1.Samuel 26

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Aber die Siphiter kamen zu Saul nach Gibea und sprachen: Hält sich nicht David verborgen auf dem Hügel Hachila vor der Wildnis? (1Sam 23,19; Ps 54,2)2 Da machte sich Saul auf und zog zur Wüste Siph hinab und mit ihm 3 000 auserlesene Männer aus Israel, um David in der Wüste Siph zu suchen. (1Sam 23,24)3 Und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hachila, der vor der Wildnis liegt, am Weg; David aber blieb in der Wüste. Und als er sah, dass Saul ihm nachfolgte in die Wüste, (1Sam 23,19)4 da sandte David Kundschafter aus und erfuhr mit Gewissheit, dass Saul gekommen war. (Mt 10,16)5 Und David machte sich auf und kam an den Ort, wo Saul sein Lager hatte; und David sah den Ort, wo Saul mit seinem Heerführer Abner, dem Sohn Ners, lag; denn Saul lag in der Wagenburg, und das Volk lagerte um ihn her. (1Sam 14,50; 1Sam 17,55)6 Da redete David und sprach zu Achimelech, dem Hetiter, und zu Abisai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs, so: Wer will mit mir zu Saul in das Lager hinabsteigen? Und Abisai sprach: Ich will mit dir hinabsteigen! (1Mo 10,15; Ri 7,10; 2Sam 23,39; 1Chr 2,16; 1Chr 11,20)7 So kamen David und Abisai zum Volk bei Nacht, und siehe, Saul lag da und schlief in der Wagenburg, und sein Speer steckte in der Erde bei seinem Kopfende. Abner aber und das Volk lagen um ihn her. (1Thess 5,2)8 Da sprach Abisai zu David: Gott hat deinen Feind heute in deine Hand ausgeliefert! Und nun will ich ihn doch mit dem Speer an den Boden spießen, nur einmal, dass ich es zum zweiten Mal nicht nötig habe! (2Sam 16,9; Lk 9,54)9 David aber sprach zu Abisai: Verdirb ihn nicht! Denn wer könnte seine Hand an den Gesalbten des HERRN legen und unschuldig bleiben? (1Sam 24,6; Ps 57,1; Ps 58,1; Ps 59,1; Lk 13,8)10 Weiter sprach David: So wahr der HERR lebt, sicherlich wird der HERR ihn schlagen, oder seine Zeit wird kommen, dass er stirbt oder in einen Krieg zieht und umkommt. (1Sam 25,38; 1Sam 31,6; Hi 14,5; Ps 37,13; Ps 94,23; Pred 3,2; Pred 9,12; Röm 12,19)11 Der HERR aber lasse es fern von mir sein, dass ich meine Hand an den Gesalbten des HERRN lege! So nimm nun den Speer an seinem Kopfende und den Wasserkrug, und lass uns gehen! (1Sam 24,6; 1Sam 26,9)12 So nahm David den Speer und den Wasserkrug vom Kopfende Sauls, und sie gingen weg; und es war niemand, der es sah, noch merkte, noch erwachte, sondern sie schliefen alle; denn ein tiefer Schlaf von dem HERRN war auf sie gefallen. (1Mo 2,21; 1Mo 15,12; Hi 4,12; Jes 29,9)13 Als nun David auf die andere Seite hinübergegangen war, stellte er sich von ferne auf die Spitze des Berges, sodass ein weiter Raum zwischen ihnen war. (Ri 9,7; 1Sam 24,9)14 Und David rief dem Volk und Abner, dem Sohn Ners, zu und sprach: Antwortest du nicht, Abner? Und Abner antwortete und sprach: Wer bist du, dass du dem König so zurufst? (1Sam 14,50; 1Sam 20,25)15 Und David sprach zu Abner: Bist du nicht ein Mann? Und wer ist dir gleich in Israel? Warum hast du denn deinen Herrn, den König, nicht bewacht? Denn es ist einer vom Volk hineingekommen, um deinen Herrn, den König, umzubringen! (1Sam 