from Crossway1Dead flies make the perfumer’s ointment give off a stench; so a little folly outweighs wisdom and honor. (Ex 30:25)2A wise man’s heart inclines him to the right, but a fool’s heart to the left. (Ec 2:14)3Even when the fool walks on the road, he lacks sense, and he says to everyone that he is a fool. (Pr 13:16; Pr 18:2)4If the anger of the ruler rises against you, do not leave your place, for calmness[1] will lay great offenses to rest. (1Sa 25:24; 1Sa 25:32; 1Sa 25:33; Ec 8:3)5There is an evil that I have seen under the sun, as it were an error proceeding from the ruler: (Ec 5:6)6folly is set in many high places, and the rich sit in a low place. (Es 3:1; Pr 28:12; Pr 29:2)7I have seen slaves on horses, and princes walking on the ground like slaves. (Es 6:8; Pr 19:10; Pr 30:22)8He who digs a pit will fall into it, and a serpent will bite him who breaks through a wall. (Ps 7:15; Am 5:19)9He who quarries stones is hurt by them, and he who splits logs is endangered by them. (De 19:5; 1Ch 22:2)10If the iron is blunt, and one does not sharpen the edge, he must use more strength, but wisdom helps one to succeed.[2]11If the serpent bites before it is charmed, there is no advantage to the charmer. (Jer 8:17)12The words of a wise man’s mouth win him favor,[3] but the lips of a fool consume him. (Pr 10:32; Pr 18:7; Pr 22:11; Lu 4:22)13The beginning of the words of his mouth is foolishness, and the end of his talk is evil madness.14A fool multiplies words, though no man knows what is to be, and who can tell him what will be after him? (Pr 15:2; Ec 3:22)15The toil of a fool wearies him, for he does not know the way to the city. (Isa 35:8)16Woe to you, O land, when your king is a child, and your princes feast in the morning! (2Ch 13:7; Isa 3:4; Isa 3:12)17Happy are you, O land, when your king is the son of the nobility, and your princes feast at the proper time, for strength, and not for drunkenness! (Pr 31:4; Isa 5:11)18Through sloth the roof sinks in, and through indolence the house leaks.19Bread is made for laughter, and wine gladdens life, and money answers everything. (Ps 104:15; Ec 7:12)20Even in your thoughts, do not curse the king, nor in your bedroom curse the rich, for a bird of the air will carry your voice, or some winged creature tell the matter. (Ex 22:28; 2Ki 6:12; Lu 12:3)
1Sterbende Fliegen - da stinkt und gärt sogar das duftende Öl für die Schönheitspflege; / schwerer als Wissen und Geltung wiegt eine kleine Dummheit.2Der Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg, / der Verstand des Ungebildeten den linken; (Pr 15:7; Ec 2:14)3doch der Dumme - welchen Weg er auch einschlägt -, / ihm fehlt der Verstand, / obwohl er von jedem andern gesagt hat: Er ist dumm. (Pr 13:16)
Gelassenheit
4Wenn der Herrscher gegen dich in Zorn gerät, bewahre die Ruhe; / denn Gelassenheit bewahrt vor großen Fehlern![1] (Pr 16:14; Pr 25:15; Ec 8:2)
Ungerechte Behandlung bei Hof
5Es gibt etwas Schlimmes, das ich unter der Sonne beobachtet habe - solch ein Versehen, wie es vom Machthaber zu kommen pflegt:6Die Dummheit wurde auf höchste Posten gestellt / und Reiche müssen unten sitzen. (Pr 30:22)7Ich habe Sklaven hoch zu Pferd gesehen / und Fürsten, die wie Sklaven zu Fuß gehen mussten. (Es 6:8)
Lauernde Gefahren
8Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen, / wer eine Mauer einreißt, den kann die Schlange beißen, (Ps 7:16; Ps 9:16; Ps 35:8; Ps 57:7; Pr 26:27; Sir 27:26)9wer Steine bricht, kann sich dabei verletzen, / wer Holz spaltet, bringt sich dadurch in Gefahr.
