1Ein Wallfahrtslied. Von David.
Wäre es nicht der HERR gewesen, der da war für uns,
so soll Israel sagen,2wäre es nicht der HERR gewesen, der da war für uns,
als sich gegen uns Menschen erhoben,3dann hätten sie uns lebendig verschlungen,
als gegen uns ihr Zorn entbrannte, (Spr 1,12)4dann hätten die Wasser uns weggespült,
hätte sich über uns ein Wildbach ergossen, (Ps 42,8)5dann hätten sich über uns ergossen
die wilden und wogenden Wasser.6Der HERR sei gepriesen,
der uns ihren Zähnen nicht zur Beute gab.7Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen;
das Netz ist zerrissen und wir sind frei. (Spr 6,5)8Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.[1] (Ps 121,2)
1Ein Wallfahrtslied. Von David. Wenn nicht der HERR für uns gewesen wäre, so soll Israel sagen – (Ps 56,10)2wenn nicht der HERR für uns gewesen wäre, als Menschen gegen uns aufstanden, (Ps 3,2; Ps 56,10)3dann hätten sie uns lebendig verschlungen, als ihr Zorn gegen uns entbrannte. (Ps 83,5; Spr 1,12)4Dann hätten uns die Wasser fortgeschwemmt, der Wildbach hätte uns[1] überströmt. (Ps 18,5; Ps 42,8; Ps 144,7)5Dann wären über uns[2] gegangen die tobenden Wasser.6Gepriesen sei der HERR, der uns ihren Zähnen nicht zum Raub gab!7Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelsteller. Die Schlinge ist zerrissen, und wir sind entronnen. (Ps 91,3; Ps 129,4; Spr 6,5)8Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. (Ps 20,8; Ps 115,15)
1Ein Lied Davids, zu singen auf dem Weg nach Jerusalem. Hätte der HERR uns nicht beigestanden – so soll das Volk Israel bekennen –, (Ps 83,4)2hätte der HERR uns nicht beigestanden, immer wenn Menschen uns überfielen3und ihre Wut an uns auslassen wollten – wir wären schon längst von der Erde verschwunden.4-5Die Fluten hätten uns überrollt, das schäumende Wasser hätte uns gepackt, der Sturzbach uns mit sich fortgerissen. (Ps 42,8)6Der HERR sei gepriesen! Er hat uns nicht den Feinden überlassen als Beute für ihre Zähne.7Wir sind entkommen wie ein Vogel aus dem Netz des Fängers; das Netz ist zerrissen und wir sind frei!8Unsere Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde geschaffen hat; er ist für uns da![1] (Ps 121,2)
1Von David, ein Wallfahrtslied. Wäre der HERR nicht bei uns – so sage Israel –,2wäre der HERR nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen,3so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt;4so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele, (Ps 42,8; Ps 69,16)5es gingen Wasser allzu hoch über unsre Seele.6Gelobt sei der HERR, dass er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne!7Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel / dem Netze des Vogelfängers; das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.8Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
1Ein Lied für die Pilgerfahrt nach Jerusalem. Ein Psalm Davids. Wenn der HERR nicht für uns gewesen wäre – so soll Israel sprechen –, (Ps 94,17; Ps 129,1)2wenn der HERR nicht für uns gewesen wäre, als die Völker sich gegen uns erhoben,3dann hätten sie uns lebendig verschlungen, so groß war ihr Hass auf uns. (Ps 56,2; Ps 57,4)4Wasser hätte uns überflutet, ein reißender Strom hätte uns fortgespült. (Ps 18,17; Ps 69,3)5Die tobenden Fluten hätten uns überwältigt.6Gelobt sei der HERR, der nicht zuließ, dass sie uns mit ihren Zähnen zerrissen!7Wir sind entkommen wie ein Vogel aus dem Netz des Jägers. Das Netz ist zerrissen und wir sind frei! (Ps 91,3; Ps 141,10; Spr 6,5)8Unsere Hilfe kommt vom HERRN[1], der Himmel und Erde gemacht hat. (1Mo 1,1; Ps 121,2)
Psalm 124
VOLXBIBEL
von SCM Verlag1Endlich Freiheit! Wie ein Lied, was man rappen sollte, wenn man zum Fest hochgeht, nicht zu ’ner Revolte. Israel und seine Leute sollen mal sagen: Wenn Gott nicht bei uns wär’, dann läg’ alles im Argen.2Wenn Gott nicht bei uns wär’, wenn wir angegriffen werden,3dann würde man uns töten, wir würden garantiert sterben! Bei lebendigem Leib würde man uns dann verbrennen, wenn alle voller Hass sind, dann kannst du nur noch rennen.4Dann hätte uns die Flutwelle weggeschwemmt, die Elbe und der Rhein: alle Dämme gesprengt.5Dann wäre über uns ein Tsunami gekommen,6doch, Gott, wir haben es mitbekommen, dass du auf uns aufpasst, wenn der Feind uns kaputt macht.7Wir konnten dort fliehen, das hast du so gemacht. Wie eine Robbe, die ins Netz eines Fängers ging, hast das Netz zerschnitten, als wir uns dort verfing’n. Hast uns rausgeholt, uns erlöst, wir sind frei!8Du bist es, der mir hilft in der Not, wenn ich schrei. Meine Hilfe kommt vom Chef, ohne Unterschied, machte den Himmel, die Erde und auch diesen Beat.