von SCM Verlag1Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung[1] – denn wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen –, (Röm 8,3)2um die im Fleisch ⟨noch⟩ übrige Zeit nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben. (Röm 6,12; Röm 12,2; Tit 2,12; 1Petr 2,11)3Denn die vergangene Zeit ist ⟨uns⟩ genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, als ihr wandeltet in Ausschweifungen, Begierden, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und unerlaubten Götzendiensten. (Mt 15,19; Röm 1,26; Eph 2,2; Eph 4,17; 1Thess 4,5; Tit 3,3)4Hierbei befremdet es sie, dass ihr nicht ⟨mehr⟩ mitlauft in demselben Strom der Heillosigkeit, und sie lästern, (2Tim 3,12)5die dem Rechenschaft geben werden, der bereit ist, Lebende und Tote zu richten. (2Tim 4,1)6Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft[2] verkündigt worden, damit sie zwar den Menschen gemäß nach dem[3] Fleisch gerichtet werden, aber Gott gemäß nach dem[4] Geist leben. (Joh 5,25; Röm 8,10; 1Petr 3,18)7Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet[5]! (1Kor 10,11; Jak 5,8; 1Petr 1,13; 1Joh 2,18)8Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. (Spr 10,12; 1Kor 16,14; 1Thess 3,12; Jak 5,20)9Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren! (Röm 12,13; Phil 2,14)10Wie jeder eine Gnadengabe[6] empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes! (Lk 12,42; Röm 12,6; 1Kor 4,1; 1Kor 12,4; Eph 4,7)11Wenn jemand redet, ⟨so rede er es⟩ als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, ⟨so sei es⟩ als aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus, dem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit[7]! Amen[8]. (2Sam 23,2; Röm 12,7; 1Kor 2,13; 1Kor 10,31; 2Kor 2,17; 2Kor 4,2; 1Petr 5,10; 1Petr 5,11; Offb 1,6)12Geliebte, lasst euch durch das Feuer ⟨der Verfolgung⟩ unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; (Jes 48,10; 1Thess 3,3; 1Petr 1,6; 1Petr 5,9)13sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut! (Apg 5,41; Phil 3,10; Hebr 10,34; 1Petr 1,7)14Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig ⟨seid ihr⟩! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.[9] (Jes 11,2; Mt 5,11; Lk 6,22; Apg 5,41)15Denn niemand von euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt; (1Petr 2,20)16wenn er aber als Christ ⟨leidet⟩, schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen[10]! (Apg 11,26; 2Tim 1,12)17Denn die Zeit ⟨ist gekommen⟩, dass das Gericht anfängt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was ⟨wird⟩ das Ende derer ⟨sein⟩, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? (Jes 10,12; Jer 25,29; Hes 9,6; Lk 23,31; 1Kor 11,32)18Und wenn der Gerechte mit Not gerettet wird, wo wird der Gottlose und Sünder erscheinen?19Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem treuen Schöpfer ihre Seelen anbefehlen im Gutestun. (Ps 37,3; 1Petr 3,17)
1.Petrus 4
Menge Bibel
Leidenswilligkeit widersteht dem Sinn zum Sündigen, dämpft die Lüste und verhilft zu einem gottergebenen Wandel
1Weil nun Christus am Fleisch[1] gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit der gleichen Gesinnung – denn wer leiblich gelitten hat, ist damit zur Ruhe vor der Sünde gekommen –,2damit ihr die noch übrige Zeit eures leiblichen Daseins[2] nicht mehr im Dienst menschlicher Lüste, sondern nach dem Willen Gottes verlebt.3Denn lang genug ist die vergangene Zeit, in der ihr den Willen der Heiden vollbracht habt, indem ihr in Ausschweifungen und Lüsten, in Trunkenheit, Schmausereien, Zechgelagen und verwerflichem Götzendienst dahingelebt habt.4Darum befremdet es sie jetzt, daß ihr euch nicht mehr mit ihnen in denselben Schlamm der Liederlichkeit stürzt, und deshalb schmähen sie euch;5doch sie werden sich vor