Anwendung des Wissens
10Wenn die Axt stumpf geworden ist / und ihr Benutzer hat sie nicht vorher geschliffen, / dann braucht er mehr Kraft - / Wissen hätte ihm den Vorteil gebracht, dass er sein Werkzeug vorbereitet hätte.11Der Schlangenbeschwörer hat keinen Vorteil, / wenn die Schlange beißt, bevor er sie beschworen hat. (Ps 58:5; Jer 8:17; Sir 12:13)
Der Ungebildete
12Worte aus dem Mund des Gebildeten finden Beifall, / aber die Lippen eines Ungebildeten verschlingen ihn selbst. (Job 29:11; Pr 10:32; Pr 15:2; Sir 21:16)13Wenn er redet, steht Dummheit am Anfang, / am Ende schlimme Verblendung. (Pr 14:1; Pr 18:7)14Und der Dumme redet endlos. Dabei kann doch der Mensch nicht erkennen, was geschehen wird. Und was nach ihm geschieht - wer verkündet es ihm? (Pr 21:23; Ec 5:2; Ec 6:12; Jas 1:14)15Die Arbeit erschöpft die Ungebildeten: Keiner hat es verstanden, in die Stadt zu ziehen.
Königshof und Schicksal des Volks
16Weh dir, Land, / dessen König ein Knabe ist / und dessen Fürsten schon früh am Morgen tafeln.[2] (1Ki 3:7; Pr 31:4; Isa 3:4; Isa 5:11; Jer 1:6; La 5:8)17Wohl dir, Land, / dessen König von edlem Geschlecht ist
und dessen Fürsten zur richtigen Zeit tafeln, / beherrscht und nicht wie Zecher.
Faulheit
18Ist einer träge, so senkt sich das Gebälk, / lässt er die Hände sinken, so dringt der Regen ins Haus. (Pr 6:6; Pr 20:4; Sir 22:1)
Geld
19Man schlemmt und will dabei lachen, / der Wein erfreut die Lebenden, / das Geld macht alles möglich. (Ps 104:15; Sir 31:12)
Vom Reden über Mächtige
20Nicht einmal in Gedanken / schimpf auf den König, / nicht einmal im Schlafzimmer schimpf auf einen Reichen;
denn die Vögel des Himmels können dein Wort verbreiten, / alles, was Flügel hat, / könnte die Nachricht weitermelden. (2Ki 6:12)
Ecclesiastes 10
Neues Leben. Die Bibel
from SCM Verlag1Tote Fliegen lassen das Salböl stinkig und ranzig werden. Genauso wiegt ein Gramm Dummheit schwerer als ein Pfund Weisheit und Ehre. (Ex 30:25)2Den Weisen führt sein Herz den rechten Weg, der Dummkopf wird von seinem Herzen zum Bösen verleitet.3Egal, welchen Weg er nimmt, immer fehlt es ihm an Verstand und seine Dummheit wird jedem bewusst. (Pr 13:16; Pr 18:2)4Wenn dein Vorgesetzter zornig auf dich ist, verlass deinen Platz nicht übereilt! Bleib gelassen, so kannst du schwere Fehler verhindern. (1Sa 25:24; Pr 25:15; Ec 8:3)5Einen weiteren Missstand habe ich auf der Erde gesehen, ein Umstand, der meistens von Herrschern oder Machthabern verursacht wird:6Einem Dummkopf wird ein würdiger Posten zugewiesen, der Vornehme dagegen wird übergangen. (Es 3:1; Pr 28:12; Pr 29:2)7Ich habe Knechte gesehen, die wie Fürsten auf Pferden ritten, während Fürsten zu Fuß gehen mussten. (Es 6:8; Pr 19:10)8Wer eine Grube