ním šla spát, on však nic nevěděl, ani když ulehla, ani když vstala.36 Tak obě Lotovy dcery otěhotněly ze svého otce.37 Prvorozená pak porodila syna a dala mu jméno Moáb, Z otce vzešlý. Ten je otcem Moábských až do dnešního dne.38 I ta mladší porodila syna a dala mu jméno Ben-amí, Syn mého příbuzného. Ten je otcem Amonců až do dnešního dne.