von SCM Verlag1»Höre, o Himmel, ich will reden! Höre, o Erde, meine Worte! (5Mo 4,26; Jes 1,2)2Meine Lehre soll niedergehen wie der Regen; meine Rede wird sich niederlassen wie der Tau, wie Regenschauer auf zarte Grashalme und Regentropfen auf sattgrüne Pflanzen. (Ps 72,6; Jes 55,10)3Ich will den Namen des HERRN bekannt machen. Gebt unserem Gott die Ehre! (1Mo 18,25; 2Mo 34,5; 5Mo 3,24)4Er ist ein Fels, sein Tun ist vollkommen. Alles, was er macht, ist richtig und gerecht. Er ist ein treuer Gott, der kein Unrecht tut; gerecht und zuverlässig ist er! (1Mo 49,24; 5Mo 32,18; 2Sam 22,2)5Dieses treulose und verdorbene Volk hat ihn schlecht behandelt. Nicht seine Kinder sind sie, sondern Schandflecken! (5Mo 4,25; 5Mo 31,27; Mt 17,17)6So geht ihr mit dem HERRN um, ihr einfältigen und unvernünftigen Menschen? Ist er denn nicht euer Vater, der euch geschaffen hat? Hat nicht er euch geformt und gemacht? (5Mo 1,31; 5Mo 32,28)7Denkt an die längst vergangenen Tage, achtet auf die längst verblichenen Generationen. Fragt euren Vater, er wird es euch erzählen, und befragt eure Alten, sie werden es euch sagen. (5Mo 7,18)8Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuwies, als er die Menschen voneinander trennte, setzte er die Grenzen zwischen den Völkern fest, gemäß der Zahl der Israeliten.9Doch Israel gehört dem HERRN, Jakob ist sein besonderes Eigentum. (1Kön 8,51; Jer 10,16)10Er fand sie in einem öden Land, in der weiten, einsamen Wüste. Er umgab sie und wachte über sie, er behütete sie wie seinen Augapfel. (Ps 17,9)11Wie ein Adler, der seinen Jungen das Fliegen beibringt, über ihnen schwebt und sie auffängt, seine Schwingen ausbreitet und sie auf seinen Flügeln in die Höhe trägt, (2Mo 19,4; Ps 17,9; Ps 18,11)12so führte der HERR sie; er allein, ohne fremde Götter. (5Mo 4,35; Jes 43,12)13Er ließ sie über das Hochland ziehen und von den Feldern essen. Er gab ihnen Honig aus den Bergen und Öl aus dem harten Fels,14Rahm von den Kühen und Milch von Ziegen, dazu das Beste von Lämmern und fehlerlose Widder und Ziegen aus Baschan sowie den allerbesten Weizen. Den erlesensten Wein habt ihr getrunken, gekeltert aus dem Saft edelster Trauben. (Ps 147,14)15Doch schon bald wurde Jeschurun[1] fett und schlug aus. – Ihr wurdet fett, dick und aufsässig! – Sie verließen den Gott, der sie geschaffen hatte, und verachteten den Fels ihrer Rettung. (Ri 10,6)16Sie erregten seine Eifersucht mit fremden Göttern; sie weckten seinen Zorn durch abscheuliche Taten. (Ps 78,58; Ps 106,29)17Sie opferten Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen Göttern, die erst aufgekommen waren, Göttern, die eure Vorfahren niemals angebetet haben. (3Mo 17,7; 1Kor 10,20)18Ihr wolltet nichts mehr von dem Fels wissen, der euer Vater war, und habt den Gott vergessen, der euch geboren hat. (5Mo 8,11; 5Mo 32,4; Ps 106,21)19Der HERR sah dies und verwarf voller Zorn seine eigenen Söhne und Töchter. (3Mo 26,30; Ps 106,40)20Er sprach: ›Ich will mich vor ihnen verbergen, will sehen, was dann aus ihnen wird! Denn sie sind eine verdorbene Generation, Kinder, die keine Treue kennen. (5Mo 32,5)21Sie machten mich eifersüchtig mit Göttern, die keine sind, und machten mich zornig mit wertlosen Götzen. Jetzt werde ich euch auch eifersüchtig machen mit einem Volk, das nicht mein Volk ist. Ich will euch zornig machen mit einem Volk, das nichts von mir weiß. (1Kön 16,13; Röm 10,19)22Denn mein