von Theologischer Verlag Zürich1Lasst uns nun würdige Männer loben und unsere Väter, nach ihrem Auftreten.2Der Herr hat viel Herrlichkeit erschaffen: seine Grösse von Ewigkeit her.3Die in ihren Königreichen Herr waren, und namhafte Männer mit Einfluss, die Rat geben konnten dank ihres Verstehens, die mit Prophezeiungen Kunde gebracht haben,4die ein Volk mit gutem Rat führten und mit Verständnis für die Schriftwerke eines Volks - weise Worte dank ihrer Bildung -,5die die Melodien der Musik erforschten und Worte der Schrift erörterten,6reiche Männer, ausgestattet mit Kraft, die friedlich lebten an ihren Wohnorten -7sie alle wurden in ihren Generationen gepriesen und hatten Ruhm in ihren Tagen.8Unter ihnen sind solche, die einen Namen hinterliessen, so dass man ihr Lob weitererzählte.9Aber an manche unter ihnen gibt es keine Erinnerung, und sie sind vergangen, als wären sie nie gewesen, und sie wurden so, als hätte es sie nicht gegeben, so auch ihre Kinder nach ihnen.10Aber diese hier waren Männer des Erbarmens, deren gerechte Taten nicht vergessen wurden.11Inmitten ihrer Nachkommenschaft wird ein gutes Erbe bleiben: ihre Nachfahren.12In die Bundesschlüsse [12] sind ihre Nachkommen eingetreten und ihretwegen auch ihre Kinder.13Ihre Nachkommen werden bis in alle Zeit bleiben, und ihr Ansehen wird nicht getilgt werden.14Ihre Leiber sind in Frieden begraben worden, und ihr Name lebt für Generationen.15Völker werden von ihrer Weisheit erzählen, und die Versammlung wird ihr Lob verkünden.16Henoch hat dem Herrn gefallen und wurde entrückt als ein Beispiel der Umkehr für die Generationen.17Noah wurde als ein vollkommen Gerechter befunden, in der Zeit des Zorns war er der Gegenwert. Seinetwegen blieb ein Rest auf der Erde, als die Flut kam.18Ewige Bundesschlüsse wurden seinetwegen gesetzt, damit nicht alles Fleisch durch die Flut ausgelöscht würde.19Abraham war der grosse Vater einer grossen Zahl von Völkern, und kein Makel wurde an seinem Ansehen gefunden.20Er hielt sich an die Weisung des Höchsten und lebte im Bund mit ihm. An seinem Fleisch vollzog er den Bund, und in der Prüfung wurde er für treu befunden.21Deshalb hat er ihm mit einem Eid zugesagt, dass die Völker durch seine Nachkommen Segen erlangen, dass er ihn vermehre wie den Staub der Erde und seine Nachkommen erhöhe wie die Sterne, dass er ihnen ein Erbe zuteile von Meer zu Meer und vom Fluss bis an das äusserste Ende der Erde.22Und mit Isaak richtete er ebenso einen Bund auf, Abrahams, seines Vaters, wegen. Segen für alle Menschen und einen Bund[1]23liess er auf dem Haupt Jakobs ruhen. Er hat ihn durch seine Segnungen anerkannt und gab sie ihm zum Erbe. Und er teilte seine Anteile auf, unter zwölf Stämmen verteilte er sie. Und er liess aus ihm einen Mann des Erbarmens hervorgehen, der Gunst fand in den Augen allen Fleisches.
Jesus Sirach 44
Lutherbibel 2017
von Deutsche Bibelgesellschaft1Lasst uns loben berühmte Männer, unsre Väter von Anfang an.2Viel Herrliches hat der Herr geschaffen, sein mächtiges Werk von Ewigkeit her:3Herrscher über Königreiche, Männer, berühmt für ihre Stärke, verständige Ratgeber und prophetische Seher.4Sie haben Land und Leute mit Rat und Verstand regiert und das Volk unterrichtet; mit weisen Worten haben sie belehrt.5Sie ersannen Lieder und schrieben Erzählungen –6Männer, die reich und mächtig gewesen sind und in Frieden an ihrem Ort lebten.7Sie alle sind zu ihren Zeiten gepriesen und zu ihren Lebzeiten gerühmt worden.8Einige unter ihnen haben einen solchen Namen hinterlassen, dass man noch heute ihr Lob verkündet.9Von andern aber gibt es kein Andenken, sie sind ausgelöscht, als wären sie nie gewesen. Und als sie lebten, war es, als lebten sie nicht noch ihre Kinder nach ihnen.10Anders aber jene gesegneten Männer, deren Gerechtigkeit nicht vergessen wird;11sie bleibt auch bei ihren Nachkommen, ein gutes Erbe sind ihre Enkel.12Ihre Nachkommen hielten fest an den Bundesschlüssen und um ihrer Väter willen auch die Kinder.13Für immer bleibt ihr Geschlecht, und ihr Lob wird nicht untergehen.14Sie sind in Frieden begraben, und ihr Name lebt ewig. (Sir 41,13)15Das Volk redet von ihrer Weisheit, und die Gemeinde verkündet ihr Lob.
Henoch und Noah
16Henoch gefiel dem Herrn und wurde hinweggenommen, ein Beispiel der Buße für künftige Geschlechter. (1Mo 5,24)17Noah wurde als vollkommen gerecht befunden, und zur Zeit des Zorns fand er Gnade; durch ihn blieb ein Rest auf Erden, als die Sintflut kam. (1Mo 6,8; 1Mo 7,1)18Ein ewiger Bund wurde mit ihm geschlossen, dass niemals wieder alles Fleisch durch eine Sintflut vertilgt werden sollte. (1Mo 9,8)
Abraham
19Abraham war der hochberühmte Vater vieler Völker, und an seiner Ehre fand man keinen Makel. (1Mo 17,4)20Er hielt das Gesetz des Höchsten und stand im Bund mit ihm; er bestätigte den Bund mit seiner Beschneidung; und er wurde für treu befunden, als er versucht wurde. (1Mo 17,10; 1Mo 17,13; 1Mo 22,12)21Darum verhieß ihm Gott mit einem Eid, dass durch sein Geschlecht die Völker gesegnet werden sollten. Seine Nachkommen sollten zahlreich werden wie der Staub der Erde und erhöht wie die Sterne und ihr Erbe erhalten von einem Meer bis ans andre und vom Euphrat im Osten bis an die Enden der Erde. (1Mo 15,18; 1Mo 22,15; Ps 2,8; Ps 72,8)
Isaak und Jakob
22Und mit Isaak bestätigte er den Bund um seines Vaters Abraham willen. Den Segen für alle Menschen und den Bund (1Mo 26,3)
Mose
23ließ er ruhen auf Jakobs Haupt. Ihn hat er gnädig gesegnet und ihm das Erbe gegeben und seine Anteile bestimmt und in zwölf Stämme aufgeteilt. Aus Jakob hat er einen gesegneten Mann kommen lassen, der vor aller Welt Gefallen fand, (1Mo 28,13; 2Mo 11,3; Jos 14,1)