Psalm 53

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Für den Chormeister. Nach der Weise "machalat".[1] Ein Weisheitslied Davids. (Ps 14,1) 2 Der Tor spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott! Verderbt, abscheulich handeln sie, keiner ist, der Gutes tut. 3 Gott schaut herab vom Himmel auf die Menschen, zu sehen, ob da ein Verständiger sei, einer, der nach Gott fragt. 4 Alle sind sie abtrünnig, alle verdorben, keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer. 5 Haben denn keine Einsicht die Übeltäter, die mein Volk verzehren, wie man Brot isst, die Gott nicht anrufen? 6 Da trifft sie gewaltiger Schrecken, wie es noch nie einen Schrecken gab, denn Gott zerstreut die Gebeine dessen, der dich bedrängt. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Möge von Zion Israels Hilfe kommen. Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, jauchze Jakob, freue sich Israel. 

Psalm 53

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, zum Reigentanz. (Ps 14,1) 2 Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. 4 Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. 5 Wollen denn die Übeltäter sich nichts sagen lassen, die mein Volk fressen, dass sie sich nähren, Gott aber rufen sie nicht an? 6 Da erschrecken sie sehr, wo kein Schrecken ist; doch Gott zerstreut die Gebeine derer, die dich bedrängen. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Ach dass die Hilfe aus Zion über Israel käme! / Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, freue sich Jakob und sei Israel fröhlich! 

Psalm 53

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Dem Vorsänger. Nach Machalat. Ein Maskil von David. (Ps 88,1) 2 Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich und begehen abscheulichen Frevel; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps 14,1; Ps 92,7; Röm 3,10) 3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt, einen, der nach Gott fragt. (5Mo 26,19; 2Chr 19,3; Ps 33,13; Ps 102,20; Jes 55,6; Röm 3,10) 4 Sie sind alle abgewichen, allesamt verdorben; es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen Einzigen! (Hi 15,16; Ps 14,1; Hes 36,25; 2Kor 7,1) 5 Haben denn die Übeltäter keine Einsicht, die mein Volk verschlingen, als äßen sie Brot? Gott rufen sie nicht an. (Ps 14,4; Jer 10,25) 6 Dann aber überfällt sie Furcht, wo nichts zu fürchten ist; denn Gott zerstreut die Gebeine deiner Belagerer; du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. (3Mo 26,36; 4Mo 24,8; Spr 28,1; Jer 6,30; Dan 6,25) 7 Ach, dass aus Zion die Rettung für Israel käme! Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, wird Jakob sich freuen und Israel fröhlich sein. (Ps 14,7; Ps 85,2; Jes 12,1; Jes 12,6; Jes 14,32; Jes 44,23; Jer 29,14; Joe 4,1; Am 9,14; Röm 11,26)