Zorn wütet wie ein Feuer und versengt noch die Tiefen des Totenreiches. Er verzehrt die Erde und ihre Ernte und setzt die Grundfesten der Berge in Brand. (3Mo 26,20; Ps 18,8)23Ich will sie im Unglück ersticken, will sie niederschießen mit meinen Pfeilen. (5Mo 28,15; Ps 85,6)24Ich will sie mit verzehrendem Hunger, brennendem Fieber und tödlichen Krankheiten schlagen. Ich will gefährliche Raubtiere auf sie hetzen und Giftschlangen, die lautlos im Staub dahingleiten. (5Mo 28,53; Ps 91,6)25Draußen soll das Schwert ihnen den Tod bringen und drinnen soll der Schrecken sie schlagen, junge Männer und junge Frauen, Säuglinge und Greise. (2Chr 36,17; Kla 1,20; Kla 2,21; Hes 7,15)26Ich hätte gern beschlossen: »Ich will sie zerstreuen, sodass sich niemand mehr an sie erinnert.« (5Mo 4,27; 5Mo 28,64)27Doch ich fürchte den Hohn ihrer Feinde, dass ihre Feinde es falsch deuten und behaupten: »Unsere Macht hat gesiegt! Es war nicht der HERR, der dies tat!«28Israel ist ein Volk ohne Verstand, Klugheit sucht man bei ihnen vergeblich.29Oh, wären sie doch weise und könnten dies verstehen, dann würden sie begreifen, was für ein Schicksal sie erwartet! (5Mo 5,29)30Wie könnte ein Einziger tausend Feinde vertreiben und zwei zehntausend von ihnen in die Flucht schlagen, wenn ihr Fels sie ihnen nicht ausgeliefert, wenn der HERR sie nicht dahingegeben hätte?‹ (3Mo 26,7; 5Mo 32,4)31Denn der Fels unserer Feinde ist nicht wie unser Fels, selbst unsere Feinde müssen das einräumen.32Ihre Reben stammen von den Weinstöcken Sodoms und von den Weinbergen Gomorras. Ihre Beeren sind giftig, bitter sind ihre Trauben. (5Mo 29,17)33Ihr Wein ist Schlangengift, das tödliche Gift der Vipern.34›Ich verwahre diese Dinge, schließe sie weg mit meinen Schätzen.35Mir allein steht es zu, Rache zu nehmen und Vergeltung zu üben. Zu gegebener Zeit werden ihre Füße taumeln. Der Tag ihres Unglücks ist nahe, ihr Schicksal wird sie bald ereilen.‹ (Jer 23,12; Hes 7,5; Röm 12,19)36Ja, der HERR wird sein Volk richten, sich aber über seine Diener erbarmen, wenn er sieht, dass ihre Stärke dahin ist und dass weder Sklave noch Freier mehr sind. (3Mo 26,44; 5Mo 30,2; Hebr 10,30)37Dann wird er fragen: ›Wo sind ihre Götter, die Felsen, bei denen sie Zuflucht suchten, (Jer 2,28)38die das Fett ihrer Opfer aßen und den Wein ihrer Trankopfer tranken? Sollen sie doch aufstehen und euch helfen! Sollen sie doch euer Schutzschild sein! (4Mo 25,1; Jer 11,12)39Erkennt doch endlich: Ich allein bin es! Es gibt keinen Gott außer mir! Ich bin es, der tötet und der Leben gibt; ich verwunde und ich heile. Niemand kann aus meiner Hand erretten! (1Sam 2,6; Ps 50,22; Jes 41,4; Jes 43,10)40Ja, jetzt erhebe ich meine Hand zum Himmel und spreche: So wahr ich für immer lebe,41wenn ich mein blitzendes Schwert geschärft habe und anfange zu richten, werde ich meinen Feinden vergelten und an denen, die mich hassen, Rache üben. (Jes 34,6; Jer 12,12; Jer 46,10; Jer 50,28)42Meine Pfeile sollen trunken sein von Blut und mein Schwert soll Fleisch fressen: das Blut der Erschlagenen und Gefangenen und die Häupter der Anführer des Feindes.‹43Freut euch, ihr Himmel, mit ihm! Alle Kinder Gottes sollen ihn anbeten. Freut euch, ihr Völker mit seinem Volk. Alle Engel Gottes sollen sich für ihn stark machen, denn das Blut seiner Kinder wird gerächt, ja, er wird Rache üben und die Feinde bestrafen und es denen vergelten, die ihn hassen. Und der Herr wird das Land seines Volkes reinigen.