Johannes 15

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.2 Er schneidet jede Rebe ab, die keine Frucht bringt, und beschneidet[1] auch die Reben, die bereits Früchte tragen, damit sie noch mehr Frucht bringen.3 Ihr seid schon durch die Botschaft, die ich euch gegeben habe, beschnitten[2]. (Joh 17,17; Eph 5,26)4 Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Denn eine Rebe kann keine Frucht tragen, wenn sie vom Weinstock abgetrennt wird, und auch ihr könnt nicht, wenn ihr von mir getrennt seid, Frucht hervorbringen. (Joh 6,56)5 Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.6 Wer nicht in mir bleibt, wird fortgeworfen wie eine nutzlose Rebe und verdorrt. Solche Reben werden auf einen Haufen geworfen und verbrannt. (Mt 3,10; Mt 7,19; Mt 13,42)7 Doch wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch gewährt werden!8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht hervorbringt und meine Jünger werdet. (Mt 5,16)9 Ich habe euch genauso geliebt, wie der Vater mich geliebt hat. Bleibt in meiner Liebe. (Joh 3,35)10 Wenn ihr mir gehorcht, bleibt ihr in meiner Liebe, genauso wie ich meinem Vater gehorche und in seiner Liebe bleibe. (Joh 14,15)11 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein! (Joh 17,13; 1Joh 1,4)12 Ich gebiete euch, einander genauso zu lieben, wie ich euch liebe. (Joh 13,34)13 Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. (Joh 10,11; Röm 5,6)14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.15 Ich nenne euch nicht mehr Diener, weil ein Herr seine Diener nicht ins Vertrauen zieht. Ihr seid jetzt meine Freunde, denn ich habe euch alles gesagt, was ich von meinem Vater gehört habe.16 Nicht ihr habt mich erwählt, ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu berufen, hinzugehen und Frucht zu tragen, die Bestand hat, damit der Vater euch gibt, um was immer ihr ihn in meinem Namen bittet. (Röm 1,13; Phil 1,22)17 Ich gebe euch das Gebot, einander zu lieben.18 Wenn die Welt euch hasst, dann denkt daran, dass sie mich schon gehasst hat, ehe sie euch gehasst hat. (Joh 7,7; 1Joh 3,13)19 Die Welt würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, aber das tut ihr nicht. Ich habe euch erwählt, aus der Welt herauszutreten; deshalb hasst sie euch. (Joh 17,14; 1Joh 4,5)20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹ Da sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Und wenn sie auf mein Wort gehört haben, werden sie auch auf euch hören!21 Die Menschen in der Welt werden gegen euch sein, weil ihr zu mir gehört, denn sie kennen Gott nicht, der mich gesandt hat. (Mt 5,11; 1Petr 4,14)22 Sie hätten sich nicht schuldig gemacht, wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen gesprochen hätte. Doch so haben sie keine Entschuldigung mehr für ihre Sünde. (Joh 9,41)23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater.24 Wenn ich nicht solche Wunder unter ihnen getan hätte, die niemand sonst hätte tun können, wären sie nicht schuldig. Doch sie haben alles gesehen, was ich tat, und trotzdem sowohl mich als auch meinen Vater gehasst. (Joh 5,36; Joh 9,41)25 Dadurch hat sich erfüllt, was im Gesetz vorausgesagt ist: ›Sie haben mich ohne Grund gehasst.‹[3] (Ps 35,1; Ps 35,19)26 Doch ich werde euch den Ratgeber[4] schicken – den Geist der Wahrheit. Er wird vom Vater zu euch kommen und wird mein Zeuge sein. (Joh 14,17; 1Joh 5,7)27 Und ihr werdet meine Zeugen sein, weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid.

