1In der Zeit gab es eine Präsidentin, die über das Land Saba das Sagen hatte. Sie hörte von dem guten Ruf von Salomo, darum kam sie mal bei ihm vorbei. Sie wollte vor allem austesten, ob er wirklich so viele Sachen wusste und so viel Schnall von Dingen hatte, wie man überall erzählte.2Die Präsidentin kam also mit ihrer ganzen Mannschaft von Hausangestellten in Jerusalem an. Die Gepäckablage und der Kofferraum waren voller Geschenke: teurer Schmuck, Rolexuhren, auch Lagerfeld- und Armaniparfüms. Beim ersten Treffen mit Salomo legte sie gleich mit einem Quiz los, um ihn zu testen.3Aber Salomo war der Beste, er brauchte noch nicht mal einen Joker und wusste sogar die Antwort auf die Eine-Million-Euro-Frage sofort.4Die Präsidentin war ganz hin und weg, weil Salomo so schlau war. Abends gab es dann noch eine kostenlose Besichtigung von dem großen Palast, den Salomo gebaut hatte.5Sie schaute sogar in die Speisekammer und besichtigte den Speisesaal, in dem auch alle hochrangigen Minister gerade am Essen waren. Sie sah die teuren Anzüge, die dort alle trugen, und war auch bei den Abfackelopfern am Tempel dabei. Die Frau kriegte vor Staunen den Mund nicht mehr zu.6„Die Leute haben echt nicht übertrieben, als sie bei uns zu Hause von Ihrem Reichtum und Ihrem Wissen geschwärmt haben.7Ich wollte es nicht glauben, aber es stimmt alles. Ich hab das jetzt ja selbst erlebt, Ihr Wissen und Ihr Besitz übersteigen alles, was man mir darüber erzählt hat.8Ihre Frauen müssen echt glücklich sein! Und auch Ihre Minister in der Regierung, die jeden Tag Ihre Entscheidungen und schlauen Reden hören, haben richtig Glück.9Ihr Gott, der Chef, ist echt der Größte! Er hat Sie extra ausgesucht und Ihnen die Macht in Israel gegeben. Weil er seine Leute so wahnsinnig lieb hat, wollte er Sie als Präsidenten einsetzen. Sie sollten wohl dafür sorgen, dass es gerecht und fair zugeht!“10Dann überreichte sie Salomo als Geschenk Goldschmuck im Wert von über 750.000 Euro, dazu packte sie noch edle Bossanzüge und sehr viele gute Parfüms. Es gab danach nie wieder so viele gute Parfüms in Jerusalem wie damals.11Übrigens führte Hiram mit den Schiffsladungen, die eigentlich nur zum Goldtransport aus Ofir gebucht worden waren, auch viele Edelhölzer und Edelsteine mit nach Israel ein.12Aus dem Holz ließ Salomo für den Tempel und für seinen Palast schöne Figuren schnitzen. Dann wurden daraus auch noch ein paar E-Gitarren gebaut für die Bands, die im Palast die Musik machten. Bis heute gab es nie wieder so viel edles Holz in Jerusalem wie in dieser Zeit.13Salomo las der Präsidentin von Saba jeden Wunsch von den Lippen ab. Alles, was sie haben wollte, bekam sie von ihm und sogar noch mehr. Später fuhr sie dann aber mit ihren Leuten wieder zurück nach Hause.
Salomo hat fett Kohle
14Alleine in einem Jahr hatte Salomo ein Bruttoeinkommen von über 7,5 Millionen Euro.15Dazu kamen noch die Steuereinnahmen, die von den Unternehmen gezahlt wurden, die Steuern, die jede Provinz zu zahlen hatte, und die Einnahmen aus den Geschäften mit den arabischen Präsidenten.16Salomo ließ sich 1.400 Stahlhelme anfertigen, die mit purem Gold überzogen wurden.17Dann ließ er sich noch 200 Gürtelschnallen aus Gold machen, die er dann in dem „Libanonwald-Museum“ in der großen Halle ausstellte. Das Museum stand gleich neben seinem Wohnsitz.18Er ließ sich einen neuen Schreibtisch designen, aus massivem Mahagoniholz und mit Goldplatten belegt.19Sein Chefsessel hatte eine runde Kopflehne und zwei Armlehnen, die mit weißem Leder überzogen waren. Neben dem Stuhl standen zwei große Figuren, die wie Löwen aussahen. Der Schreibtisch stand auf einem Podest, den man über sechs große Stufen erreichen konnte.20Auf jeder der sechs Stufen standen rechts und links noch mal zwei Löwenfiguren. So was hatte es bis zu dem Zeitpunkt noch nirgendwo gegeben, in keinem Land der Welt.21Das ganze Geschirr, die Teller und Tassen, alle Geräte aus der „Libanonwaldhalle“ waren aus Gold. In der Zeit war Silber genauso wenig wert wie Plastik.22Der Präsident hatte eine gut funktionierende Handelsflotte, die immer zusammen mit den Frachtern und Containerschiffen von Hiram ausfuhren. Alle drei Monate kamen die Schiffe wieder, und jedes Mal hatten sie sehr viel Gold, Silber, fetten Schmuck und Luxusartikel an Bord.23Salomo war der reichste Mann der Welt und dazu auch noch der schlauste.24Aus der ganzen Welt kamen Menschen angereist, nur um eine Rede von ihm zu hören und einmal mitzukriegen, was er alles so draufhatte. Gott hatte ihm einfach echt Durchblick und Schnall von vielen Dingen gegeben.25Die Besucher hatten auch immer Geschenke dabei: Geld, feine Anzüge, teure Parfüms, Waffen, Autos, Motorräder. Das war jedes Jahr so.26Salomo rüstete auch seine Armee auf. Er hatte 14.000 Kampfjets und 120.000 Panzer. Ein Teil davon war in Jerusalem stationiert, der andere Teil war in den Städten, die er extra für die Soldaten gebaut hatte.27In der Zeit, wo Salomo an der Macht war, konnte man Silber auf dem Schrott finden, es war so viel wert wie ein Stück Schrott aus der Müllpresse in Juda.28Sein Fuhrpark bestand aus Luxuskarossen, die extra in Babylonien und in Ägypten für ihn gebaut wurden. Seine Händler bestellten die dort. Die Autos kosteten zusammen 2,5 Millionen Euro, die Motoren dazu noch mal 500.000! Die Händler, von denen Salomo die Karren bekam, belieferten auch die anderen Präsidenten von den Hetitern und von den Syrern.