Ecclesiastes 10

English Standard Version

from Crossway
1 Dead flies make the perfumer’s ointment give off a stench; so a little folly outweighs wisdom and honor. (Ex 30:25)2 A wise man’s heart inclines him to the right, but a fool’s heart to the left. (Ec 2:14)3 Even when the fool walks on the road, he lacks sense, and he says to everyone that he is a fool. (Pr 13:16; Pr 18:2)4 If the anger of the ruler rises against you, do not leave your place, for calmness[1] will lay great offenses to rest. (1Sa 25:24; 1Sa 25:32; 1Sa 25:33; Ec 8:3)5 There is an evil that I have seen under the sun, as it were an error proceeding from the ruler: (Ec 5:6)6 folly is set in many high places, and the rich sit in a low place. (Es 3:1; Pr 28:12; Pr 29:2)7 I have seen slaves on horses, and princes walking on the ground like slaves. (Es 6:8; Pr 19:10; Pr 30:22)8 He who digs a pit will fall into it, and a serpent will bite him who breaks through a wall. (Ps 7:15; Am 5:19)9 He who quarries stones is hurt by them, and he who splits logs is endangered by them. (De 19:5; 1Ch 22:2)10 If the iron is blunt, and one does not sharpen the edge, he must use more strength, but wisdom helps one to succeed.[2]11 If the serpent bites before it is charmed, there is no advantage to the charmer. (Jer 8:17)12 The words of a wise man’s mouth win him favor,[3] but the lips of a fool consume him. (Pr 10:32; Pr 18:7; Pr 22:11; Lu 4:22)13 The beginning of the words of his mouth is foolishness, and the end of his talk is evil madness.14 A fool multiplies words, though no man knows what is to be, and who can tell him what will be after him? (Pr 15:2; Ec 3:22)15 The toil of a fool wearies him, for he does not know the way to the city. (Isa 35:8)16 Woe to you, O land, when your king is a child, and your princes feast in the morning! (2Ch 13:7; Isa 3:4; Isa 3:12)17 Happy are you, O land, when your king is the son of the nobility, and your princes feast at the proper time, for strength, and not for drunkenness! (Pr 31:4; Isa 5:11)18 Through sloth the roof sinks in, and through indolence the house leaks.19 Bread is made for laughter, and wine gladdens life, and money answers everything. (Ps 104:15; Ec 7:12)20 Even in your thoughts, do not curse the king, nor in your bedroom curse the rich, for a bird of the air will carry your voice, or some winged creature tell the matter. (Ex 22:28; 2Ki 6:12; Lu 12:3)