Johannes 15

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 »Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weinbauer.2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht trägt, schneidet er ab; eine Rebe aber, die Frucht trägt, schneidet er zurück; so reinigt er sie, damit sie noch mehr Frucht hervorbringt.3 Ihr seid schon rein; ihr seid es aufgrund des Wortes, das ich euch verkündet habe.4 Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht hervorbringen; sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.5 Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun.6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, geht es ihm wie der ´unfruchtbaren` Rebe: Er wird weggeworfen und verdorrt. Die verdorrten Reben werden zusammengelesen und ins Feuer geworfen, wo sie verbrennen.7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden.8 Dadurch, dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart.«9 »Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.11 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.12 Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot.13 Niemand liebt seine Freunde mehr als der, der sein Leben für sie hergibt.[1]14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.15 Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut; ich aber habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen – Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater[2] in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei.17 Einander zu lieben – das ist das Gebot, das ich euch gebe.[3]«18 »Wenn die Welt euch hasst, dann denkt daran, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.19 Sie würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, denn die Welt liebt ihresgleichen.[4] Doch ihr gehört nicht zur Welt; ich habe euch aus der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hasst.20 Denkt an das, was ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹[5] Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Wenn sie sich nach meinem Wort gerichtet haben, werden sie sich auch nach eurem Wort richten.[6]21 Doch alles, was sie gegen euch unternehmen, ist gegen meinen Namen gerichtet; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen gesprochen hätte, hätten sie keine Schuld[7]. So aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde.23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater.24 Wenn ich nicht Dinge unter ihnen getan hätte, die kein anderer je getan hat, hätten sie keine Schuld. Nun haben sie diese Dinge aber gesehen, und trotzdem hassen sie sowohl mich als auch meinen Vater.25 Doch es musste so kommen, weil sich erfüllen sollte, was in ihrem Gesetz steht: ›Sie haben mich ohne Grund gehasst.‹ (Ps 35,19; Ps 69,5)26 Wenn der Helfer kommen wird, wird er mein Zeuge sein – der Geist der Wahrheit, der vom Vater kommt[8] und den ich zu euch senden werde, wenn ich beim Vater bin[9].27 Und auch ihr seid meine Zeugen[10], denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.«

Johannes 15

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. (Jes 4,2; Jes 27,3; Hos 14,8)2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. (Lk 13,9; Hebr 12,10)3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. (Apg 15,9; 1Petr 1,22)4 Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. (1Kor 6,17; 2Kor 3,5; Gal 2,20; Eph 3,17; 1Joh 2,6)5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. (Ps 1,3; Jes 65,21; Joh 15,16; Röm 12,5; Phil 1,11)6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. (Mt 3,10)7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden. (Ps 37,3; Joh 8,31)8 Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Mt 5,16; Joh 2,11; Joh 8,31; 1Petr 2,12)9 Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibt in meiner Liebe! (Joh 17,26; Jud 1,21)10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin. (Joh 8,29)11 Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde. (Joh 16,24; Hebr 1,9)12 Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. (Joh 15,17; Phil 1,8)13 Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde. (Röm 5,7)14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete. (Joh 3,29; 3Joh 1,15)15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe. (Lk 12,4; Jak 2,23)16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen. (Mt 28,19; Mk 3,14; Lk 8,15; Joh 14,13; Joh 15,7; Eph 2,10; 2Thess 2,13; 1Joh 4,10)17 Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt. (Joh 13,34)18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. (Hebr 12,3; 1Joh 3,1)19 Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt. (2Tim 3,12; 1Joh 4,5)20 Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben[1]. (Lk 14,1; Joh 13,16; Apg 16,14; 2Petr 1,19)21 Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. (Mt 10,22; Joh 8,19)22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde. (Joh 15,24; Jak 4,17)23 Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. (Joh 5,23)24 Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch sowohl mich als auch meinen Vater; (Joh 9,41)25 doch [dies geschieht,] damit das Wort erfüllt wird, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Ursache«. (Ps 69,5; Röm 9,4)26 Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben; (Joh 14,16; Joh 14,26; Apg 5,32; 1Joh 5,6)27 und auch ihr werdet Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid. (Apg 1,8; Apg 1,21; 2Petr 1,16)

