von Karl-Heinz Vanheiden1Während seiner Regierungszeit zog König Nebukadnezzar[1] von Babylon mit einem Heer heran. Jojakim unterwarf sich ihm.[2] Drei Jahre später jedoch lehnte er sich gegen ihn auf.[3] (Dan 1,1)2Da ließ Jahwe Räuberbanden der Chaldäer[4] und solche aus Syrien, Moab und Ammon in Juda einfallen, um es zu Grunde zu richten. So hatte es Jahwe durch seine Propheten, die ihm dienten, angekündigt.3Ja, das alles geschah ausdrücklich auf den Befehl Jahwes hin, denn er wollte sich die Judäer aus den Augen schaffen. Jahwe wollte Manasses Sünden und sein ganzes Tun,4die vielen unschuldig umgebrachten Menschen, die Ströme von Blut, die in Jerusalem geflossen waren, nicht mehr vergeben.5Was sonst noch über Jojakims Herrschaft zu sagen ist, findet man in der Chronik der Könige von Juda.6Als er starb, wurde sein Sohn Jojachin[5] König.7Zu dieser Zeit wagte es der König von Ägypten nicht mehr, die Grenzen seines Landes zu überschreiten, denn der König von Babylon hatte ihm alle Gebiete vom Bach Ägyptens[6] bis an den Euphrat abgenommen.
Jojachin von Juda
8Jojachin war bei Herrschaftsantritt[7] 18 Jahre alt und regierte drei Monate in Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehuschta und war die Tochter Elnatans aus Jerusalem.9Er tat, was Jahwe verabscheute, genau wie seine Vorgänger.10Damals war das Heer des Königs Nebukadnezzar von Babylon erneut gegen Jerusalem gezogen und hatte die Stadt belagert.11Während der Belagerung erschien Nebukadnezzar selbst vor der Stadt.12Da ergab sich Jojachin. Zusammen mit seiner Mutter, seinen Beamten, seinen Offizieren und Hofleuten ging er zum König von Babylon hinaus, der ihn sogleich gefangen nahm. Das geschah im achten Regierungsjahr Nebukadnezzars.13Und wie Jahwe es angedroht hatte, ließ Nebukadnezzar alle Schätze, die sich im Tempel Jahwes und im Königspalast befanden, wegschaffen und alle goldenen Gegenstände zerschlagen, die König Salomo von Israel für den Tempel hatte anfertigen lassen.14Aus Jerusalem führte er alle Offiziere und erfahrenen Soldaten in die Verbannung, alle Bau- und Metallhandwerker, insgesamt zehntausend Mann. Zurück blieb nur das einfache Volk.15Auch Jojachin ließ er nach Babylon schaffen, ebenso seine Mutter, seine Frauen, seine Hofleute und die wohlhabenden Bürger des Landes. Sie alle schickte er von Jerusalem in die Verbannung nach Babylonien,16dazu siebentausend Soldaten und tausend Bauhandwerker und Schmiede, alle, die mit Waffen umgehen konnten.17In Jerusalem setzte er an Jojachins Stelle dessen Onkel Mattanja als König ein und änderte seinen Namen in Zidkija.
Zidkija von Juda
18Als Zidkija die Herrschaft antrat, war er 21 Jahre alt. Er regierte elf Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal; sie war eine Tochter von Jirmeja und stammte aus Libna.19Zidkija tat wie Jojakim, was Jahwe verabscheute.20Doch jetzt war das Maß voll. Jahwe war so zornig über die Leute von Juda und Jerusalem, dass er sie aus seinen Augen wegschaffen ließ.
Dann lehnte sich Zidkija gegen den König von Babylon auf.