«[2] (Röm 15,10)44Mose und Josua[3], der Sohn Nuns, trugen dem Volk alle Worte dieses Lieds vor.45Als Mose allen Israeliten das ganze Lied vorgetragen hatte,46sagte er zu ihnen: »Nehmt euch die Worte, mit denen ich euch heute ermahnt habe, zu Herzen. Schärft sie euren Kindern ein, damit sie jedes Wort dieses Gesetzes gewissenhaft befolgen. (5Mo 4,9; Hes 40,4; Hes 44,5)47Diese Anweisungen sind nicht nur leere Worte – sie sind euer Leben! Wenn ihr diese Worte ernst nehmt, könnt ihr lange in dem Land leben, das ihr erobern werdet, nachdem ihr den Jordan überquert habt.« (5Mo 4,40; 5Mo 8,3; 5Mo 30,20)
Moses Tod wird angekündigt
48Am gleichen Tag sprach der HERR zu Mose:49»Steig auf das Gebirge östlich des Flusses[4], auf den Nebo, der in Moab gegenüber von Jericho liegt. Blicke dann über Kanaan, das Land, das ich den Israeliten zum Besitz gebe. (4Mo 27,12; 5Mo 3,27)50Danach sollst du dort auf dem Berg sterben und im Tod mit deinen Vorfahren vereint werden, genauso wie dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor starb und mit seinen Vorfahren vereint wurde. (1Mo 25,8; 4Mo 27,13)51Denn ihr habt mir beide vor den Israeliten nicht gehorcht, und zwar am Wasser von Meriba-Kadesch in der Wüste Zin. Dort habt ihr es versäumt, den Israeliten meine Heiligkeit vor Augen zu führen. (4Mo 20,12)52Deshalb sollst du das Land, das ich den Israeliten gebe, nur aus der Ferne sehen, aber du wirst es nicht betreten.« (5Mo 1,37; 5Mo 3,27)
1Horcht auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und du, Erde, höre die Rede meines Mundes! (5Mo 30,19; Ps 50,4)2Meine Lehre triefe wie der Regen, meine Rede fließe wie der Tau, wie die Regenschauer auf das Gras, und wie die Tropfen auf das Grün. (Hi 29,22; Jes 55,10)3Denn ich will den Namen des HERRN verkünden: Gebt unserem Gott die Ehre! (1Chr 29,11; Ps 8,2; Ps 145,1)4Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. (1Mo 1,31; 5Mo 7,9; 5Mo 32,15; 5Mo 32,31; 1Sam 2,2; Ps 90,1; Ps 104,24; Ps 145,17; Dan 4,34)5Gegen ihn haben verderblich gehandelt, die nicht seine Kinder sind, sondern Schandflecken, ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht. (5Mo 32,20; Ps 78,8; Jes 1,4; Jes 5,4; Jer 2,5; Jer 2,31)6Dankst du so dem HERRN, du törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, dem du gehörst, ist er es nicht, der dich gemacht und bereitet hat? (2Mo 4,22; 5Mo 14,1; Hi 34,17; Ps 100,3; Jes 9,6; Jes 43,1; Jes 43,7; 2Kor 5,5)7Denke an die Tage der Vorzeit; achte auf die Jahre der vorhergehenden Geschlechter! Frage deinen Vater, der wird dir’s verkünden; deine Alten, die werden dir’s sagen: (5Mo 4,32; 5Mo 8,2; Ps 44,2)8Als der Allerhöchste den Heiden ihr Erbe austeilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker fest nach der Zahl der Kinder Israels. (1Mo 9,25; 1Mo 10,5; 1Mo 11,7; Apg 17,26)9Denn das Teil des HERRN ist sein Volk; Jakob ist das Los seines Erbteils. (Ps 78,71; Jer 10,16)10Er hat ihn in der Wüste gefunden, in der Öde, im Geheul der Wildnis. Er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel, (Ps 17,8; Jer 2,6; Hos 13,5; Sach 2,12)11wie ein Adler seine Nestbrut aufscheucht,[1] Über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt. (2Mo 19,4)12Der HERR allein leitete ihn, und kein fremder Gott war mit ihm. (5Mo 4,34; 5Mo 26,9; 5Mo 29,5; Jes 63,14)13Er ließ ihn über die Höhen der Erde fahren und er aß vom Ertrag der Felder; Er ließ ihn Honig aus dem Felsen saugen und Öl aus dem harten Gestein; (Hi 29,6; Ps 81,17; Jes 58,14)14Butter von den Kühen und Milch von den Schafen, samt dem Fett der Lämmer, und Widder von den Söhnen Baschans und Böcke, samt dem allerbesten Weizen, und du trankst Traubenblut, feurigen Wein. (1Mo 49,11; Jer 32,22)15Da wurde Jeschurun[2] fett und schlug aus. Du bist fett, dick und feist geworden! Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat, und er verachtete den Fels seines Heils. (5Mo 32,4; 5Mo 32,18; 5Mo 32,30; Jes 1,4; Jes 51,1; Hos 13,6; Mt 13,22)16Sie erregten seine Eifersucht durch fremde [Götter]; durch Gräuel erzürnten sie ihn. (1Kön 14,22; Ps 78,58)17Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen Göttern, die erst vor Kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten. (5Mo 28,64; Jer 19,4; 1Kor 10,20)18Den Fels, der dich gezeugt hat, hast du außer Acht gelassen; und du hast den Gott vergessen, der dich hervorbrachte! (Jes 17,10; Jer 2,32)19Als der HERR es sah, verwarf er sie, aus Unwillen über seine Söhne und seine Töchter. (Ps 106,40; Jes 1,2)20Und er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen; ich will sehen, was ihr Ende sein wird, denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, sie sind Kinder, in denen keine Treue ist. (5Mo 31,17; 5Mo 32,5; Ps 78,8; Jes 63,8; Jer 5,31)21Sie haben mich zur Eifersucht gereizt mit dem, was kein Gott ist, durch ihre nichtigen [Götzen] haben sie mich erzürnt; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist, durch ein törichtes Volk will ich sie erzürnen! (5Mo 32,16; Röm 10,19)22Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn angezündet, das wird bis in die unterste Tiefe des Totenreichs hinab brennen und das Land samt seinem Gewächs verzehren und die Grundfesten der Berge in Flammen verwandeln. (Jer 15,14; Kla 4,11)23Ich will Unheil über sie häufen, ich will meine Pfeile gegen sie abschießen. (5Mo 32,42; Ps 7,12; Hes 5,16)24Sie sollen vor Hunger verschmachten und von der Pest aufgezehrt werden, und von der bitteren Seuche; dann sende ich die Zähne wilder Tiere gegen sie, samt dem Gift der Schlange, die im Staub kriecht. (Jer 8,17; Jer 15,3; Hes 5,17)25Draußen soll das Schwert sie [der Kinder] berauben und in den Kammern der Schrecken, den jungen Mann wie die Jungfrau, den Säugling mitsamt dem alten Mann. (Kla 1,20; Hes 7,15)26Ich hätte gesagt: »Ich will sie wegblasen, will ihr Gedenken unter den Menschen ausrotten!«, (5Mo 9,14; 5Mo 29,20; Hi 4,9; Ps 34,17; Jes 11,4)27wenn ich nicht den Verdruss vonseiten des Feindes scheute, dass ihre Feinde dies verkennen könnten und sagen: »Unsere Hand war erhoben, und nicht der HERR hat dies alles getan!« (5Mo 9,28; Jes 10,12; Jes 42,8)28Denn sie sind ein Volk, an dem aller Rat verloren ist, und das keine Einsicht besitzt. (Ps 81,13; Jer 4,22)29Wenn sie weise wären, so würden sie das beherzigen; sie würden an ihr Ende denken! (Jes 47,7; Jer 5,31; Kla 1,9)30Wie könnte einer tausend jagen und zwei zehntausend in die Flucht schlagen, wenn ihr Fels sie nicht verkauft und der HERR sie nicht preisgegeben hätte? (Ri 2,14; 2Chr 24,24; Jes 30,17; Jes 50,1; Hos 13,9)31Denn ihr Fels ist nicht wie unser Fels; das müssen unsere Feinde selbst zugeben! (5Mo 32,4; 5Mo 32,37)32Denn vom Weinstock Sodoms stammen ihre Reben und von den Fluren Gomorras; ihre Beeren sind Giftbeeren, ihre Trauben