Johannes 15

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 „Ich bin der echte Weinstock, und mein Vater ist der Gärtner, der sich dadrum kümmert.2 Er entfernt die Zweige, wo keine Früchte dran wachsen, und die Zweige, an denen welche wachsen, kürzt er an einigen Stellen, damit sie dann noch mehr Früchte tragen können.3 Weil ihr mir gut zugehört habt, seid ihr schon hier und da gekürzt worden.4 Ihr müsst immer ganz eng an mir dran sein, dann kann ich auch in euch wirken. Das ist genauso wie mit dem Zweig und den Früchten: Wenn ihr immer an mir dran seid, dann werden bei euch viele gute Früchte wachsen.5 Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Zweige, die dadran sind. Wenn ihr eng bei mir bleibt und ich auch bei euch bleibe, dann werden viele gute Sachen dadraus wachsen, gute Früchte. Wenn ihr aber von mir getrennt seid, dann geht gar nichts mehr.6 Wer ohne mich leben will, wird wie ein Zweig, der es nicht bringt, einfach abgesägt werden. Die abgesägten Zweige werden auf einen Haufen geschmissen und verbrannt.7 Wenn ihr aber immer ganz eng mit mir verbunden bleibt und ihr die Sachen, die ich euch gesagt habe, nicht vergesst und danach lebt, dann könnt ihr Gott um alles Mögliche bitten, er wird es tun!8 Mein Vater kommt so groß raus, wenn bei euch viele gute Früchte wachsen. Und alle können daran auch sehen, dass ihr wirklich zu mir gehört.“9 „Genauso wie mich Gott der Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt immer bei mir, entfernt euch nicht von meiner Liebe.10 Wenn ihr die Sachen tut, die ich euch gesagt habe, dann werdet ihr nahe bei meiner Liebe bleiben. Ich habe auch immer das getan, was Gott von mir wollte, und seine Liebe umgibt mich.11 Diese Ansage mach ich euch, damit ihr die gleiche Freude kennenlernt, die ich auch habe. Ich möchte, dass ihr mit dieser Freude total abgefüllt werdet!12 Eine ganz wichtige Regel habe ich für euch: Liebt euch gegenseitig genauso, wie ich euch geliebt habe!13 Man kann seine Liebe nicht besser beweisen, als wenn man für seine Freunde sein Leben aufgibt.14 Und ihr seid meine Freunde, wenn ihr die Sachen tut, die ich euch gesagt habe.15 Ihr seid nicht meine Angestellten. Seinen Angestellten würde der Chef ja nicht erzählen, was er vorhat. Ihr seid Freunde für mich, ich hab euch echt alles erzählt, was mir Gott, der Vater, gesagt hat.16 Ihr könnt übrigens gar nichts dazu – ich habe euch ausgesucht und nicht ihr mich. Ich wollte, dass sich in eurem Leben etwas verändert und Früchte bei euch entstehen können, Früchte, die nicht vergammeln. Ich wollte, dass der Vater euch keine Bitte, mehr ausschlagen kann, wenn ich diese Bitte unterschrieben habe.17 Leute, ich sag es noch mal: Liebt euch gegenseitig!18 Wenn die Menschen, die nicht auf Gott setzen, euch hassen, dann denkt daran: Mich haben sie auch gehasst!19 Die würden euch lieben, wenn ihr zu denen gehören würdet. Tut ihr aber nicht. Ich wollte von euch, dass ihr was Besonderes seid, darum hassen sie euch.20 Vergesst nicht, was ich euch dazu mal gesagt habe: ‚Einem Angestellten geht es nie besser als seinem Chef.‘ Wenn sie auf mich keinen Bock hatten, werden sie auf euch auch keinen Bock haben. Die Leute, die das umgesetzt haben, was ich ihnen erzählt habe, werden aber auch auf euch hören.21 Die Menschen, die nicht an Gott glauben, werden euch hassen, weil ihr zu mir gehört. Sie kennen diesen Gott ja auch nicht, der mich hergeschickt hat.22 Wenn ich jetzt nicht zu ihnen gegangen wäre und ihnen nicht alles über Gott erzählt hätte, dann wären sie unschuldig. War aber nicht so, jetzt können sie sich auch nicht mehr rausreden.23 Wenn jemand mich hasst, dann hasst er auch meinen Vater!24 Wenn ich jetzt nicht da gewesen wäre und sie die Sachen nicht erlebt hätten, die ich getan hab, dann wäre ja alles okay, sie wären unschuldig. Aber jetzt haben sie doch alles mitgekriegt und trotzdem mich und den Vater gehasst.25 Steht ja auch schon in ihren alten heiligen Schriften was drüber: ‚Sie haben mich einfach so gehasst!‘26 Ich lass euch aber nicht alleine, ich schicke jemanden, der euch helfen wird. Er ist die Kraft von Gott, sein Geist, der die Wahrheit in Person ist. Er wird vom Vater kommen und für mich als ein Zeuge auftreten.27 Ihr sollt ja auch als Zeugen für mich auftreten, ihr wart ja von Anfang an dabei!“