26,8)16 Das war nicht gut, was du getan hast. So wahr der HERR lebt, ihr seid Kinder des Todes, dass ihr euren Herrn, den Gesalbten des HERRN, nicht bewacht habt! Und nun, siehe, wo ist der Speer des Königs und der Wasserkrug, der an seinem Kopfende war? (1Sam 20,31; 1Sam 24,7; 1Sam 26,9; 1Sam 26,11; 2Sam 12,5)17 Da erkannte Saul die Stimme Davids und sprach: Ist das deine Stimme, mein Sohn David? David sprach: Es ist meine Stimme, mein Herr [und] König! (1Sam 24,17)18 Und weiter sprach er: Warum verfolgt mein Herr seinen Knecht? Denn was habe ich getan? Und was ist Böses in meiner Hand? (1Sam 24,10; Joh 18,23)19 So möge doch nun mein Herr, der König, auf die Worte seines Knechtes hören: Reizt der HERR dich gegen mich, so lasse man ihn ein Speisopfer riechen; tun es aber Menschenkinder, so seien sie verflucht vor dem HERRN, dass sie mich heute aus der Gemeinschaft am Erbteil des HERRN verstoßen, indem sie sagen: Geh hin, diene anderen Göttern! (3Mo 2,2; 3Mo 2,9; 5Mo 13,2; 2Sam 14,13; 2Sam 16,10; 2Sam 24,1; Ps 19,15; Ps 20,4; Ps 31,23; Ps 120,5; Spr 6,16; Spr 30,10)20 So falle nun mein Blut nicht auf die Erde fern von dem Angesicht des HERRN; denn der König von Israel ist ausgezogen, um einen Floh zu suchen, wie man einem Rebhuhn nachjagt auf den Bergen! (3Mo 26,38; 1Sam 24,15; Ps 42,2; Jer 22,12)21 Da sprach Saul: Ich habe gesündigt! Komm wieder, mein Sohn David, ich will dir künftig kein Leid antun, weil heute mein Leben in deinen Augen wertvoll gewesen ist! Siehe, ich habe töricht gehandelt und mich schwer vergangen! (1Sam 13,13; 1Sam 15,24; 1Sam 24,18)22 David antwortete und sprach: Siehe, hier ist der Speer des Königs; einer der Burschen soll herüberkommen und ihn holen! (1Sam 26,7; 1Sam 26,12)23 Der HERR aber wird jedem vergelten nach seiner Gerechtigkeit und seiner Treue; denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben; ich aber wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen. (Ps 7,9; Ps 18,21)24 Und siehe, wie heute dein Leben in meinen Augen wert geachtet gewesen ist, so möge mein Leben wertgeachtet werden vor den Augen des HERRN, und er möge mich aus aller Bedrängnis erretten! (2Sam 4,9; 2Sam 22,1; Ps 34,20; Ps 116,15; 2Kor 1,9; 2Tim 4,18)25 Saul sprach zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David! Du wirst es gewiss tun und vollenden! — David aber ging seines Weges, und Saul kehrte wieder an seinen Ort zurück. (1Sam 24,20; 1Sam 24,23; Hi 22,28; Ps 1,3; Jes 54,17; Phil 1,6; Phil 2,12)

1.Samuel 26

Bibelen på hverdagsdansk

von Biblica
1 Folkene fra Zif vendte tilbage til Saul i Gibea og fortalte ham: „David holder sig skjult på Hakilahøjen over for Jeshimon.”2 Da tog Saul sit elitekorps på 3000 mand og drog af sted for at genoptage forfølgelsen i Zifs ørken.3-4 Han slog lejr ved vejen over for Jeshimon, tæt ved Hakilahøjen. David var nu længere inde i ørkenen, og da han hørte, at Saul var på vej efter ham, sendte han nogle spioner af sted for at få nøje oplysninger om, hvor han befandt sig.5-7 En nat sneg David sig hen mod Sauls lejr for at se sig om. Hittitten Ahimelek og Joabs bror Abishaj, søn af Zeruja,[1] var med ham. Kong