1-2بعد از سه روز، داوود و افرادش به صقلغ رسيدند. قبل از آن، عماليقیها به جنوب يهودا هجوم آورده، شهر صقلغ را به آتش كشيده بودند و همهٔ زنان و كودكان را با خود برده بودند.3داوود و افرادش وقتی به شهر رسيدند و ديدند چه بر سر زنها و بچههايشان آمده است،4با صدای بلند آنقدر گريه كردند كه ديگر رمقی برايشان باقی نماند.5هر دو زن داوود، اخينوعم و ابيجايل هم جزو اسيران بودند.6داوود بسيار مضطرب بود، زيرا افرادش به خاطر از دست دادن بچههايشان از شدت ناراحتی میخواستند او را سنگسار كنند. اما او خويشتن را از خداوند، خدايش تقويت كرد.7داوود به ابياتار كاهن گفت: «ايفود[1] را پيش من بياور!» ابياتار آن را آورد.8داوود از خداوند پرسيد: «آيا دشمن را تعقيب كنم؟ آيا به آنها خواهم رسيد؟» خداوند به او فرمود: «بلی، آنها را تعقيب كن، چون به آنها خواهی رسيد و آنچه را كه بردهاند پس خواهی گرفت!»9-10پس داوود و آن ششصد نفر به تعقيب عماليقیها پرداختند. وقتی به نهر بسور رسيدند، دويست نفر از افراد داوود از فرط خستگی نتوانستند از آن عبور كنند، اما چهارصد نفر ديگر به تعقيب دشمن ادامه دادند.11-12در بين راه به يک جوان مصری برخوردند و او را نزد داوود آوردند. او سه شبانه روز چيزی نخورده و نياشاميده بود. آنها مقداری نان انجيری، دو نان كشمشی و آب به او دادند و جان او تازه شد.13داوود از او پرسيد: «تو كيستی و از كجا میآيی؟» گفت: «من مصری و نوكر يک شخص عماليقی هستم. اربابم سه روز پيش مرا در اينجا رها نمود و رفت، چون مريض بودم.14ما به جنوب سرزمين كريتیها واقع در جنوب يهودا و سرزمين قبيلهٔ كاليب هجوم برديم و شهر صقلغ را سوزانديم.»15داوود از او پرسيد: «آيا میتوانی ما را به آن گروه برسانی؟» آن جوان پاسخ داد: «اگر به نام خدا قسم بخوريد كه مرا نكشيد و يا مرا به اربابم پس ندهيد حاضرم شما را راهنمايی كنم تا به آنها برسيد.»16پس او داوود و همراهانش را به اردوگاه دشمن راهنمايی كرد. آنها در مزارع پخش شده، میخوردند و مینوشيدند و میرقصيدند، چون از فلسطينیها و مردم يهودا غنايم فراوانی به چنگ آورده بودند.17همان شب داوود و همراهانش بر آنها هجوم برده، تا غروب روز بعد، ايشان را از دم شمشير گذراندند، به طوری كه فقط چهارصد نفر از آنها باقی ماندند كه بر شتران خود سوار شده، گريختند.18-19داوود تمام غنايم را از عماليقیها پس گرفت. آنها زنان و اطفال و همهٔ متعلقات خود را بدون كم و كسر پس گرفتند و داوود دو زن خود را نجات داد.20افراد داوود تمام گلهها و رمهها را گرفته، پيشاپيش خود میراندند و میگفتند: «همهٔ اينها غنايم داوود است.»21سپس داوود نزد آن دويست نفر خستهای كه كنار نهر بسور مانده بودند، رفت. آنها به استقبال داوود و همراهانش آمدند و داوود با آنها احوالپرسی كرد.22اما بعضی از افراد شروری كه در ميان مردان داوود بودند گفتند: «آنها همراه ما نيامدند، بنابراين از اين غنيمت هم سهمی ندارند. زنان و بچههايشان را به آنها واگذاريد و بگذاريد بروند.»23اما داوود گفت: «نه، برادران من! با آنچه خداوند به ما داده است چنين عمل نكنيد. خداوند ما را سلامت نگاه داشته و كمک كرده است تا دشمن را شكست دهيم.24من با آنچه شما میگوييد موافق نيستم. همهٔ ما به طور يكسان از اين غنيمت سهم خواهيم برد. كسانی كه به ميدان جنگ میروند و آنانی كه در اردوگاه نزد اسباب و اثاثيه میمانند سهم هر دو مساوی است.»25از آن زمان به بعد اين حكم داوود در اسرائيل به صورت يک قانون درآمد كه تا به امروز هم به قوت خود باقی است.26وقتی كه داوود به صقلغ رسيد، قسمتی از غنايم جنگی را برای بزرگان يهودا كه دوستانش بودند، فرستاد و گفت: «اين هديهای است كه از دشمنان خداوند به دست آوردهايم.»27-31داوود برای اين شهرها نيز كه خود و همراهانش قبلاً در آنجا بودند هدايا فرستاد: بيتئيل، راموت در جنوب يهودا، يتير، عروعير، سفموت، اشتموع، راكال، شهرهای يرحمئيليان، شهرهای قينيان، حرمه، بورعاشان، عتاق و حبرون.
