Jesaja 63

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Wer ist dieser, der dort von Edom her kommt, von Bozra mit hochroten Kleidern; er, der prächtig aussieht in seinem Gewand, stolz auftritt in der Fülle seiner Kraft? »Ich bin es, der ich von Gerechtigkeit rede und mächtig bin zum Retten!« (1Mo 36,33; Ps 45,5; Jes 34,6; Jes 45,22; Jer 49,13)2 Warum ist denn dein Gewand so rot, und deine Kleider sehen aus wie die eines Keltertreters? (1Mo 49,11)3 »Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war kein Mensch mit mir; und so habe ich sie zertreten in meinem Zorn und zerstampft in meinem Grimm, dass ihr Saft an meine Kleider spritzte und ich mein ganzes Gewand besudelte. (Jes 59,16; Joe 4,13; Mt 26,40; Offb 19,13)4 Denn ich hatte mir einen Tag der Rache vorgenommen; das Jahr meiner Erlösten war gekommen. (Jes 13,6; Jes 34,8; Jes 61,2; Jer 51,6; Lk 4,19; Lk 21,22)5 Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer; und ich war verwundert, aber niemand unterstützte mich; da half mir mein eigener Arm, und mein Grimm, der unterstützte mich. (Ps 98,1; Jes 41,28; Jes 59,16; Jes 63,3; Jes 63,6; Jes 63,12)6 Und so zertrat ich die Völker in meinem Zorn und machte sie trunken mit meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur Erde fließen!« (Jes 59,17; Jer 23,19; Jer 25,15; Zef 3,8)7 Ich will an die Gnadenerweisungen des HERRN gedenken, an die Ruhmestaten des HERRN, [wie es sich gebührt] nach allem, was der HERR an uns getan hat, und dem vielen Guten, das er dem Haus Israel erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und der Fülle seiner Gnadenerweisungen, (5Mo 33,29; Ps 89,2; Ps 103,2; Ps 105,5)8 da er sprach: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht untreu sein werden! Und so wurde er ihr Retter. (2Mo 19,5; 1Sam 12,22; Ps 78,5; Jes 43,3; Jes 63,16)9 Bei all ihrer Bedrängnis war er auch bedrängt, und der Engel seines Angesichts rettete sie; in seiner Liebe und seinem Erbarmen hat er sie erlöst; er nahm sie auf und trug sie alle Tage der Vorzeit. (2Mo 3,7; 2Mo 15,13; 2Mo 23,20; 4Mo 20,16; 5Mo 7,7; 5Mo 32,10; Ps 91,15; Jes 30,18; Jes 46,3; Jes 54,8; Sach 2,8)10 Sie aber waren widerspenstig und betrübten seinen heiligen Geist; da wurde er ihnen zum Feind und kämpfte selbst gegen sie. (3Mo 26,17; 5Mo 9,7; Ps 95,8; Jer 21,5; Apg 7,51; Eph 4,30; 1Thess 5,19)11 Da gedachte sein Volk an die alte Zeit, an Mose: Wo ist der, welcher sie aus dem Meer führte mit dem Hirten seiner Herde? Wo ist er, der seinen heiligen Geist in ihre Mitte gab, (Neh 9,20; Ps 77,12; Ps 77,21; Jer 2,6; Lk 15,17)12 der seinen majestätischen Arm zur Rechten Moses einherziehen ließ, der vor ihnen das Wasser zerteilte, um sich einen ewigen Namen zu machen, (2Mo 14,16; 2Mo 14,21; 2Mo 15,6; 2Mo 15,16; Neh 9,11; Jes 63,5)13 der sie durch die Wassertiefen führte wie ein Ross auf der Ebene, ohne dass sie strauchelten? (Ps 106,8)14 Wie das Vieh, das ins Tal hinabsteigt, so brachte der Geist des HERRN sie zur Ruhe. So hast du dein Volk geführt, um dir einen herrlichen Namen zu machen. (1Mo 33,14; 1Sam 30,20; 2Sam 7,23; Neh 9,5)15 Blicke vom Himmel hernieder und sieh herab von dem Ort, wo deine Heiligkeit und Ehre wohnt! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht? Das Aufwallen deiner Liebe und deiner Barmherzigkeit hält sich gegen mich zurück! (5Mo 26,15; Ps 77,10; Ps 80,15; Jer 31,20; Hos 11,8)16 Und doch bist du unser Vater; denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel kennt uns nicht; du aber, o HERR, bist unser Vater, und dein Name ist »Unser Erlöser von Ewigkeit her«! (2Mo 4,22; 5Mo 32,6; Ps 90,1; Jes 41,14; Jes 63,8)17 HERR, warum willst du uns abirren lassen von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dass wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, wegen der Stämme deines Erbteils! (5Mo 32,9; Ps 81,13; Ps 90,13; Ps 119,10; Jes 6,10; Sach 1,16; Sach 8,3; Röm 9,18)18 Nur kurze Zeit hat dein heiliges Volk es in Besitz gehabt; unsere Feinde haben dein Heiligtum zertreten. (5Mo 7,6; Ps 79,1; Jes 62,12; Jes 64,9; Dan 8,13)19 Wir sind geworden wie solche, über die du niemals geherrscht hast, über die dein heiliger Name nicht ausgerufen wurde. (4Mo 6,27; 5Mo 28,10)