sind bitter. (Jes 1,10; Jer 2,21)33Ihr Wein ist Drachengeifer und grausames Otterngift. (Ps 58,5; Röm 3,13)34Ist dies nicht bei mir aufbewahrt und in meinen Archiven versiegelt? (Hi 14,17; Hos 13,12; Röm 2,5)35Mein ist die Rache und die Vergeltung, zu der Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn die Zeit ihres Verderbens ist nahe, und ihr Verhängnis eilt herbei. (Röm 12,19; Hebr 10,30; 2Petr 2,3)36Denn der HERR wird sein Volk richten; und er wird sich über seine Knechte erbarmen, wenn er sieht, dass jeder Halt entschwunden ist und der Sklave samt dem Freien dahin ist. (Ri 2,18; Ri 10,15; 1Kön 14,10; 1Kön 21,21; 2Kön 14,26; Ps 135,14; Jer 31,20)37Und er wird sagen: Wo sind ihre Götter, der Fels, bei dem sie Zuflucht suchten, (5Mo 32,31; Jer 2,28)38sie, die das Fett ihrer Opfer aßen, den Wein ihres Trankopfers tranken? Sie sollen aufstehen und euch helfen; sie sollen euch beschirmen! (Ri 10,14)39Seht nun, dass Ich, Ich allein es bin und kein Gott neben mir ist! Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich zerschlage und ich heile, und niemand kann aus meiner Hand erretten! (5Mo 4,35; 1Sam 2,6; Hi 5,18; Ps 68,21; Jes 43,11; Jes 43,13; Jes 45,20; Dan 4,34)40Denn ich hebe meine Hand zum Himmel empor und sage: So wahr ich ewig lebe! (1Mo 14,22; Dan 12,7; Hebr 6,17; Offb 10,5)41Wenn ich mein blitzendes Schwert geschärft habe und meine Hand zum Gericht greift, so will ich Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an denen, die mich hassen. (5Mo 7,10; Jes 27,1)42Ich will meine Pfeile mit Blut berauschen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit dem Blut der Erschlagenen und Gefangenen, vom Haupt der Fürsten des Feindes. (Ps 45,6; Jer 46,10)43Jubelt, ihr Heiden, seinem Volk zu! Denn Er wird das Blut seiner Knechte rächen und seinen Feinden vergelten; aber für sein Land und sein Volk wird er Sühnung schaffen! (Ps 85,2; Jes 2,2; Jes 26,21; Jes 40,1; Lk 18,7; Röm 15,10; Offb 6,10)
Das Wort Gottes ist Leben
44Und Mose kam und trug alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volkes vor, er und Josua, der Sohn Nuns. (5Mo 31,22; 5Mo 31,30)45Und als Mose dies alles zu ganz Israel geredet hatte, (Ps 78,5)46da sprach er zu ihnen: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen.47Denn es ist kein leeres Wort für euch, sondern es ist euer Leben, und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Land, in das ihr über den Jordan geht, um es in Besitz zu nehmen! (3Mo 18,5; 5Mo 5,33; Spr 3,1; Spr 3,22; 1Tim 4,8)
Mose wird aufgefordert, den Berg Nebo zu besteigen
48Und der HERR redete zu Mose an jenem Tag und sprach:49Steige auf dieses Bergland Abarim, auf den Berg Nebo, der im Land Moab, Jericho gegenüber, liegt, und schaue das Land Kanaan, das ich den Kindern Israels zum Eigentum geben werde; (4Mo 27,12; Jer 22,20)50und dann sollst du sterben auf dem Berg, auf den du steigen wirst, und zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor starb und zu seinem Volk versammelt wurde; (4Mo 20,23; 5Mo 34,5)51weil ihr an mir Untreue begangen habt mitten unter den Kindern Israels, am Haderwasser bei Kadesch, in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht geheiligt habt unter den Kindern Israels. (3Mo 10,3; 4Mo 20,12; Jes 29,23)52Denn du wirst das Land vor dir zwar sehen; aber du sollst nicht in das Land hineinkommen, das ich den Kindern Israels gebe! (5Mo 32,49; 5Mo 34,1; Hebr 11,13)