Ecclesiastes 10

Einheitsübersetzung 2016

from Katholisches Bibelwerk
1 Sterbende Fliegen - da stinkt und gärt sogar das duftende Öl für die Schönheitspflege; / schwerer als Wissen und Geltung wiegt eine kleine Dummheit.2 Der Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg, / der Verstand des Ungebildeten den linken; (Pr 15:7; Ec 2:14)3 doch der Dumme - welchen Weg er auch einschlägt -, / ihm fehlt der Verstand, / obwohl er von jedem andern gesagt hat: Er ist dumm. (Pr 13:16)4 Wenn der Herrscher gegen dich in Zorn gerät, bewahre die Ruhe; / denn Gelassenheit bewahrt vor großen Fehlern![1] (Pr 16:14; Pr 25:15; Ec 8:2)5 Es gibt etwas Schlimmes, das ich unter der Sonne beobachtet habe - solch ein Versehen, wie es vom Machthaber zu kommen pflegt:6 Die Dummheit wurde auf höchste Posten gestellt / und Reiche müssen unten sitzen. (Pr 30:22)7 Ich habe Sklaven hoch zu Pferd gesehen / und Fürsten, die wie Sklaven zu Fuß gehen mussten. (Es 6:8)8 Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen, / wer eine Mauer einreißt, den kann die Schlange beißen, (Ps 7:16; Ps 9:16; Ps 35:8; Ps 57:7; Pr 26:27; Sir 27:26)9 wer Steine bricht, kann sich dabei verletzen, / wer Holz spaltet, bringt sich dadurch in Gefahr.10 Wenn die Axt stumpf geworden ist / und ihr Benutzer hat sie nicht vorher geschliffen, / dann braucht er mehr Kraft - / Wissen hätte ihm den Vorteil gebracht, dass er sein Werkzeug vorbereitet hätte.11 Der Schlangenbeschwörer hat keinen Vorteil, / wenn die Schlange beißt, bevor er sie beschworen hat. (Ps 58:5; Jer 8:17; Sir 12:13)12 Worte aus dem Mund des Gebildeten finden Beifall, / aber die Lippen eines Ungebildeten verschlingen ihn selbst. (Job 29:11; Pr 10:32; Pr 15:2; Sir 21:16)13 Wenn er redet, steht Dummheit am Anfang, / am Ende schlimme Verblendung. (Pr 14:1; Pr 18:7)14 Und der Dumme redet endlos. Dabei kann doch der Mensch nicht erkennen, was geschehen wird. Und was nach ihm geschieht - wer verkündet es ihm? (Pr 21:23; Ec 5:2; Ec 6:12; Jas 1:14)15 Die Arbeit erschöpft die Ungebildeten: Keiner hat es verstanden, in die Stadt zu ziehen.16 Weh dir, Land, / dessen König ein Knabe ist / und dessen Fürsten schon früh am Morgen tafeln.[2] (1Ki 3:7; Pr 31:4; Isa 3:4; Isa 5:11; Jer 1:6; La 5:8)17 Wohl dir, Land, / dessen König von edlem Geschlecht ist und dessen Fürsten zur richtigen Zeit tafeln, / beherrscht und nicht wie Zecher.18 Ist einer träge, so senkt sich das Gebälk, / lässt er die Hände sinken, so dringt der Regen ins Haus. (Pr 6:6; Pr 20:4; Sir 22:1)19 Man schlemmt und will dabei lachen, / der Wein erfreut die Lebenden, / das Geld macht alles möglich. (Ps 104:15; Sir 31:12)20 Nicht einmal in Gedanken / schimpf auf den König, / nicht einmal im Schlafzimmer schimpf auf einen Reichen; denn die Vögel des Himmels können dein Wort verbreiten, / alles, was Flügel hat, / könnte die Nachricht weitermelden. (2Ki 6:12)