Saul og hans hærfører Abner lå og sov—omgivet af de sovende livvagter. „Hvem vil gå med mig hen til Saul i hans lejr?” sagde David til Ahimelek og Abishaj. „Det vil jeg!” svarede Abishaj. Så sneg David og Abishaj sig helt ind i lejren til Saul, der lå og sov med spyddet plantet i jorden ved siden af sit hoved. Abner og de andre mænd lå rundt om ham. (1Chr 2,15)8 „Denne gang er der ingen tvivl om, at Gud har udleveret din fjende til dig,” hviskede Abishaj til David. „Lad mig få lov at spidde ham til jorden med et eneste stød.”9 „Nej, slå ham ikke ihjel,” svarede David. „Den, der dræber Herrens salvede, vil blive straffet.10 Herren vil selv tage sig af Saul, hvad enten han falder i kamp, eller han dør af alderdom.11 Gud forbyde, at jeg skulle slå den mand ihjel, som Herren har salvet til at være konge. Nej, lad os tage hans spyd og hans vandkrukke—og så se at komme af sted!”12 Så tog David spyddet og vandkrukken, og sammen med Abishaj slap han væk, uden at nogen så dem eller vågnede. Herren havde nemlig ladet dem falde i dyb søvn.13 De klatrede op ad bjergskråningen overfor, indtil de var i sikkerhed.14 Så råbte David ned til dem: „Abner, vågn op!” „Hvem er det, der råber?” svarede Abner.15 „Nåh, Abner,” drillede David, „har du sovet godt? Du er vel nok en dygtig hærfører, der forstår at passe godt på din konge. Der findes ikke nogen så dygtig som dig i hele Israel. Men er du klar over, at kongen let kunne være blevet dræbt, mens du lå og sov?16 Sikke dog en pligtforsømmelse! I burde virkelig dø som straf for, at I ikke passer bedre på jeres herre, Guds salvede konge. Hvad tror du, der er blevet af kongens spyd og vandkrukke, som stod ved hans hoved?”17-18 Saul genkendte imidlertid Davids stemme og råbte: „Er det dig, min søn David?” David svarede: „Ja, herre! Sig mig, hvorfor bliver du ved med at jagte mig? Hvad har jeg gjort dig? Hvad er min forbrydelse?19 Hvis det er Herren, der har hidset dig op imod mig, så er jeg villig til at blive ofret. Men hvis det er menneskers ondskab, må de da være forbandet af Gud, for resultatet er blevet, at de har berøvet mig mit hjem blandt mit folk i Herrens land og jaget mig bort til et fremmed folk, der dyrker andre guder.20 Skal jeg virkelig dø i et fremmed land—borte fra Herrens nærhed? Kan det virkelig være rigtigt, at Israels konge jager mig og mine mænd, som om han var på agerhønejagt?”21 Da indrømmede Saul sin fejltagelse. „Jeg har forbrudt mig imod dig, min søn,” sagde han. „Kom tilbage, så lover jeg, at alt skal blive godt igen. I dag har du skånet mit liv. Jeg indrømmer, at jeg har handlet tåbeligt.”22 „Herre, her er dit spyd,” råbte David tilbage. „Lad en af de unge mænd komme og hente det.23 Herren belønner den, der er loyal og har reelle hensigter, og i nat har jeg undladt at slå dig ihjel på trods af, at Herren udleverede dig til mig.24 Må Herren skåne mit liv, sådan som jeg har skånet dit. Ja, må han redde mig, hver gang jeg er i fare.”25 „Gud velsigne dig, min søn David,” svarede Saul. „Du vil komme til at udføre store heltegerninger, og alt, hvad du tager dig for, vil lykkes for dig.” Så gik David sin vej, og Saul vendte hjem.