1Als David und seine Männer zwei Tage später in Ziklag ankamen, lag die Stadt in Schutt und Asche. Die Amalekiter waren auf einem Raubzug in das Südland eingefallen und hatten dabei auch Ziklag verwüstet. (خروج 17:14; 1سموئيل 27:8)2Getötet hatten sie niemand, aber alle Frauen und Kinder waren als Gefangene weggeschleppt worden.3Als David und seine Männer die niedergebrannte Stadt sahen und entdeckten, dass ihre Frauen und Kinder verschleppt waren,4schrien sie entsetzt auf. Sie weinten so lange, bis sie vor Erschöpfung nicht mehr konnten.5Auch die beiden Frauen Davids, Ahinoam aus Jesreel und Abigajil, die Witwe Nabals aus Karmel, waren in Gefangenschaft geraten. (1سموئيل 25:42)6David war in schwerer Bedrängnis. Seine Männer drohten offen damit, ihn zu steinigen, so erbittert waren sie über den Verlust ihrer Söhne und Töchter. Aber das Vertrauen auf den HERRN, seinen Gott, gab ihm Mut.7Er befahl dem Priester Abjatar, dem Sohn Ahimelechs, die Orakeltasche zu bringen. (1سموئيل 22:20)8Dann fragte er den HERRN: »Soll ich diese Räuberbande verfolgen? Werde ich sie einholen?« Er erhielt die Antwort: »Verfolge sie! Du wirst sie einholen und die Gefangenen retten.«9-10David brach mit seinen 600 Mann sofort auf. Als sie zum Besortal kamen, blieben 200 Mann dort zurück, weil sie zu erschöpft waren, das Tal zu überqueren. Mit den anderen 400 setzte David die Verfolgung fort.11-12Unterwegs fanden die Leute Davids einen Ägypter, der drei Tage nichts gegessen und getrunken hatte. Sie brachten ihn zu David und gaben ihm Brot und Wasser, dazu eine Portion Feigenmark und zwei Portionen gepresste Rosinen. Nachdem er das gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften13und David fragte ihn: »Zu wem gehörst du? Woher kommst du?« Er antwortete: »Ich bin ein Ägypter, der Sklave eines Amalekiters. Mein Herr hat mich vor drei Tagen hier liegen gelassen, weil ich krank geworden war.14Wir hatten im Südland die Philister überfallen und die Nachkommen Kalebs, die zu Juda gehören; dabei haben wir auch Ziklag niedergebrannt.«15David fragte ihn: »Kannst du mir den Weg zu dieser Räuberbande zeigen?« Der Sklave sagte: »Schwöre mir bei Gott, dass du mich nicht tötest oder meinem Herrn auslieferst! Dann werde ich dich zu diesen Räubern führen.«16Er zeigte ihnen den Weg, und sie fanden die Amalekiter in Gruppen über die ganze Gegend verstreut. Sie aßen und tranken und feierten ausgelassen, weil sie bei den Philistern und in Juda so reiche Beute gemacht hatten.17David überfiel sie am nächsten Morgen, als es eben hell wurde, und der Kampf dauerte bis zum Abend. Alle Feinde wurden niedergemacht, nur 400 junge Männer konnten auf Kamelen fliehen.18-19David befreite alle Gefangenen und auch seine beiden Frauen. Niemand wurde vermisst; seine Männer bekamen alle ihre Kinder gesund wieder. Auch alles, was die Amalekiter erbeutet hatten, wurde zurückerobert.20Die Schafe, Ziegen und Rinder der Amalekiter nahm David für sich; man trieb sie vor dem anderen Vieh her und sagte: »Das ist Davids Beute.«
David sorgt für eine gerechte Verteilung der Beute
21In der Nähe des Besortals kamen ihnen die 200 Mann entgegen, die so erschöpft gewesen waren, dass David sie dort zurücklassen musste. David grüßte sie freundlich.22Aber unter denen, die mit David gezogen waren, gab es ein paar gemeine und nichtsnutzige Männer, die sagten zu David: »Sie sind nicht mit uns in den Kampf gezogen, also geben wir ihnen auch nichts von der Beute ab, die wir den Feinden abgenommen haben. Sie sollen froh sein, dass wir ihnen ihre Frauen und Kinder wiederbringen, und schleunigst mit ihnen verschwinden!«23Doch David sagte: »Meine Brüder, wir verdanken doch alles, was wir erbeutet haben, dem HERRN! So könnt ihr nicht darüber verfügen. Der HERR war es, der uns beschützt hat; er hat uns diese Räuber ausgeliefert, die uns überfallen hatten.24Niemand wird gutheißen, was ihr da vorhabt. Vielmehr soll gelten: Zum Kampf geht der eine, den Tross schützt der andre. Die Beute des Krieges wird ehrlich geteilt.« (اعداد 31:27)25Seit jenem Tag gilt dies als festes Recht in Israel. David führte es ein und es wird bis heute befolgt.
David macht sich Freunde
26Von Ziklag aus schickte David einen Teil der Beute an die Ältesten des Stammes Juda, mit denen er durch seine Herkunft verbunden war, und ließ ihnen sagen: »Hier ist ein Geschenk für euch aus der Beute, die David den Feinden des HERRN abgenommen hat.«27Er schickte solche Geschenke nach Betuël,[1] nach Ramot im Südland, nach Jattir,28Aroër, Sifmot, Eschtemoa29und Rachal, in die Städte der Jerachmeëliter und der Keniter, (1سموئيل 27:10)30nach Horma, Bor-Aschan, Atach31und Hebron und außerdem in alle Orte, in denen er einst mit seinen Leuten Unterschlupf gefunden hatte.