1Jetzt kommt eine Ansage von Gott, die er Jeremia gemacht hat. Das war kurz bevor der Präsident von Ägypten die Stadt Gaza eroberte.2„Das kommt jetzt von Gott: Es wird eine Flutwelle aus dem Norden in das Land kommen. Sie wird zu einem heftigen Fluss anschwellen, der alles überflutet. Das ganze Land, alles, was dort wächst, auch die Städte und die Leute, die dort wohnen, einfach alles wird unter Wasser stehen. Die Bewohner werden um Hilfe schreien und laut weinen,3weil sie plötzlich hören, wie die Panzer anrollen und die Hubschrauber kommen. Die Leute haben voll die Panik, es ist so übel, dass Eltern sogar ihre Kinder vergessen.4Das ist der Zeitpunkt, wo alle Philister vernichtet werden. Ich, Gott, werde alles plattmachen, keiner wird Tyrus und Sidon noch helfen können. Ich komme höchstpersönlich vorbei, um die Leute alle zu töten, die früher mal von der Insel Kreta kamen.“5Die Bewohner von Gaza tragen schwarze Trauerkleidung, Aschkelon gibt es nicht mehr. Der Rest von dem Familienstamm der Anakiter muss sich fragen, wie lange sie sich noch vor lauter Trauer mit Rasierklingen Wunden in die Haut ritzen wollen.6Ich frage die Kanone von Gott: „Wie lange willst du noch wie wild um dich schießen? Geh doch wieder zurück in deinen Waffenschrank. Entspann dich mal, hör auf damit!“7Die Frage ist bloß, wie sie sich wirklich entspannen kann, wenn Gott das so befohlen hat. Gott hat den Auftrag dazu gegeben, auf Aschkelon und auf das Gebiet an der Küste zu schießen.
Jeremia 47
Einheitsübersetzung 2016
von Katholisches Bibelwerk1Das Wort des HERRN, das an den Propheten Jeremia erging gegen die Philister, bevor der Pharao Gaza eroberte:2So spricht der HERR:
Siehe, Wasser steigen von Norden auf / und werden zum flutenden Wildbach.
Sie überfluten das Land und was darin ist, / die Städte und ihre Bewohner.
Da schreien die Menschen, / laut klagen alle Bewohner des Landes3vor dem lauten Hufschlag seiner Starken, / vor dem Dröhnen seiner Streitwagen, / vor dem Rasseln seiner Räder.
Väter schauen sich nicht um nach den Söhnen; / denn ihre Hände sind schlaff4wegen des Tages, der kommt, / um alle Philister zu vernichten,
um auszurotten den letzten Helfer / für Tyrus und Sidon.
Ja, der HERR vernichtet die Philister, / den Rest von der Insel Kaftor.5Kahlgeschoren ist Gaza, / verstummt ist Aschkelon.
Wie lange noch, du Rest der Anakiter, / musst du dich wund ritzen?[1] (Jer 16,6; Jer 48,37)6Wehe! Schwert des HERRN! / Wie lange willst du nicht zur Ruhe kommen?
Fahr zurück in die Scheide, / halt ein und sei still!7Wie solltest du zur Ruhe kommen, / da doch der HERR ihm Befehl gab?
Gegen Aschkelon und die Meeresküste, / dorthin hat er es bestellt.