2.Chronik 2

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 Salomo ließ 80.000 1-Euro-Jobber in der Materialverarbeitung in den Bergen von Juda arbeiten. 70.000 Mann wurden für ein Transportunternehmen eingestellt, das für den Transport von Ziegeln und Zement zuständig war. 3.600 Männer waren als Vorarbeiter und Ingenieure eingestellt.2 Irgendwann schickte er eine Mail an Hiram, den Präsidenten von Tyrus: „Sehr geehrter Herr Präsident Hiram, wir hatten schon vor einiger Zeit mal Kontakt. Damals ging es um eine Holzlieferung für die Residenz meines Vaters David. Vielen Dank noch mal, dass Sie damals diese Lieferung ausgeführt haben.3 Heute komme ich mit einem neuen Anliegen zu Ihnen. Ich stecke gerade in den letzten Vorbereitungen, um für den Chef, meinen Gott, ein Haus zu bauen. Wir haben vor, in diesem Haus ständig Räucherkerzen für Gott abzubrennen, und so besondere Brote sollen dort auch die ganze Zeit rumliegen. Dort sollten morgens und abends, an jedem Sonntag, am Ersten jeden Monats und auch an allen anderen Feiertagen Abfackelopfer für unseren Gott verbrannt werden. Für uns Israeliten ist das normal, das müssen wir machen, solange es uns gibt.4 Das Haus, was ich für unseren Gott bauen will, muss richtig krass werden, weil unser Gott einfach viel krasser ist als jeder Plastikgott.5 Eigentlich kann das gar nicht gehen, für ihn ein Haus zu bauen. Er ist nämlich so gigantisch groß, dass selbst das riesengroße Universum für ihn zu klein ist. Wie soll ich ihm da ein Haus hinstellen, das groß genug für ihn ist? Aber ich kann ihm zumindest ein ganz besonderes Haus bauen, eine Art -Kirche, einen Tempel, wo man ihm Sachen schenken kann.6 Ich hab jetzt eine große Bitte an Sie: Wäre es eventuell möglich, dass Sie mir einen Ihrer besten Künstler ausleihen würden? Er sollte gut Metalle wie Gold, Silber, Bronze und Eisen bearbeiten können. Es wäre auch gut, wenn er sich mit Stoffen und Holzarbeiten gut auskennen würde. Dieser Künstler wird in einem Team von Künstlern aus Jerusalem und ganz Juda arbeiten. Diese Künstlergruppe hatte schon für meinen Vater gearbeitet, und sie stehen mir zur freien Verfügung.7 Ich bitte auch um die Zusendung von Eichen- und Buchenholz, sowie Mahagoni und andere edle Hölzer. Mir ist bekannt, dass Sie eine sehr gute Holzfällertruppe haben. Meine Leute sollen aber überall mit anpacken.8 Wir brauchen sehr viel Holz für den Bau, weil der Tempel einfach gigantisch groß werden muss.9 Für die Verpflegung der Arbeiter werden von mir unterschiedliche Cateringfirmen beauftragt, die für reichlich Schnittchen, Suppe, Kaffee und Bier sorgen werden. Ich hab bereits 4.000 Brötchen, 4.000 Brote und 4.000 Fässer Pils bestellt.“10 Hiram ließ über seine Sekretärin eine Antwort an Salomo schreiben. „Sehr geehrter Herr Präsident Salomo! Gott muss seine Leute echt sehr lieben, wenn er so einen coolen Präsidenten für die an den Start gebracht hat!11 Der Gott von Israel ist der Beste! Er hat das ganze Universum und die Erde gemacht! Und er hat dafür gesorgt, dass der alte Präsident David einen wirklich schlauen Sohn bekommen hat. Ich finde, es ist eine sehr coole Idee, für Gott so einen Tempel zu bauen. Und sich selbst ein Haus zu bauen finde ich auch okay.12 Also, ich werde gerne für dieses Bauvorhaben einen echt krassen Künstler zur Verfügung stellen. Ich dachte da an einen Meister, der auch Hiram heißt.13 Seine Mutter stammt aus dem Familienstamm Dan, und sein Vater ist hier in Tyrus geboren worden. Er hat es wirklich drauf, was solche Kunsthandwerksachen angeht. Mit Gold, Silber, Bronze, Eisen, Stein, Holz und auch mit der Verarbeitung von roter und blauer Wolle und Leinen kennt er sich voll gut aus. Er kann auch sehr gut Muster in Holz schnitzen. Dazu ist er auch einer der besten Designer, und er kann auch gut im Team arbeiten. Also, er würde sicher auch bestens mit den Künstlern von Ihrem Vater David arbeiten können, vor dem ich echt Respekt hatte.14 Seien Sie bitte so freundlich, und bezahlen Sie die Ware (in Nahrungsmitteln) schon mal im Voraus.15 Ich werde in der Zeit sofort ein paar Leute losschicken, die schon mal das Holz, das Sie brauchen, aus dem Libanon-Gebirge organisieren. Ich werde das Zeug dann in Containerschiffe laden und alles runter bis nach Jafo bringen lassen. Da könnten Ihre Leute das Ganze dann abholen und weiter nach Jerusalem transportieren.“16 Salomo ließ dann in Israel erst mal alle Gastarbeiter zählen, die einen Antrag auf ein Arbeitsvisum gestellt hatten. Sein Vater David hatte das auch schon mal gemacht. Es kam raus, dass insgesamt 153.600 Gastarbeiter in Israel lebten.17 Salomo stellte 80.000 davon in den Fabriken an, die den Zement und die Steine herstellen sollten. 70.000 kamen in der Transportfirma unter, die für das Baumaterial verantwortlich war. 3.600 bekamen einen Job als Schichtführer am Bau.

