od Česká biblická společnost1 Jako sníh v létě a déšť ve žni, tak se nehodí k hlupákovi sláva. 2 Vrabec přeletuje, vlaštovka poletuje, bezdůvodné zlořečení nezasáhne. 3 Na koně bič, na osla uzdu, na hřbet hlupáků hůl. 4 Neodpovídej hlupákovi podle jeho pošetilosti, abys nebyl jako on. 5 Odpověz hlupákovi podle jeho pošetilosti, aby se sám sobě nezdál moudrý. 6 Nohy si mrzačí, zakusí příkoří, kdo posílá vzkaz po hlupákovi. 7 Slabé jsou nohy chromého i přísloví v ústech hlupáků. 8 Jako oblázek vložený do praku je pocta vzdaná hlupákovi. 9 Jako trn v ruce opilého, tak přísloví v ústech hlupáků. 10 Jako střelec, který chce všechno zasáhnout, je ten, kdo najímá hlupáka a kdejaké tuláky. 11 Jako se pes vrací ke svému zvratku, tak hlupák opakuje svou pošetilost. 12 Uvidíš-li muže, který si připadá moudrý, věz, že hlupák má víc naděje než on. 13 Lenoch říká: „Na cestě je lvíče, v ulicích je lev.“ 14 Dveře se otáčejí ve svém čepu a lenoch na svém loži. 15 Lenoch sáhne rukou do mísy, ale je mu zatěžko vrátit ji k ústům. 16 Lenoch si připadá moudřejší než sedm zkušeně odpovídajících. 17 Chytá psa za uši, kdo se rozlítí ve sporu, který se ho netýká. 18 Jako pomatený, který střílí ohnivé šípy a smrtící střely, 19 tak jedná muž, který obelstí bližního a řekne: „Já jsem jen žertoval.“ 20 Není-li už dřevo, uhasne oheň, není-li klevetník, utichne svár. 21 Uhlí do výhně, dříví na oheň – tím je svárlivý muž pro vzplanutí sporu. 22 Řeči klevetníkovy jsou jak pamlsky, sestoupí až do nejvnitřnějších útrob. 23 Stříbrná poleva na hliněném střepu jsou planoucí rty, ale zlé srdce. 24 Na rtech má přetvářku, kdo nenávidí, ve svém nitru chová lest. 25 Mluví-li přívětivě, nevěř mu. Vždyť v jeho srdci je sedmerá ohavnost; 26 nenávist může podvodně zakrýt, ale ve shromáždění bude jeho zloba odhalena. 27 Kdo kope jámu, padne do ní, a kdo valí balvan, na toho se zvrátí. 28 Zrádný jazyk nenávidí ty, na které dotírá, úlisná ústa přivodí pád.
1Wie Schnee im Sommer und Regen in der Erntezeit, genauso unpassend sind Ansehen und Wohlstand bei einem Dummkopf.2Wie ein flatternder Spatz oder eine fliegende Schwalbe, so ist ein unverdienter Fluch: Er lässt sich auf keinen Menschen nieder.3Die Peitsche fürs Pferd, der Zaum für den Esel und der Stock für den Rücken unverbesserlicher Narren! (Př 19,29)4Gib dem Dummen keine Antwort, die sich auf die Ebene seiner Dummheit begibt, damit die Leute dich nicht selbst für dumm halten!5Gib dem Dummen eine Antwort, wie seine Dummheit sie verdient, damit er sich nicht selbst für klug hält!6Wer einen Dummkopf als Boten schickt, ist wie jemand, der sich selbst die Füße abhackt und schlimmen Ärger schlucken muss.[1]7Kraftlos wie die Beine eines Gelähmten, so ist ein Weisheitsspruch im Mund von Unverständigen.8Einen Stein in der Schleuder festbinden und einem Dummkopf Ehre erweisen: Eins ist so sinnlos wie das andere.9Ein stacheliger Zweig in der Hand eines Betrunkenen – genauso gefährlich ist ein Weisheitsspruch im Mund von Unverständigen.10Wie ein Bogenschütze, der auf jeden schießt, so unverantwortlich handelt jemand, der einen Dummkopf in Dienst nimmt oder den ersten Besten, der vorüberkommt.11Ein Hund frisst noch einmal, was er erbricht; so wiederholt ein Dummkopf seinen Unsinn. (2P 2,22)12Kennst du einen, der sich selbst für weise hält? Für einen Schwachsinnigen ist mehr Hoffnung als für ihn!13Der Faulpelz sagt: »Draußen läuft ein wildes Tier umher, ein Löwe, mitten auf der Straße!« (Př 6,6)14Die Tür dreht sich in ihren Angeln – und der Faulpelz in seinem Bett.15Der Faulpelz greift in die Schüssel, aber die Hand zum Mund zu führen ist ihm zu mühsam.16Der Faulpelz hält sich selbst für klüger als sieben Sachverständige.17Mische dich nicht in einen Streit, der dich nichts angeht! Sonst schaffst du dir ähnlichen Ärger wie jemand, der einen vorüberlaufenden Hund bei den Ohren packt.18Wie ein Irrer, der mit Brandpfeilen und anderen tödlichen Waffen spielt,19so handelt jemand, der seinen Freund betrügt und dann sagt: »Es war nur ein Scherz!«20Wo kein Holz mehr ist, geht das Feuer aus; und wo kein Klatsch mehr ist, hört der Streit auf.21Kohle hält die Glut in Gang und Holz das Feuer; so sorgt der Streithahn dafür, dass der Zank weitergeht.22Verleumdungen verschlingt man wie Leckerbissen und behält sie für immer tief im Gedächtnis.23Wie Silberglasur auf Tongeschirr, so ist zündende Rede mit böser Absicht.24Ein gehässiger Mensch ist voller Falschheit, aber er versteckt sie hinter Schmeichelworten. (Př 6,12)25Und wenn er noch so freundlich redet, glaub ihm nicht! Er hat alle erdenklichen Teufeleien im Sinn.26Seinen Hass mag er eine Weile verbergen können, aber schließlich wird er von allen durchschaut.27Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Wer einen Stein hochwirft, auf den fällt er zurück. (Ž 7,16; Př 28,10; Kaz 10,8; Sír 27,25)28Wer andere mit seinen Lügen zugrunde gerichtet hat, hasst sie auch dann noch; Verleumdung führt zu Vernichtung.