Ezra 3

Neues Leben. Die Bibel

Als der siebte Monat[1] herankam, hatten sich die Nachkommen Israels in den Städten niedergelassen. Da versammelte sich das Volk wie ein Mann in Jerusalem. Jeschua, der Sohn Jozadaks, und seine Brüder, die Priester und Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und seine Brüder machten sich daran, den Altar des Gottes Israels zu bauen. Sie wollten auf ihm Brandopfer darbringen, wie es im Gesetz Moses, des Mannes Gottes, vorgeschrieben war. Trotz der Bedrohung durch die anderen Bewohner des Landes[2] errichteten sie den Altar wieder an seiner Stelle. Und sie opferten auf ihm das Brandopfer für den Herrn, am Morgen und am Abend. Dann begingen sie das Laubhüttenfest, wie es vorgeschrieben ist: Tag für Tag brachten sie die bestimmte Menge Brandopfer nach der Vorschrift dar, jeden Tag die entsprechende Sache. Danach brachten sie die regulären Brandopfer dar, ebenso auch die zum Neumond und jene, die zu allen geheiligten Festversammlungen des Herrn gehören, sowie die für alle, die sich durch Spenden für den Herrn großzügig zeigten. Vom ersten Tag des siebten Monats an[3] begannen sie das Brandopfer für den Herrn darzubringen, dabei hatte der Bau am Tempel des Herrn noch nicht begonnen. Und sie gaben den Steinmetzen und Handwerkern Silber. Die Sidoniter und Tyrer bekamen Essen und Trinken sowie Öl, damit sie Zedernholz vom Libanon über das Meer nach Jafo brächten, gemäß der Erlaubnis, die sie von Kyrus, dem König von Persien, bekommen hatten. Und im zweiten Jahr nach ihrem Kommen zum Haus Gottes in Jerusalem, im zweiten Monat[4], begannen Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, Jeschua, der Sohn Jozadaks, der Rest ihrer Brüder, die Priester und Leviten und alle, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem gekommen waren. Sie betrauten die Leviten, die 20 Jahre und älter waren, mit der Aufsicht über die Arbeit am Haus des Herrn. Jeschua, seine Söhne und seine Brüder, Kadmiël und seine Söhne sowie alle Söhne von Juda traten wie ein Mann an, um die zu leiten, die am Haus Gottes arbeiteten, dazu die Nachkommen Henadads, ihre Söhne und ihre Brüder, die Leviten. 10 Und die Bauleute legten das Fundament für den Tempel des Herrn. Da wurden die Priester in ihren Gewändern mit den Trompeten aufgestellt und die Leviten, die Nachkommen Asafs, mit Zimbeln, um den Herrn zu loben, so wie David, der König von Israel, es angeordnet hatte. 11 Mit Lob und Dank sangen sie dem Herrn: »Denn er ist gut! Ewig währt seine Gnade über Israel!« Dann jubelte das ganze Volk laut und mit großem Lobpreis zum Herrn, weil das Fundament zum Haus des Herrn gelegt worden war. 12 Viele der älteren Priester, Leviten und führenden Männer der Sippen, die das erste Haus gesehen hatten, weinten mit lauter Stimme, als man dieses Haus vor ihren Augen gründete. Viele aber erhoben die Stimme mit fröhlichem Jubel. 13 Und man konnte die Stimme des Jubelgeschreis und die Stimme des Weinens des Volkes nicht auseinanderhalten, denn das Volk erhob großen Jubel und wurde bis in die Ferne gehört.