2.Chronik 2

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Er ließ 70 000 Lastträger und 80 000 Steinhauer im Gebirge auszählen und setzte 3 600 Aufseher über sie. (1Kön 5,29)2 Dann sandte er Boten zu Hiram, dem König von Tyrus, und ließ ihm sagen: Du hast meinem Vater David geholfen und ihm Zedern geliefert, damit er sich ein Haus als Wohnung bauen konnte. (1Kön 5,22)3 Ich möchte jetzt dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus bauen und es ihm weihen. Man soll wohlriechendes Räucherwerk vor ihm anzünden, ständig die Brote auflegen und jeden Morgen und jeden Abend, an den Sabbaten, Neumondtagen und Festen des HERRN, unseres Gottes, Brandopfer darbringen. So ist es Israel für ewige Zeiten zur Pflicht gemacht worden.4 Das Haus, das ich bauen will, soll groß werden, denn unser Gott ist größer als alle Götter.5 Wer aber besitzt die Kraft, ihm ein Haus zu bauen? Der Himmel und die Himmel der Himmel fassen ihn nicht. Und wer bin ich, dass ich ihm ein Haus baue, wenn auch nur, um Rauchopfer vor ihm darzubringen? (1Kön 8,27; Ps 95,5; Ps 96,4; Ps 135,5; Jes 66,1; Apg 7,49)6 Schick mir nun einen fähigen Mann, der Arbeiten in Gold, Silber, Bronze, Eisen, rotem Purpur, Karmesin und blauem Purpur ausführen kann und sich aufs Gravieren versteht! Er soll mit den Künstlern zusammenarbeiten, die bei mir in Juda und Jerusalem sind und die mein Vater David bestellt hat. (1Kön 7,13)7 Liefere mir auch Zedern, Nadelbäume und Algummimholz vom Libanon! Denn ich weiß, dass deine Leute die Bäume des Libanon zu fällen verstehen. Meine Leute sollen deinen Leuten dabei helfen. (1Kön 5,20)8 Sie sollen eine Menge Holz herrichten; denn das Haus, das ich bauen will, soll groß und wunderbar werden.9 Den Arbeitern, die das Holz fällen, gebe ich zum Unterhalt für deine Knechte 20 000 Kor Weizen, 20 000 Kor Gerste, 20 000 Bat Wein und 20 000 Bat Öl.[1] (1Kön 5,25)10 Hiram, der König von Tyrus, antwortete Salomo in einem Schreiben, das er ihm sandte: Weil der HERR sein Volk liebt, hat er dich ihm als König gegeben.11 Ferner schrieb Hiram: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der Himmel und Erde gemacht hat. Er hat dem König David einen weisen Sohn gegeben, der Einsicht und Verstand besitzt, um ein Haus für den HERRN und eine königliche Residenz für sich selbst zu bauen. (1Kön 5,21; 2Chr 9,8)12 Ich schicke dir einen fähigen, klugen Mann, Hiram-Abi, (1Kön 7,14)13 den Sohn einer danitischen Frau. Sein Vater stammt aus Tyrus. Er versteht es, Arbeiten in Gold, Silber, Bronze, Eisen, Stein, Holz, rotem und blauem Purpur, Byssus und Karmesin auszuführen, alle Gravierungen zu besorgen und jeden Plan zu entwerfen, der ihm aufgetragen wird. Er wird mit deinen Künstlern und den Künstlern meines Herrn, deines Vaters David, zusammenarbeiten.14 Den Weizen, die Gerste, das Öl und den Wein dagegen, von denen mein Herr gesprochen hat, möge er seinen Knechten liefern. (1Kön 5,25; Esr 3,7)15 Wir aber werden die Bäume auf dem Libanon fällen, so viele du nötig hast, und sie dir in Flößen auf dem Meer nach Jafo schaffen. Du magst sie dann nach Jerusalem hinaufbringen. (1Kön 5,23)16 Salomo ließ nun alle Fremden zählen, die im Land Israel wohnten, nachdem schon sein Vater David eine Zählung unter ihnen vorgenommen hatte. Es fanden sich 153 600 Mann.17 Von diesen machte er 70 000 zu Lastträgern, 80 000 zu Steinhauern im Gebirge und 3 600 zu Aufsehern, die das Volk zur Arbeit anhalten sollten. (1Kön 5,29)