von SCM Verlag1Die Kiste mit den Gesetzen sorgt für Chaos bei den Philistern Als die Philister den Israeliten die Kiste mit den Gesetzen geklaut hatten, transportierten sie die von Eben-Eser weg nach Aschdod.2Sie brachten sie dort in den Tempel von ihrem Plastikgott Dagon und stellten sie neben seiner Steinfigur auf.3Am nächsten Morgen wollten ein paar Leute in den Dagon-Tempel gehen. Als sie die Tür aufmachten, lag die Dagon-Figur flach, mit der Schnauze im Dreck, auf dem Boden! Man hatte das Gefühl, sie lag sogar vor der Kiste, als ob sie zu der beten würde oder so. Die Männer stellten die Steinfigur dann wieder an ihren alten Platz.4Aber am nächsten Morgen war dasselbe Ding wieder passiert. Dagon lag am Boden mit seiner Fresse im Dreck, vor der Kiste mit den Gesetzen. Jetzt waren sogar sein Kopf und beide Hände abgebrochen und lagen auf der Stufe an der Tür.5Das ist übrigens der Grund, warum die Priester von Dagon und auch alle anderen Besucher von seinem Tempel nie auf diese Stufe treten, wenn sie in den Tempel gehen.6Allen Bewohnern von Aschdod und auch den Menschen aus den umliegenden Dörfern ging es plötzlich voll schlecht. Sie bekamen zu spüren, was Gott draufhat. Zum Beispiel wurden viele voll krank und bekamen eine schwere Grippe. Dazu gab es plötzlich überall Ratten!7Irgendwann war klar, wo das Problem herkam: „Die Kiste von diesen Israeliten muss schleunigst hier weg! Diese üblen Sachen kommen von ihrem Gott! Selbst unser Gott Dagon muss unter ihm leiden! Das geht nicht!“8Es wurde ein Treffen mit allen Regierungs-Chefs von den Philistern angesetzt. „Was sollen wir jetzt mit dieser besonderen Kiste anstellen, die wir von den Israeliten geklaut haben?“ Nach einer Beratung kam man auf die Idee, einen Umzug der Kiste zu organisieren. „Sie kommt nach Gat!“ Dort wurde sie dann auch hingebracht.9Aber als die dort angekommen war, sorgte Gott auch hier für große Probleme. Er zeigte den Bewohnern von Gat, was er draufhatte. Und zwar kriegten das alle zu spüren, die Arbeiter und die Unternehmer. Überall bekamen die Leute eine schwere Corona-Grippe, sodass voll die Panik unter den Leuten abging.10Schnell wurde die Kiste eingepackt und woanders hingeschleppt. Diesmal nach Ekron. Aber als sie dort ankam, riefen die Leute schon von der Straße: „Huch?! Jetzt haben sie die gefährliche Kiste von den Israeliten auch noch zu uns gebracht! Sie wollen uns alle umbringen!“11Sofort wurde in der Stadt ein weiteres Treffen mit den Regierungs-Chefs organisiert. „Schafft diese verdammte Kiste von den Israeliten weg! Sofort! Schickt sie wieder dahin, wo sie herkam! Sonst bringt uns das Ding noch alle um!“ Überall war eine Todesangst in der Stadt ausgebrochen, weil sie so sehr unter der Wirkung von Gottes Kiste zu leiden hatten.12Die Leute, die nicht durch die Grippe starben, bekamen einen ganz fiesen Hautausschlag. Den Menschen ging es so dreckig, dass man ihre Schreie überall hören konnte.
1Die Philister brachten die Lade Gottes, die sie erbeutet hatten, von Eben-Eser nach Aschdod. (Jos 13,3)2Dann nahmen sie die Lade Gottes, brachten sie in den Tempel Dagons und stellten sie neben Dagon auf. (Ri 16,23)3Als die Einwohner von Aschdod aber am nächsten Morgen aufstanden, war Dagon vornüber gefallen und lag vor der Lade des HERRN mit dem Gesicht auf dem Boden. Sie nahmen Dagon und stellten ihn wieder an seinen Platz. (1Mak 10,83)4Doch als sie am nächsten Morgen in der Frühe wieder aufstanden, da war Dagon wieder vornüber gefallen und lag vor der Lade des HERRN mit dem Gesicht auf dem Boden. Dagons Kopf und seine beiden Hände lagen abgeschlagen auf der Schwelle. Nur der Rumpf war Dagon geblieben. (Jes 44,9; Jes 46,7; Mi 1,7; Weis 13,10)5Deshalb treten die Priester Dagons und alle, die in den Tempel Dagons kommen, bis zum heutigen Tag nicht auf die Schwelle des Dagon von Aschdod. (Zef 1,9)6Die Hand des HERRN lastete schwer auf den Einwohnern von Aschdod und er versetzte sie in Schrecken und schlug Aschdod und sein Gebiet mit Geschwüren. (Ps 32,4)7Als die Einwohner von Aschdod sahen, was geschah, sagten sie: Die Lade des Gottes Israels darf nicht bei uns bleiben; denn seine Hand liegt schwer auf uns und auf unserem Gott Dagon.8Sie sandten zu allen Fürsten der Philister, riefen sie bei sich zusammen und fragten sie: Was sollen wir mit der Lade des Gottes Israels machen? Die Fürsten erklärten: Die Lade des Gottes Israels soll nach Gat hinüberziehen. Darauf brachte man die Lade des Gottes Israels nach Gat. (Jos 13,3)9Doch nachdem man sie nach Gat gebracht hatte, kam die Hand des HERRN über diese Stadt und versetzte sie in gewaltigen Schrecken. Er schlug die Leute der Stadt, vom Kleinsten bis zum Größten, sodass Pestbeulen bei ihnen aufbrachen. (5Mo 7,23)10Darauf schickte man die Lade Gottes nach Ekron. Als die Lade Gottes nach Ekron kam, schrien die Einwohner von Ekron auf und sagten: Sie bringen die Lade des Gottes Israels zu uns herüber, um uns und unser Volk zu töten.11Darauf sandten sie zu allen Fürsten der Philister, riefen sie zusammen und sagten: Schafft die Lade des Gottes Israels fort! Sie soll an den Ort zurückkehren, an den sie gehört, und nicht uns und unser Volk töten. Denn ein tödlicher Schrecken lag über der ganzen Stadt; die Hand Gottes lastete schwer auf ihr.12Die Leute, die nicht starben, waren mit Pestbeulen geschlagen und der Hilfeschrei der Stadt stieg zum Himmel empor.