dem zu verantworten haben, der sich bereithält, Lebende und Tote zu richten.6Denn dazu ist auch Toten die Heilsbotschaft verkündigt worden, daß sie, wenn sie auch leiblich, dem menschlichen Lose entsprechend, dem Gericht verfallen sind, doch im Geist[3], dem Wesen Gottes entsprechend, das Leben haben (sollen).7Das Ende aller Dinge steht nahe bevor. Werdet also besonnen und nüchtern zum Gebet;8vor allem aber hegt innige Liebe zueinander, denn »die Liebe deckt der Sünden Menge zu« (Spr 10,12; Jak 5,20).9Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren.10Dienet einander, ein jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Verwalter der mannigfachen Gnadengaben Gottes!11Redet jemand, so seien seine Worte wie Aussprüche[4] Gottes; hat jemand Dienste (als Diakon) zu leisten, so (tue er es) in der Kraft, die Gott verleiht, damit in allen Fällen Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus: sein ist die Herrlichkeit[5] und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.12Geliebte, laßt die Feuerglut (der Leiden), die zur Prüfung über euch ergeht, nicht befremdlich auf euch wirken, als ob euch damit etwas Unbegreifliches widerführe,13sondern freuet euch darüber in dem Maße, wie ihr an den Leiden Christi Anteil bekommt, damit ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit euch freuen und jubeln könnt.14Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, so seid ihr selig zu preisen; denn dann ruht der Geist der Herrlichkeit und der (Geist) Gottes auf euch.15Keiner nämlich von euch möge als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder auch nur deshalb leiden, weil er unbefugt in fremde Angelegenheiten[6] eingegriffen hat; muß er aber als Christ leiden,16so schäme er sich dessen nicht, sondern mache vielmehr Gott durch diesen (Christen-) Namen Ehre!17Denn die Zeit ist da, daß das Gericht beim Hause Gottes seinen Anfang nimmt. Wenn es aber bei uns zuerst (anhebt), wie wird da das Ende bei denen sein, die der Heilsbotschaft Gottes nicht gehorchen?18Und »wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird da der Gottlose und Sünder sich zeigen[7]«? (Spr 11,31)19Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes zu leiden haben, ihm, dem treuen Schöpfer, ihre Seelen befehlen, und zwar dadurch, daß sie Gutes tun.
1.Petrus 4
Schlachter 2000
von Genfer Bibelgesellschaft1Da nun Christus für uns im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung[1]; denn wer im Fleisch gelitten hat, der hat mit der Sünde abgeschlossen,[2] (Ps 119,67; Röm 6,2; Röm 8,3; Hebr 12,10)2um die noch verbleibende Zeit im Fleisch nicht mehr den Lüsten[3] der Menschen zu leben, sondern dem Willen Gottes. (Joh 4,34; Röm 12,2; 2Kor 5,15; Gal 5,24; 1Petr 2,11; 1Petr 4,7)3Denn es ist für uns genug, dass wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. (1Kor 6,9; Eph 4,17; Tit 3,3)4Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; (2Tim 3,12)5sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. (Apg 10,42; Apg 17,30; 2Kor 5,10)6Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, dass sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist. (Joh 5,27; Röm 8,10; 1Petr 3,18; 1Petr 3,19)7Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. (1Thess 5,6; 1Thess 5,8; Hebr 10,37; Jak 5,8; 1Petr 1,13; 1Petr 5,8; 2Petr 3,8)8Vor allem aber habt innige Liebe untereinander; denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. (1Kor 13,7; Kol 3,14)9Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren! (2Kor 9,7; Hebr 13,2)
Gegenseitiges Dienen in der Gemeinde
10Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes: (Mt 24,45; Lk 19,13; Röm 12,1; Röm 14,7; 1Kor 4,1; 1Kor 12,4; 1Kor 12,7; Eph 4,7)11Wenn jemand redet, so [rede er es] als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so [tue er es] aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (1Kor 10,31; 2Kor 4,2; Kol 3,17; Jud 1,25)
