1Ein Wallfahrtslied.
Ich erhebe meine Augen zu dir,
der du thronst im Himmel. (1Kön 8,30; Ps 141,8)2Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn,
wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin,
so sind unsere Augen erhoben zum HERRN, unserem Gott,
bis er uns gnädig ist. (Ps 25,15; Ps 119,82)3Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig!
Denn übersatt sind wir von Verachtung, (Neh 3,36; Ps 41,6)4vom Spott der Selbstsicheren ist übersatt unsere Seele,
von der Verachtung durch die Stolzen.
1Ein Wallfahrtslied. Zu dir hebe ich meine Augen auf, der du im Himmel thronst. (Ps 2,4; Ps 121,1)2Siehe: Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Gebieterin, so sind unsere Augen ⟨gerichtet⟩ auf den HERRN, unseren Gott, bis er uns gnädig ist. (2Chr 20,12; Ps 25,15)3Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig! Denn reichlich sind wir mit Verachtung gesättigt. (Ps 44,14)4Reichlich ist unsere Seele gesättigt mit dem Spott der Sorglosen, mit der Verachtung der Hochmütigen. (Hebr 11,36)
1Ein Lied, zu singen auf dem Weg nach Jerusalem. Ich richte meinen Blick hinauf zu dir, zum Himmel hinauf, wo du thronst. (1Kön 8,27; 1Kön 8,30; Ps 25,15)2Aufmerksam blicken die Knechte auf die Hand ihres Hausherrn; aufmerksam schauen die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin. So voll Erwartung blicken auch wir zu dir, HERR, unser Gott, bis du uns dein Erbarmen zeigst!3Erbarm dich, HERR, hab Erbarmen mit uns! Wir haben genug Verachtung erlebt, (Ps 44,14)4viel zu viel hinunterschlucken müssen vom Spott unserer satten, sorglosen Feinde, vom Hohn vermessener Unterdrücker!
1Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel thronst.2Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so sehen unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnädig werde.3Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig; denn übersatt sind wir der Verachtung.4Übersatt ist unsere Seele von der Stolzen Spott und der Hoffärtigen Verachtung.
1Ein Lied für die Pilgerfahrt nach Jerusalem. Ich erhebe meine Augen zu dir, Gott, der du im Himmel thronst. (Ps 11,4; Ps 141,8)2Wie Knechte die Augen auf ihren Herrn richten und Mägde auf ein Zeichen ihrer Herrin achten, so blicken wir auf den HERRN, unseren Gott, und warten auf seine Barmherzigkeit. (Mal 1,6)3Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig, denn wir sind lange genug verachtet worden. (Neh 3,36; Ps 4,2; Ps 51,1; Ps 119,22)4Lange genug haben uns die Stolzen verhöhnt und die Hochmütigen uns verachtet. (Ps 79,4)
Psalm 123
VOLXBIBEL
von SCM Verlag1Warten auf ein Zeichen von Gott Dieser Song geht durch den Bong, wenn Leute auf ’ne Party gehen, die in der City feten. Gott, ich richte meine Blicke auf dich, ich seh nach oben in den Himmel an sich, weil ich denke, dass du da wohnst, auf deinem Chefsessel thronst.2So wie ein Hund auf das Pfeifen des Herrchens wartet, wie ein Soldat nach dem Befehl erst startet, so blicken wir auf Gott und warten auf sein Zeichen, werden nicht von seiner Seite weichen, bis er dabei ist, Liebe zu beichten.3Geh liebevoll mit uns um, Gott, man macht uns grad fertig, reichlich Geläster geht gegen mich.4Die lachen uns aus, machen Witze mit Spitze, und ich sitze und halt es aus, aber ich renn hier bald raus, die verarschen uns richtend, aggromäßig, vernichtend.