Ecclesiastes 10

Neues Leben. Die Bibel

from SCM Verlag
1 Tote Fliegen lassen das Salböl stinkig und ranzig werden. Genauso wiegt ein Gramm Dummheit schwerer als ein Pfund Weisheit und Ehre. (Ex 30:25)2 Den Weisen führt sein Herz den rechten Weg, der Dummkopf wird von seinem Herzen zum Bösen verleitet.3 Egal, welchen Weg er nimmt, immer fehlt es ihm an Verstand und seine Dummheit wird jedem bewusst. (Pr 13:16; Pr 18:2)4 Wenn dein Vorgesetzter zornig auf dich ist, verlass deinen Platz nicht übereilt! Bleib gelassen, so kannst du schwere Fehler verhindern. (1Sa 25:24; Pr 25:15; Ec 8:3)5 Einen weiteren Missstand habe ich auf der Erde gesehen, ein Umstand, der meistens von Herrschern oder Machthabern verursacht wird:6 Einem Dummkopf wird ein würdiger Posten zugewiesen, der Vornehme dagegen wird übergangen. (Es 3:1; Pr 28:12; Pr 29:2)7 Ich habe Knechte gesehen, die wie Fürsten auf Pferden ritten, während Fürsten zu Fuß gehen mussten. (Es 6:8; Pr 19:10)8 Wer eine Grube gräbt, kann selbst hineinfallen. Wer eine Mauer niederreißt, kann von einer Schlange gebissen werden. (Ps 7:16; Pr 26:27; Am 5:19)9 Wer aus einem Felsen Steine herausbricht, kann sich an ihnen verletzen. Wer Holz spaltet, kann sich in Gefahr bringen.10 Wenn man einer stumpfen Axt nicht rechtzeitig die Klinge schärft, kostet die Arbeit mehr Kraft. Weisheit sorgt vor und bringt Vorteile.11 Der Schlangenbeschwörer hat nichts von seiner Kunst, wenn die Schlange zubeißt, bevor er mit seiner Beschwörung beginnt. (Ps 58:6; Jer 8:17)12 Die Worte eines weisen Menschen machen ihn beliebt. Ein Dummkopf dagegen kommt durch seine eigenen Worte zu Fall. (Pr 10:14; Pr 22:11)13 Seine Rede beginnt mit dummem Geschwätz und endet mit schlimmstem Unsinn.14 Er redet viel – dabei kann kein Mensch wissen, was die Zukunft bringt, und niemand kann ihm vorhersagen, was geschehen wird. (Pr 15:2; Ec 3:22; Ec 5:3; Ec 6:12; Ec 7:14; Ec 8:7)15 Die Arbeit erschöpft den Dummkopf – er ist nicht einmal in der Lage, den Weg in die Stadt zu finden.16 Schlimm wird es dem Land gehen, dessen König ein Kind ist und dessen Würdenträger schon am Morgen Feste feiern. (Isa 3:4; Isa 5:11)17 Dem Land dagegen wird es gut gehen, dessen König von edler Familie abstammt und dessen Würdenträger dann feiern, wenn die Zeit dafür gekommen ist; sie bewahren die richtigen Umgangsformen und führen sich nicht wie Säufer auf.18 Faulheit lässt das Gebälk schief werden, und das Dach wird undicht, wenn die Hände lässig im Schoß liegen. (Pr 24:30)19 Wenn man fröhlich sein will, bereite man ein gutes Essen, und Wein bringt Heiterkeit ins Leben. Geld macht beides möglich. (Jud 9:13; Ps 104:15; Ec 2:3; Ec 7:12)20 Schimpf nicht auf den König, nicht einmal in Gedanken. Und verfluche keinen Reichen, nicht einmal dann, wenn du dich allein in deinem Schlafzimmer aufhältst. Die Vögel am Himmel könnten deine Worte weitertragen, fliegende Boten könnten verraten, was du gesagt hast. (Ex 22:27; 2Ki 6:12; Lu 12:3; Ac 23:5)

Ecclesiastes 10

Neue evangelistische Übersetzung

from Karl-Heinz Vanheiden
1 Tote Fliegen lassen das Öl des Salbenmischers gären und stinken. Ein wenig Dummheit macht Weisheit und Ansehen zunichte.2 Der Weise hat den Verstand zu seiner Rechten, der Dummkopf hat ihn zur Linken.3 Und wenn der Dummkopf unterwegs ist, fehlt ihm der Verstand. Er sagt allen, dass sie Dummköpfe seien.4 Wenn der Herrscher zornig auf dich ist, gib deinen Platz nicht auf! Denn Gelassenheit bewahrt vor schweren Fehlern.5 Es gibt ein Übel unter der Sonne, das ich sah, eine Verirrung, wie sie ein Machthaber begeht:6 Da wird ein Dummkopf in hohe Würden eingesetzt und Reiche bleiben auf dem unteren Platz.7 Ich sah Sklaven hoch zu Ross und Fürsten, die wie Sklaven zu Fuß gehen mussten.8 Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen, wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen.9 Wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, und wer Holz spaltet, bringt sich in Gefahr.10 Wenn die Axt stumpf geworden ist und niemand ihre Schneide schärft, dann muss man den Kraftaufwand steigern. Es ist ein Vorteil, wenn das Wissen zu etwas taugt.11 Wenn die Schlange schon vor der Beschwörung beißt, hat der Beschwörer nichts von seiner Kunst.12 Einen Weisen machen seine Worte beliebt, einem Dummkopf schaden sie nur.13 Mit Dummheit beginnt er zu reden und mit bösem Unsinn hört er auf.14 Und ein Dummkopf macht viele Worte. Ein Mensch weiß doch nicht, was geschehen wird und was nach ihm kommt. Wer soll ihm das denn sagen?15 Die Mühe ermüdet den Dummkopf, darum findet er nicht den Weg in die Stadt.16 Wehe dir, du Land, dessen König ein Junge ist und dessen Fürsten schon am Morgen schlemmen.17 Wohl dir, du Land, dessen König ein Edler ist und dessen Fürsten zur rechten Zeit speisen, um sich zu stärken und nicht, um sich zu betrinken.18 Bei Faulenzerei senkt sich das Gebälk, und wo die Hände nachlässig sind, tropft es ins Haus.19 Zum Vergnügen bereitet man ein Mahl, und Wein erheitert das Leben, und das Geld macht beides möglich.20 Verfluche den König nicht einmal in Gedanken und den Reichen nicht in deinem Schlafzimmer. Denn Wände haben Ohren, und deine Worte könnten Flügel bekommen.