Ermutigung zu standhaftem Leiden um des Christus willen
12Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; (Jes 48,10; Mt 5,10; Apg 5,41; Apg 14,22; 1Kor 3,13; 1Thess 3,3; 2Thess 1,4; 1Petr 1,6; 1Petr 5,9)13sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt. (Phil 3,10; Kol 1,24; Jak 1,2)14Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen! Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht. (Jes 11,2; Mt 5,11; 1Petr 3,14)15Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; (1Petr 2,20)16wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache! (Apg 5,41; 2Tim 1,8; Jak 2,7)17Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben? (Jes 10,11; Jer 25,29; Lk 21,12; Lk 23,31)18Und wenn der Gerechte [nur] mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden? (Spr 11,31; Jes 13,9; Am 9,10; Mt 7,14)19Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen und dabei das Gute tun. (Ps 31,6; Ps 31,16; Ps 37,3; Jes 40,27; 1Kor 10,13)
1.Petrus 4
Einheitsübersetzung 2016
von Katholisches Bibelwerk1Da Christus im Fleisch gelitten hat, wappnet auch ihr euch mit diesem Gedanken, denn wer im Fleisch gelitten hat, für den hat die Sünde ein Ende. (Gal 5,24)2Darum richtet euch, solange ihr noch auf Erden lebt, nicht mehr nach den menschlichen Begierden, sondern nach dem Willen Gottes!3Denn lange genug habt ihr in der vergangenen Zeit getan, was die Heiden wollen, und habt ein ausschweifendes Leben voller Begierden geführt, habt getrunken, geprasst, gezecht und frevelhaften Götzenkult getrieben. (Mk 7,21; Röm 13,13; 1Kor 6,9; 2Kor 12,20; Gal 5,19; Tit 3,3)4Darüber sind sie empört und sie lästern, weil ihr euch nicht mehr mittreiben lasst im Strom der Leidenschaften.5Aber sie werden vor dem Rechenschaft ablegen müssen, der schon bereitsteht, um die Lebenden und die Toten zu richten. (Apg 10,42; 2Tim 4,1)6Denn auch Toten ist das Evangelium dazu verkündet worden, dass sie zwar wie Menschen gerichtet werden im Fleisch, aber wie Gott das Leben haben im Geist.
Kennzeichen christlichen Handelns
7Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid also besonnen und nüchtern und betet! (Röm 13,11; 1Tim 3,2; Tit 2,2; 1Petr 1,13)8Vor allem haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu. (Spr 10,12; Jak 5,20)9Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren! (Röm 12,13; Tit 1,8; Hebr 13,2)10Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!11Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen. (Röm 12,6; 1Kor 14,2; Offb 1,6)
Leiden in Freude und Hoffnung
12Geliebte, lasst euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße!13Stattdessen freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln. (Röm 8,17; 2Kor 4,17; 1Petr 1,11; 1Petr 5,1)14Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch. (Ps 89,51; Jes 11,2; Apg 5,41)15Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.16Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott darin verherrlichen.[1] (Mk 8,38; 2Tim 1,8; 2Tim 2,15)17Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?18Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird man dann die Frevler und Sünder finden? (Spr 11,31; Mk 13,19)19Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen. (Ps 31,6; 1Petr 2,15; 1Petr 5,7)