2.Könige 24
Elberfelder Bibel
von SCM Verlag1In seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und Jojakim war drei Jahre sein Knecht, dann wandte er sich ⟨wieder ab⟩ und empörte sich gegen ihn. (2Kön 24,20; Esr 4,12; Jer 25,1; Dan 1,1)2Und der HERR sandte gegen ihn Streifscharen der Chaldäer und Streifscharen Arams und Streifscharen Moabs und Streifscharen der Söhne Ammon. Er sandte sie gegen Juda, um es zugrunde zu richten nach dem Wort des HERRN, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte. (2Kön 22,16; Jer 25,9; Jer 35,11; Kla 1,17; Hes 19,8; Hab 1,6)3Ja, nach dem Befehl des HERRN geschah das gegen Juda, um es von seinem Angesicht zu entfernen wegen der Sünden Manasses, nach allem, was er getan hatte; (2Kön 17,18; 2Kön 24,20)4auch wegen des unschuldigen Blutes, das er vergossen hatte, sodass er Jerusalem mit unschuldigem Blut angefüllt hatte. Das wollte der HERR nicht vergeben. (4Mo 35,33; 5Mo 29,19; 2Kön 21,16; 2Kön 23,26; Ps 106,38; Spr 6,17; Jer 22,17; Hes 22,3; Hes 24,8)5Und die übrige Geschichte[1] Jojakims und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte[2] der Könige von Juda? (1Kön 14,29; 2Kön 8,23)6Und Jojakim legte sich zu seinen Vätern. Und sein Sohn Jojachin wurde an seiner Stelle König. (Mt 1,11)7Doch der König von Ägypten zog fortan nicht mehr aus seinem Land. Denn der König von Babel hatte von dem Bach Ägyptens an bis zum Strom Euphrat alles genommen, was dem König von Ägypten gehört hatte. (Jer 37,5; Jer 46,2; Hes 30,21)
Jojachin von Juda – Erste Eroberung Jerusalems und erste Wegführung nach Babel
8Achtzehn Jahre war Jojachin alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Nehuschta, die Tochter Elnatans aus Jerusalem. (1Chr 3,16; 2Chr 36,9; Jer 22,24)9Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater getan hatte. (2Kön 21,20)10In jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, nach Jerusalem herauf, und die Stadt kam in Belagerung.11Und Nebukadnezar, der König von Babel, ging ⟨selbst⟩ gegen die Stadt vor, während seine Knechte sie belagerten.12Und Jojachin, der König von Juda, ging zum König von Babel hinaus, er und seine Mutter und seine Knechte und seine Obersten und seine Hofbeamten[3]. Und der König von Babel nahm ihn gefangen im achten Jahr seiner Königsherrschaft. (2Kön 20,18; 2Kön 25,8; Est 2,5; Jer 29,2; Hes 1,2)13Und er brachte von dort heraus alle Schätze des Hauses des HERRN und die Schätze des Königshauses und brach ⟨das Gold von⟩ allen goldenen Geräten ab, die Salomo, der König von Israel, im Tempel des HERRN gemacht hatte, ganz wie der HERR geredet hatte. (2Kön 20,17; Jer 20,5; Hes 23,26; Dan 5,2)14Und er führte ganz Jerusalem gefangen fort und alle Obersten und alle kriegstüchtigen ⟨Männer⟩, zehntausend Gefangene, und alle Schmiede und Schlosser. Niemand blieb übrig als nur das geringe Volk des Landes. (2Kön 25,12; 1Chr 9,1; Jer 52,28; Hes 17,3)15Und er führte Jojachin gefangen fort nach Babel. Und die Mutter des Königs und die Frauen des Königs und seine Hofbeamten[4] und die Bürgerschaft des Landes führte er als Gefangene[5] aus Jerusalem nach Babel. (2Kön 20,18; 2Kön 25,12; 1Chr 9,1; Est 2,5; Jer 52,28; Hes 17,3)16Und alle Kriegsmänner, 7 000, und die Schmiede und die Schlosser, 1 000, alles tüchtige[6], kampferprobte Männer, die brachte der König von Babel als Gefangene[7] nach Babel. (2Kön 25,12; 1Chr 9,1; Jer 52,28; Hes 17,3)17Und der König von Babel machte Mattanja, Jojachins[8] Onkel an seiner Stelle zum König und änderte seinen Namen in Zedekia. (2Kön 23,34; 1Chr 3,15; Jer 37,1; Dan 1,7)
Zedekia, letzter König von Juda – Belagerung Jerusalems – Flucht und Gefangennahme des Königs