gräbt, kann selbst hineinfallen. Wer eine Mauer niederreißt, kann von einer Schlange gebissen werden. (Ps 7:16; Pr 26:27; Am 5:19)9Wer aus einem Felsen Steine herausbricht, kann sich an ihnen verletzen. Wer Holz spaltet, kann sich in Gefahr bringen.10Wenn man einer stumpfen Axt nicht rechtzeitig die Klinge schärft, kostet die Arbeit mehr Kraft. Weisheit sorgt vor und bringt Vorteile.11Der Schlangenbeschwörer hat nichts von seiner Kunst, wenn die Schlange zubeißt, bevor er mit seiner Beschwörung beginnt. (Ps 58:6; Jer 8:17)12Die Worte eines weisen Menschen machen ihn beliebt. Ein Dummkopf dagegen kommt durch seine eigenen Worte zu Fall. (Pr 10:14; Pr 22:11)13Seine Rede beginnt mit dummem Geschwätz und endet mit schlimmstem Unsinn.14Er redet viel – dabei kann kein Mensch wissen, was die Zukunft bringt, und niemand kann ihm vorhersagen, was geschehen wird. (Pr 15:2; Ec 3:22; Ec 5:3; Ec 6:12; Ec 7:14; Ec 8:7)15Die Arbeit erschöpft den Dummkopf – er ist nicht einmal in der Lage, den Weg in die Stadt zu finden.16Schlimm wird es dem Land gehen, dessen König ein Kind ist und dessen Würdenträger schon am Morgen Feste feiern. (Isa 3:4; Isa 5:11)17Dem Land dagegen wird es gut gehen, dessen König von edler Familie abstammt und dessen Würdenträger dann feiern, wenn die Zeit dafür gekommen ist; sie bewahren die richtigen Umgangsformen und führen sich nicht wie Säufer auf.18Faulheit lässt das Gebälk schief werden, und das Dach wird undicht, wenn die Hände lässig im Schoß liegen. (Pr 24:30)19Wenn man fröhlich sein will, bereite man ein gutes Essen, und Wein bringt Heiterkeit ins Leben. Geld macht beides möglich. (Jud 9:13; Ps 104:15; Ec 2:3; Ec 7:12)20Schimpf nicht auf den König, nicht einmal in Gedanken. Und verfluche keinen Reichen, nicht einmal dann, wenn du dich allein in deinem Schlafzimmer aufhältst. Die Vögel am Himmel könnten deine Worte weitertragen, fliegende Boten könnten verraten, was du gesagt hast. (Ex 22:27; 2Ki 6:12; Lu 12:3; Ac 23:5)
Ecclesiastes 10
Neue evangelistische Übersetzung
from Karl-Heinz Vanheiden1Tote Fliegen lassen das Öl des Salbenmischers gären und stinken. Ein wenig Dummheit macht Weisheit und Ansehen zunichte.2Der Weise hat den Verstand zu seiner Rechten, der Dummkopf hat ihn zur Linken.3Und wenn der Dummkopf unterwegs ist, fehlt ihm der Verstand. Er sagt allen, dass sie Dummköpfe seien.4Wenn der Herrscher zornig auf dich ist, gib deinen Platz nicht auf! Denn Gelassenheit bewahrt vor schweren Fehlern.5Es gibt ein Übel unter der Sonne, das ich sah, eine Verirrung, wie sie ein Machthaber begeht:6Da wird ein Dummkopf in hohe Würden eingesetzt und Reiche bleiben auf dem unteren Platz.7Ich sah Sklaven hoch zu Ross und Fürsten, die wie Sklaven zu Fuß gehen mussten.
