Psalm 123

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Ich richte meinen Blick hinauf zu dir, / zum Himmel hoch, wo du thronst. 2 Ja, wie die Augen von Dienern auf die Hand ihres Herrn, / wie die Augen der Magd auf die der Gebieterin, / so richten sich unsere Augen auf Jahwe, unseren Gott, / bis er uns seine Gnade zeigt. 3 Sei uns gnädig, Jahwe, sei uns gnädig! / Denn Verachtung hatten wir genug. 4 Wir haben das Gespött der Sorglosen satt / und die Verachtung derer, die hochmütig sind. 

Psalm 123

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied, gesungen auf dem Weg hinauf nach Jerusalem.[1] Zu dir, der du im Himmel thronst, richte ich meinen Blick empor. Ja, wie die Augen der Knechte auf den Wink ihres Herrn warten (Ps 120,1) 2 und die Augen der Magd auf ein Handzeichen ihrer Herrin, so richten wir unsere Augen auf den HERRN, unseren Gott, bis er uns Gnade erweist. 3 Sei uns allen gnädig, HERR, sei uns gnädig! Denn wir haben mehr als genug Verachtung erfahren müssen. 4 Aus tiefster Seele haben wir es satt, den Hohn der Stolzen und den Spott der Selbstherrlichen zu ertragen.