Galatians 5

Schlachter 2000

1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen! (Joh 8:36; Ac 15:10; Ro 8:21; 1Co 16:13; 2Co 3:17; Ga 5:13)2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch Christus nichts nützen. (Ac 15:1; Ga 2:21; Ga 5:4; Eph 3:1)3 Ich bezeuge nochmals jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu halten. (Ac 15:5; Ro 3:19; Ro 10:4; Ga 2:16)4 Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen! (Ro 11:6; Ga 5:3)5 Wir aber erwarten im Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit; (Ro 5:1)6 denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist. (1Co 7:19; 1Co 13:2; Col 3:11; 1Jo 4:16)7 Ihr lieft gut; wer hat euch aufgehalten, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht? (Ga 3:1; Php 3:14; Heb 12:1)8 Die Überredung kommt nicht von dem, der euch berufen hat! (Ga 1:6)9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. (1Co 5:6)10 Ich traue euch zu in dem Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet; wer euch aber verwirrt, der wird das Urteil tragen, wer er auch sei. (Ro 2:3; 2Co 2:3; Ga 1:7; Php 2:24; Php 3:15)11 Ich aber, ihr Brüder, wenn ich noch die Beschneidung verkündigte, warum würde ich dann noch verfolgt? Dann hätte das Ärgernis des Kreuzes aufgehört! (1Co 1:23; Ga 4:29; Ga 6:12)12 O dass sie auch abgeschnitten würden, die euch verwirren! (1Co 5:13)13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe. (Ro 8:2; Ro 8:12; Ga 5:1; 1Pe 2:16)14 Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.[1] (Le 19:18; Mt 7:12; Lu 10:29)15 Wenn ihr einander aber beißt und fresst, so habt acht, dass ihr nicht voneinander aufgezehrt werdet!16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches[2] nicht vollbringen. (Ro 6:14; Ro 8:4)17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, sodass ihr nicht das tut, was ihr wollt. (Ro 8:5)18 Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. (Ro 8:2; Ro 8:14)19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; (Mt 15:19; Col 3:5; 1Pe 4:3; Re 21:8)20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; (De 18:10; Re 9:21; Re 18:23)21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. (Mt 27:18; Ro 13:13; Eph 5:5; Tit 3:3)22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. (Ro 14:17; Col 3:12)23 Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. (1Ti 1:8)24 Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. (Ps 131:2; Ro 6:6)25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. (Ro 8:4; Ro 8:9)26 Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden! (Php 2:3)