von SCM Verlag1Damals rief Josua die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse ⟨zusammen⟩, (Jos 1,12)2und er sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehalten, was Mose, der Knecht des HERRN, euch geboten hat, und habt meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch befohlen habe. (4Mo 32,20; 5Mo 3,18; Jos 1,13; Phil 2,12)3Ihr habt eure Brüder nicht verlassen diese lange Zeit bis zum heutigen Tag und habt[1] das Gebot des HERRN, eures Gottes, treu gehalten[2].4Nun aber hat der HERR, euer Gott, euren Brüdern Ruhe verschafft, wie er zu ihnen geredet hatte. Nun denn, kehrt um und geht wieder zu euren Zelten, in das Land eures Eigentums, das Mose, der Knecht des HERRN, euch jenseits des Jordan gegeben hat! (4Mo 32,18; Jos 12,6; Jos 21,44; 1Chr 22,18)5Nur achtet genau darauf, das Gebot und das Gesetz zu tun, das Mose, der Knecht des HERRN, euch befohlen hat; den HERRN, euren Gott, zu lieben und auf allen seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote zu halten und ihm anzuhängen und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele! (2Mo 23,13; 5Mo 6,5; Jos 23,8; Apg 11,23)6Und Josua segnete sie und entließ sie; und sie gingen zu ihren Zelten. (2Mo 39,43; Jos 24,28; 1Sam 10,25; 1Sam 13,2; 2Sam 6,18; 1Kön 8,66; Lk 24,50)7Dem halben Stamm Manasse hatte Mose in Baschan ⟨ein Erbteil⟩ gegeben; aber seiner ⟨anderen⟩ Hälfte gab Josua ⟨ein Erbteil⟩ bei ihren Brüdern jenseits des Jordan, nach Westen zu. Und als Josua sie in ihre Zelte entließ, segnete er sie (2Mo 39,43; 4Mo 32,33; Jos 17,5; Lk 24,50)8und sagte zu ihnen: Kehrt zu euren Zelten zurück mit großem Reichtum und mit sehr viel Vieh, mit Silber und mit Gold und mit Bronze und mit Eisen und mit Kleidern in großer Menge! Teilt die Beute eurer Feinde mit euren Brüdern! (4Mo 31,27)
Der Erinnerungsaltar am Jordan
9Da kehrten die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse zurück und zogen fort von den Söhnen Israel, von Silo, das im Land Kanaan ⟨liegt⟩, um ins Land Gilead, in das Land ihres Eigentums zu ziehen, in dem sie sich ansässig gemacht hatten auf Befehl des HERRN durch Mose[3]. (4Mo 32,20; 5Mo 3,18; 5Mo 3,20; 5Mo 34,1; Ri 20,1; 1Chr 5,9)10Und als sie in die Bezirke des Jordan[4] kamen, die ⟨noch⟩ im Land Kanaan ⟨liegen⟩, da bauten die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse dort einen Altar am Jordan, einen Altar, groß von Aussehen. (1Mo 12,7)11Und die Söhne Israel hörten sagen: Siehe, die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse haben den Altar gebaut vor das Land Kanaan in den Bezirken des Jordan nach der Seite der Söhne Israel[5]. (3Mo 17,8; 5Mo 12,11)12Und als die Söhne Israel es hörten, versammelte sich die ganze Gemeinde der Söhne Israel nach Silo, um gegen sie zum Krieg[6] hinaufzuziehen. (Ri 20,1)13Und die Söhne Israel sandten zu den Söhnen Ruben und zu den Söhnen Gad und zu dem halben Stamm Manasse, ins Land Gilead, Pinhas, den Sohn des Priesters Eleasar[7], (2Mo 6,25; 4Mo 32,1; 1Chr 9,20)14und zehn Fürsten mit ihm, je einen Fürst für ein Vaterhaus von allen Stämmen Israels. Und jeder von ihnen war das Haupt seines Vaterhauses in den Tausendschaften Israels. (4Mo 1,4)15Und sie kamen zu den Söhnen Ruben und zu den Söhnen Gad und zu dem halben Stamm Manasse ins Land Gilead und redeten mit ihnen:16So spricht die ganze Gemeinde des HERRN: Was ist das für eine Untreue, die ihr gegen den Gott Israels geübt habt, dass ihr euch heute abwendet von dem HERRN[8], indem ihr euch einen Altar baut, um euch heute gegen den HERRN aufzulehnen? (3Mo 17,8; 5Mo 12,11)17Haben wir noch nicht genug an der Sünde mit Peor[9], von der wir uns bis zum heutigen Tag ⟨noch⟩ nicht gereinigt haben –, worauf doch die Plage über die Gemeinde des HERRN kam? (4Mo 25,3; 5Mo 4,3)18Und ihr, ihr wendet euch heute vom HERRN[10] ab! Und es wird