Jesaja 63

Bibelen på hverdagsdansk

von Biblica
1 Hvem er den mægtige fyrste i blodrøde klæder, som kommer fra Botzra i Edoms land? „Det er mig, Herren, som har magt til at frelse, og som afsiger retfærdige domme.”2 Hvorfor er dit tøj så rødt, som om du havde trampet druerne i vinpersen?3 „Jeg trådte vinpersen alene. Der var ingen, som hjalp mig. I min vrede nedtrådte jeg dem, som var de druer. Jeg trampede på dem, så jeg blev oversprøjtet med blod.4 Hævnens time var kommet, tiden til at befri mit folk fra deres undertrykkere.5 Jeg ventede på, om nogen ville hjælpe mig, jeg undrede mig over, at ingen støttede mig. Så fuldførte jeg dommen alene i min stærke vrede.6 Jeg nedtrådte folkene i vrede, fyldte dem med min harmes vin og lod deres blod løbe ud på jorden.”7 Jeg vil mindes Herrens trofasthed. Jeg vil takke ham for alt, hvad han gjorde for os, glæde mig over hans godhed imod Israels folk, over hans barmhjertighed og urokkelige troskab.8 Han sagde: „Det er jo mit folk, og de vil ikke svigte mig.” Da befriede han dem fra slaveriet.9 Han sendte ikke en engel eller et sendebud for at redde dem, men han greb selv ind. På grund af sin kærlighed ynkedes han over dem og befriede dem. Han har jo båret dem og beskyttet dem helt fra begyndelsen.10 Men de gjorde alligevel oprør imod ham og bedrøvede hans hellige Ånd. Derfor blev han deres fjende og kæmpede imod dem.11 Men så kom de i tanke om de gamle dage, hvor Moses førte folket ud af Egypten, og de råbte: „Hvor er den Gud, som førte Israels folk med dets ledere sikkert gennem havet? Hvor er den Gud, som gav sin hellige Ånd til sin tjener Moses?12-13 Hvor er den Gud, som viste sin vældige magt og gav Moses autoritet til at kløve havet foran hele folket? Hvor er den Gud, som udførte de store mirakler, som vi aldrig glemmer? De vandrede gennem havet så let som heste gennem ørkenen.14 Som kvæget, der føres ned til græsset i dalen, førte Herrens Ånd folket til et hvilested. Sådan førte Herren sit folk for at vise sin herlighed.15 Herre, se nu til os fra din hellige bolig i din herligheds Himmel. Hvad er der blevet af din nidkærhed for dit folk? Hvor er din vældige magt? Hvor er din barmhjertighed og kærlighed? Hvorfor oplever vi det ikke?16 Du er jo vores Far. Abraham og Jakob kan ikke hjælpe os. Det er dig, Herre, som har hjulpet og reddet os fra ældgammel tid.17 Herre, hvorfor tillader du os at fare vild fra dine veje? Hvorfor gør du os sløve, så vi glemmer at have ærefrygt for dig? Kom tilbage og grib ind, for vi ønsker at tjene dig, og vi tilhører dig.18 Dit hellige folk boede i landet en kort tid, men nu er det vores fjender, der nedtramper dit hellige sted.19 Vi har altid været dit folk. De andre folkeslag tilbeder dig ikke, og det er ikke dem, der har dig som deres Herre. Gid du ville flænge himlen og stige ned til os. Så ville bjergene bæve.