Ecclesiastes 10

Menge Bibel

1 Tote Fliegen machen ranzig und trübe das Öl des Salbenmischers; so verderbt ein wenig Torheit den Wert der Weisheit. –2 Der Sinn des Weisen ist auf das Rechte gerichtet und der Sinn des Toren auf das Verkehrte;3 und wo der Tor auch gehen mag, auf Schritt und Tritt, versagt sein Verstand, so daß er sich allen Leuten als Toren zu erkennen gibt. –4 Wenn der Unmut des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verlaß darum deinen Platz[1] nicht; denn Gelassenheit verhütet[2] schwere Verfehlungen. –5 Es gibt einen Übelstand, den ich unter der Sonne wahrgenommen habe, nämlich ein verfehltes Verfahren, das von einem Machthaber ausgeht:6 Toren werden auf große Höhe gestellt[3], und Reiche[4] müssen unten sitzen.7 Ich habe Sklaven hoch zu Roß gesehen und Fürsten wie Sklaven zu Fuß einhergehen.8 Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein[5], und wer Gemäuer einreißt, den kann eine Schlange beißen;9 wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, wer Holz spaltet, kann sich dabei wehetun. –10 Wenn eine Axt stumpf geworden ist und man die Schneide nicht schärft, dann muß man seine Kräfte um so mehr anstrengen; aber der Vorteil des Instandsetzens ist Weisheit. –11 Wenn die Schlange beißt, ehe die Beschwörung stattgefunden hat, so hat der Beschwörer keinen Nutzen (von seiner Kunst).12 Worte aus dem Munde eines Weisen sind herzgewinnend, aber den Toren richten die eigenen Lippen zugrunde.13 Der Anfang der Worte seines Mundes ist Torheit und das Ende seines Redens schlimmer Unsinn.14 Auch macht der Tor viele Worte, obgleich kein Mensch weiß, was geschehen wird, und niemand ihm ansagen kann, was die Zukunft bringt.15 Die Mühe, die der Tor aufwendet, macht ihn müde, so daß er den Weg nach der Stadt nicht mehr kennt.16 Wehe dir, Land, dessen König ein Knabe ist und dessen Fürsten schon am Morgen schmausen!17 Heil dir, du Land, dessen König ein Sproß von edler Herkunft ist und dessen Fürsten zu rechter Zeit tafeln, und zwar als Männer und nicht als Zecher[6]! –18 Infolge von Faulheit senkt sich das Gebälk (eines Hauses), und infolge von Lässigkeit der Hände tropft das Haus[7]. –19 Zur Belustigung veranstaltet man Mahlzeiten, und der Wein erheitert das Leben, und für Geld kann man alles haben. –20 Selbst auf deinem Lager fluche dem Könige nicht, und einen Hochgestellten schmähe auch in deinem Schlafgemach nicht; denn die Vögel des Himmels könnten den Laut[8] weitertragen und ein geflügelter Bote das Wort verraten.