geschehen, wenn ihr euch heute gegen den HERRN auflehnt, dann wird er morgen über die ganze Gemeinde Israels zürnen. (4Mo 16,22; 4Mo 32,15)19Jedoch wenn das Land, das euch gehört[11], unrein ist, dann kommt herüber in das Land, das dem HERRN gehört[12], wo die Wohnung des HERRN steht, und macht euch unter uns ansässig! Aber gegen den HERRN dürft ihr euch nicht auflehnen, und ⟨auch⟩ gegen uns dürft ihr euch nicht auflehnen, indem ihr euch einen Altar baut neben dem Altar des HERRN, unseres Gottes. (2Mo 15,17; Jos 18,1)20Hat nicht Achan, der Sohn Serachs, Untreue an dem Gebannten geübt? Und über die ganze Gemeinde Israels erging der Zorn; und er kam nicht als Einziger wegen seiner Schuld um. (Jos 7,1)21Und die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse antworteten und redeten zu den Häuptern der Tausendschaften Israels:22Der Gott der Götter, der HERR, der Gott der Götter, der HERR, er weiß es, und Israel soll es wissen: Wenn ⟨das⟩ in Auflehnung oder in Untreue gegen den HERRN ⟨geschehen ist⟩, ⟨dann⟩ sollst du uns heute nicht retten[13]. (5Mo 10,17; 1Sam 2,3; 1Kön 8,39; Hi 31,5; Ps 44,22; Ps 136,2; Dan 2,47; Joh 21,17)23⟨Und wenn es so ist,⟩ dass wir uns einen Altar gebaut haben, um uns vom HERRN[14] abzuwenden, und wenn ⟨es geschehen ist⟩, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern, und wenn ⟨es geschehen ist⟩, um Heilsopfer[15] darauf darzubringen, dann möge uns der HERR zur Rechenschaft ziehen[16]! (5Mo 18,19; 1Sam 20,16; 2Chr 24,22)24Vielmehr taten wir dies aus Besorgnis, aus einem ⟨bestimmten⟩ Grund, als wir ⟨uns⟩ sagten: Künftig werden eure Söhne zu unseren Söhnen sagen: Was habt ihr mit dem HERRN, dem Gott Israels, zu tun?25Der HERR hat ja eine Grenze zwischen uns und euch gesetzt, ihr Söhne Ruben und ihr Söhne Gad, nämlich den Jordan. Ihr habt keinen Anteil am HERRN! So könnten eure Söhne unsere Söhne ⟨davon⟩ abbringen, den HERRN zu fürchten. (Ps 16,5)26Darum sagten wir: Wir wollen uns daranmachen, den Altar zu bauen, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer,27sondern ein Zeuge soll er sein zwischen uns und euch und zwischen unseren Generationen nach uns, damit wir den Dienst des HERRN vor ihm verrichten mit unseren Brandopfern und mit unseren Schlachtopfern und mit unseren Heilsopfern[17] und damit nicht eure Söhne künftig zu unseren Söhnen sagen: Ihr habt keinen Anteil am HERRN! (1Mo 31,48; Jos 24,27; Ps 16,5; Jes 19,19)28Und wir sagten ⟨uns⟩: Geschieht es, dass sie künftig zu uns oder zu unseren ⟨nachfolgenden⟩ Generationen ⟨in dieser Weise⟩ sprechen, dann werden wir antworten: Seht die Nachbildung[18] des Altars des HERRN, die unsere Väter gemacht haben, ⟨und zwar⟩ nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer, sondern ein Zeuge ⟨soll sie sein⟩ zwischen uns und euch! (1Mo 31,48; Jos 24,27; Jes 19,19)29Fern von uns sei es[19], uns gegen den HERRN aufzulehnen und uns heute vom HERRN[20] abzuwenden, indem wir einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer und für Schlachtopfer neben dem Altar des HERRN, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung ⟨steht⟩! (5Mo 12,11; Jos 24,16)30Und als der Priester Pinhas und die Fürsten der Gemeinde und die Häupter der Tausendschaften Israels, die bei ihm waren, die Worte hörten, die die Söhne Ruben und die Söhne Gad und die Söhne Manasse redeten, war es gut in ihren Augen.31Und Pinhas, der Sohn des Priesters Eleasar[21], sagte zu den Söhnen Ruben und zu den Söhnen Gad und zu den Söhnen Manasse: Heute erkennen wir, dass der HERR in unserer Mitte ist, weil ihr diese Untreue am HERRN nicht geübt habt. Nun habt ihr die Söhne Israel vor der Hand des HERRN gerettet. (3Mo 26,11; Jos 3,10; 2Kor 7,11)32Da kehrten Pinhas, der Sohn des Priesters Eleasar[22], und die Fürsten zurück von den Söhnen Ruben und von den Söhnen Gad, aus dem Land Gilead ins Land Kanaan, zu den Söhnen Israel und brachten ihnen Antwort.33Und die Sache war gut in den Augen der Söhne Israel. Und die Söhne Israel dankten Gott und sprachen nicht mehr davon, gegen sie hinaufzuziehen zum Krieg[23], um das Land zu vernichten, in dem die Söhne Ruben und die Söhne Gad wohnten. (1Sam 25,32; Spr 25,25)34Und die Söhne Ruben und die Söhne Gad nannten den Altar ⟨»Zeuge«[24], indem sie sagten⟩: Denn Zeuge ist er zwischen uns, dass der HERR Gott ist. (1Mo 31,48; Jos 24,27; Jes 19,19)