1821 Jahre war Zedekia alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jirmejas aus Libna. (2Kön 23,31; 2Chr 36,11; Jer 52,1)19Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach allem, was Jojakim getan hatte. (2Kön 21,20)20Denn wegen des Zornes des HERRN kam es in Jerusalem und in Juda dahin, dass er sie von seinem Angesicht verwarf. Und Zedekia empörte sich gegen den König von Babel. (2Kön 24,1; 2Kön 24,3; Jer 39,1; Hes 17,12; Hes 19,14)
2.Könige 24
Hoffnung für alle
von Biblica1Während Jojakims Regierungszeit schickte König Nebukadnezar von Babylonien seine Truppen gegen Juda und zwang Jojakim, sich ihm zu unterwerfen. Doch nach drei Jahren lehnte Jojakim sich auf und sagte sich von Nebukadnezar los.2Da ließ der HERR Räuberbanden aus Babylonien, Syrien, Moab und Ammon in Juda einfallen, um Juda zugrunde zu richten. Es sollte sich erfüllen, was der HERR durch seine Diener, die Propheten, angekündigt hatte.3Der HERR selbst ließ dieses Unheil über die Bewohner von Juda kommen, weil er sie verstoßen wollte. Denn Manasses Sünden hatten das Maß vollgemacht: Seine abscheulichen Taten4und seine Morde an vielen unschuldigen Menschen – dies alles wollte der HERR nicht mehr vergeben.5Alles Weitere über Jojakims Leben steht in der Chronik der Könige von Juda.6Als er starb, trat sein Sohn Jojachin die Nachfolge an.7Zu dieser Zeit konnte der König von Ägypten sein Land nicht mehr verlassen, denn der König von Babylonien hatte ihm alle zuvor eroberten Gebiete abgenommen: von dem Bach, der die Grenze zu Ägypten bildet, bis zum Euphrat.
König Jojachin von Juda – Belagerung und Eroberung Jerusalems
8Jojachin wurde mit 18 Jahren König und regierte drei Monate in Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehuschta und war eine Tochter von Elnatan aus Jerusalem. (2Chr 36,9)9Jojachin tat, was dem HERRN missfiel, genau wie sein Vater.10Während seiner Regierungszeit marschierten die Truppen des babylonischen Königs Nebukadnezar nach Jerusalem und bauten einen Wall um die Stadt.11Nebukadnezar kam selbst nach Jerusalem, während seine Soldaten die Stadt noch belagerten.12Da ergab sich Jojachin. Zusammen mit seiner Mutter, seinen Dienern, Offizieren und Hofbeamten stellte er sich dem König von Babylonien, der ihn sofort gefangen nahm. Dies geschah im 8. Regierungsjahr von Nebukadnezar.13Was der HERR angekündigt hatte, erfüllte sich nun: Nebukadnezar ließ alle Schätze aus dem Tempel des HERRN und aus dem Palast holen, auch die goldenen Gefäße, die Salomo, der König von Israel, hatte anfertigen lassen.14Die Oberschicht von Jerusalem führte er in die Verbannung: alle Offiziere und erfahrenen Soldaten, alle Schmiede und Schlosser, insgesamt 10.000 Gefangene. Zurück blieb nur das einfache Volk.15Auch König Jojachin kam als Gefangener nach Babylonien und mit ihm seine Mutter, seine Frauen, die Hofbeamten und alle wohlhabenden Bürger des Landes.16Nebukadnezar ließ 7000 Soldaten und 1000 Schmiede und Schlosser, alles erfahrene und tüchtige Leute, nach Babylonien verschleppen.17In Jerusalem setzte er an Jojachins Stelle Mattanja als König ein. Mattanja war der Onkel von Jojachin, der Bruder seines Vaters. Nebukadnezar änderte seinen Namen in Zedekia.
König Zedekia von Juda
18Zedekia wurde mit 21 Jahren König und regierte elf Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal und war eine Tochter von Jirmeja aus Libna. (2Chr 36,11)19Wie Jojakim tat auch Zedekia, was dem HERRN missfiel.
Zedekias Flucht und Gefangennahme
20Der HERR war voller Zorn über die Bewohner von Jerusalem und Juda, und so verstieß er sie aus seiner Nähe. Auch Zedekia lehnte sich gegen die Herrschaft des babylonischen Königs auf. (2Chr 36,16; Jer 39,1; Jer 52,1)