Proverbs 5

English Standard Version

from Crossway
1 My son, be attentive to my wisdom; incline your ear to my understanding, (Pr 2:1; Pr 2:2; Pr 4:20; Pr 22:17)2 that you may keep discretion, and your lips may guard knowledge. (Pr 1:4; Mal 2:7)3 For the lips of a forbidden[1] woman drip honey, and her speech[2] is smoother than oil, (Ps 55:21; Pr 2:16)4 but in the end she is bitter as wormwood, sharp as a two-edged sword. (De 29:18; Ps 55:21; Ps 57:4; Ps 149:6; Ec 7:26; Jer 9:15; La 3:15; La 3:19; Re 8:11)5 Her feet go down to death; her steps follow the path to[3] Sheol; (Pr 7:27)6 she does not ponder the path of life; her ways wander, and she does not know it. (Pr 4:26; Pr 5:21)7 And now, O sons, listen to me, and do not depart from the words of my mouth. (Pr 4:1)8 Keep your way far from her, and do not go near the door of her house,9 lest you give your honor to others and your years to the merciless,10 lest strangers take their fill of your strength, and your labors go to the house of a foreigner, (Ps 127:2)11 and at the end of your life you groan, when your flesh and body are consumed, (Eze 24:23)12 and you say, “How I hated discipline, and my heart despised reproof! (Ps 107:11; Pr 1:22; Pr 1:25; Pr 1:29; Pr 12:1)13 I did not listen to the voice of my teachers or incline my ear to my instructors.14 I am at the brink of utter ruin in the assembled congregation.” (Ps 94:17)15 Drink water from your own cistern, flowing water from your own well. (Pr 5:18; Pr 9:17; So 4:12; So 4:15; Jer 2:13)16 Should your springs be scattered abroad, streams of water in the streets? (Ps 68:26; Jer 9:21; Zec 8:5)17 Let them be for yourself alone, and not for strangers with you. (Pr 14:10)18 Let your fountain be blessed, and rejoice in the wife of your youth, (De 24:5; Pr 15:1; Mal 2:14)19 a lovely deer, a graceful doe. Let her breasts fill you at all times with delight; be intoxicated[4] always in her love. (So 2:9; So 2:17; So 8:14; Jer 31:14)20 Why should you be intoxicated, my son, with a forbidden woman and embrace the bosom of an adulteress?[5] (Pr 2:16)21 For a man’s ways are before the eyes of the LORD, and he ponders[6] all his paths. (Job 14:16; Ps 11:4; Ps 119:168; Pr 5:6; Ho 7:2; Heb 4:13)22 The iniquities of the wicked ensnare him, and he is held fast in the cords of his sin. (Ps 7:15; Ps 7:16; Pr 6:2)23 He dies for lack of discipline, and because of his great folly he is led astray. (Job 4:21; Job 12:24)