1Joshua sent for the tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh.2He said to them, ‘You have done everything that Moses, the servant of the LORD, commanded. You have also obeyed everything I commanded.3For a long time now you haven’t deserted the other Israelites. Instead, you have done what the LORD your God sent you to do. You have obeyed him right up to this day.4Now the LORD your God has given the other tribes peace and rest. That’s what he promised to do. So return to your homes. They are in the land that Moses, the servant of the LORD, gave you. It’s on the east side of the River Jordan.5Be very careful to obey the law that Moses, the servant of the LORD, gave you. He commanded you to love the LORD your God. He told you to live exactly as the LORD wants you to. He told you to obey the LORD’s commands. He told you to remain faithful to the LORD. And he told you to serve the LORD with all your heart and with all your soul.’6Joshua gave the eastern tribes his blessing. Then he sent them home. So they went.7Moses had given land in Bashan to half of the tribe of Manasseh. Joshua had given land to the other half of the tribe. He had given it to them along with the other tribes on the west side of the River Jordan. When Joshua sent them home, he blessed them.8He said, ‘Return to your homes. Take your great wealth with you. Return with your large herds of livestock. Take your silver, gold, bronze and iron with you. Return with all the extra clothes you acquired. Divide up the things you have taken from your enemies. Share them with your people.’9So the tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh went home. They left the other Israelites at Shiloh in Canaan. They returned to Gilead. That was their own land. They had acquired it according to the LORD’s command through Moses.10The tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh came to Geliloth. It was near the River Jordan in the land of Canaan. They built a large altar there by the Jordan.11The rest of the Israelites heard that the eastern tribes had built the altar. They heard that it had been built on the border of Canaan at Geliloth. It was near the River Jordan on the west side.12So the whole community of Israel gathered together at Shiloh. They decided to go to war against the eastern tribes.13The Israelites sent Phinehas the priest to the land of Gilead. Phinehas was the son of Eleazar. They sent him to the tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh.14They sent ten of their leaders with him. There was one from each of the tribes of Israel. Each man was the leader of a family group among the larger family groups of Israel.15Those leaders went to the tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh. Those tribes were in the land of Gilead. The leaders said to them,16‘We’re speaking for the LORD’s whole community. How could you disobey the God of Israel like this? How could you turn away from the LORD? How could you disobey him by building an altar for yourselves?17Don’t you remember how we sinned at Peor? The LORD struck us with a plague because of what we did. Up to this day we’re still suffering because of that sin.18Are you turning away from the LORD now? ‘Suppose you disobey the LORD today. If you do, he’ll be angry with the whole community of Israel tomorrow.19If your