1Auf dem Weg zu Gott könnt ihr das hier singen, in ganz Israel soll das Lied erklingen.2Sie haben oft versucht, mich fertigzumachen, schon in meiner Kindheit hielten sie mich zum Affen. Aber sie haben nicht geschafft, mich zu brechen,3ich habe nur Narben von ihrem Stechen.4Gott ist gut, Gott ist gerecht, er hat mich befreit, er hat mich gerächt.5Ihr seid echt peinlich, ihr Zions-Hasser.6Ihr seid so wie das Wasser, das austrocknet, kurz bevor man es trinkt.7Jeder fühlt sich davon gelinkt.8Zu euch sagt keiner: Gott soll euch schützen! Und selbst wenn, es würde nichts nützen.
1Ein Wallfahrtslied.
Sie haben mich oft bedrängt von Jugend an,
- so soll Israel sagen -,[1]2sie haben mich oft bedrängt von Jugend an,
doch sie haben mich nicht bezwungen.3Auf meinem Rücken haben Pflüger gepflügt,
ihre langen Furchen gezogen.4Der HERR ist gerecht,
er hat den Strick der Frevler zerhauen.5Es sollen zuschanden werden und rückwärts weichen
alle, die Zion hassen.6Sie sollen werden wie Gras auf den Dächern,
das verdorrt ist, noch bevor man es ausreißt.7Kein Schnitter füllt damit seine Hand,
kein Ährensammler den Bausch seines Gewandes.8Die an ihnen vorübergehen, werden nicht sagen: /
Der Segen des HERRN sei mit euch.
Wir segnen euch im Namen des HERRN. (Rut 2,4)