von SCM Verlag1Gott bringt die Leute von Israel wieder zusammen und macht sie stark Ihr müsst Gott unbedingt darum bitten, dass er es zum richtigen Zeitpunkt regnen lässt, kurz vor der Ernte! Schließlich organisiert er die dunklen Regenwolken, er organisiert den Regen. So sorgt er dafür, dass alles auf den Wiesen und Feldern wachsen kann.2Die kleinen Plastikgötter, die bei den Leute zu Hause rumstehen, erzählen nur Schwachsinn. Die Eso-Heinis und Wahrsager lügen wie gedruckt. Die Träume, von denen sie euch erzählen, haben sie sich nur selbst ausgedacht. Sie trösten die Leute mit leeren Sprüchen. Weil die Leute auf sie gehört haben, wurden sie in eine falsche Richtung gelenkt. Es ging ihnen dreckig, weil es niemanden gab, der wie ein Beschützer auf sie aufgepasst hat.3Gott sagt: „Auf diese Anführer bin ich richtig sauer. Aber auch die Typen, die dann die Führung übernommen haben, werde ich bestrafen. Ich, der Chef über dieses ganze Universum, werde mich um meine Leute kümmern. Die Leute von Juda werde ich wie zu einem Panzerwagen aus Stahl zusammenschweißen. Mit ihnen werde ich in den Krieg ziehen.4Der eine besondere Stein, nach dem der Rest von einem ganzen Haus ausgerichtet ist, kommt dann von meinen Leuten. Auch der Zelthering, ohne den jedes Zelt in sich zusammenfallen würde, kommt von meinen Leuten. Aber auch das MG, mit dem man Krieg führt, sowie viele mächtige Leute werden aus meinem Volk kommen.5Meine Leute werden kämpfen wie Helden. Sie werden die Feinde in die Hundescheiße treten, die auf der Straße liegt. Sie sind nämlich totale Kämpfer, denn ich bin auf ihrer Seite. Und darum werden auch die Soldaten auf Motorrädern und in Panzern nicht gegen sie ankommen.6Ich werde den Leuten von Juda helfen, und ich rette die Leute von Josef, ich sorge dafür, dass sie in ihrem Land weiter wohnen dürfen. Ich liebe sie, und es wird bei ihnen wieder alles gut werden, fast so, als hätte ich sie nie verlassen. Denn ich bin Gott, ich bin der absolute Chef über diese Welt, und ich helfe, wenn man zu mir betet.7Die Leute vom Familienstamm Efraim werden die großen Helden sein. Sie sind wieder gut drauf, fast so, als hätten sie ein paar Bier getrunken. Die Kinder werden das mitkriegen, werden abgehen vor Freude und sich bei mir dafür bedanken.8Dann will ich ein lautes Signal starten, was sie hören. Es ist ein Zeichen, dass sich alle an einem Ort sammeln sollen, weil ich sie dann befreien werde. Es werden wieder genauso viele Menschen sein, wie es auch früher waren.9Ich habe sie ja überall auf die Welt verstreut, aber wenn sie dann aus der Distanz wieder an mich denken und anfangen, wieder mit mir zu leben, dann sollen sie irgendwann mit ihren Kindern wieder zurückkommen.10Ich sorge dafür, dass sie aus Ägypten und Assyrien auswandern und wieder nach Hause kommen, in das Land Gilead und in den Libanon. Und sie werden sich so krass vermehren, dass dieses Land bald nicht mehr ausreichen wird.11Dann helfe ich ihnen. Ich sorge dafür, dass sie ihr Gebiet erweitern können. Sie werden, wie damals aus Ägypten, wieder durch einen großen Fluss gehen, ohne nasse Füße zu bekommen, weil ich das Wasser zurücktreibe. Die Quellen werden aufhören zu fließen. Die Assyrer dachten immer, sie sind die Geilen, aber jetzt werden sie runtergeputzt. Auch die Macht von den Ägyptern wird verschwinden.12Ich, Gott, werde meine Leute stark machen. Nur durch meine Kraft werden sie leben. Das kommt jetzt von mir, dem Chef über alles, von Gott.“
1Bittet den Herrn um Regen / zur Regenzeit im Frühjahr! Der HERR lässt Gewitterwolken entstehen; / und strömenden Regen gibt er ihnen, / einem jeden das Grün auf dem Feld. (Sach 14,21)2Doch die Hausgötzen redeten Falsches; / die Wahrsager schauten Lüge, sie redeten von nichtigen Träumen, / spendeten leeren Trost. Darum haben sie wegziehen müssen wie Schafe, / sie leiden, denn kein Hirte ist da. (Mt 9,36)3Gegen die Hirten ist mein Zorn entbrannt, / die Leithammel suche ich heim. Ja, der HERR der Heerscharen hat heimgesucht seine Herde, das Haus Juda, / und wird es zu seinem Prachthengst im Kampf machen.4Aus ihm kommt ein Eckstein, aus ihm ein Zeltpflock, / aus ihm ein Kriegsbogen; / aus ihm zieht zugleich jeder Antreiber aus. (Ps 118,22; Jes 22,23; Jes 28,16)5Sie werden wie Helden sein, / die im Kampf den Feind in den Straßenschmutz treten. Sie werden kämpfen, denn der HERR ist mit ihnen. / Dann werden alle zuschanden, die auf Pferden reiten.6Das Haus Juda will ich stark machen / und das Haus Josef retten. Ich werde sie zurückführen, / denn ich habe Erbarmen mit ihnen. Sie werden sein, als ob ich sie nicht verstoßen hätte, denn ich bin der HERR, ihr Gott, und werde sie erhören.7Die von Efraim werden wie ein Held sein. / Ihr Herz wird sich freuen wie beim Wein. Ihre Kinder werden es sehen und sich freuen / und ihr Herz soll jubeln über den HERRN.8Ich werde pfeifen und sie zusammenholen, denn ich habe sie losgekauft. / Sie werden so zahlreich sein, wie sie zahlreich waren.9Säe ich sie auch unter die Völker aus, / werden sie doch in der Ferne an mich denken. / Sie werden mit ihren Kindern am Leben bleiben und heimkehren.10Ja, ich werde sie zurückführen aus Ägypten / und aus Assur werde ich sie sammeln. Ins Land Gilead und zum Libanon will ich sie bringen, / doch es wird für sie nicht ausreichen.11Wenn sie in Bedrängnis durch das Meer ziehen, / wird er die Wellen im Meer schlagen / und die Tiefen des Nils werden austrocknen. Dann wird der Stolz Assurs gestürzt / und das Zepter Ägyptens wird beseitigt. (2Mo 14,1; Neh 9,11; Jes 11,15; Jes 51,10)12Ich werde sie stark machen durch den HERRN / und sie werden in seinem Namen ihren Weg gehen. - Spruch des HERRN. (1Mo 5,24; 1Mo 6,9; 1Mo 17,1; Mi 4,5)