own land is “unclean”, come over to the LORD’s land. It’s where his holy tent stands. Share our land with us. But don’t disobey the LORD. Don’t turn against us by building an altar for yourselves. Don’t build any altar other than the altar of the LORD our God.20Remember what happened to Achan, the son of Zerah. Achan wasn’t faithful to the LORD. He took the things that had been set apart to the LORD in a special way to be destroyed. Didn’t the whole community of Israel experience the LORD’s anger? Achan wasn’t the only one who died because of his sin.’21Then the tribes of Reuben and Gad and half of the tribe of Manasseh replied. They answered the leaders of the family groups of Israel.22They said, ‘The Mighty One, God, the LORD! The Mighty One, God, the LORD! He knows! And we want Israel to know! Have we opposed the LORD? Have we refused to obey him? If we have, don’t spare us today.23Have we built our own altar so we can turn away from the LORD? Have we built it to offer burnt offerings and grain offerings on it? Have we built it to sacrifice friendship offerings on it? If we have, may the LORD himself hold us accountable.24‘No! We built it because we were afraid. Someday your children might speak to our children. We were afraid they might say, “What do you have to do with the LORD? What do you have to do with the God of Israel?25The LORD has made the River Jordan a border between us and you. You people of Reuben! You people of Gad! You don’t have anything to do with the LORD.” If your children say that, they might cause our children to stop worshipping the LORD.26‘That’s why we said to ourselves, “Let’s get ready and build an altar. But let’s not build it to offer burnt offerings or sacrifices on it.”27So just the opposite is true. The altar will be a witness between us and you. It will be a witness between our children and yours after us. It will also be a witness that we will worship the LORD at his sacred tent. We’ll worship him there with our burnt offerings, sacrifices and friendship offerings. Then in days to come your children won’t be able to say to ours, “You don’t have anything to do with the LORD.”28‘So we said to ourselves, “Suppose they say that to us sometime. Or suppose they say it to our children after us. Then we’ll answer, ‘Look at this altar. It’s exactly like the LORD’s altar. Our people built it. They didn’t build it to offer burnt offerings and sacrifices on it. Instead, they built it to be a witness between us and you.’ ”29‘We would never refuse to obey the LORD. We would never turn away from him now. We wouldn’t build an altar to offer burnt offerings, grain offerings and sacrifices on it. We wouldn’t use any altar other than the altar of the LORD our God. That altar stands in front of his holy tent.’30Phinehas the priest heard what the tribes of Reuben, Gad and Manasseh had to say. The leaders of the family groups of the community of Israel heard it too. All of them were pleased with what they heard.31Phinehas the priest spoke to the tribes of Reuben, Gad and Manasseh. Phinehas was the son of Eleazar. He said, ‘Today we know that the LORD is with us. That’s because you have been faithful to him in this matter. Now you have saved the Israelites from the LORD’s anger against them.’32Then Phinehas the priest, the son of Eleazar, returned to Canaan. So did the leaders. All of them went back from their meeting with the tribes of Reuben and Gad in Gilead. They brought a report back to the Israelites.33The people were glad to hear the report. They praised God. They didn’t talk anymore about going to war against the eastern tribes. And they didn’t talk anymore about destroying the country where the tribes of Reuben and Gad lived.34The tribes of Reuben and Gad gave the altar a name. They called it A Witness Between Us That the LORD Is God.