Alltagsweisheit
8Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen, wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.9Wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, und wer Holz spaltet, bringt sich in Gefahr.10Wenn die Axt stumpf geworden ist und niemand ihre Schneide schärft, dann muss man den Kraftaufwand steigern. Es ist ein Vorteil, wenn das Wissen zu etwas taugt.11Wenn die Schlange schon vor der Beschwörung beißt, hat der Beschwörer nichts von seiner Kunst.12Einen Weisen machen seine Worte beliebt, einem Dummkopf schaden sie nur.13Mit Dummheit beginnt er zu reden und mit bösem Unsinn hört er auf.14Und ein Dummkopf macht viele Worte. Ein Mensch weiß doch nicht, was geschehen wird und was nach ihm kommt. Wer soll ihm das denn sagen?15Die Mühe ermüdet den Dummkopf, darum findet er nicht den Weg in die Stadt.16Wehe dir, du Land, dessen König ein Junge ist und dessen Fürsten schon am Morgen schlemmen.17Wohl dir, du Land, dessen König ein Edler ist und dessen Fürsten zur rechten Zeit speisen, um sich zu stärken und nicht, um sich zu betrinken.18Bei Faulenzerei senkt sich das Gebälk, und wo die Hände nachlässig sind, tropft es ins Haus.19Zum Vergnügen bereitet man ein Mahl, und Wein erheitert das Leben, und das Geld macht beides möglich.20Verfluche den König nicht einmal in Gedanken und den Reichen nicht in deinem Schlafzimmer. Denn Wände haben Ohren, und deine Worte könnten Flügel bekommen.
Ecclesiastes 10
Menge Bibel
1Tote Fliegen machen ranzig und trübe das Öl des Salbenmischers; so verderbt ein wenig Torheit den Wert der Weisheit. –2Der Sinn des Weisen ist auf das Rechte gerichtet und der Sinn des Toren auf das Verkehrte;3und wo der Tor auch gehen mag, auf Schritt und Tritt, versagt sein Verstand, so daß er sich allen Leuten als Toren zu erkennen gibt. –4Wenn der Unmut des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verlaß darum deinen Platz[1] nicht; denn Gelassenheit verhütet[2] schwere Verfehlungen. –5Es gibt einen Übelstand, den ich unter der Sonne wahrgenommen habe, nämlich ein verfehltes Verfahren, das von einem Machthaber ausgeht:6Toren werden auf große Höhe gestellt[3], und Reiche[4] müssen unten sitzen.7Ich habe Sklaven hoch zu Roß gesehen und Fürsten wie Sklaven zu Fuß einhergehen.8Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein[5], und wer Gemäuer einreißt, den kann eine Schlange beißen;9wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, wer Holz spaltet, kann sich dabei wehetun. –10Wenn eine Axt stumpf geworden ist und man die Schneide nicht schärft, dann muß man seine Kräfte um so mehr anstrengen; aber der Vorteil des Instandsetzens ist Weisheit. –11Wenn die Schlange beißt, ehe die Beschwörung stattgefunden hat, so hat der Beschwörer keinen Nutzen (von seiner Kunst).12Worte aus dem Munde eines Weisen sind herzgewinnend, aber den Toren richten die eigenen Lippen zugrunde.13Der Anfang der Worte seines Mundes ist Torheit und das Ende seines Redens schlimmer Unsinn.14Auch macht der Tor viele Worte, obgleich kein Mensch weiß, was geschehen wird, und niemand ihm ansagen kann, was die Zukunft bringt.15Die Mühe, die der Tor aufwendet, macht ihn müde, so daß er den Weg nach der Stadt nicht mehr kennt.16Wehe dir, Land, dessen König ein Knabe ist und dessen Fürsten schon am Morgen schmausen!17Heil dir, du Land, dessen König ein Sproß von edler Herkunft ist und dessen Fürsten zu rechter Zeit tafeln, und zwar als Männer und nicht als Zecher[6]! –18Infolge von Faulheit senkt sich das Gebälk (eines Hauses), und infolge von Lässigkeit der Hände tropft das Haus[7]. –19Zur Belustigung veranstaltet man Mahlzeiten, und der Wein erheitert das Leben, und für Geld kann man alles haben. –20Selbst auf deinem Lager fluche dem Könige nicht, und einen Hochgestellten schmähe auch in deinem Schlafgemach nicht; denn die Vögel des Himmels könnten den Laut[8] weitertragen und ein geflügelter Bote das Wort verraten.