1Christus hat also am eigenen Leib erfahren, was Leiden heißt. Macht euch daher seine Einstellung zu eigen, damit ihr für alle Herausforderungen gewappnet seid. Denn wer seinetwegen körperliche Schmerzen auf sich nimmt, der hat mit der Sünde gebrochen[1]2und ist entschlossen, sich in der Zeit, die ihm hier auf der Erde noch bleibt[2], nicht mehr von menschlich-selbstsüchtigen Wünschen bestimmen zu lassen, sondern vom Willen Gottes.3Ihr habt ja in der Vergangenheit lange genug das getan, wonach Menschen der Sinn steht, die Gott nicht kennen[3]. Ausschweifungen gehörten dazu, das Ausleben eurer Begierden, Alkoholexzesse, Schlemmen und Saufen und abstoßender[4] Götzendienst.4Deshalb wundern sich die Leute, dass ihr bei ihrem zügellosen Treiben nicht mehr mitmacht, und sie reden abfällig über euch.5Doch sie werden sich vor dem verantworten müssen, der schon bald ´über alle Menschen` Gericht halten wird, über die Lebenden und über die Toten.6Deswegen war es nämlich auch nicht umsonst, dass denen von uns, die inzwischen gestorben sind, das Evangelium verkündet wurde. Es wurde ihnen verkündet, damit sie jetzt nach Gottes Plan[5] ein Leben im Geist führen können, auch wenn sie – was ihr irdisches Leben betrifft – nach Gottes Urteil sterben mussten, wie das bei allen Menschen der Fall ist.[6]
Richtiger Gebrauch von Gottes Gaben
7Die Zeit, in der alles zu seinem Ziel[7] kommt, steht nahe bevor. Seid daher wachsam und besonnen und lasst euch durch nichts vom Beten abhalten[8].8Vor allem aber bringt einander eine tiefe und herzliche Liebe[9] entgegen, denn »die Liebe«, ´so sagt uns die Schrift,` »deckt viele Sünden zu« (Spr 10,12)9Seid gastfreundlich gegenüber euren Geschwistern; nehmt sie gern und ohne zu murren auf.[10]10Jeder soll den anderen mit der Gabe dienen, die er ´von Gott` bekommen hat. ´Wenn ihr das tut, erweist ihr euch` als gute Verwalter der Gnade, die Gott uns in so vielfältiger Weise schenkt[11].11Redet jemand im Auftrag Gottes, dann soll er sich bewusst sein, dass es Gottes Worte sind, die er weitergibt.[12] Übt jemand einen praktischen Dienst[13] aus, soll er die Kraft in Anspruch nehmen, die Gott ihm dafür gibt. Jede einzelne Gabe soll mit der Hilfe von Jesus Christus so eingesetzt werden, dass Gott geehrt wird.[14] Ihm[15] gehören der Ruhm[16] und die Macht für immer und ewig. Amen.
Bewährungsproben
12Liebe Freunde, wundert euch nicht über die Nöte, die wie ein Feuersturm über euch hereingebrochen sind und durch die euer Glaube auf die Probe gestellt wird[17]; denkt nicht, dass euch damit etwas Ungewöhnliches zustößt.13Freut euch vielmehr, dass ihr auf diese Weise an den Leiden teilhabt, die Christus durchmachen musste[18]; denn dann werdet ihr, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein.14Ja, wenn ihr beschimpft werdet, weil ihr zu Christus gehört und nach seinem Namen genannt seid[19], seid ihr glücklich zu preisen; denn gerade dann ruht der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, auf euch.15Etwas anderes wäre es, wenn jemand von euch ´eine Strafe` erleidet, weil er ein Mörder, ein Dieb oder sonst ein Verbrecher ist oder weil er die Rechte anderer missachtet[20]. Dazu darf es natürlich nicht kommen!16Doch wenn jemand Schweres durchmacht, weil er ein Christ ist, braucht er sich deswegen nicht zu schämen. Vielmehr soll er Gott ehren, indem er ohne Scheu dazu steht, dass er nach dem Namen von Christus genannt ist.[21]17Denn die Zeit ist angebrochen, in der Gott Gericht hält, und er beginnt damit bei seinem eigenen Haus. Wenn aber das Gericht an uns nur der Anfang ist, wie wird dann erst das Ende aussehen – das Gericht an denen, die nicht bereit sind, Gottes rettender Botschaft Glauben zu schenken[22]?18Oder, ´um es mit den Worten der Schrift zu sagen`: »Wenn schon der, der sich nach Gottes Willen richtet,[23] nur mit knapper Not gerettet wird, wie wird es dann dem gottlosen und sündigen Mensch ergehen?«[24] (Spr 11,31)19Darum sollen die, die nach dem Willen Gottes zu leiden haben, ihr Leben ihm anvertrauen, dem treuen Schöpfer, und sich nicht davon abbringen lassen, das zu tun, was gut und richtig ist[25].