Proverbs 5

Elberfelder Bibel

from SCM Verlag
1 Mein Sohn, horche auf meine Weisheit, zu meiner Einsicht neige dein Ohr, (Pr 4:1; Pr 22:17)2 dass du Besonnenheit behältst und deine Lippen Erkenntnis bewahren! (Pr 16:23)3 Denn Honig träufeln die Lippen der Fremden[1], und glatter als Öl ist ihr Gaumen; (Pr 2:16; Pr 22:14)4 aber zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert. (1Co 6:18)5 Ihre Füße steigen hinab zum Tod, auf den Scheol halten ihre Schritte zu. (Ec 7:26)6 Damit du auf den Pfad des Lebens nur nicht achtgibst, sind unstet ihre Bahnen[2], ⟨und⟩ du erkennst es nicht.7 Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich und weicht nicht ab von den Worten meines Mundes!8 Halte fern von ihr deinen Weg und komm ihrer Haustür nicht nah! (Pr 4:14)9 Sonst gibst du andern deine ⟨Lebens⟩blüte[3] und deine Jahre einem Grausamen.10 Sonst sättigen Fremde sich noch an deinem Vermögen, an deinem mühsam Erworbenen in eines Ausländers Haus; (Pr 29:3)11 und du stöhnst zuletzt[4], wenn dein Fleisch und dein Leib dahinschwinden, (Pr 2:19)12 und sagst: Ach, wie konnte ich nur hassen die Zucht, ⟨wie⟩ konnte mein Herz nur die Mahnung[5] verschmähen, (Pr 1:29)13 dass ich nicht gehorchte der Stimme ⟨all⟩ derer, die mich unterwiesen, dass ich mein Ohr meinen Lehrern nicht zuneigte! (1Ki 12:14)14 Wie leicht hätte ich ganz ins Unglück geraten können[6], mitten in der Versammlung und der Gemeinde! (Ps 73:2; Pr 10:17)15 Trinke Wasser aus deiner ⟨eigenen⟩ Zisterne und was aus deinem Brunnen quillt.16 Sollen nach draußen verströmen deine Quellen, auf die Plätze die Wasserbäche?17 Dir allein sollen sie gehören, doch keinem Fremden neben dir.18 Deine Quelle sei gesegnet, erfreue dich an der Frau deiner Jugend! (Ec 9:9)19 Die liebliche Hirschkuh und anmutige Gämse[7] – ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar! (So 2:9)20 Warum solltest du, mein Sohn, an einer Fremden[8] taumeln und den Busen einer anderen[9] umarmen? – (Mal 2:14; 1Co 6:16)21 Denn vor den Augen des HERRN ⟨liegen⟩ eines jeden Wege, und auf alle seine Bahnen gibt er acht. (Ps 139:3; Pr 15:3; Jer 16:17; Ho 7:2)22 Seine eigenen Sünden fangen ihn, den Gottlosen, und in den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten. (Jud 9:57; 1Ki 18:18; Es 9:25; Ps 9:17; Pr 1:18; Pr 11:5; Pr 12:14; Pr 14:32; Pr 18:7; Pr 24:12; Pr 26:27; Jer 2:19; La 1:14; Ob 1:15)23 Ein solcher wird sterben aus Mangel an Zucht, und in der Größe seiner Narrheit taumelt er dahin[10]. (Ps 94:23; Pr 10:21; Pr 21:16)

Proverbs 5

Lutherbibel 2017

from Deutsche Bibelgesellschaft
1 Mein Sohn, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Einsicht,2 dass du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren!3 Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glatter als Öl, (Pr 2:16)4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.5 Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich,6 so bahnt sie nicht den Weg des Lebens; haltlos sind ihre Tritte, sie erkennt es nicht.7 So gehorcht mir nun, meine Söhne, und weicht nicht von der Rede meines Mundes.8 Lass deine Wege ferne von ihr sein und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,9 dass du nicht andern gebest deine Kraft und deine Jahre einem Unbarmherzigen;10 dass sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und, was du mühsam erworben, nicht komme in eines andern Haus,11 und müssest hernach seufzen, wenn dir Leib und Leben vergehen,12 und sprechen: »Ach, wie konnte ich die Zucht hassen, und wie konnte mein Herz die Warnung verschmähen,13 dass ich nicht gehorchte der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht kehrte zu denen, die mich lehrten!14 Ich wäre fast ganz ins Unglück gekommen inmitten der Versammlung und Gemeinde.« (De 22:28)15 Trinke Wasser aus deiner Zisterne und was quillt aus deinem Brunnen.16 Deine Quellen sollen herausfließen auf die Straße und Wasserbäche auf die Gassen!17 Habe du sie allein und kein Fremder mit dir.18 Dein Brunnen sei gesegnet, und freue dich der Frau deiner Jugend. (Ec 9:9)19 Sie ist lieblich wie eine Gazelle und holdselig wie ein Reh. Lass dich von ihrer Anmut allezeit sättigen und ergötze dich allewege an ihrer Liebe.20 Mein Sohn, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?21 Denn eines jeden Wege liegen offen vor dem HERRN, und er hat acht auf aller Menschen Gänge.22 Den Frevler werden seine Missetaten fangen, und er wird mit den Stricken seiner Sünde gebunden.23 Er wird sterben, weil er Zucht nicht wollte, und um seiner großen Torheit willen taumelt er.