from Theologischer Verlag Zürich1Und Hiob setzte seine Rede fort und sprach: (Job 26:1; Job 42:15)2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und Schaddai, der mein Leben verbittert hat: (Job 9:18; Job 13:26; Job 34:5)3Solange noch Lebensgeist in mir ist und Gottes Atem in meiner Nase, (Ge 2:7; Ge 33:4)4sollen meine Lippen kein Unrecht reden, und meine Zunge soll nichts Falsches sprechen. (Job 20:19; Ps 34:14)5Fern sei es mir, euch Recht zu geben, bis in den Tod gebe ich meine Unschuld nicht preis. (Job 6:29)6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest, und ich lasse sie nicht, keinen meiner Tage hält mein Gewissen mir vor. (Job 16:17; Job 23:10; Job 33:9)7Wie dem Frevler soll es meinem Feind ergehen und meinem Gegner wie dem Übeltäter.8Denn welche Hoffnung hat der Ruchlose, wenn er dahingeht, wenn Gott ihm sein Leben nimmt? (Job 8:13)9Wird Gott sein Schreien hören, wenn Not ihn überfällt? (Job 35:12; Ps 18:42; Pr 1:28; Jer 14:12; Mic 3:4)10Wird er seine Lust haben an Schaddai, Gott anrufen zu jeder Zeit? (Job 22:26)11Ich will euch über Gottes Macht belehren, euch nicht verhehlen, was Schaddai denkt.12Seht, ihr alle habt es gesehen, warum bringt ihr so Nichtiges vor?13Das ist das Los des Frevlers bei Gott und das Erbe jedes Gewalttätigen, das er von Schaddai empfängt: (Job 20:29)14Wenn seine Kinder zahlreich werden, so ist es für das Schwert, und seine Sprösslinge essen sich nicht satt. (Job 21:19)15Die übrig bleiben, bringt die Pest ins Grab, und seine Witwen beweinen ihn nicht. (Job 18:13)16Wenn er auch Silber anhäuft wie Staub und Kleider aufhäuft wie Lehm, (Lu 12:16)17er häuft sie auf, doch tragen wird sie ein Gerechter, und das Silber wird ein Schuldloser bekommen. (Pr 13:22)18Wie eine Motte hat er sein Haus gebaut, wie eine Hütte, die der Wächter aufstellt. (Job 4:19)19Reich legt er sich nieder, und nichts ist ihm genommen, aber schlägt er die Augen auf, ist nichts mehr da.20Schrecken holt ihn ein wie eine Wasserflut, bei Nacht rafft ihn der Sturmwind weg. (Job 15:21; Mt 7:27)21Der Ostwind packt ihn, dass er dahinfährt, er fegt ihn fort von seinem Ort.22Schonungslos wirft er sich auf ihn, vor seiner Macht muss er fliehen.23Man klatscht in die Hände über ihn und zischt ihm nach von seiner Stätte her. (La 2:15)