1Wie sah denn früher euer Leben aus? Ihr habt Sachen getan, auf die Gott überhaupt keinen Bock hatte, und so wart ihr für ihn im Grunde gestorben.2Der Dreck, der in der Welt abgeht, war auch euer Dreck. Ihr habt ohne Gott gelebt und wurdet voll kontrolliert vom Satan. Der kontrolliert ja heute auch noch alle Menschen, die ohne Gott leben.3Wir waren früher alle genauso drauf und haben unser eigenes Ding durchgezogen. Diese Dinge, die uns von Gott trennten, haben uns ein pseudogutes Gefühl gegeben, und das hat unser Leben kontrolliert.4Aber Gottes leidenschaftliche Liebe für uns ist riesig!5Darum hat er uns mit Jesus ein wirklich neues Leben geschenkt, und das, obwohl wir durch den ganzen Mist, den wir bauen, für ihn nicht akzeptabel sind! Haben wir das irgendwie verdient? Null! Das ist einfach ein Geschenk, was Gott uns macht!6Dadurch, dass wir unser Vertrauen auf Jesus setzen, hat er uns jetzt schon mit Jesus aus dem Einfluss des Todes rausgeholt. Wir gehören jetzt zu Jesus und sitzen mit ihm in seinem Himmelsland, ist das nicht irre?7Gott will dadurch ein klares Statement abgeben, er will uns durch Jesus seine wahnsinnig große Liebe beweisen, die er für uns hat!8Wir haben es nämlich null verdient, dass wir aus dem Tod gerettet wurden. Da haben wir auch nichts großartig zu beigetragen. Das wurde nur möglich, weil ihr angefangen habt, Jesus zu vertrauen, und selbst dieser Glaube ist ein Geschenk.9Dass ihr gerettet worden seid, hat also nichts mit euren tollen Taten zu tun. Das wäre ja auch komisch, dann könnte man sich ja was drauf einbilden.10Gott hat uns gemacht! Er hat uns durch Jesus einen kompletten neuen Anfang gegeben. Jetzt sind wir erst in der Lage, das Gute zu tun, was Gott schon lange für unser Leben geplant hat.
Egal, aus welchem Volk man kommt, durch Jesus gehören wir alle zusammen
11Vergesst bitte nicht, dass ihr nicht zu den jüdischen Leuten dazugehört. Von eurer Geburt her seid ihr eigentlich gar nicht dabei gewesen. Die Juden haben auf euch runtergesehen, obwohl dieses Beschneidungsritual ja nur von einem Menschen gemacht wird. Es ist ein äußerliches Zeichen, weiter nichts.12Als ihr damals ohne Jesus gelebt habt, wart ihr ausgeschlossen. Ihr hattet auch keine Ahnung von den Versprechen, die Gott seinem Volk gemacht hatte. Ziellos und ohne Hoffnung wart ihr in dieser Welt unterwegs.13Jetzt gehört ihr aber zu Jesus Christus. Ihr wart mal meilenweit entfernt von Gott, aber jetzt seid ihr, weil Jesus für euch gestorben ist, ihm plötzlich sehr nahe.14Jesus hat uns endlich miteinander versöhnt. Er hat aus beiden Gruppen eine Einheit gemacht, aus Juden und Nichtjuden wurde eine Familie. Er hat die Mauer gesprengt, die zwischen uns und Gott war. Durch ihn haben wir Frieden.15Er hat mit dem Gesetz und seinen unendlich vielen Regeln Schluss gemacht. Dadurch können wir jetzt zusammenkommen. Er selbst hat für Frieden gesorgt, damit die Juden und Nichtjuden sich in ihm treffen können, und aus den beiden verfeindeten Gruppen ist durch ihn ein neuer Mensch entstanden.16Beide wurden zusammengetan zu einem Ding, um so mit Gott wieder klarzukommen. Das ging nur durch das, was am Kreuz passiert ist. Dort hat er durch seinen Tod die Feindschaft zwischen Juden und Nichtjuden und sogar die Feindschaft zwischen Gott und Menschen beendet.17Jesus ist zu uns gekommen, um uns zu erklären, wie man Frieden haben kann. Und das gilt jedem, egal, ob er ihm jetzt nahe war (so wie die Juden) oder eher fern.18Durch das, was Jesus Christus für uns getan hat, können wir jetzt alle, egal ob Jude oder nicht, zusammen durch den Gottes Energiestrom zu ihm kommen.19Ihr seid jetzt keine Ausländer mehr oder Leute ohne Staatszugehörigkeit, ihr gehört jetzt zum Volk von Gott, ihr seid jetzt Teil der Familie!20Wir sind wie ein Haus, das auf dem Lehrfundament seiner Botschafter, den Aposteln und den Propheten, gebaut wurde. Jesus ist dabei der Grundstein, an dem sich alles ausrichtet, und der alles zusammenhält.21Dieser Grundstein hält alles zusammen. Das ganze Gebäude wächst zu einem neuen Haus, zu einem Tempel für Gott, zusammen.22Ihr gehört auch zu diesem Bauwerk, und in diesem Gebäude existiert und regiert Gottes Energie, sein Spirit.
1Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. (Kol 2,13)2Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.3Unter ihnen haben auch wir alle einmal unser Leben geführt, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie auch die anderen.4-5Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet.6Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz in den himmlischen Bereichen gegeben, (Kol 2,12; Kol 3,1)7um in den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zu zeigen, in Güte an uns durch Christus Jesus. (Eph 1,7)8Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -,9nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann. (Röm 3,27)10Denn seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus zu guten Werken erschaffen, die Gott für uns im Voraus bestimmt hat, damit wir mit ihnen unser Leben gestalten.
Versöhnung von Juden und Heiden in Christus
11Erinnert euch also, dass ihr früher von Geburt Heiden wart und von denen, die äußerlich beschnitten sind, Unbeschnittene genannt wurdet.12Zu jener Zeit wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt.[1] (Kol 1,21)13Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. (Eph 2,17)14Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder.[2] (Mi 5,4)15Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in sich zu einem neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden (Kol 1,20; Kol 2,14)16und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.17Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. (Jes 57,19; Eph 2,13)18Denn durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.19Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.20Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Eckstein ist Christus Jesus selbst. (1Kor 3,11)21In ihm wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.22Durch ihn werdet auch ihr zu einer Wohnung Gottes im Geist miterbaut. (1Petr 2,5)